CH164726A - Schraube mit drehbar angeordneten Flügeln. - Google Patents

Schraube mit drehbar angeordneten Flügeln.

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CH164726A
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  Schraube mit drehbar angeordneten Flügeln.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Schraube mit drehbar     angeordneten        Flü-          gein.    Dieselbe kann     zum    Beispiel als Flug  zeugpropeller, als     Schiffssehraube,    als Tur  binenlaufrad und     dergleichen    ausgebildet  sein.  



  Die Sehraube ist dadurch gekennzeichnet,  dass an den Schäften der um ihre eigene       Aae    drehbar angeordneten Flügeln exzen  trisch zu den     Flügeldrehaxen    Zusatzgewichte  angebracht sind, das Ganze derart, dass beim  Drehen der Schraube die     Drehkraftkompo-          nenten        der        Zusatzgemische    das     Bestreben     haben, die Flügel entgegen der Wirkung  einer     Rückstellfeder    auf grössere Steigung  einzustellen.  



  Als Gegen- oder     Rückstellfeder    ist zweck  mässig eine die     NTabenaxe    umfassende Spiral  feder oder schraubenförmig gewickelte     Bie-          gungsfeder    vorgesehen. Die Wahl einer der  artigen, in ihrer Gesamtheit auf Verdrehung  beanspruchten Feder ist dadurch begründet.    dass die bauliche- Anordnung solcher Federn  sich erheblich günstiger gestaltet     a15    die     Ver-          wendunb    von Zug- und Druckfedern.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Gegenstan  des der Erfindung ist auf der Zeichnung dar  gestellt. Als Ausführungsbeispiel ist ein  zweiflügeliger Flugzeugpropeller angenom  men, dessen automatische Rücktrieb- oder  Bremsstellung durch einen Erdfühler mecha  nischer Bauart bewirkt wird.  



       Fig.    1 zeigt die Propellernabe     und    die  Flügelschäfte in einem Längsschnitt, sowie  die Betätigungsvorrichtung zur Rückstellung  der Flügel in die Bremsstellung;       Fig.    2 ist ein Schnitt nach der Linie       11-II    der     Fig.    3, wobei der Gewindezapfen  und die Propellerschäfte nicht mit geschnit  ten sind;       Fig.    3 zeigt einen Schnitt nach der Linie       111-III    der     Fig.    2, wobei das Federgehäuse  und der vordere Teil der Propellernabe weg  gelassen sind;

             Fig.    4 zeigt zwei Vorrichtungen zur Ver  lagerung des     Druckmittelpunktes    der Flügel  fläche;       Fig.    5 zeigt in raumperspektivischer Dar  stellung die     Kraftzerlegung    eines an einem       Flügel    exzentrisch angebrachten Zusatzge  wichtes;       Fig.    6 zeigt die     Berichtigung    der durch  die Fliehkräfte -der Flügel erzeugten Dreh  kraftkurve durch die     Drehkraftkurve    eines  Zusatzgewichtes.  



  In der Nabe 1 ist ein Gewindezapfen 2  befestigt, auf den die beiden Flügelschäfte     ä     unter Zwischenschaltung -der in Wälzrillen 4  laufenden     Kugeln    5 leicht beweglich aufge  schraubt sind. Die Kugeln 5 sind durch Kä  fige 6 zusammengehalten, die kinematisch  richtig     an;etrieben    sind, das heisst diesen  Käfigen wird beim Verdrehen der Flügel       zwangläufig    dieselbe     Drehbewegung    erteilt,  die die Kugeln in ihrer Gesamtheit bei freiem  Abrollen in den Rillen ausführen. Dies wird  dadurch erreicht,     dass    an den Käfigen selbst  Innenverzahnungen 7 angeordnet sind, die  mit     Ritzeln    8 kämmen.

   Diese     Ritzel    sind frei  drehbar auf Achsen 9 der Gewindezapfen 2  und greifen ihrerseits in Zahnräder 10 der       Flügelschäfte    8 ein. Die Zähnezahlen des       Innenzahnkranzes    7 und des Zahnrades 10  sind angenähert nach dem.     Verhältnis          h'        -I-    r zu     R    zu     wählen,    wobei R der äussere  und r der innere     Laufkreisdurehmesser    des       Schraubenkugellagers    ist. Der kinematisch  richtige Antrieb der Käfige braucht nicht,  wie beschrieben, in der Drehrichtung und  durch Zahnradübertragung zu erfolgen.

   Das  Ganze könnte zum Beispiel derart ausgebil  det     sein,    dass er durch Hebelübertragung und  in Richtung der     Längsverschieblichkeit    be  wirkt wird:  Die Verbindung der mit ihrem einen Ende  in der Nabe, mit ihrem ändern Ende im  Federgehäuse 11     befestigen        Rückstellfeder     12 mit den Flügelschäften 3 erfolgt über ein  Kegelrad     1$        und    die beiden     schraubenförmig     verlaufenden     Kegelradsegmente    14.  



  Im Betriebe sucht die der in     Axrichtung          I-1    wirkenden Fliehkraft der Flügel pro-         portionale    Drehkraft die Flügel nach aussen  zu schrauben, bis durch Verdrehung der  Feder 12 eine     gleichgrosse    entgegengesetzte  Federkraft erreicht ist.  



  Für den     Zwangsschluss        zwischen    der  Feder 12 und den Flügelschäften können  statt Zahnräder auch Seile oder Schubstan  gen vorgesehen sein. Das Ganze kann auch  derart ausgebildet sein, dass die für alle  Flügel gemeinschaftliche Federkraft von  mehreren, zum Beispiel an den Flügelschäf  ten angeordneten     Federn    geliefert wird, wo  bei diese durch entsprechendes Zusammen  kuppeln zur     Gemeinschaftswirkung    auf alle  Flügelschäfte gebracht werden.  



  Die aus den Fliehkräften der Flügel     ent-          stehenden    Drehkräfte wachsen wie die Flieh  kräfte selbst mit dem Quadrat der     Winkel-          geschwindigkeit.    Diese Drehkräfte sind in       Fig.    6 in einem Koordinatensystem aufge  tragen, dessen     Abszissen    die Verdrehung .der  Flügel in Bogengraden und dessen Ordinaten  die Kräfte sind. Sie stellen     eine    Kurve C  dar, die     innerhalb    des Regelbereiches sehr  gestreckt verläuft. Die     Federkraftkurve    ist  eine Gerade und in     Fig.    -6 mit F bezeichnet.

    Der Schnittpunkt von C und F ergibt die  maximale Drehzahl. Um ein feines Regu  lieren zu erreichen, ist es zweckmässig, das  Ganze derart auszubilden, dass der Winkel,  den C und F miteinander einschliessen, mög  lichst klein ist. Nun lässt sich tatsächlich  für den Regelbereich eine     Korrektur    der C  Kurve durch die     Anbringung    von Zusatzge  wichten an den Flügeln exzentrisch zur     Dreh-          axe    derselben erzielen. Nach     Fig.    2 und 8  ist ein derartiges Zusatzgewicht 15 um die       Flügelaxe    drehbar und feststellbar angeord  net.

   In der     Fig.    5 ist in raumperspektivischer  Darstellung gezeigt,     wie    ein derartiges Ge  wicht eine Flügelverdrehung bewirkt. In  dieser Figur ist durch     X-X    die     Propeller-          drehaxe,    durch     Y-Y    die     Flügeldrehaxe    und  durch die Ebene     Y-O-Z    die Umlaufebene  der     Flügelaxen    dargestellt.

   Ein an einem  Flügelschaft exzentrisch angebrachtes     Ge-          wicht        ('.r    dreht sich in einer Ebene parallel  zu<I>Y-0-7;</I> diese Ebene ist in     Fig.    5 durch      ihre Schnittlinien mit dem Flügelschaft, .der  Ebene     X-O-Z    und einer durch den Punkt  G gelegten     Ebene    senkrecht zur     Y-Achse          ersichtlich    gemacht.

   In dieser Ebene verläuft  die durch das Gewicht G erzeugte     Zentri-          fugalkraft    P und geht aus von     dein    Durch  dringungspunkt     _J.    der     X-Axe    durch die     Um-          laufebene    des Punktes G.

   Die für das Regel  system allein in Betracht kommende Dreh  komponente D in der Ebene senkrecht     ztir          Y-Axe    ergibt. sich aus der Zerlegung der  Kraft P nach einem rechtwinkligen     Kräfte-          parallelepipedon.    Diese Drehkräfte D werden  in den Punkten 0, 90, 180, 270 zu Null, da  das     Kräfteparallelepipedon    in den Punkten 0  und<B>1.80</B> zu einem Rechteck in der Ebene       Y-O-Z,    in den Punkten 90 und 270     ztx     einer     Geraden    =P zusammenschrumpft.

   Im  obern Teil der     Fig.    6 sind zwei phasenver  schobene     Drehkraftkurven    zweier verschie  dener und an verschiedenen Stellen eines  Flügelschaftes vorgesehener Gewichte aufge  zeichnet. Diese Kurven verlaufen nach Sinus  linien. Dabei ist     angenommen,    dass die ober  halb der Nullinie liegenden Teile der Sinus  linien Drehkräfte veranschaulichen, die eine  Verdrehung des Flügels entgegen dem     Uhr-          t2     in bezug auf     Fig.    3 bewirken,  während die unterhalb der Nullinie gelegenen  Teile Drehkräfte veranschaulichen, die im  Uhrzeigersinn wirken.

   Da man es in der  Hand hat, diese     Drehkraftkurve    durch die  Wahl der Grösse des Gewichtes ihrer Grösse  nach, und durch die Wahl der Lage des Ge  wichtes ihrer Phasenverschiebung nach zu  gestalten, ist es leicht, eine     Berichtigung    .der       C-Kurve    innerhalb .des Regelbereiches von  zum Beispiel zirka 35   zu erreichen.

   In       Fig.    6 ist die     C-Kurve    durch das entspre  chende Stück der flacher verlaufenden     D-          Kurve    berichtigt, und es ergibt sich als Cha  rakteristik des Propellers eine Kurve     C-D,     die sich rechts in bezug auf     Fig.    6 der Fe  derkurve     h'    anschmiegt.  



  In gleicher Weise wie das Zusatzgewicht  15 wirken alle ausserhalb der Umlaufebene  liegenden     Massenteile    des     Schraubenflügels,     so dass durch alle     diese    Teile eine Drehkraft    auf den Flügel erzeugt wird. Das Ganze  kann derart ausgebildet sein, dass diese Dreh  kraft der aus der     Gesamtzentrifugall,:raft    der  Flügel infolge der     beschriebenen    Lagerung       derselben    entstehenden Drehkraft entgegen  wirkt und deren Verlauf stört. Ihre schäd  liche Einwirkung kann durch exzentrisch an  geordnete Zusatzgewichte nach Art des Ge  wichtes 15     beseitigt    werden.  



  Nicht nur durch die     Anbringung    von Zu  satzgewichten, sondern auch durch die Ver  lagerung der Druckmittelpunkte der Flügel  flächen können Drehkräfte erzeugt werden,  die im positiven oder negativen Sinn zur  Veränderung der aus den Zentrifugalkräften       herrührenden    Drehkräfte dienen können. In  der     Fig.    4 sind beispielsweise zwei Anord  nungen dargestellt, die eine solche Verlage  rung gestatten.

   Links in dieser     Figur    ist  gezeigt, wie der Propellerflügel     1ö;    um  einen Zapfen 17 im Flügelschaft 3, an dem  die oben     beschriebenen    Zusatzgewichte vor  g     o        esehen        sind,        schwenkbar,        und        das        der        Pro-          pellerdrehaxe    zugewendete kurze Ende des  Flügels in einem Schlitz des Flügelschaftes  feststellbar angeordnet ist.

   Ganz gering  fügige Verstellungen der     Flügelaxe    gegen die       Flügelschaftaxe    bewirken bereits grosse An  derungen der von den Luft- oder Wasser  drücken     herrührenden        Drehkräfte.    Auf .der  rechten Seite der     Fig.    4 ist eine     Anordnung     gezeigt, mit der man bei verhältnismässig  grober Verstellung kleine Unterschiede in  der     -Wirkung    dieser Kräfte erreichen kann.  In einer     Ausfräsung    des Propellerflügels 16  kann eine flache kreisförmige     Scheibe    18, die  als Zusatzfläche wirkt, exzentrisch     verstellt     werden.

   Die Scheibe ist in der Figur auf  Maximalwirkung eingestellt; in der punk  tierten Lage ist ihre Wirkung Null.  



  In     Fig.    3 ist gezeigt, wie mit Hilfe     einer     auf der Propellernabe 1     längsverschieblichen     und gegen Drehung gesicherten     Hülse    19 und  zweier um 180          versetzter Nasen 20 einer  seits und     finit    Hilfe von     Anschlägen    21 und  22 an den Flügelschäften anderseits der Re  gelbereich des Propellers während des nor  malen Betriebes begrenzt ist. Es ist in     Fig.    3      die Stellung geringster Steigung und damit  <B>9</B>     erinoster    Kraftabgabe gezeichnet.  



  Um eine Bremsung und eventuell nach  der Landung ein     Rückwärtslaufen    des Flug  zeuges zu erzielen, muss die Hülse 19 so  weit verschoben werden, dass der Anschlag 22  unter der Nase 20 durchgleitet, bis der An  schlag 23 sich an der Nase 20 abstützt. Durch  W     iedereinrücken    der Nase 20 in die Vertie  fung 24 ist man in der Lage, den vollaufen  den Motor zur Bremsung, beziehungsweise       Rückwärtsfahrt    auszunutzen.  



  Die     Abbremsung    des Flugzeuges in Bo  dennähe kann selbsttätig zum Beispiel da  durch erfolgen, dass durch mechanische Hilfs  mittel, wie zum Beispiel ein     Fühlhebel    die  Propellerumstellung direkt oder über ein Re  lais betätigt wird. Der     Fühlhebel    kann na  türlich auch ersetzt sein durch bewegliche  Teile des     Landegestelles        bezw.    durch das       Landege:tell    selber, wenn das Ganze derart  ausgebildet ist, dass beim Aufsetzen eine       Laäeveränderung    gegenüber den festen Flug  zeugteilen :eintritt.

   In gleicher Weise kann  ein Schleppseil zur Umsteuerung herange  zogen sein, das beim Aufschlagen auf den  Boden einen vermehrten ruckweisen Wider  stand erfährt und dadurch zum Beispiel     mit-          telst    Federn mit dem Seil verbundene Teile  am Flugzug relativ zum Flugzeug betätigt,  die ihrerseits die Umsteuerung bewirken.  



  Statt dieser verhältnismässig grossen und  mechanisch wirkenden Vorrichtungen können       auch    zur Umsteuerung feiner wirkende Vor  richtung vorgesehen sein, zum Beispiel Mem  branen, die durch Aufprallen von Schall, her  rührend aus dem Echo von angeflogenen  Hindernissen, in     Schwingungen    versetzt wer  den und dadurch die Umsteuerung zwecks  Bremsung direkt oder über Relais auslösen.  



       _=    In der     Fig.    1 ist ein Erdfühler 25 ge  zeigt, der in einem am Flugzeug fest enge  brachten Bock 26 drehbar gelagert ist. Wenn  der Fühler 25 auf dem Boden auftrifft,  drückt er mit seiner Nase 28 den im Bock  26 geführten Konus 27 vorübergehend nach  unten und dreht durch Vermittlung einer  Zugstange 29 entgegen der Wirkung einer    Feder 30 den     Kniehebel    31 um seinen festen  Drehpunkt 32, so dass die Hülse -19 soweit  nach rechts verschoben wird, dass der An  schlag 22 an der Nase 20 vorbeigeht     (Fig.    3).  



  Die     Rückstellfeder    12 bewirkt nun eine  Drehung der Propellerflügel, weil     beim    Ab  wärtsgang der Zugstange 29 ein auf- dieser  Stange befindlicher Anschlag<B>33</B> den die Ver  gaserdrossel beeinflussenden Hebel 34. vor  übergehend auf Leerlauf gestellt hat, so dass  die Tourenzahl des Motors vermindert wurde.  Die nur vorübergehende Abwärtsbewegung  -der Stange 29 erfolgt dadurch, dass die Nase  28 des Fühlers 25 den Konus 27 wieder  freigibt, sobald der Anschlag des Fühlers  ein bestimmtes Mass überschreitet. Unter der  Wirkung der Feder 30 gleitet die Hülse 19  wieder nach links, so dass die Nase 20 in  die Vertiefung 24 kommt und den Propeller  in der     Rücktriebstellung    festhält.

   Die gleich  zeitig mit der Linksverschiebung der Hülse  19 durch Freigabe des Drosselhebels 34 er  folgte     Tourenzahlsteigerung    des Motors ge  langt infolge der Massenträgheit des Motors  erst nach dem Einschnappen der Nase 20 in  die Vertiefung 24 zur Auswirkung.  



  Solche umsteuerbare Flügel können nicht  nur an Flugzeugpropellern, sondern auch an  Schiffsschrauben vorgesehen sein, wobei das  Ganze derart ausgebildet sein kann, dass die  Schraubenflügel durch Bodenfühler mecha  nischer Bauart und durch Fernfühler akusti  scher oder thermischer Art beherrscht sind,  zwecks Schutzes des     Schiffes    vor Untiefen,  Riffen und Eisbergen.  



  Dabei kann der Fühler- als fernwirkender  Fühler, (zum Beispiel als Echolot) ausgebil  det sein, der aus grosser Entfernung ange  steuerte Massen anmeldet, wobei das Ganze  derart ausgebildet sein kann, dass     dadureh     zum Beispiel über Relais, -der Umsteuer  mechanismus betätigt wird.  



  Bei mehrmotorigen Flugzeugen     macht     sich der Ausfall eines nicht in der     Haupt-          ase    des Flugzeuges liegenden     Motors    durch  den einseitigen Luftwiderstand doppelt     un-          angenehm    bemerkbar. Dieser schädliche Wi-           derstand    des ausgefallenen     Ma.sehinenaggre-          gates    lässt sich     dadurch    vermindern, dass     der     Propeller auf Steigung unendlich     eingestellt     wird, so dass er ein Minimum     "in    Luftwider  stand bietet.  



  Aus     Fig.    3 ist ersichtlich, wie bei genü  gender Verschiebung der Hülse 19 auch der  die     Rücktriebstellung    festlegende Anschlag  23 an der Nase 20     vorbeigleitet    und     sicb    .der  Flügel unter der Einwirkung der Feder i2  bis zur Berührung der     Anschläge    20 und 35  verdrehen kann. Durch Einschnappen der  Nase 20 in die Vertiefung 36 kann er in der       gewünschten    Stellung verriegelt werden.  



  Innerhalb des Regelbereiches, der durch  die Nase 20 einerseits und die Anschläge  21 und 22     anderseits        begrenzt    ist, bewirkt  die     Rückstellfeder    12, die     den    Flügel immer  entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn in Be  zug auf     Fig.    3 dreht, eine Verkleinerung  der Propellersteigung. Während der Ver  drehung des Flügels auf     Rüektriebstellung     hat der Flügel die Steigung 0 überschritten       Lind    durch Einschnappen der Nase 20 in  der Vertiefung 24 eine Stellung negativer  Steigung angenommen, die einen kräftigen  Rücktrieb bewirkt.

   Bei weiterer Verdrehung  des Flügels vergrössert sieh diese     'negative     Steigung bis sie bei der     Berührung    der Nase  20 mit dem     Anschlag    36 den Wert unendlich  annimmt.  



  Wichtig ist beim dargestellten Propeller  eine einwandfreie Schmierung, die dadurch  bewirkt wird, dass das durch das Kugel  ventil 3 7 zugeführte     Schmiermittel    derart  durch die     Kanäle    38, 39 und 40 verteilt; wird,  dass es erst nach Schmierung der von der       Propellera_xe    weiter entfernt liegenden Teile  an die der     Propelleraxe    näherliegenden Teile,  wie die Kugellager 41. und 42 und die     Ke@gcl-          räder    13 und 1.4 gelangen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schraube mit drehbar angeordneten Flü geln, dadurch gel@ennzeichnet, da,ss an den Flügelschäften (3) exzentrisch zu den Flügel drehaxen Zusatzgewichte (15) angeordnet sind, das Ganze derart, dass beim Drehen der Sehraube die Drehkraftkomponenten der Zu satzgewIchte das Bestreben haben, die Flügel entgegen der )Virkung einer Rückstellfeder auf grössere Steigung einzustellen.
    UNTERANSPRüCHE ; 1.. Schraube nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzgewichte (15) verstellbar angeordnet sind. 2. Schraube nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel derart an geordnet sind, dass beim Drehen der Schraube durch die Gesamtfliehkraft der Flügel bei jedem Flügel eine Flügeldreh kraftkomponente erzeugt wird, .
    welche Drehkräfte in Verbindung mit der durch die Zusatzgewichte bewirkten Drehkom ponenten die Flügel auf grössere Steigung entgegen einer gemeinschaftlich auf alle Flügel wirkenden Federkraft, die das Bestreben hat, die Flügel auf kleinere Steigung einzustellen, einstellt. 3. Schraube nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügelschäfte (3) mittelst schraubenförmig verlaufen der Wälzrillen (4) und in diesen Wälz- rillen laufenden Wälzkörpern leicht be weglich angeordnet sind. 4.
    Schraube nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Rückstellfed6r' eine die Nahe (1) umfassende Feder vor gesehen ist. 5. Schraube nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rüekstellfeder (12) mit den Flügelschäften (3) so ge kuppelt ist, dass die Flügel gleichmässig der Drehkraft dieser Feder ausgesetzt sind und sich nicht unabhängig vonein ander drehen können. 6.
    Schraube nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da.ss die gleichmässige Be wegung der Flügel durch ein unter dem Einfluss der Rückstellfeder (12) stehen des drehbar auf der Nabe (1) angeord netes Kegelzahnrad (13) erzwungen ist, das in schraubenförmig angeordnete Ke- gelra-dsegmente (14) der Flügelschäfte (3) eingreift. i. Schraube nach Unteranspruch. 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzkörper in zylindrischen Käfigen (6) geführt sind. B.
    Schraube nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Käfige (6) durch einen den Lagerzapfen des zugehörigen Flügelschaftes den Flügelschaft (3) und den Käfig (6) miteinander verbindenden Mechanismus zwangläufig, 1Linemätisch richtig angetrieben sind. 9. Schraube nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ganze derart ausgebildet ist, dass eine Verlagerung der Druckmittelpunkte der Flügelflächen be wirkt -werden kann, zum Zweck, die Dreh kräfte zur Beeinflussung der durch die Fliehkräfte der Flügel bewirkten Dreh kräfte ändern zu können. 10.
    Schraube nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Verlagerung der Druckmittelpunkte die Flügel schwenkbar in den Flügelschäften (3) angeordnet sind. 11. Schraube nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Verlagerung .der Druckmittelpunkte der Flügelflächen in jedem Flügel ein als Zusatzfläche wirkender Körper verstellbar angeord net ist. 12.
    Schraube nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an die Flügeldre- hung mitmachenden Organen Anschläge (21 und 22) für die den Regelbereich des Betriebszustandes begrenzenden EndsÜy1- lungen angeordnet sind. 13. Schraube nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass Anschläge (23) und Vertiefungen (24) für eine Rücktriebstellung der Flügel angeordnet sind, zum Zweck, mit Hilfe .des Motors ein Fahrzeug abbremsen und rückwärts bewegen zu können. 14.
    Schraube nach Unteranspruch 13, an Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass die Unisteuerung der Schraube von Zugwirkung auf bremsende Druckwir kung durch Fühler (25) erfolgt. 15. Schraube nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorge sehen sind zur Sperrung der Flügel in der Stellung in der die Schraubenstei gung unendlich ist, um beim Ausfall eines Motors den Widerstand der Flügel auf ein Minimum reduzieren zii können. 16.
    Schraube nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das in die Schrau bennabe (1) eingeführte Schmiermittel erst nach Schmierung der von der Dreh- are weiter entfernten Teile an die der Drehase näher liegenden Teile gelangt.
CH164726D 1931-12-21 1931-12-26 Schraube mit drehbar angeordneten Flügeln. CH164726A (de)

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