CH164865A - Schreibvorrichtung für Telephonapparate. - Google Patents
Schreibvorrichtung für Telephonapparate.Info
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Description
Schreibvorrichtung für Telephonapparate. Beim Abnehmen von Telephongesprä.chen ergibt sich oft die Notwendigkeit, kurze No tizen niederschreiben zu müssen. Sehr oft ist .das für diesen Zweck notwendige Papier nicht in vom Apparat aus erreichbarer Nähe, so dass das Gespräch unterbrochen werden muss.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Schreibvorrichtung für Telephon- apparate, welche eine Einrichtung zur Auf nahme von teilweise mit Reklametext be drucktem Notizpapier aufweist, wobei Mit tel zum Festhalten dieser Einrichtung am Telephona.pparat vorgesehen. sind.
In beifolgender Zeichnung sind einige Ausführungsformen des Erfindungsgegen standes beispielsweise dargestellt. Dabei zeigt: Fig.l eine erste Ausführungsform der Vorrichtung am Telephonapparat angebracht.
in Vorderansicht, Fig. 2 einen Schnitt durch die Vorrich tung gemäss Fig. 1, Fig. 3 eine zweite Ausführungsform der Schreibvorrichtung, Fig.4 einen Schnitt durch die Vorrich tung gemäss Fig.3. Fig. ä eine Variante einer Einrichtung zum Befestigen der Schreibvorrichtung am Telephonapparat, Fig. 6 einen Querschnitt durch- die Vor richtung gemäss Fig.5. Fig. 7,
8 und 9 einen Schreibpapierbehäl- ter in Vorderansicht, Seitenansicht und Grundriss.
Gemäss der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 ist am Sockel des Telephonapparates 1 ein Behälter 2 mittelst zweier federnder Me tallstreifen 3, welche sich teilweise um die sen Sockel legen, festgehalten. Die freien Enden 4 der federnden Metallstreifen 3 kön nen durch eine Spannvorrichtung miteinan- der verbunden sein. Das Gehäuse 2 ist auf drei Seiten von einem Rahmen 5 umgeben, derart, dass lose Blätter 6 in diesen Rahmen eingelegt und gehalten werden können. Die losen Blätter 6 sind auf der Rückseite, so- wie auch teilweise auf der Vorderseite mit Reklam:eauf druck versehen.
Zum Anpressen der Blätter 6 an .den Rahmen 5 ist eine Platte 7 vorgesehen, welche mittelst einer Feder 8 die Blätter von hinten her gegen den Rand des Rahmens 5 drückt. Die beschrie benen Blätter können in der Richtung des Pfeils aus dem Behälter herausgezogen wer den. Zum Festhalten der Platte 7 trägt das eine Ende der Feder 8 eine Niete 9, welche in eine Öffnung der Platte 7 eingreift. Die Feder 8 ist an der Rückwand des Gehäuses 2 befestigt, wobei die freien Enden dieser Feder durch Schlitze in der Rückwand des Gehäuses hindurchtreten.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ist das Papier in einem zylindrischen Behälter 10 angeordnet, welcher wiederum mittelst federnder Metallstreifen 3, 4 am Sockel des- Telephonapparates 1 befestigt wird. Das Papier ist im Innern des Behäl ters 10 rollenförmig aufgestapelt, wobei das freie Ende des Papierstreifens ;durch einen Schlitz 12 des Gehäuses nach aussen geführt ist und auf einer Schreibfläche 13 aufliegt. Das Papier ist wiederum auf der Rückse*,.te und an den beiden Längsseiten der Vorder seite mit Reklametexten bedruckt. Zum Ab reissen des beschriebenen Streifens ist am Unterende der Schreibfläche 13 eine Schiene 14 befestigt.
Bei der in Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform ist zum Festhalten der Schreibvorrichtung am Telephonapparat ein rechteckiger. schalenförmiger Untersatz 15 vorgesehen, an welchem mittelst eines Me tallstreifens 16 der Notizblatthalter 2 be festigt ist. Dieser Behälter 2 unterscheidet sich von dem-anhand der Fig.l und 2 be schriebenen nur durch einen Arm 17, wel cher am Gehäuse schwenkbar befestigt ist, und dessen Ende in die vierte, offene Seite des Rahmens hinaufragt und die Notiz blätter 6 bis auf deren oberstes zurückhält.
Die Fig. 7, 8 und 9 zeigen eine Ausfüh.@ Fungsform, bei welcher an der obern Kante einer Platte 18, welche als Schreibauflage dient; ein Gehäuse 19 vorgesehen ist. An diesem, nach unten gegen. die Schreibplatte zu offenen Gehäuse ist bei 20 ein Metall streifen 21 befestigt. Der Metallstreifen 21 trägt zwei Stifte 22 zum Festhalten des obern Randes von ebenfalls mit Löchern ver- sehenen, teilweise mit Reklame bedruckten losen Blättern. Die Stifte 22 ragen durch entsprechende Öffnungen des Gehäuses 19.
Zum Festhalten des Streifens 21 mit seinen Stiften 22 in der gezeichneten Lage ist das Ende 23 des Streifens 21 hakenförmig ab gebogen, so dass es federnd hinter eine ent sprechend abgeschrägte Fläche 24 des Ge-- häuses 1.9 treten kann. Die Befestigung am Telephonapparat in die gleiche wie nach Fig. 5 und 6.
Die beschriebenen Vorrichtungen besitzen den Vorteil, dass die Telephonapparate, an welchen sie angebracht werden, in keiner Weise verletzt werden, und nichts an den selben zu verändern ist. Zur Befestigung der Vorrichtung könnten aber auch andere Organe vorgesehen sein, welche diese Bedin gung ebenfalls erfüllen.
An .der Vorrichtung kann eine beliebig ausgebildete Klemm- oder Befestigungsein richtung für ein Bleistift oder dergleichen angebracht sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schreibvorrichtung für Telephonappa- rate, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Aufnahme von teilweise mit Reklame texten bedrucktem Notizpapier und durch Mittel zum Festhalten der Einrichtung am Telephonapparat. UNTERANSPRüCHE 1. Schreibvorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen zum Umfas sen des Apparatesockels bestimmten, rah menförmigen Halter aus federnden Me tallstreifen, der am Behälter für das No tizpapier befestigt ist. 2.Schreibvorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen schalenför migen, rechteckigen, zur Aufnahme des Sockels des Telephonapparates bestimm- ten Untersatz mit an demselben an gebrachtem, zur Aufnahme von Notiz blättern bestimmtem Gehäuse. . Schreibvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ge häuse zur Aufnahme einer Vorratsrolle von Notizpapier zylindrisch ausgebildet ist und einen Schlitz zum Herausziehen des Papiers aufweist, wobei an den Schlitz anschliessend eine ebene Schreib auflage am Gehäuse befestigt ist. 4.Schreibvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ge häuse für die losen Blätter aus einer an Haltern befestigten, auf drei Seiten mit einem rahmenförmigen Rand versehenen Platte besteht, wobei im Innern des Ge häuses eine federbelastete Platte ver- schiebbar gelagert ist, welche die losen . Blätter an den rahmenförmigen Rand an drückt. 5. Schreibvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass am Gehäuse ein Arm dreh bar angelenkt ist, dessen freies Ende die vierte Seite des Gehäuses so abschliesst, dass jeweils nur das .oberste der Papier blätter vom Block entfernt werden kann. d.Schreibvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Stützen der Blätter bestimmte Platte eine Einrichtung aufweist zum Halten von am obern Rand mit einer Lochung ver sehenen, losen Notizblättern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH164865T | 1932-07-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH164865A true CH164865A (de) | 1933-10-31 |
Family
ID=4417791
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH164865D CH164865A (de) | 1932-07-05 | 1932-07-05 | Schreibvorrichtung für Telephonapparate. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH164865A (de) |
-
1932
- 1932-07-05 CH CH164865D patent/CH164865A/de unknown
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