CH164768A - Verfahren zur Herstellung von Ziegeln. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Ziegeln.

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CH164768A
CH164768A CH164768DA CH164768A CH 164768 A CH164768 A CH 164768A CH 164768D A CH164768D A CH 164768DA CH 164768 A CH164768 A CH 164768A
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  Verfahren zur Herstellung von Ziegeln.    In der     französischen        Patentschrift    Nr.       704271    ist ein Verfahren zur Herstellung von  Ziegeln durch Trockenpressung beschrieben,  nach welchem der ausgegrabene Rohton ge  trocknet     wird    bis sein Inhalt an Feuchtigkeit  weniger als 10 % beträgt, und der getrock  nete Ton in     Kornform    übergeführt     wird,     worauf die körnige Masse in Formen gepresst       und    die     Formlinge    gebrannt werden.  



  Eingehende Versuche haben     gezeigt,    dass  gemäss diesem Verfahren Ziegel von ganz  hervorragender Qualität erhalten werden,  nicht nur in bezug auf Aussehen,     Glätte,der     Flächen und Formbeständigkeit, sondern die  Ziegel zeigen auch eine ausserordentlich hohe  Druckfestigkeit und Frostbeständigkeit.  



  Der     Anmelder    hat nun gefunden,     dass     durch ein ähnliches     Trockenpressverfahren,     wie das oben     genannte,    auch sogenannte       "Leichtziegel",    das heisst besonders leichte,  poröse Ziegel, hergestellt werden können  durch Einverleiben von verbrennbaren Sub  stanzen, wie zum Beispiel Sägespänen, Torf,    zerkleinertem     Koks,        Kohlen    und dergleichen,  bevor der Ton getrocknet wird.  



  Es ist bereits bekannt,     Leichtziegel    im       Nasspressverfahren    in der Weise herzustellen,       ,dass-    der Ton     mit        ähnlichen,    verbrennbaren  Substanzen, wie die genannten,     zusammen-          gearbeitet    wird und     aus,dem    nassen Gemisch  Ziegel geformt werden. Diese Ziegel werden  nachher in der gleichen     Weise    wie gewöhn  liehe     nassgepresste    Steine, getrocknet, ge  wöhnlich an der Duft, und endlich gebrannt.  



  Durch Versuche hat der     Anmelder    indes  sen     festgestellt,        dass-    die Herstellung derarti  ger Leichtziegel durch Trockenpressung mit  gewissen     Schwierigkeiten    verknüpft ist.  



       Wenn        man,die        verbrennbaren        Substanzen     dem getrockneten und gekörnten,     Tone    bei  mischt und sodann die     Masse    durch     Pressiuig     formt, wird man finden, dass die Formlinge  gleich nach der -Pressung, also noch vor dem  Brennen, Formveränderungen erleiden.

   Die  Formlinge büssen in grösserem oder geringe  rem Masse die scharfen Kanten     und    die glat-    
EMI0002.0001     
  
    ten, <SEP> völlig <SEP> -ebenen. <SEP> Flächen <SEP> ein; <SEP> die <SEP> für <SEP> das
<tb>  gemäss. <SEP> :dem <SEP> Verfahren <SEP> der <SEP> Eingangs <SEP> ei-wähn  ten <SEP> französischen <SEP> Patentschrift <SEP> Nr. <SEP> 704271
<tb>  hergestellte <SEP> Erzeugnis- <SEP> so <SEP> kennzeichnend <SEP> sind.
<tb>  Eingehende <SEP> - <SEP> Versuche <SEP> des <SEP> Anmelders
<tb>  haben.-gezeigt, <SEP> dass <SEP> dieser <SEP> Übelstand <SEP> beseitigt
<tb>  werden <SEP> kann, <SEP> wenn <SEP> man <SEP> zunächst <SEP> den <SEP> rohen
<tb>  Ton <SEP> mit <SEP> denverbrennbaren <SEP> Substanzen <SEP> ver  mischt <SEP> und <SEP> erst <SEP> dann,das <SEP> Gemisch <SEP> trocknet
<tb>  und <SEP> körnt.

   <SEP> - <SEP> _
<tb>  Um <SEP> ein <SEP> gutes <SEP> Erzeugnis <SEP> zu <SEP> erhalten, <SEP> muss
<tb>  ausserdem <SEP> Sorge <SEP> getragen <SEP> werden, <SEP> dass <SEP> beim
<tb>  Trocknen- <SEP> der <SEP> Wassergehalt <SEP> nicht <SEP> allzu <SEP> weit
<tb>  heruntergebracht <SEP> wird. <SEP> Die <SEP> Erfahrung <SEP> des
<tb>  Anmelders <SEP> hat <SEP> ergeben, <SEP> däss <SEP> der <SEP> Feuchtig  keitsgehalt <SEP> der <SEP> gemischten <SEP> und <SEP> getrockneten
<tb>  Masse <SEP> zwischen <SEP> " <SEP> 10 <SEP> und <SEP> 17 <SEP> % <SEP> liegen <SEP> muss.- <SEP> In
<tb>  vielen- <SEP> Fällen <SEP> hat <SEP> ein <SEP> Feuchtigkeitsgehalt <SEP> von
<tb>  14%- <SEP> sich <SEP> -sehr <SEP> geeignet <SEP> gezeigt.

   <SEP> Auch <SEP> der
<tb>  Pressdruck <SEP> ist <SEP> für <SEP> die <SEP> Qualität <SEP> der <SEP> Ziegel <SEP> von
<tb>  Bedeutung, <SEP> insbesondere <SEP> für <SEP> deren <SEP> Leichtig  keit. <SEP> Ein <SEP> Druck <SEP> von <SEP> etwa <SEP> 100 <SEP> bis <SEP> 150 <SEP> kg
<tb>  pro <SEP> cmz <SEP> hat- <SEP> sich <SEP> als <SEP> sehr <SEP> geeignet <SEP> erwiesen.
<tb>  Man--erhält. <SEP> dabei <SEP> einen <SEP> besonders <SEP> - <SEP> leichten
<tb>  Ziegel, <SEP> der <SEP> trotzdem <SEP> sehr <SEP> feste <SEP> Kanten <SEP> und
<tb>  Ecken <SEP> hat.. <SEP> -       Das Verfahren kann derart ausgeführt  werden, dass der rohe Ton,     unter    mecha  nischer     Bearbeitung;

      mit dem     verbrennbaren          Material,-wie    Sägespänen, Torf,     Koks,    Kohle       etc.,    in nach dem jeweilig     gewünschten    spezi  fischen Gewicht der Ziegel     angemessenem     Mengenverhältnis innig gemischt wird, wor  auf das     .Gemisch    getrocknet und gekörnt  wird. Die Körner haben zweckmässig einen       Durchmesser        von:        etwa    2;5 mm. Die ge  körnte Masse wird sodann in Formen gepresst  und die     Formlinge    in bekannter Weise ge  brannt, zweckmässig in     einem    Kanalofen. -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren. zur Herstellung von Ziegeln aus einem Gemisch von rohem Ton und ver brennbaren Substanzen, dadurch gekenn zeichnet, dass ein inniges Gemisch der ge nannten Materialien bis auf einen Wasser gehalt von 10 bis 17 % getrocknet wird, wor- ,auf .die getrocknete Masse in körnige Form übergeführt und sodann zu Ziegeln gepresst und gebrannt wird.
CH164768D 1931-11-16 1932-11-14 Verfahren zur Herstellung von Ziegeln. CH164768A (de)

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