Registrier vorrichtung. Es gibt im Handel eine grosse Anzahl von Apparaten, durch welche momentane Zu stände von Maschinen, Anlagen oder Gegen ständen registriert werden können, wobei der Zustand einer Sache automatisch auf einem zeitangetriebenen Registrierpapier verzeich net wird.
Ausserdem gibt es Registrierapparate, die zur Kontrolle, von Personen, das heisst zum Nachweis der persönlichen Anwesenheit der selben dienen.
Sowohl bei der automatischen Sachenkon trolle, wie beider Personenkontrolle handelt es sich um zwei mechanisch kombinierte Funktionen des betreffenden Registrierappa- rates. Einmal ist es ein zur Aufnahme der Beschriftung dienendes Kreisblatt oder Band mit Zeiteinteilung, welches durch ein Uhr- oder Laufwerk derart angetrieben wird, dass es der Zeit entsprechend weiterrückt.
Unab hängig von dem Antrieb dieses Registrier- papieres besitzen die Registrierapparateeinen Schreiber, der in Bewegung gesetzt oder in seiner Stellung verändert wird, entweder automatisch durch die Veränderung des zu kontrollierenden Zustandes einer Sache, oder direkt oder indirekt durch die persönliche Be tätigung der auf Anwesenheit zu kontrol lierenden Personen.
Zu den Registrierapparaten, deren Auf gabe in der automatischen Registrierung mo mentaner Zustände von Sachen besteht, ge hören unter anderem registrierende Thermo meter, Geschwindigkeitsmesser, Dampfmes ser, Rauchgasprüfer, Betriebszeiten-Regi- strierapparate für Fahrzeuge und Maschinen, Registrierapparate für elektrischen Strom, also registrierende Watt-, Volt-, Ampere- und Frequenzmeter usw.
Bei diesen - Regi- strierapparaten werden entweder Zustände von Maschinen (Betrieb oder Stillstand, Tourenzahl etc.) von elektrischen, physika lischen oder chemischen Anlagen (Tempera tur, Dampfdruck etc.) registriert, oder von Stoffen irgendwelcher Art (wie Luft auf Druck, Feuchtigkeit, Temperatur etc.). Bei all diesen Apparaten erfolgtdie Beschriftung automatisch durch den zu kontrollierenden Zustand, gleichviel ob der Antrieb mecha nisch, physikalisch, chemisch oder elektrisch, direkter oder indirekter Art ist, das heisst ohne die Mitwirkung von Menschen.
Dagegen muss bei der Gruppe der Per sonenkontroll-Registrierapparate die jeweilige Aufzeichnung der Kontrolle direkt durch die zu kontrollierende Person veranlasst werden, indem diese entweder durch direkte Beschrif- tungdes Registrierblattesdurch einen Schlitz hindurch oder durch Betätigung eines Hebels oder Kontaktes oder einer ähnlichen Vor- richtungdie Beschriftungdes Registrierblat- tes zu dem betreffenden Zeitpunkt hervor ruft. Diese Personenkontrolle wird also nicht automatisch bewirkt, sondern persönlich, in dem die Beschriftung des Registrierblattes nur dann eintritt, wenn sie durch irgendwel che persönliche Betätigung verursacht wird.
Bei der Registriervorrichtung gemäss der Erfindung, die sich insbesondere zur Anwen dung an Betriebszeiten-Registrierapparaten eignet, dient das Diagrammblatt zur Auf nahme zweier voneinander unabhängiger Registrierungen, von denen die eine die von einem Hauptschreiber automatisch auszufüh rende Sachenkontrolle darstellt.
Diese Regi- striervorrichtung ist erfindungsgemäss derart ausgebildet, dass die zweite, auf dem Dia grammblatt auszuführende Registrierung mittelst eines von Hand zu betätigenden Zu satzschreibers vorgenommen werden kann, zum Zwecke, eine mit der Sachenkontrolle gleichzeitig auszuübende Personenkontrolle <B>zu</B> ermöglichen.
Der durch die organische und synchrone Vereinigung des automatischen und persön lichen Kontrollsystemes bedingte Vorteil be steht nicht etwa darin,- dass der Zusammen bau eine Verbilligung ermöglicht, sondern vor allem liegt die wesentliche Bedeutung .der Erfindung darin, dass hierdurch eine Kontrolle darüber ausgeübt wird, ob zu den betreffenden Zeitpunkten bei der automatisch kontrollierten Maschine, Anlage etc. auch tatsächlich die nötige Wartung durch das Personal vorhanden war.
Die automatische Sachenkontrolle wird ja immer nur deshalb durchgeführt, um über ,den Betrieb, der schliesslich immer von einer persönlichen Wartung abhängt, überhaupt eine Kontrolle zu haben. Es soll aber durch diese automatische Kontrolle nicht etwa eine Konstanz -des betreffenden Zustandes erzielt werden, als Garantie einer richtigen War tung; denn die Zustände der betreffenden Anlage können oder sollen nicht immer kon stant gehalten werden. Wenn sich aber- die registrierten Zustände verändern, so kann dies mit oder ohne Intervention von Personen geschehen sein.
Aber gerade bei :der Abwei chung der Zustände von ihrem normalen Be reich ist der Nachweis .der persönlichen Wartung umso notwendiger.
Als Erläuterung hierzu sei zum Beispiel auf eine Kesselanlage Bezug genommen, die normal mit einer Belastung von 40 kg Dampf pro Quadratmeter und Stunde bei<B>30</B> Atmo sphären Druck und einer Überhitzung von 4-00' arbeitet. Hier kann die Dampfproduk tion nicht konstant gehalten werden, wenn sich der Verbrauch, das heisst die Entnahme von Dampf ändert. Diese letztere hängt zum Beispiel bei einem mittelst Dampfturbine be triebenen Elektrizitätswerk nicht von die sem ab, sondern von den Konsumenten, die durch einen grösseren Stromverbrauch zu einem gewissen Zeitpunkt eine besondere Spitzenbelastungdes Generators hervorrufen; dieser verlangt dann eine grössere Dampfauf nahme der Turbine und diese wiederum eine grössere Dämpfentnahme des Kessels.
Wenn nun, um dieser Spitzenbelastung Herr zu werden, die Kesselanlage, statt mit 40 kg Dampf pro Quadratmeter, mit 60 kg pro Quadratmeter belastet werden musste, so ist es für den Betriebsleiter von grösster Bedeu tung, durch das Registrierblatt zu ersehen, dass der Maschinist diesem Zustand persön lich und wiederholt Rechnung getragen hat.
Um ein anderes Beispiel anzuführen: Es genügt nicht, durch ein registrierendes Watt- meter die Leistung eines Generators zu dem betreffenden Zeitpunkt zu ersehen; denn die Leistung kann normal, ja sogar konstant ge wesen sein, und doch kann durch die unbe rechtigte Abwesenheit des Maschinisten der Generator den grössten Schaden erlitten haben, dadurch etwa, dass der Maschinist nicht regelmässig die Lager und den Stator des Generators auf Temperatur nachgefühlt hat, was absolut regelmässig notwendig ist, um durch richtige Einstellung der Ölung der Lager und der Kühlung des Stators die Ma schine in gutem Zustande zu erhalten, War tungen, die dann jeweils noch nötiger sind, wenn die Maschine durch starke Belastung besonders beansprucht wurde.
Durch diese organische und synchrone Verkupplung der Sachen- und Personenkon trolle wird nicht nur der Nachweis erbracht, dass zu den betreffenden Zeitpunkten die Per sonen gegenwärtig waren, sondern dass diesel ben, da die Personen- und Saehenkontrolle in ein und demselben Apparat vereinigt sind, beider periodischen Betätigung der Personen kontrolle durch den am gleichen Apparat hierzu angebrachten Kontakt oder Hebel auch gleichzeitig von der betreffenden An zeige der automatischen Maschinenkontrolle Kenntnis nehmen mussten.
In der Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Banddia gramm eines registrierenden Manometers auf geführt, wobei in dem Apparat ein Schlitz vorgesehen ist, durch den der Maschinist, ähnlich wie bei einer Nachtwächter-Kontroll uhr, durch direkte Beschriftung seine An wesenheit zu einem gewissen Zeitpunkt nach weisen soll. Auf dem Diagrammblatt ist hier zu ein separates Feld vorgesehen, auf wel chem die Wärtungskontrolledurch Striche b nachgewiesen wird, und zwar synchron mit dem Druckdiagramm a des Manometers.
Die organische und synchrone Vereini gung der automatischen Sachenkontrolle und der persönlich getätigten Wartungskontrolle in einem Registrierapparat hat noch eine weitere Anwendungsmöglichkeit, indem durch den zweiten Schreiber nicht nur die An- wesenheit der betreffenden Person nachge wiesen wird, sondern durch wahlweise Stel lung des persönlich zu betätigenden, verstell baren zweiten Schreibers auf verschiedene hierzu vorgesehene Felder können bestimmte interessante Begleitumstände synchron auf dem Diagrammblatt verzeichnet werden.
Es lässt sich auf diese Weise zum Beispiel un terscheiden, ob bei drei Belegschaften I, II, III zu einem gewissen Zeitabschnitt die War tung einer Anlage der Belegschaft I, II oder III oblag, indem zum Beispiel während der Schicht IIder zweite Schreiber aufFeld II (Fig. 2) gestellt wird, so dass, vermöge der in diesem Feld vorhandenen Striche b2 (bezw. b1 b3 für das Feld I und III), später der Be triebsleiter immer ersehen kann, welche Be legschaft er für die Wartung der Anlage während ,des betreffenden Zustandes (Kessel-, druck), welcher durch den Apparat automa tisch. graphisch verzeichnet wurde, verant wortlich zu machen hat.
Oder handelt es sich zum Beispiel um einen Betriebszeiten-Kontrollapparat, :durch welchen mittelst :des einen Schreibers in :der Linie a (Fig. 3) die Zeitabschnitte registriert werden, zu welchem ein Webstuhl im Be trieb war, so kann durch die wahlweise Be schriftung mittelst des zweiten Schreibers auf verschiedenen konzentrischen Feldern 0, 1, 2, 3, 4, 5 :des DiagTammblattes jeweils an gegeben werden, ob :
der Webstuhl Seide, Baumwolle, Wolle, Flachs oder Hanf etc. verarbeitet hat, wozu zweckmässig an, oder neben :dem Regzstrierapparat eine Skala (Fig. 4) angebracht wird, auf welcher der Sinn der verschiedenen Felder erläutert ist.
Oder handelt es: sich zum Beispiel um ein registrierendes Wattmeter (Fig. 5), welches :die jeweilige Leistung eines Turbogenerators aufzeichnet, so ist, wenn die Leistung plötz lich auf 0 rückt, für die Betriebsleitung nötig, zu wissen, aus: welchem Grunde die Entlastung der Maschine erfolgt- war, ob etwa durch normale freiwillige Abstellung (Feld 0) oder durch das Abschalten des Stromschaltautomaten wegen Überlast (Feld 1) oder durch Schaden am Generator (Feld 2) oder durch Netzstörung (Feld 3) oder durch Turbinendefekt (Feld 4) oder durch Kessel defekt (Feld 5).
Bei den Fällen, wo durch den Maschi nisten besondere Umstände auf das Dia grammblatt synchron verzeichnet werden durch wahlweise Beschriftung verschiedener hierzu vorgesehener Felder, kann ausserdem zweckmässig die Geoenwartkontrolle auch durch den gleichen zweiten Schreiber gleich zeitig dadurch hervorgebracht werden, dass dieser von dem Maschinisten querüber durch sämtliche Felder geführt wird;
sind beispiels weise fünf Felder für fünf verschieden Um stände, zum Beispiel Belegschaften vorge sehen, und steht der Schreiber zum Beispiel auf Feld 2, weil die Belegschaft II Dienst hat, so kann er seine persönliche Gegenwart zum betreffenden Zeitpunkt auf dem Dia grammblatt dadurch bezeugen, dass er durch einen für die Betätigung des zweiten Schrei bers am Apparat vorgesehenen Hebelarm die sen zweiten Schreiber gleichzeitig quer über sämtliche Felder führt und dann wieder auf Feld 2 zurückstellt, wobei eine Gerade c quer über die Felder entsteht, die sich unver- kennlich von den andern Aufzeichnungen unterscheidet.
In Fig. 6 und 7 ist je ein Bei spiel für einen Band- und einen Kreisschrei ber dargestellt, wo ein Maschinen-Betriebs zeiten-Diagramm a synchron mit einer War tungskontrolle c und einer Registrierung von Begleitumständen b (Belegschaftendienst) kombiniert ist.
Die verschiedenen Felder, welche für die wahlweise Beschriftung durch den persön lich zu betätigenden Zusatzschreiber vorge sehen sind, können nicht nur zur synchronen Registrierung von Umständen oder Sachen verwendet werden, sondern durch dieselben können auch Grössen, Zahlen und Zähl bereiche ausgedrückt werden.
Zum Beispiel geschieht die Elektrizitätsversorgung grösse rer Städte durch eine Anzahl einzelner Be zirkstransformatoren, bei denen wesentlich ist, dass der betreffende Beamte, dem die Wartung dieser Netztransformatoren obliegt, zu gewissen Stunden den Bezirkstransforma- tor aufsucht und seine Belastung abliest, denn diese ist zu den verschiedenen Stunden meistens grundverschieden und es muss die Leistung des Transformators gleichzeitig der geringsten, mittleren, wie auch der Spitzen belastung angepasst sein, damit bei wesent licher Veränderung der Belastungsbereiche der Transformator ausgewechselt und durch einen passenderen ersetzt wird, zum Zweck eines wirtschaftlichen und sicheren Betrie bes.
Der Betriebsleiter will nicht nur die Be triebs- und Entlastungszeiten des Transfor mators wissen, um über Stromunterbrechun gen im Netz informiert zu sein, sondern will auch durch das Diagramm die Gewissheit er langen, dass der Transformator periodisch von seinem Beamten besucht wurde, um Wärme entwicklung und Belastung des Transforma tors zu prüfen, und es soll der Betriebsleiter ebenfalls durch das Diagrammblatt zahlen mässig die Belastung erfahren, die auf dem Transformator ruhte, zu den Zeitpunkten, zu welchen der betreffende Netztransformator von dem Beamten aufgesucht wurde.
In Fig. 8 ist das Diagramm eines Be triebszeiten - Kreisschreibers - Registrierappa- rates wiedergegeben, in welchem ,das automa tische aufgezeichnete Diagramm,a die Be triebs- und Entlastungszeitabschnitte angibt,
während die durch den Wartungsbeamten bei -dem jeweiligen Besuch der betreffenden. Transformatorenstation abgelesene Belastung von diesem mittelst eines am Registrierappa- rat aussen vorstehenden Hebelarmes durch die Länge einer radialen Diagrammbeschriftung c ausgedrückt ist, indem er unter der An nahme, dass die Ringfelder beziehungsweise eine Belastung von 0 bis 99, 100 bis 199, 200 bis 299, 300 bis 399, 400 bis 499, 500 bis 600 gw. darstellen,
die radiale Beschriftung c in das eine oder andere Feld hineinführt. Durch diese persönlich betätigte Verzeich nung der jeweiligen Belastung ist gleichzeitig jeweils eine Wartungskontrolle erfolgt, da ja diese Belastungsangabe jeweils nur durch persönliche Ablesung des- Ampere- oder Wattmeters,der Transformatorenstation durch den Wartungsbeamten erfolgen konnte.
Die angeführten Beispiele sollen nur die Mannigfaltigkeit der Anwendungsmöglich keiten illustrieren, ohne dass sieh aber die Er findung auf die angegebenen Fälle be schränkt; vielmehr bezieht sich diese ganz allgemein auf das System der synchronen Vereinigung, in Zeitregistrierapparaten jeder Art, einer automatischen Sachenkontrolle und einer persönlich zu betätigenden Beschrif tung, gleichviel ob letztere den Zweck hat, die Gegenwart von Personen oder andere Um stände nachzuweisen, und gleichviel ob diese persönliche Beschriftung durch einen oder mehrere Zusatzschreiber ausgeführt wird durch wahlweise oder gleichzeitige Beschrif tung einer kleineren oder grösseren Anzahl von Diagramm-Zusatzfeldern,
ob es sich um Band- oder Kreisschreiber handelt und ob die persönliche Beschriftung durch direkte Hand beschriftung mittelst eines Schlitzes oder mechanische Übertragung mit Hilfe eines Hebels oder Kontaktes ausgeführt wird.
Bei Kreisschreibern ist es zweckmässig, dass der Zusatzschreiber bei seiner Einstel lung auf die verschiedenen konzentrischen Ringfelder - zur Registrierung der Begleit umstände und Anwesenheitskontrolle - sich genau radial bewegt, damit er jeweils auf demselben Zeitradius steht wie der Haupt schreiber.
Diese radiale Verstellbarkeit des Zusatz schreibers kann nun dadurch erreicht werden, dass dieser als Doppelarm ausgebildet ist; hierbei trägt der eine Arm desselben den Schreibstift, der Gegenarm dagegen wird durch einen radialen Schlitz geführt, wo durch der Schreibstift in gleicher Weise ge steuert wird. Der Drehpunkt des Doppel armes kann bei der Drehbewegung desselben vermöge einer hierfür vorgesehenen Ausspa rung ausweichen.
In Fig. 9, 10 und 11 ist als Ausführungs beispiel ein solcher Kreisschreiber-Registrier apparat dargestellt, dessen Hauptschreiber 1 in einem Ringfeld automatisch ein Be triebszeitendiagramm a hervorbringt, wäh rend durch den Zusatzschreiber 2 die Be triebsumstände durch Kreisbögen b und die Wartungskontrolle in Form einer radialen Beschriftung c durch persönliche und wahl weise Verstellung auf verschiedene konzen trische Zusatzringfelder registriert werden.
Fig. 9 gibt hierbei eine Draufsicht des geöffneten Apparates mit aufgelegtem Dia grammblatt; Fig. 10 stellt einen senkrech ten Schnitt .desselben längs,des Zusatzschrei bers dar; Fig. 11 ist wieder eine Draufsicht des geöffneten Apparates, aber bei abgenom mener Zwischenscheibe, unter welcher der Gegenarm des Zusatzschreibers und dessen Antrieb gelagert sind.
In diesen Figuren ist 1 der Hauptschrei ber, 2a der obere Arm des doppelarmigen Zusatzschreibers 2; die Schreibstifte _. und B von Haupt- und Zusatzschreiber sind so gestellt, dass sie stets auf einem gleichen Zeit radius r liegen und somit die Diagramme bei ,der Schreiber synchron übereinstimmen;
8 ist eine gemeinsame Schreibunterlage für den Haupt- und den Zusatzschreiber, 4 ,eine Aus sparung der Zwisehenseheibe 12 für den un gehinderten Durchtritt des vom Oberarm 2a .des Zusatzschreibers nach dem -unter der Zwischenscheibe 12 liegenden Gegenarm 2b führenden Stegteils, 5 ein aufgelegtes Dia grammblatt mit Zeitskala, 6 ein radialer Füh rungsschlitz, in welchem der Bolzen B1 -des untern Armes 2b des Zusatzschreibers läuft, und 7 eine .durch Drehung einstellbare Kur venscheibe, die mehrere verschieden hohe Kurvennocken aufweist und, mittelst der selben am Bolzen B' angreifend,
die Einstel lung des Schreibarmes 2a auf .das betreffende Ringfeld herbeiführt, und deren Drehung mittelst eines von aussen betätigbaren Hebel armes 8 erfolgt, unter Einstellung auf eine äussere Skala 9, welche ebensoviele Stell punkte besitzt, als auf dem Diagrammblatt Ringfelder für die wahlweise Beschriftung durch den Zusatzschreiber vorgesehen sind.
Durch Drehung des Hebelarmes 8 und der damit verbundenen Kurvenscheibe 7 wird der Schreibstift B des Zusatzschreibers in der Richtung des Führungsschlitzes 6 mehr oder weniger weit nach der Peripherie des Kreis blattes hin bewegt, bezw. auf das betreffende Ringfeld eingestellt, indem er dabei stets auf dem gleichen Zeitradius verbleibt, während bei Rückdrehung des Hebelarmes 8 eine Rückführfeder 10 den Zusatzschreiber wieder nach dem Mittelpunkt des Kreisblattes hin zurückzieht. Im Gebrauch wird der Schreib stift B durch ein Widerlager 13 gegen das Diagrammblatt gehalten.
Beim Öffnen des Apparatgehäuses gibt das Widerlager 13 den Schreibstift B frei, und dieser schwingt in folge Ringfederung des Armes 2a in die in Fig. 10 strichpunktiert angegebene Stellung aus, so dass das Diagrammblatt leicht abge nommen und ersetzt werden kann.