CH164774A - Dampfschleierfeuerung. - Google Patents

Dampfschleierfeuerung.

Info

Publication number
CH164774A
CH164774A CH164774DA CH164774A CH 164774 A CH164774 A CH 164774A CH 164774D A CH164774D A CH 164774DA CH 164774 A CH164774 A CH 164774A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
steam
curtain
nozzle head
way
cover
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Co Huwyler
Original Assignee
Huwyler & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Huwyler & Co filed Critical Huwyler & Co
Publication of CH164774A publication Critical patent/CH164774A/de

Links

Landscapes

  • Furnace Details (AREA)

Description


      Dampfschleierfeuerung.       Die Erfindung betrifft eine Feuerung,  bei welcher zur     Herbeiführung    einer rauch  losen Verbrennung ein Dampfschleier be  nützt     wird,    wobei über einem .den Dampf  schleier erzeugenden Düsenkopf eine     Abdek-          kung    vorgesehen ist, um ein Abweichen der  Oberluft über einen Teil der Weglänge der  Dampfstrahlen nach oben zu verhindern.  



  Diese Abdeckung kann auf verschiedene:  Weise gebildet sein. Entweder kann für diese  Abdeckung .eine besondere, an die Feuertüre  anschliessende Platte vorgesehen sein, oder es  kann als Abdeckung die obere Wandung       bezw.    bei runden Feuertüröffnungen der  obere Teil der Wandung der Feuertüröff  nung herangezogen werden, zu welchem  Zwecke der Düsenkopf innerhalb der Tiefe  der Feuertüröffnung angebracht wird. Ge  gebenenfalls     kann    auch beides vereinigt     sein,     indem die Abdeckung teilweise durch die  obere Wandung der Feuertüre und teilweise  durch die an diese Feuertüröffnung anschlie  ssende Platte gebildet ist.

   Durch die Ab-         deckung    wird erreicht, dass die Oberluft, das  ist die über den- brennenden Brennstoff ein  geführte Luft über einen Teil der Weglänge  der Dampfstrahlen nicht     zwischen    den ein  zelnen, aus dem Düsenkopfe austretenden  Dampfstrahlen, welche unmittelbar nach dem  Austritt aus den Düsenbohrungen noch freie  Räume zwischen sich lassen,-     hindurchtreten     und entweichen kann, ohne sich mit den  Feuergasen gemischt zu haben.  



  Das Ganze kann zwecks Verbesserung der  Rauchverbrennung     .derart    ausgebildet sein,  dass dem Dampfschleier eine ganz     bestimmte     Lage bezüglich des Brennstoffbettes erteilt  wird. Zu diesem Zwecke kann eine     neigbar     gelagerte Abdeckung vorgesehen. -sein. Gleich  zeitig kann der Düsenkopf     neigbar    gelagert  sein.

   Zweckmässig ist das Ganze derart aus  gebildet, dass der Dampfschleier gerade über  die Spitzen der Flammen geleitet wird;<B>wo-</B>  durch die durch den Dampfschleier am  direkten Aufsteigen gehinderte Luft gezwun  gen wird, sich in der durch die Flammen-      spitzen gegebenen Zone der höchsten Ver  brennungstemperatur mit den Feuergasen zu  mischen.     In    der Zeichnung ist ein als Lo  komotivfeuerung ausgebildetes Ausführungs  beispiel     -des    Erfindungsgegenstandes in     Fig.     in einem     Längsschnitt    und in     Fig.    2 im  Grundriss schematisch dargestellt.  



  Der Feuerraum ist durch die Feuertür  wand T, die Rohrwand B und die beiden  Seitenwände<B>S</B>,     sowie    die Decke D begrenzt.  In den Feuerraum ragt durch die Feuertür  öffnung 0 der mit-Dampf gespeiste Düsen  kopf A hinein. Dieser Düsenkopf liegt an  n     ä        'heriid        in        der        Höhe        der        obern        Begrenzung        C     der     Feuertüröffnung    0.

   Unmittelbar über  dem Düsenkopf A ist die     Abdeckplatte    ss  vorgesehen, die bis zur     Feuertürwand    T  reicht.  



  Statt den Düsenkopf A in der oben     be-          sehriebenen    Weise     unmittelbar    vor der       Feuertüröffnung,    0 anzuordnen, kann er auch  in .dieser Feuertüröffnung selbst angeordnet  sein, wie dies in der Zeichnung durch die  gestrichelten     greise    bei A' und A" angedeu  tet ist. Ist -der Düsenkopf an der Stelle A',  wird man     häufig--ohne    eine besondere Ab  denkplatte B auskommen, .da die obere Be  grenzung C der Feuertüröffnung selbst die  Abdeckung bildet.

   Setzt man den Düsenkopf  nicht ganz bis zur     Aussenseite    der Feuertür  öffnung -zurück, sondern bringt ihn etwa an  der Stelle A" an, so     wird    die obere     Wanduug     der Feuertüröffnung für sich     allein    gewöhnlich       nicht-ausreichen;    um eine Abdeckung in der  erforderlichen Länge zu liefern. Es wird  sich dann empfehlen, auch noch eine, wenn  auch -kleine     Abdeckplatte,    vorzusehen.  



  Die- beschriebene     Abdeckung    verhindert,  dass --die     durch    - die Feuertüröffnung einströ  mende Oberluft unter der     Wirkung,des        Zu-          eoles    der Feuerung einfach     nach-    oben abzieht,  ohne     dass    sie zum Verbrennungsvorgang bei  getragen     hätte:    - Die     Gefahr    eines     solchen          freien    Abziehens besteht insbesondere in der  unmittelbaren Nähe des Düsenkopfes;

   da  dort die -nun aus den Bohrungen .des Düsen  kopfes A austretenden - Dampfstrahlen -sich  noch-     nicht    - so weit ausgebreitet haben; dass    sie einander übergreifen, so dass     zwischen     den     einzelnen    Dampfstrahlen noch freie  Räume vorhanden sind, durch welche die  Oberluft ohne weiteres nach oben treten  könnte.

   Die Abdeckung verhindert ein     solch     freies     Hindurchtreten    von Luft, da durch die  Abdeckung einerseits an und für sich die  Tendenz der Oberluft, nach oben abzuströ  men, vermiedet wird und, soweit diese Ten  denz doch vorhanden ist, nur ein Mischen  der Luft mit dem aus dem Düsenkopf aus  tretenden Dampf, nicht aber ein freies Ab  strömen erfolgen kann. Überdies wird auch  der Dampfschleier selbst durch die     Abdek-          kung    gezwungen, zumindest über einen Teil  seiner     Weglänge    in ganz bestimmter Rich  tung zu strömen, von der er auch durch die  Zugwirkung der Feuerung     nicht    abgelenkt  werden kann.  



  Es ist     nun    sehr     wichtig,    dem Dampf  schleier eine genau     bestimmte    Richtung, also  eine bestimmte     Lage    über dem Brennstoff  bett, erteilen zu können, weil in vielen Fäl  len erst dadurch eine rauchlose Verbrennung  wirklich vollkommen erreicht werden kann.  Es wurde nämlich     gefunden,-dassdie    Rauch  verbrennung- .dann am besten erfolgt, wenn  die durch den Dampfschleier am -direkten  Aufsteigen-     gehinderte    Oberluft     gezwungen     wird, sich in der durch die Flammenspitzen  gegebenen Zone der höchsten Verbrennungs  temperatur     mitten    Feuergasen zu     mischen.     



  Dieses ist bei der dargestellten Feuerung  dadurch erreicht, dass der Feuerschleier- ge  rade etwas über die Spitzen der Flammen  geleitet wird, -was durch die     Abdeckplatte     im Zusammenwirken mit dem Düsenkopf  leicht erreicht werden kann: Bei dieser     Fiih-          rung    des     Dampfschleiers    werden alle brenn  baren und somit auch rauchbildenden Gase  zum Entzünden gebracht, wodurch -- die  Rauchbildung vermieden     wird.    Dadurch     dass     der     Dampfschleier    so hoch wie-oben     angege=     gen. über dem     Brennstoffbett.-angeördnet:

      ist,  können "sich die beim-     Erwärmen    des     Brenn=          stoffes        aizsdiesem        ausgetriebenen    . brenn  baren Gase, insbesondere     $ohIenwasserstoff=     gase,. genügend frei     entwickeln    - und finden      in der unter dem     Dampfschleier-einströmen-          den        Oberluftschicht    genügend Sauerstoff zu  ihrer Verbrennung, welche Verbrennung sich  auf die verschiedenen feinen     Kohlenstoffteil-          chen    und Teernebel erstreckt.

   Es kann dabei  weder Rauchbildung infolge Luftmangel ent  stehen, noch kann es dazu kommen, dass die  Luft einfach über .die Flammen hinaus  streicht, ohne sich mit den brennbaren Gasen  zu mischen. Die Höhe h, auf welche der  Dampfschleier einzustellen ist, ist selbstver  ständlich nicht in allen Fällen gleich, son  dern wird sich nach .dem jeweils verwende  ten Brennstoff richten, das heisst der Dampf  schleier wird um so höher gestellt,<B>je</B> höher       flammiger    der verwendete Brennstoff ist.  Um die Feuerung verschiedenen Brennstof  fen anzupassen, ist vorteilhaft der Düsenkopf       .1    in nicht dargestellter Weise in .seiner Hö  henlage und vorteilhaft     aucli    in seiner Win  kelstellung verstellbar angeordnet.

   Ebenso  ist auch .die     Abdeckplatte    B vorteilhaft der  art gelagert, dass ihre Neigung geändert wer  den kann. Je nachdem, wie der Brennstoff  aufgelegt wird, werden die Stellen, wo die  einzelnen Dampfstrahlen die Seitenwände  und die Rückwand der Feuerbüchse treffen,  in gleicher oder in verschiedener Höhe zu  wählen sein. Beim dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel ist der Dampfschleier gegen  die Rohrwand B der Feuerkiste zu etwas  abfallend, -das heisst die Höhe h ist in der  Nähe der Feuertüre T etwas grösser als an  der Rohrwand B.  



  Die dargestellte Feuerung ist .derart aus  gebildet, dass der Dampfschleier aus zwei  Teilen X, Y besteht, zwischen denen in der  Mitte des Feuerraumes von der     Feuertür-          wand    bis zur Rohrwand eine vom Dampf  schleier freie Zone Z liegt. Die Feuerung  ist derart ausgebildet, dass die beiden von  einander getrennten Teile Y und X möglichst  homogen sind.

   Dies ist dadurch erreicht,  dass die Bohrungen im Düsenkopf für die ein  zelnen Dampfstrahlen proportional .dem vom       letzteren    zurückzulegenden Weg bemessen  sind, das heisst die Bohrungen sind um so  grösser, je länger der     Abstand    der betreffen-    den     Bahrung    von. der     Auftreffstelle.    des aus  dieser     Bahrung    austretenden Dampfstrahls  auf der     Feu.erraumwan.dung    ist.  



  In der Mitte ist der Düsenkopf A von  Bohrungen frei, während an den beiden Sei  ten beispielsweise je sechs Bohrungen vor  gesehen sind. Aus diesen Bohrungen treten  die Dampfstrahlen aus, die mit     s1,        s2,    s     a,        s,,     s;"<B>so</B>     bezw.        si';        s,,        s3',        g,',        s5',        s6'    bezeichnet  sind.  



  Die Dampfstrahlen     s1    bis     s6    des Dampf  schleierteils X     bezw.    die Dampfstrahlen     si     bis     s,'    des     Dampfschleierteils    Y sind unter  einander verschieden stark bemessen, -je nach  dem Weg, den sie bis zum Auftreten auf       eine    der     Feuerwände    zurückzulegen haben.

    Demzufolge sind die Bohrungen des Düsen  kopfes für .die Strahlen     s.,    und     ss    am gröss  ten, dann folgen hinsichtlich der Grösse der  Bohrungen     s@    und     s,'    und     s4    und<I>s,,</I>     s@    und       s@',    32 und     s2',    während die Bohrungen für  die Strahlen     s1    und     s,'    den kleinsten Quer  schnitt aufweisen.  



  In manchen Fällen, beispielsweise wenn  der Feuerraum sehr grosse Grundfläche be  sitzt, kann im Düsenkopf zwischen den bei  den Reihen vor Bohrungen ebenfalls eine  kleine Bohrung vorgesehen sein, so     dass    in  der Mitte zwischen den beiden Dampf  schleierteilen ein ganz schwacher Dampf  strahl gebildet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dampfschleierfeuerung zur Herbeifüh- rung einer rauchlosen 'Verbrennung, dadurch ,gekennzeichnet, dass über .einen den Dampf schleier bildenden Düsenkopf eine Abdek- kung vorgesehen ist, welche über einen Teil der Weglänge der Dampfstrahlen ein Ab weichen der Oberluft nach oben verhindert, das Ganze derart, dass die Oberluft gezwun gen wird, sich in der durch die Flammen spitzen gegebenen Zone höchster Verbren nungstemperatur mit den Feuergasen zu mischen.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Dampfschleierfeuerung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der .Düsenkopf derart ausgebildet ist, daB der über =einen. Teil seines Weges durch eine oberhalb - des Düsenkopfes angeordnete Abdeckung mechanisch in eine bestimmte Richtung gezwungene Dampfschleier aus zwei Teilen besteht, welche zwischen sich in der Mitte des Feuerraumes .eine von der- Feuertürwand bis zur Rohrwand reichende, vom Dampf freie Zone lassen.
    2. Dampfschleierfeuerung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, daB die .- Bohrungen in dem den Dampfschleier bil denden Düsenkopf proportional den We gen bemessen sind,<B>-</B>.die - die aus diesen Bohrungen austretenden Dampfstrahlen bis zum Auftreten an der Feuerwand zu- rüökzülegen haben.
CH164774D 1931-06-30 1931-07-21 Dampfschleierfeuerung. CH164774A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT164774X 1931-06-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH164774A true CH164774A (de) 1933-10-31

Family

ID=3653324

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH164774D CH164774A (de) 1931-06-30 1931-07-21 Dampfschleierfeuerung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH164774A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH680946A5 (de)
DE29702645U1 (de) Atmosphärischer Gasbrenner vom sogenannten Rampentyp
CH164774A (de) Dampfschleierfeuerung.
DE4402172A1 (de) Verfahren zur Verbrennung von Brennstoff und Anlage zur Durchführung des Verfahrens
DE2612051C3 (de) Glüheinsatz für einen Gebläsebrenner
DE525174C (de) Brennerrohr mit Einrichtung zur Erzeugung von Kletterflammen
AT134821B (de) Dampfschleierfeuerung.
DE19541801A1 (de) Brenner
DE1948712C3 (de) Brenner zum Schutz von Kulturen gegen Frost
DE3447307C2 (de)
DE3906795A1 (de) Verfahren zum verbrennen von brenngas-verbrennungsluft-gemischen sowie brenner zur durchfuehrung dieses verfahrens
EP0871839B1 (de) Verbrennungsofen mit sekundärluftführung, insbesondere unterbrand-heizkessel
DE505220C (de) Feuerung mit oberhalb der Rostflaeche angeordneter Dampfduese
DE19941275C2 (de) Rohr-Lochbrenner für gasbeheizte Grillgeräte
DE31347C (de) Neuerung an Kesselfeuerungen zur Rauchverbrennung
DE1601264C (de) Mit natürlichem Zug arbeitender Schalenbrenner für flüssige Brennstoffe
DE702763C (de) OElbrenner
DE63046C (de) Einrichtung zur Rauchverbrennung für Heizröhrenkessel
DE973066C (de) Schmelzkammerfeuerung
DE22095C (de) Neuerungen an Dampfkesselfeuerungen
AT135056B (de) Ölbrenner.
DE88977C (de)
DE202004015610U1 (de) Gas-Brenner-Einrichtung für eine Brennmittelimitat-Feuereinrichtung
DE55264C (de) Dampfkesselfeuerung mit einem seitlich im Feuerraum liegenden Luftzuführungsrohr
DE362532C (de) Dochtblaubrenner