CH164924A - Motorantrieb für Drosselklappenventile. - Google Patents

Motorantrieb für Drosselklappenventile.

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CH164924A
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CH
Switzerland
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motor drive
disc
crank mechanism
valve
crank
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Inventor
Elektr Apparate Fr Saut Fabrik
Original Assignee
Sauter Ag
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D7/00Control of flow
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/02Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
    • F16K31/04Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a motor
    • F16K31/041Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a motor for rotating valves
    • F16K31/043Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a motor for rotating valves characterised by mechanical means between the motor and the valve, e.g. lost motion means reducing backlash, clutches, brakes or return means

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Description


      1VIotorantrieb    für     Drosselklappenventile.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Motorantrieb für Drosselklappen  ventile von besonders einfacher, zweckmässi  ger Bauart. Dieser     Motorantrieb    kennzeichnet  sieh dadurch, dass der Motor mittelst eines       Kurbelgetriebes        intermittierend    und abwech  selnd auf zwei     Bewegungsübertragungshebel     einwirkt, die an einer gezahnten Scheibe dreh  bar gelagert sind und ihre wechselweisen  Ausschläge, die sie vom Kurbelgetriebe  empfangen, auf jene     Scheibe    in dem einen  oder andern Drehsinne übertragen,

   um     mit-          telst    eines in die Verzahnung desselben ein  greifenden     Drehorganes    das Drosselklappen  ventil in Schliess- und     Offenstellung    über  zuführen.  



  In der schematischen     Zeichnung    ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes dargestellt.  



  Mit 1 ist der Rotor eines Elektromotors  bezeichnet. 1' ist die Erregerwicklung des  selben und 2 die     Rotorwelle,    an deren einem  Ende das Zahntrieb 3 sitzt. 3', 4, 4', 5 und 5'       ist    ein Übersetzungsgetriebe ins Langsame.    Das Zahnrad 5' desselben sitzt fest auf einer  Welle 6, die bei 6', 6"     gelagert    ist und  auf einem Ende einen Kurbelarm 7 mit dem  Kurbelzapfen 8 trägt. 9', 9" sind zwei     Be-          wegungsübertragungshebel,    die bei 11', 11"  an einer Scheibe 12 drehbar gelagert sind  und zwischen welche der Kurbelzapfen 8  greift.

   Die Scheibe 12 sitzt auf der Welle  18, die bei 13', 13"     gelagert    ist. 14 ist ein  auf der     Scheibe    12 festsitzender Zapfen, ge  gen den die Hebel 9', 9" unter Wirkung der  Zugfeder 10 in der Ruhelage anliegen. An  der Scheibe 12 ist ein weiterer Anschlag 14'  als Grenzanschlag für die     Hebelschenkel        9"',     9"" vorgesehen.  



  Die Scheibe 12 ist auf einem Teil ihres  Umfanges mit Zähnen versehen, in welche  ein Zahnsegment 16 von kleinerem Radius  eingreift. Dieses sitzt auf der Ventilspindel  17. 18 ist das Drosselklappenventil und 19  die     Absehliessklappe.     



  Auf der nach oben verlängerten Welle 6  sitzt eine Schaltscheibe 20, die mit ihrem  stufenförmigen Umfang den Schalthebel 21      beeinflusst. Dieser besteht aus Isoliermaterial  und ist um den Zapfen 21' schwenkbar. Er  trägt einen     Stift    22, welcher gegen den Um  fang der Scheibe 20 unter Wirkung der Zug  feder 23 anliegt. 24 ist eine am Hebel 21       befestigte    Kontaktfeder, die mittelst des bieg  samen Kabels 24' mit dem einen Pol einer  Stromspeiseleitung über die Motorerreger  wicklung 1' und den Rotor 1 verbunden ist  und abwechslungsweise die Kontakte 25', 25"  berührt. Diese sind mit den Steuerkontak  ten 26', 26" eines Steuerapparates in bekann  ter Weise verbunden, der ein Handschalter  oder ein anderes Regulierorgan sein kann.

    27 ist die zugehörige Steuerzunge, die mit  dem andern Pol der Stromspeiseleitung ver  bunden ist.  



  Die Wirkungsweise ist folgende;  Die gezeichnete Stellung entspricht der  Schliessstellung des Drosselklappenventils.  Wechselt die Steuerzunge 27 ihre Stellung  von 26' auf 26", so läuft der Motor und treibt  die Welle 6 im Sinne des eingezeichneten       Pfeils    an.  



  Die Scheibe 20 steuert den Kontakthebel  21, 24 wechselweise derart, dass beim Um  stellen der Steuerzunge 27 von einem     Uon-          takt    auf den andern der Motor die Welle 6  schrittweise um je eine halbe Umdrehung im  Sinne des     eingezeichneten    Pfeils vorwärts  dreht. Solche Steuervorrichtungen sind im  allgemeinen bekannt.  



  Der auf der Welle 6 festsitzende Kurbel  arm 7 macht also jedesmal eine 180     '-Drehung     und nimmt     mittelst    des an ihm festsitzenden  Kurbelzapfens 8 die Hebel 9', 9" mitsamt  der Scheibe 12     mit,    welche, um die Achse 13  sich drehend, eine     hin-    und hergehende Dreh  bewegung ausführt.  



  Zum Schliessen und Öffnen der Ventil  klappe 19 muss die     Ventilspindel    17 eine  wechselweise Drehbewegung von je nahezu  90 ' in dem einen oder andern Drehsinne ma  chen. Die Übersetzung der Zahnsegmente 15,  16 ist nun so getroffen, dass die Scheibe 12       bezw.    das Hebelpaar 9', 9"     einen    kleineren  Drehausschlag macht als die     Ventilspindel     17, zum Beispiel statt nahezu 90<B>0</B> nur etwa    45  , wodurch ein     günstiges    Verhältnis für  den Kurbelantrieb erreicht wird.

   Infolge der  Übersetzung ins Grosse kann     nämlich    das  Hebelpaar 9', 9" relativ lang und der Kurbel  radius der Kurbel 8 relativ klein gehalten  werden, so dass' der Unterschied des Abstan  des des Kurbelzapfens 8 von der Welle 13  in seiner innersten und     äussersten    Stellung  verhältnismässig klein wird. Mit andern  Worten, der Unterschied der aktiven Hebel  länge von 9', 9" wird für die     innerste    und  äusserste     Kurbelzapfenstellung    relativ klein.  



  Um ein Klemmen des Kurbelantriebes in  den     Totpunktstellungen    des Kurbelzapfens 8  entsprechend den Endstellungen der Ventil  klappe 19     zü    vermeiden, sind die beiden  Hebel 9', 9" elastisch nachgiebig gelagert,  indem sie an ihren Enden durch die Zug  feder 10 gegeneinander gezogen werden, so  dass sie an dem an der Scheibe 12 festsitzen  den Zapfen 14 anliegen.  



  In der in der Zeichnung dargestellten  Schliessstellung der Ventilklappe 19 ist der  Hebel 9' von dem Kurbelzapfen 8 aus seiner  Ruhelage herausgerückt worden, wobei die  Zugfeder 10 etwas     gestreekt    wurde.  



  Wenn sich der Kurbelarm 7 für die  Öffnungsbewegung der     Ventilklappe    in der  Pfeilrichtung um<B>180'</B> weiterdreht, so wird  der Hebel 9' sich vorerst wieder an den  Zapfen 14     heranbewegen    und dann wird die  Scheibe 12     mitgedreht.    Sofern die Ventil  klappe in der     Offenstellung    einen festen An  schlag hat,     wird    der Hebel 9" in analoger  Weise vom Zapfen 14 weggerückt und die  Feder 10 etwas gespannt.  



  Für den Fall, dass sich die     Ventilklappe     in den Endstellungen oder auch in einer  Zwischenstellung festklemmen sollte, so dass  die Zugfeder 10 den Widerstand nicht über  winden könnte, ist an der Scheibe 12 der  Grenzanschlag 14' vorgesehen, gegenüber dem  die     beiden    Schenkel 9<B>\</B>, 9"" der über die  Drehzapfen 11', 11" hinaus     verlängerten    He  bel 9', 9" etwas Spiel haben, das so gross ist,  dass' die beiden Schenkel 9"', 9"" den An  schlag 14' in den     Totpunktstellungen    des  Kurbelzapfens 8 noch nicht berühren und      somit ein Verklemmen nicht eintreten kann.

    Angenommen aber, die Ventilklappe sei in  der zeichnerisch dargestellten Schliessstellung  festgeklemmt, so dass die Zugfeder 10 bei  der Drehung des Kurbelarmes 7 und dem An  schlag des Kurbelzapfens 8 an dem Hebel 9"  den Widerstand nicht mehr zu überwinden  vermag, so wird der Hebel 9" um seinen  Drehpunkt 11" gedreht, bis sein Schenkel  9"" an dem Grenzanschlag 14' anstösst und  die Ventilklappe 19 durch das Getriebe 15,<B>1.6</B>  zwangsweise mit Motorkraft aus ihrer Stel  lung gelöst wird.  



  Statt der Anordnung eines     Grenz-          anschlages    14' zwischen den beiden Hebel  schenkeln 9"', 9"" könnten diese auch gegen  einander stossen ohne Anschlag 14', oder es  könnte auf der Aussenseite der Hebel 9', 9"  je ein Grenzanschlag mit dem zweckentspre  chenden Spiel angebracht werden, so dass  dann die Schenkel 9"', 9"" an den     Hebeln     wegfallen würden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Motorantrieb für Drosselklappenventile, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor mit- telst eines Kurbelgetriebes intermittierend und abwechselnd auf zwei Bewegungsüber- tragungshebel einwirkt, die an einer gezahn- ten Scheibe drehbar gelagert sind und ihre wechselweisen Ausschläge, die sie vom Kurbelgetriebe empfangen, auf jene Scheibe in dem einen oder andern Drehsinne über tragen, um mittelst eines in die Verzahnung desselben eingreifenden Drehorganes das Drosselklappenventil in Schliess- oder Offen stellung überzuführen.
    UNTERANSPRttCHE 1. Motorantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bewegungs- übertra,gungshebel, zwischen welche der Kurbelzapfen des Kurbelgetriebes ein greift, in der Ruhelage unter Federwir kung gegen einen an der gezahnten Scheibe vorgesehenen Anschlag (14) anliegen, von dem sie wechselweise nur in den Tot punktstellungen des Kurbelgetriebes abge rückt werden. 2.
    Motorantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bewegungs- übertragungshebel bei ihrem Ausschlag mit einem an der Scheibe vorgesehenen Grenzanschlag (14') in Eingriff kommen können, zum Zwecke, beim Auftreten von grossen Bewegungswiderständen am Ventil diese dann zwangsweise mit Motorkraft zu überwinden. Motorantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die gezahnte Scheibe mit einem auf der Ventilspindel zu befestigenden gezahnten Drehglied in Eingriff steht, dessen Radius kleiner ist als derjenige der Scheibe, um mit einem verhältnismässig kleinen Drehausschlag derselben die volle öffnungs- und Schliess bewegung des Ventils erzielen zu können. 4.
    Motorantrieb. nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bewegungs- übertragungshebel, zwischen welche der Kurbelzapfen des Kurbelgetriebes ein greift, durch eine Zugfeder untereinander verbunden sind.
CH164924D 1932-09-28 1932-09-28 Motorantrieb für Drosselklappenventile. CH164924A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2668267A (en) * 1949-02-11 1954-02-02 Garrett Corp Electric motor valve actuator system
US2856484A (en) * 1955-03-17 1958-10-14 Stewart Warner Corp Electrically operated damper for space heating and cooling systems
US3190609A (en) * 1962-05-16 1965-06-22 Honeywell Inc Control devices
US3520332A (en) * 1968-03-04 1970-07-14 Cook Machinery Co Inc Operator for flapper valves

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