CH164405A - Einrichtung zum selbsttätigen Nachstellen der Bremsgestänge bei Abnützung der Bremsorgane, insbesondere für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Einrichtung zum selbsttätigen Nachstellen der Bremsgestänge bei Abnützung der Bremsorgane, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

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CH164405A
CH164405A CH164405DA CH164405A CH 164405 A CH164405 A CH 164405A CH 164405D A CH164405D A CH 164405DA CH 164405 A CH164405 A CH 164405A
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Trachsel Ernst
Huessy Walther
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Trachsel Ernst
Huessy Walther
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Description


  Einrichtung zum     selbsttätigen        Nachstellen    der     Bremsgestänge    bei     Abnftzung     der Bremsorgane, insbesondere für Kraftfahrzeuge.    Selbsttätige     Bremsennachstellvorrichtun-          gen    sind bekannt, bei denen eine mit Vor  spannung in das Bremsgestänge eingeschal  tete Feder bei ihrer Entspannung derart       regulierend    auf     Glas    Bremsgestänge einwirkt,       dass    die Bremsbacken     bezw.    Bremsbänder  einen annähernd konstanten Lüftungsweg  aufweisen,

   wobei beim Niedertreten des     Pe-          (.tals    sich das Gestänge in der einen der bei  den Klemmvorrichtungen zwischen     Nach-          @tellvorrichtung    und Bremse verkürzt, wäh  rend beim Loslassen des Pedals sieh das Ge  stänge zwischen Nachstellvorrichtung und  Pedal in der andern Klemmvorrichtung ver  kürzt. Die     Nachstellung    erfolgt somit in  zwei verschiedenen Arbeitsvorgängen und  durch Zwischenglieder.

   Solche Nachstellvor  richtungen haben den Nachteil, dass erst beim  Loslassen des     Bremspedals    die eigentliche  Nachstellung erfolgt, bei fortgesetztem     Pe-          daldruck    dagegen keine solche Nachstellung  stattfindet und somit der angestrebte Zweck    nicht erreicht wird, eine Nachstellung gleich  zeitig mit der Abnützung des Bremsbelages  zu erzielen.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Ein  richtung zum selbsttätigen     Nachstellen    der  Bremsgestänge bei Abnützung der Brems  organe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit  einer durch eine Feder beeinflussten Nach  stellvorrichtung, welche mit einem mit dem  Fahrzeugrahmen verbundenen Anschlag in  solcher Beziehung steht, dass ein annähernd  stets gleichbleibendes Lüftungsspiel erhalten  bleibt.

   Diese Einrichtung zeichnet sich ge  mäss der Erfindung dadurch aus, dass die Fe  der die Bremskraft vom Bremsbedienungs  hebel auf die Bremsorgane     überträgt    und in  ihrer Kraft grösser bemessen ist als die gröss  ten durch das Bremsgestänge zu übertragen  den Kräfte, und dass diese Feder auf eine  durch den Anschlag beeinflusste Klemmvor  richtung zum Festlegen der selbsttätig ein  gestellten Länge des Bremsgestänges wirkt,      das Ganze derart, dass mit eintretender Ab  nutzung der Bremsflächen     gleichzeitig    die  Nachstellung des Gehäuses erfolgt.

   Die  Zeichnung veranschaulicht     ein    Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes im  Längsschnitt durch     Fig.    1.     Fig.    2 zeigt die       Klemmvorrichtung    im Querschnitt nach der       Linie        -A-B    in     Fig.    1,     und        Fig.    3 einen  Schnitt nach der Linie     C-D    von     Fig.    2.  



  Das Bremspedal 1 ist mit dem Gabelkopf       \?    gelenkig verbunden, der mit der Stange 3  verschraubt und     verstiftet    ist. Eine Feder 5  belastet einerseits die an .einer Schulter der  Kolbenstange 3 anliegende Kolbenplatte 4  und anderseits den     Boden,6a    des die Kolben  platte 4 und die Feder 5 einschliessenden  Zylinders 6.

   Die Feder 5, deren Kraft grösser  bemessen ist als die grössten durch das Brems  gestänge zu übertragenden Kräfte, sucht die  im     Zylinder,6    gelagerte Querachse 7 auf .das  Keilstück     3a    der Kolbenstange zu schieben,  welches die Achse 7 durchquert, so dass zwi  schen dem     Keilstück        3a        einerseits    und der  Achse 7, sowie einem in sie geschraubten  Schraubenbolzen 8 und einer     Keilplatte    9  anderseits eine Klemmverbindung hergestellt  ist. Der Deckel 20 verschliesst den mit Fett  gefüllten Raum 7a der hohlen Achse 7.

   In  den geschlitzten Gabelkopf 11 ragt der Bol  zen 11a des einen Teil der Nachstellvorrich  tung bildenden Hebels 10, welcher mit dem       Schraubenbolzen    8 starr     verbunden    ist. Zur  Nachstellvorrichtung gehören auch der Zy  linder 6 und die sich mit ihm verschiebenden  Teile. Der mit dem linken Ende seines  Schlitzes dem Bolzen 11a als Anschlag die  nende Gabelkopf 11 steht durch ein Ge  stänge 12 mit einem am Lagerbolzen 13 an  gelenkten Gabelkopf 14 in Verbindung. Der  ortsfeste Lagerbolzen 13 ist mit der Chassis  querverstrebung 15 vernietet. An das hin  tere Ende des Zylinders 6 ist ein trichter  förmiger Deckel 16 und an diesen ein mit  den Bremsbacken in Verbindung stehendes  Gestänge 17 geschraubt, das die vom Brems  pedal herrührenden Kräfte an die Brems  backen überträgt.

   Die einerseits an .der Ring  schraube 18 des Zylinders, anderseits am    Chassis 15a eingehängte Feder 19 dient zum  Zurückziehen des Pedals. Eine     Mutter    21  dient zum Spannen der Feder 5 und ihre  rohrförmige Verlängerung 21a zur Führung  des Zylinders 6 und zum Schutze des Ge  windes der Kolbenstange 3 gegen Ver  schmutzung und Beschädigung. Der auf dem  Rohr 21a lose sitzende Gleitring 22 ist ge  härtet und verringert beim Spannen der Fe  der 5 den Reibungswiderstand zwischen der  Mutter 21 und dem Zylinderboden 6a.  



  Die     Arbeitsweise    der beschriebenen selbst  tätigen     Bremsennachstelleinrichtung    ist fol  gende:  Es sei angenommen, der Bremsbelag sei  neu und der Lüftungsweg somit normal.  Wenn dann das von<I>a</I> nach<I>b</I> getretene Pe  dal 1 den Weg .x zurückgelegt hat, so hat  sich der Bolzen     lla    um die Strecke s von c  nach d bewegt, was dem normalen     Pedalweg     entspricht. Durch das stets     wiederholte     Bremsen der Räder wird der Bremsbelag all  mählich abgenützt, was sich durch stets tie  feres Niedertreten des Bremspedals 1, wie  allgemein wahrnehmbar, bemerkbar macht.

    Die Abnützung des     Bremsbelages    bedingt  nun, dass das Pedal 1 um einen Teil der  Strecke     y    über b hinaus getreten werden  muss. Da aber der Bolzen 11a festgehalten  wird, wird der Nachstellhebel 10 im     Uhr-          zeig.ersinn    gedreht, desgleichen aber auch der  Schraubenbolzen 8, wodurch dieser heraus  geschraubt wird.

   Dies hat zur Folge, dass  zwischen dem Keilstück     3a    und dem  Schraubenbolzen 8, entsprechend dem Aus  schlag des Nachstellhebels 10, ein Spielraum  entsteht, welcher einen     bestimmten    Nach  stellweg freigibt, bei dessen Entstehung die  Feder 5 sich ausdehnt. wobei sie die Achse  7 und den Zylinder 6 genau dem Weg der  Relativbewegung des Bolzens     lla    in bezug  auf die Achse 7 entsprechend     in    der Rich  tung von e nach f verschiebt.

   Sobald der  Bolzen 11a am linken Ende des Schlitzes im  Gabelkopf 11 anliegt,     muss    bei jeder, auch  der geringsten Verschiebung des Zylinders  6 nach links eine Drehung des Hebels 10  im Sinn einer Lockerung der Klemmverbin-           dung    zwischen Keilstück 3a und Achse 7 ein  treten. Dass trotzdem eine Verklemmung die  ser beiden Teile eintritt, hat seinen Grund  in dem Umstand,     da.ss    die sehr starke Feder  5 die Stange 3 nach rechts verschiebt und  dabei das Pedal 1 um den Betrag zurück  führt, um den es bei der Bremsung infolge  Abnützung der Bremsflächen über b hinaus  bewegt wurde.

   Durch diesen Vorgang hat  sich der Abstand zwischen der Achse 7 und  der Kolbenplatte 4 genau um ein     Stück    ver  kürzt, welches gleich der absoluten Ver  schiebung der durch die     Axe    des Bolzens 7       Belegten    .Senkrechten in bezug auf die durch  die     Axe    des Bolzens     lla    gelegte Senkrechte  ist. Die Bremsbacken sind also durch die  Federwirkung, entsprechend dem teilweisen       Pedalweg   <I>y,</I> um einen Teil des Weges<I>L</I>  angezogen. und nachgestellt worden.

   Beim  Loslassen des Pedals 1 werden die Brems  backen gelöst, und es ist nun dank der Fest  legung der neu eingestellten Länge des  Bremsgestänges durch die Klemmvorrichtung  wieder das normale Lüftungsspiel vorhanden.  



  Durch das von Zeit zu Zeit sich wieder  holende selbsttätige Nachstellen der Brems  backen wird sich der Bremsbelag nach einer  gewissen Zeit gänzlich abgenutzt haben und  der     Nachstellweg    L vollständig abgelaufen  sein. Der Zylinderboden 6a     bezw.    der     Gleit-          ring    22 kommt dann an der Mutter 21 bei f  zum Anschlag. Die vorgezeichnete Anfangs  stellung der Nachstellvorrichtung wird nun  wieder erreicht, indem durch das Anziehen  der Mutter 21 der Zylinder 6 sich nach  rechts bewegt, wodurch die Feder 5 gespannt  wird. Der Bremsbelag wird nun neu ersetzt,  und es kann die     vorbesehriebene    Arbeitsweise  der Nachstellvorrichtung wiederum einsetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum selbsttätigen Nach stellen der Bremsgestänge bei der Abnützung der Bremsorgane, insbesondere für Kraft fahrzeuge, mit einer durch eine Feder beein flussten Nachstellvorrichtung, welche mit einem mit dem Fahrzeugrahmen verbundenen Anschlag in solcher Beziehung steht, dass ein annähernd stets gleichbleibendes Lüftungs spiel erhalten bleibt, dadurch gekennzeich net, dass die Feder (5) die Bremskraft vom Bremsbedienungshebel (1) auf die Brems organe überträgt und in ihrer Kraft grösser bemessen ist als die grössten durch das Bremsgestänge zu übertragenden Kräfte, und dass diese Feder (5) auf eine durch den An schlag beeinflusste Klemmvorrichtung (8, 11, 12) zum Festlegen der selbsttätig eingestell ten Länge des Bremsgestänges wirkt, das ganze derart,
    dass mit eintretender Ab nützung der Bremsflächen gleichzeitig die Nachstellung des Gestänges erfolgt. UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Klemmvor richtung aus einem mit dem Nachstellhebel (10) verbundenen Schraubenbolzen (8) und eine mit dem Bremsbedienungshebel (1) ver bundene Stange mit keilförmigem Endstück (3a) aufweist, längs welchem, entsprechend der Drehung des Schraubenbolzens (8) im Uhrzeigersinn, die Nachstellung des Brems gestänges erfolgt.
CH164405D 1931-05-18 1932-04-13 Einrichtung zum selbsttätigen Nachstellen der Bremsgestänge bei Abnützung der Bremsorgane, insbesondere für Kraftfahrzeuge. CH164405A (de)

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CH164405D CH164405A (de) 1931-05-18 1932-04-13 Einrichtung zum selbsttätigen Nachstellen der Bremsgestänge bei Abnützung der Bremsorgane, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

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