CH164377A - Registriervorrichtung. - Google Patents

Registriervorrichtung.

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CH164377A
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Fabriques Des Montres Zeni Cie
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Zenith Montres
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C1/00Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
    • G07C1/02Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data
    • G07C1/08Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data wherein the time is indicated by marking an element, e.g. a card or tape, in position determined by the time

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Description


  Registrier vorrichtung.    Es gibt im Handel eine grosse Anzahl von  Apparaten, durch welche momentane Zu  stände von Maschinen, Anlagen oder Gegen  ständen registriert werden können,     wobei    der  Zustand einer Sache automatisch auf einem  zeitangetriebenen Registrierpapier verzeich  net wird.  



  Ausserdem gibt es Registrierapparate, die  zur Kontrolle, von Personen, das heisst zum  Nachweis der persönlichen Anwesenheit der  selben dienen.  



  Sowohl bei der automatischen Sachenkon  trolle, wie beider Personenkontrolle handelt  es sich um zwei mechanisch kombinierte  Funktionen des betreffenden     Registrierappa-          rates.    Einmal ist es ein zur Aufnahme der  Beschriftung dienendes Kreisblatt oder Band  mit Zeiteinteilung, welches durch ein     Uhr-          oder    Laufwerk derart angetrieben wird, dass  es der Zeit entsprechend weiterrückt.

   Unab  hängig von dem Antrieb dieses     Registrier-          papieres    besitzen die Registrierapparateeinen    Schreiber, der in Bewegung gesetzt oder in  seiner Stellung verändert wird, entweder  automatisch durch die Veränderung des zu  kontrollierenden Zustandes einer Sache, oder  direkt oder indirekt durch die persönliche Be  tätigung der auf Anwesenheit zu kontrol  lierenden Personen.  



  Zu den Registrierapparaten, deren Auf  gabe in der automatischen Registrierung mo  mentaner Zustände von Sachen besteht, ge  hören unter anderem registrierende Thermo  meter, Geschwindigkeitsmesser, Dampfmes  ser,     Rauchgasprüfer,        Betriebszeiten-Regi-          strierapparate    für Fahrzeuge und Maschinen,       Registrierapparate    für elektrischen Strom,  also registrierende Watt-, Volt-,     Ampere-          und        Frequenzmeter    usw.

   Bei diesen -     Regi-          strierapparaten    werden entweder Zustände  von Maschinen     (Betrieb    oder     Stillstand,     Tourenzahl     etc.)    von elektrischen, physika  lischen oder chemischen Anlagen (Tempera  tur, Dampfdruck     etc.)        registriert,    oder von      Stoffen irgendwelcher Art (wie Luft auf  Druck, Feuchtigkeit, Temperatur etc.). Bei  all diesen Apparaten erfolgtdie Beschriftung  automatisch durch den zu kontrollierenden  Zustand, gleichviel ob der Antrieb mecha  nisch, physikalisch, chemisch oder elektrisch,       direkter    oder indirekter Art ist, das heisst  ohne die Mitwirkung von Menschen.  



  Dagegen muss bei der Gruppe der Per  sonenkontroll-Registrierapparate die jeweilige  Aufzeichnung der Kontrolle direkt durch die  zu kontrollierende Person veranlasst werden,  indem diese entweder durch direkte     Beschrif-          tungdes    Registrierblattesdurch einen Schlitz  hindurch oder durch Betätigung eines Hebels  oder Kontaktes oder einer ähnlichen     Vor-          richtungdie    Beschriftungdes     Registrierblat-          tes    zu dem betreffenden Zeitpunkt hervor  ruft. Diese Personenkontrolle wird also nicht  automatisch bewirkt, sondern persönlich, in  dem die Beschriftung des Registrierblattes  nur dann eintritt, wenn sie durch irgendwel  che persönliche Betätigung verursacht wird.  



  Bei der Registriervorrichtung gemäss der  Erfindung, die sich insbesondere zur Anwen  dung an Betriebszeiten-Registrierapparaten  eignet, dient das Diagrammblatt zur Auf  nahme zweier voneinander unabhängiger  Registrierungen, von denen die eine die von  einem Hauptschreiber automatisch auszufüh  rende Sachenkontrolle darstellt.

   Diese     Regi-          striervorrichtung    ist erfindungsgemäss derart  ausgebildet,     dass    die zweite, auf dem Dia  grammblatt auszuführende Registrierung       mittelst        eines    von Hand zu betätigenden Zu  satzschreibers vorgenommen werden kann,  zum Zwecke, eine mit der     Sachenkontrolle     gleichzeitig auszuübende Personenkontrolle  <B>zu</B>     ermöglichen.     



  Der durch die organische und synchrone  Vereinigung des automatischen und persön  lichen     Kontrollsystemes        bedingte    Vorteil be  steht nicht etwa darin,-     dass    der Zusammen  bau eine Verbilligung ermöglicht, sondern  vor allem liegt die wesentliche     Bedeutung     .der Erfindung darin, dass hierdurch eine  Kontrolle darüber ausgeübt wird, ob zu den       betreffenden    Zeitpunkten bei der automatisch    kontrollierten Maschine, Anlage     etc.    auch  tatsächlich die nötige Wartung durch das  Personal vorhanden war.  



  Die automatische     Sachenkontrolle        wird    ja  immer nur deshalb durchgeführt, um über       ,den    Betrieb, der schliesslich immer von einer  persönlichen Wartung abhängt, überhaupt  eine Kontrolle zu haben. Es soll aber durch  diese     automatische    Kontrolle nicht etwa eine  Konstanz -des betreffenden Zustandes erzielt  werden, als Garantie einer richtigen War  tung; denn die Zustände der betreffenden  Anlage können oder sollen nicht immer kon  stant gehalten werden. Wenn sich aber- die  registrierten Zustände verändern, so kann  dies mit oder ohne Intervention von     Personen     geschehen sein.

   Aber gerade bei :der Abwei  chung der Zustände von ihrem normalen Be  reich ist der Nachweis .der persönlichen  Wartung umso notwendiger.  



  Als Erläuterung hierzu sei zum Beispiel  auf eine Kesselanlage Bezug genommen, die  normal mit einer Belastung von 40 kg Dampf  pro Quadratmeter und Stunde bei<B>30</B> Atmo  sphären Druck und einer Überhitzung von  4-00' arbeitet. Hier kann die Dampfproduk  tion nicht konstant gehalten werden, wenn  sich der Verbrauch, das heisst die Entnahme  von Dampf ändert. Diese letztere hängt zum  Beispiel bei einem mittelst Dampfturbine be  triebenen     Elektrizitätswerk    nicht von die  sem ab, sondern von den Konsumenten, die  durch einen grösseren Stromverbrauch zu  einem gewissen Zeitpunkt eine besondere       Spitzenbelastungdes    Generators hervorrufen;  dieser verlangt dann eine grössere Dampfauf  nahme der Turbine und diese wiederum eine  grössere     Dämpfentnahme    des Kessels.

   Wenn  nun, um dieser Spitzenbelastung Herr zu  werden, die Kesselanlage, statt mit 40 kg  Dampf pro Quadratmeter, mit 60 kg pro       Quadratmeter    belastet werden musste, so ist  es für den     Betriebsleiter    von grösster Bedeu  tung, durch das     Registrierblatt    zu ersehen,  dass der Maschinist diesem Zustand persön  lich und wiederholt Rechnung getragen hat.  



  Um ein anderes Beispiel anzuführen: Es  genügt nicht,     durch    ein registrierendes Watt-      meter die Leistung eines Generators zu dem  betreffenden Zeitpunkt zu ersehen; denn die  Leistung kann normal, ja sogar konstant ge  wesen sein, und doch kann durch die unbe  rechtigte Abwesenheit des Maschinisten der  Generator den grössten Schaden erlitten  haben, dadurch etwa, dass der Maschinist  nicht regelmässig die Lager und den Stator  des Generators auf Temperatur nachgefühlt  hat, was absolut regelmässig notwendig ist,  um durch richtige Einstellung der Ölung der  Lager und der Kühlung des Stators die Ma  schine in gutem Zustande zu erhalten, War  tungen, die dann jeweils noch nötiger sind,  wenn die Maschine durch starke Belastung  besonders beansprucht wurde.  



  Durch diese organische und synchrone  Verkupplung der Sachen- und Personenkon  trolle wird nicht nur der Nachweis erbracht,  dass zu den betreffenden Zeitpunkten die Per  sonen gegenwärtig waren, sondern dass diesel  ben, da die Personen- und Saehenkontrolle  in ein und demselben Apparat vereinigt sind,  beider periodischen Betätigung der Personen  kontrolle durch den am gleichen Apparat  hierzu angebrachten Kontakt oder Hebel  auch gleichzeitig von der betreffenden An  zeige der automatischen Maschinenkontrolle  Kenntnis nehmen mussten.  



  In der Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung  ist als Ausführungsbeispiel ein Banddia  gramm eines registrierenden Manometers auf  geführt, wobei in dem Apparat ein Schlitz  vorgesehen ist, durch den der Maschinist,  ähnlich wie bei einer Nachtwächter-Kontroll  uhr, durch direkte Beschriftung seine An  wesenheit zu einem gewissen Zeitpunkt nach  weisen soll. Auf dem Diagrammblatt ist hier  zu ein separates Feld vorgesehen, auf wel  chem die Wärtungskontrolledurch Striche b  nachgewiesen wird, und zwar synchron mit  dem Druckdiagramm a des Manometers.  



  Die organische und synchrone Vereini  gung der automatischen Sachenkontrolle und  der persönlich getätigten Wartungskontrolle  in einem Registrierapparat hat noch eine  weitere Anwendungsmöglichkeit, indem durch  den zweiten Schreiber nicht nur die An-    wesenheit der betreffenden Person nachge  wiesen wird, sondern durch wahlweise Stel  lung des persönlich zu betätigenden, verstell  baren zweiten Schreibers auf verschiedene  hierzu vorgesehene Felder können bestimmte  interessante Begleitumstände synchron auf  dem Diagrammblatt verzeichnet werden.

   Es  lässt sich auf diese Weise zum Beispiel un  terscheiden, ob bei drei Belegschaften I, II,  III zu einem gewissen Zeitabschnitt die War  tung einer Anlage der Belegschaft I, II oder  III oblag, indem zum Beispiel während der  Schicht IIder zweite Schreiber aufFeld II  (Fig. 2) gestellt wird, so dass, vermöge der in  diesem Feld vorhandenen Striche b2 (bezw.  b1 b3 für das Feld I und III), später der Be  triebsleiter immer ersehen kann, welche Be  legschaft er für die Wartung der Anlage  während ,des betreffenden Zustandes (Kessel-,  druck), welcher durch den Apparat automa  tisch. graphisch verzeichnet wurde, verant  wortlich zu machen hat.  



  Oder handelt es sich zum Beispiel um  einen     Betriebszeiten-Kontrollapparat,    :durch  welchen     mittelst    :des einen Schreibers     in    :der  Linie a     (Fig.    3)     die        Zeitabschnitte    registriert  werden, zu welchem ein Webstuhl im Be  trieb war, so kann durch die wahlweise Be  schriftung     mittelst    des zweiten     Schreibers     auf verschiedenen konzentrischen Feldern 0,  1, 2, 3, 4, 5 :des     DiagTammblattes    jeweils an  gegeben werden, ob :

  der Webstuhl Seide,  Baumwolle, Wolle, Flachs oder Hanf     etc.     verarbeitet hat, wozu zweckmässig     an,    oder  neben :dem     Regzstrierapparat    eine Skala       (Fig.    4) angebracht wird, auf welcher der       Sinn    der verschiedenen Felder erläutert ist.  



  Oder handelt es: sich zum Beispiel um ein  registrierendes     Wattmeter        (Fig.    5), welches  :die jeweilige Leistung eines Turbogenerators  aufzeichnet, so ist, wenn die Leistung plötz  lich auf 0     rückt,    für die Betriebsleitung  nötig, zu wissen, aus: welchem Grunde die  Entlastung der Maschine erfolgt- war, ob  etwa durch normale freiwillige Abstellung  (Feld 0) oder durch das Abschalten     des          Stromschaltautomaten    wegen Überlast (Feld  1) oder durch Schaden am Generator (Feld 2)      oder durch Netzstörung (Feld 3) oder durch  Turbinendefekt (Feld 4) oder durch Kessel  defekt (Feld 5).  



  Bei den Fällen, wo durch den Maschi  nisten besondere Umstände auf das Dia  grammblatt synchron verzeichnet werden  durch wahlweise Beschriftung verschiedener  hierzu vorgesehener Felder, kann ausserdem  zweckmässig die Geoenwartkontrolle auch  durch den gleichen zweiten Schreiber gleich  zeitig dadurch hervorgebracht werden, dass  dieser von dem Maschinisten querüber durch  sämtliche Felder geführt wird;

   sind beispiels  weise fünf Felder für fünf verschieden  Um  stände, zum Beispiel Belegschaften vorge  sehen, und steht der Schreiber zum Beispiel  auf Feld 2, weil die Belegschaft II Dienst  hat, so kann er seine persönliche Gegenwart  zum betreffenden Zeitpunkt auf dem Dia  grammblatt dadurch bezeugen, dass er durch  einen für die     Betätigung    des zweiten Schrei  bers am Apparat vorgesehenen Hebelarm die  sen zweiten Schreiber gleichzeitig quer über  sämtliche Felder führt und dann wieder auf  Feld 2 zurückstellt, wobei eine Gerade c quer  über die Felder entsteht, die sich     unver-          kennlich    von den andern Aufzeichnungen  unterscheidet.

   In Fig. 6 und 7 ist je ein Bei  spiel für einen Band- und einen Kreisschrei  ber dargestellt, wo ein Maschinen-Betriebs  zeiten-Diagramm a synchron mit einer War  tungskontrolle c und einer Registrierung von  Begleitumständen b (Belegschaftendienst)  kombiniert ist.  



  Die verschiedenen Felder, welche für die  wahlweise Beschriftung durch den persön  lich zu     betätigenden    Zusatzschreiber vorge  sehen sind, können nicht nur zur synchronen       Registrierung    von Umständen oder Sachen  verwendet werden, sondern durch dieselben  können auch Grössen, Zahlen und Zähl  bereiche     ausgedrückt    werden.

   Zum Beispiel  geschieht die Elektrizitätsversorgung grösse  rer Städte durch eine Anzahl einzelner Be  zirkstransformatoren, bei denen wesentlich  ist, dass der betreffende Beamte, dem die  Wartung dieser Netztransformatoren obliegt,  zu gewissen Stunden den Bezirkstransforma-    tor aufsucht und seine Belastung abliest,  denn diese ist zu den verschiedenen Stunden  meistens grundverschieden und es muss die  Leistung des Transformators gleichzeitig der  geringsten,     mittleren,    wie auch der Spitzen  belastung angepasst sein, damit bei wesent  licher Veränderung der Belastungsbereiche  der Transformator ausgewechselt und durch  einen     passenderen        ersetzt    wird, zum Zweck  eines wirtschaftlichen und sicheren Betrie  bes.

   Der Betriebsleiter will nicht nur die Be  triebs- und Entlastungszeiten des Transfor  mators wissen, um über Stromunterbrechun  gen im Netz informiert zu sein, sondern will  auch durch das Diagramm die Gewissheit er  langen,     dass    der Transformator periodisch von  seinem Beamten besucht wurde, um Wärme  entwicklung und Belastung des Transforma  tors zu prüfen, und es soll der Betriebsleiter  ebenfalls durch das Diagrammblatt zahlen  mässig die     Belastung        erfahren,    die auf dem  Transformator ruhte, zu den Zeitpunkten, zu  welchen der betreffende Netztransformator  von dem Beamten aufgesucht wurde.  



  In Fig. 8 ist das Diagramm eines Be  triebszeiten -     Kreisschreibers    -     Registrierappa-          rates    wiedergegeben, in welchem     ,das    automa  tische aufgezeichnete     Diagramm,a    die Be  triebs- und Entlastungszeitabschnitte angibt,

    während die durch den Wartungsbeamten  bei -dem jeweiligen Besuch der     betreffenden.          Transformatorenstation    abgelesene     Belastung     von diesem mittelst eines am     Registrierappa-          rat    aussen vorstehenden Hebelarmes durch die  Länge einer     radialen        Diagrammbeschriftung     c ausgedrückt ist, indem er unter der An  nahme, dass die Ringfelder     beziehungsweise     eine     Belastung    von 0 bis 99, 100 bis 199, 200  bis 299, 300 bis 399, 400 bis 499, 500 bis  600     gw.        darstellen,

      die radiale     Beschriftung     c in das eine oder andere Feld     hineinführt.     Durch diese persönlich betätigte Verzeich  nung der jeweiligen Belastung ist gleichzeitig  jeweils eine Wartungskontrolle erfolgt, da ja  diese     Belastungsangabe    jeweils nur durch  persönliche     Ablesung    des- Ampere- oder       Wattmeters,der        Transformatorenstation    durch  den     Wartungsbeamten    erfolgen konnte.

        Die angeführten Beispiele sollen nur die  Mannigfaltigkeit der Anwendungsmöglich  keiten illustrieren, ohne dass sieh aber die Er  findung auf die angegebenen Fälle be  schränkt; vielmehr bezieht sich diese ganz  allgemein auf das System der synchronen  Vereinigung, in Zeitregistrierapparaten jeder  Art, einer automatischen Sachenkontrolle und  einer persönlich zu betätigenden Beschrif  tung, gleichviel ob letztere den Zweck hat,  die Gegenwart von Personen oder andere Um  stände nachzuweisen, und gleichviel ob diese  persönliche Beschriftung durch einen oder  mehrere Zusatzschreiber ausgeführt wird  durch wahlweise oder gleichzeitige Beschrif  tung einer kleineren oder grösseren Anzahl  von Diagramm-Zusatzfeldern,

   ob es sich um  Band- oder Kreisschreiber handelt und ob die  persönliche Beschriftung durch direkte Hand  beschriftung mittelst eines Schlitzes oder  mechanische Übertragung mit Hilfe eines  Hebels oder Kontaktes ausgeführt wird.  



  Bei Kreisschreibern ist es     zweckmässig,     dass der Zusatzschreiber bei seiner Einstel  lung auf die verschiedenen konzentrischen  Ringfelder - zur Registrierung der Begleit  umstände und Anwesenheitskontrolle - sich  genau radial bewegt, damit er jeweils auf  demselben Zeitradius steht wie der Haupt  schreiber.  



  Diese radiale Verstellbarkeit des Zusatz  schreibers kann nun dadurch erreicht werden,  dass dieser als Doppelarm ausgebildet ist;  hierbei trägt der eine Arm desselben den  Schreibstift, der Gegenarm dagegen wird  durch einen radialen Schlitz geführt, wo  durch der Schreibstift in gleicher Weise ge  steuert wird. Der Drehpunkt des Doppel  armes kann bei der Drehbewegung desselben  vermöge einer hierfür vorgesehenen Ausspa  rung ausweichen.  



  In Fig. 9, 10 und 11 ist als Ausführungs  beispiel ein solcher Kreisschreiber-Registrier  apparat dargestellt, dessen Hauptschreiber  1 in einem Ringfeld automatisch ein Be  triebszeitendiagramm a hervorbringt, wäh  rend durch den Zusatzschreiber 2 die Be  triebsumstände durch Kreisbögen b und die    Wartungskontrolle in Form einer radialen  Beschriftung c durch persönliche und wahl  weise Verstellung auf verschiedene konzen  trische Zusatzringfelder registriert werden.  



       Fig.    9 gibt hierbei eine Draufsicht des  geöffneten Apparates mit     aufgelegtem    Dia  grammblatt;     Fig.    10 stellt einen senkrech  ten     Schnitt        .desselben        längs,des    Zusatzschrei  bers dar;     Fig.    11 ist wieder eine Draufsicht  des geöffneten Apparates, aber bei abgenom  mener Zwischenscheibe, unter welcher der  Gegenarm des Zusatzschreibers und dessen  Antrieb gelagert sind.  



  In diesen Figuren ist 1 der Hauptschrei  ber, 2a der obere Arm des     doppelarmigen     Zusatzschreibers 2; die Schreibstifte     _.    und  B von Haupt- und Zusatzschreiber sind so  gestellt, dass sie stets auf einem gleichen Zeit  radius r liegen und somit die Diagramme bei  ,der Schreiber synchron übereinstimmen;

   8 ist  eine gemeinsame Schreibunterlage für den  Haupt- und den Zusatzschreiber, 4 ,eine Aus  sparung der     Zwisehenseheibe    12 für den un  gehinderten Durchtritt des vom Oberarm 2a  .des Zusatzschreibers nach dem     -unter    der  Zwischenscheibe 12 liegenden Gegenarm     2b     führenden     Stegteils,    5 ein aufgelegtes Dia  grammblatt mit Zeitskala, 6     ein    radialer Füh  rungsschlitz, in welchem der Bolzen     B1    -des  untern Armes 2b des Zusatzschreibers läuft,  und 7 eine .durch Drehung einstellbare Kur  venscheibe, die mehrere verschieden hohe  Kurvennocken aufweist und, mittelst der  selben am Bolzen     B'    angreifend,

   die Einstel  lung des Schreibarmes 2a auf .das betreffende  Ringfeld herbeiführt, und deren     Drehung          mittelst    eines von aussen     betätigbaren    Hebel  armes 8 erfolgt, unter Einstellung auf eine  äussere Skala 9, welche     ebensoviele    Stell  punkte besitzt, als auf dem     Diagrammblatt     Ringfelder für die     wahlweise    Beschriftung  durch den Zusatzschreiber vorgesehen sind.

    Durch Drehung des Hebelarmes 8 und der  damit verbundenen Kurvenscheibe 7 wird der  Schreibstift B des Zusatzschreibers in der  Richtung des Führungsschlitzes 6 mehr oder  weniger weit nach der Peripherie des Kreis  blattes hin bewegt,     bezw.    auf das betreffende      Ringfeld eingestellt, indem er dabei stets auf  dem gleichen Zeitradius verbleibt, während  bei Rückdrehung des Hebelarmes 8 eine  Rückführfeder 10 den Zusatzschreiber wieder  nach dem Mittelpunkt des Kreisblattes hin  zurückzieht. Im Gebrauch wird der Schreib  stift B durch ein Widerlager 13 gegen das  Diagrammblatt gehalten.

   Beim Öffnen des  Apparatgehäuses gibt das Widerlager 13 den  Schreibstift B frei, und dieser schwingt in  folge Ringfederung des Armes 2a in die in  Fig. 10 strichpunktiert angegebene Stellung  aus, so dass das Diagrammblatt leicht abge  nommen und ersetzt werden kann.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCH Registriervorrichtung, insbesondere für Betriebszeitenregistrierapparate, bei welcher das Diagrammblatt zur Aufnahme zweier voneinander unabhängiger Registrierungen dient, von denen die eine die von einem Hauptschreiber automatisch auszuführende Sachenkontrolle darstellt, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorrichtung derart ausge bildet ist, dass die zweite, auf dem Dia grammblatt auszuführende Registrierung mittelst eines von Hand zu betätigenden Zu satzschreibers vorgenommen werden kann, zum Zwecke, eine mit der Sachenkontrolle gleichzeitig auszuübende Personenkontrolle zu ermöglichen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Registriervorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der persönlich zu betätigende Zusatzschrei ber einen Bestandteil der Vorrichtung bildet und von aussen wahlweise auf ver schiedene Felder des Diagrammblattes einstellbar ist, so dass durch abwech selnde, wahlweise einstellbare Beschrif tung verschiedener Felder durch den Zu satzschreiber eine Unterscheidung und synchrone Registrierung von Betriebsum ständen der durch das Hauptdiagramm kontrollierten Maschine oder Anlage er folgt.
    2. Registriervoirichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass, der Zusatzschreiber so angeordnet ist, dass er von dem War- tungspersonal quer über verschiedene Felder des Diagrammes hindurchge führt werden kann, so dass eine momen tane Beschriftung entsteht, welche sich von der durch den gleichen Zusatzschrei ber in Ruhelage erfolgenden Beschrif tung so wesentlich unterscheidet, dass die Anwesenheitskontrolle und die Angabe von Betriebsumständen durch ein und denselben Zusatzschreiber registriert wer den können.
    3. Registriervorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, als Kreis schreiber ausgebildet, dadurch gekenn zeichnet, dass der Zusatzschreiber in Form eines Doppelarmes ausgeführt ist, wobei der nicht den Schreibstift tragende Arm desselben von einem radialen Schlitz geführt wird, so dass damit auch .der Schreibstift des andern Armes des Zusatzschreibers radial gesteuert wird, wodurch dieser in jeder Lage mit dem Schreibstift des Hauptschreibers auf einem gleichen Zeitradius,des Diagramm blattes steht.
    4. Registriervorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zusatzschreiber auf verschiedene konzentrierte Kreisfel der des Diagrammblattes einstellbar ist vermöge der Zusammenwirkung einer am Zusatzschreiber angreifenden Feder und einer durch Drehung einstellbaren, auf den Zusatzschreiber wirkenden Kurven scheibe, welch letztere mittelst einer Hebelarmes und einer Stellskala derart eingestellt werden kann, dass,
    der Schreib stift des Zusatzschreibers auf das ge wünschte Kreisfeld des Diagrammblattes zu stehen kommt.
CH164377D 1931-06-30 1932-06-24 Registriervorrichtung. CH164377A (de)

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CH164377D CH164377A (de) 1931-06-30 1932-06-24 Registriervorrichtung.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1159653B (de) * 1961-05-12 1963-12-19 Vdo Schindling Vorrichtung zum Registrieren von Arbeitstakten, Fertigungsstueckzahlen usw. bei Arbeitsmaschinen od. dgl.
DE1218772B (de) * 1961-10-20 1966-06-08 Kienzle Apparate Gmbh Registriervorrichtung zum Schreiben von Fertigungsstueckzahlen, Arbeitstakten od. dgl.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1159653B (de) * 1961-05-12 1963-12-19 Vdo Schindling Vorrichtung zum Registrieren von Arbeitstakten, Fertigungsstueckzahlen usw. bei Arbeitsmaschinen od. dgl.
DE1218772B (de) * 1961-10-20 1966-06-08 Kienzle Apparate Gmbh Registriervorrichtung zum Schreiben von Fertigungsstueckzahlen, Arbeitstakten od. dgl.

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