CH165018A - Selbsttätige Mittelpufferkupplung für Eisenbahnfahrzeuge. - Google Patents

Selbsttätige Mittelpufferkupplung für Eisenbahnfahrzeuge.

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CH165018A
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CH
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coupling
locking
locking wedge
head
wedge
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaf Knorr-Bremse
Original Assignee
Knorr Bremse Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
    • B61G3/10Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling heads in the form of hook-like interengaging rigid jaws, e.g. "Willison" type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description


  



  Selbsttätige   Mittelpn'erknpplung    für   Eisenbahnfahrzeuge.   



   Die Erfindung bezieht sich auf selbst tätige   Mittelpufferkupplungen    für   Eisenbahn-    fahrzeuge der Bauart Willison, das hei¯t eine Kupplung mit zur Übertragung der
Stoss-und Zugkräfte dienenden Klauen und einem im Innern des   Kuppelkopfes    längsver schiebbaren, durch die Schwerkraft in die den Kupplungsschluss sichernde Lage geführ ten und in dieser gehaltenen Verschlusskeil und einer Sperrvorrichtung, um den in die
Stellung für das Lösen der Kupplung gebrachten Verschlusskeil in dieser zu halten, bis das Auseinanderziehen der Kupplungen durchgeführt ist.



   Eine Sperrvorrichtung für eine   Willison-    kupplung besteht in der Anordnung eines seitlichen Ansatzes an dem Verschlu¯keil, der bei der zur Aufhebung des   Kupplungs-      sschlusses    erforderlichen Bewegung des Verschlu¯keils in einer Führungsnut der Wan  dmij      Euppelkopfes    gleitet und nach Be  endigung dieser Bewegung    in eine Rast tritt, wodurch der VerschluBkeil gehindert wird, ohne Ïu¯ern Anlass wieder nach vorn in die den   Eupplungsschluss    sichernde oder zur Herbeiführung erneuten Kupplungsschlusses erforderliche Stellung zu gleiten. Diesen äussern Anlass gibt der gegenseitige Anstoss der   Stirn-    flächen der Verschlusskeile zweier Kuppelköpfe beim Kuppeln.



   Diese bekannte Einrichtung lässt das Wie  dernachvorngleiten    des in der Lösestellung gesperrten Verschlusskeils dann nicht zustande kommen, wenn der hierfür notwendige erwÏhnte Ïu¯ere Anla¯ ausbleibt, das hei¯t wenn der Verschlusskeil in dem zwecks Eingriffes sich heran bewegenden Kuppelkopf sich ebenfalls in der Sperrstellung befindet.



   Man hat daher eine andere verbesserte Sperrvorrichtung für den Verschlusskeil der   Willisonkupplung    entwickelt, bei der ein sperrklinkenartiger Teil in eine Rast des in die Lösestellung zurückbewegten Versehlusskeils eingreift, wobei der sperrklinkenartige Teil einer Vorrichtung angehört, die mittelst eines Langloches auf einem im   Euppelkopf-    gehÏuse befindlichen Zapfen aufgehÏngt ist und einen nach vorn ragenden Arm besitzt, der beim   Eupplungsschluss    durch einen Teil des   Gegenkuppelkopfes    berührt und in der  jenigen    Stellung gehalten wird, in der die Sperrung des willkürlich zurückgezogenen Verschlusskeils erfolgt, so dass die   Kupplun-    gen auseinander zu gleiten   vermögen.

   Da-    durch, dass beim Auseinandergleiten der   Eupplungen    die Wirkung des Gegenkopfes auf den erwähnten Arm der Sperrvorrichtung aufhört, wird dieser freigegeben, und der Verschlusskeil kann durch sein Gewicht nach vorn gleiten und die Sperrvorrichtung im Sinne des Aufhebens der Sperrung beeinflussen.

   Bei dieser Vorrichtung wird es als Nachteil empfunden,   dal3    der erwähnte, an der Sperrvorrichtung angebrachte, nach vorn ragende Arm mit Rücksicht darauf, dass die   Kuppelkopfe    sich unter Umständen in sehr verschiedener   Hohenlage    befinden können, verhältnismässig lang ausgeführt werden muss und bei seiner Bewegung so weit aus dem   Euppelkopf heraustritt, dass    hierdurch   ernst-    liche Störungen im Betriebe der Kupplung auftreten können.



   Nach der Erfindung ist die Sperrvorrichtung als ein im   Euppelkopf    schwenkbares und in senkrechter Richtung verschiebbares Glied ausgeführt, das im Bewegungsbereich eines neben dem Verschlusskeil befindlichen verschiebbaren Teils angeordnet ist und durchdie beim   Kuppeln in den Euppelkopf    eindringenden Teile des Gegenkopfes unter Vermittlung des verschiebbaren Teils in eine Lage gebracht wird, in der ein an   ibm    befindlicher, in den Bewegungsbereich des schlusskeils hineinragender,   sperrnasenartiger    Ansatz in eine am Verschlusskeil befindliche Rast einzufallen vermag, wenn dieser in die Lösestellung zurückgefthrt wird.



   Auf der Zeichnung ist die Kupplung nach der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.



     Fig. 1    zeigt einen senkrechten   Längs-    schnitt durch einen   Kuppelkopf,    wobei die Seitenwand des   guppelkopfes weggeschnitten    ist und die im   Innern des Euppelkopfes    befindlichen, beweglichen Teile in der Lage gezeigt sind, die sie bei nicht verbundenen Kup  pelköpfen    einnehmen ;
Fig. 2 zeigt die Teile in der Lage, die sie bei in gegenseitigem Eingriff befindlichen   Kuppelkopfen    einnehmen ;
Fig. 3 zeigt die Teile in der Sperrstellung, bei der der Verschlusskeil in die das   Loden    zweier   Kuppelkopfe    ermöglichende Lage zurückgenommen und in dieser gesperrt ist ;

  
Fig. 4 stellt einen wagrechten   Längs-    schnitt durch einen   Euppelkopf    dar, in den sich der Gegenkopf zwecks   Herbeifiihrung    des   Kupplungssehlusses eiuzuschieben    beginnt ;
Fig. 5 zeigt die in der Darstellungsweise der Fig. 4 veranschaulichten Teile bei Beendigung des Einschliipfvorganges ;
Fig. 6 zeigt das Sperrglied in Ansicht ;
Fig. 7 zeigt den im Kupplungskopf verschiebbaren, das Sperrglied beeinflussenden Teil ;
Fig. 8 zeigt den Längsschnitt durch zwei in Eingriff befindliche, unter Zugspannung stehende   guppelkopfe.   



   In dem bekannten Kuppelkopf 2, der auf der einen Seite die kleine   EIaue    3, auf der ändern die grol3e Klaue 4 besitzt, befindet sich ein Hohlraum 5, der sich nach vorn bis zu der hintern Begrenzungsfläche 6 des zwischen den Klauen 3 und 4 befindlichen Raumes erstreckt. In den Hohlraum 5, der eine schräg nach vorn geneigte, untere Begrenzungsfläche besitzt, ist der der Willisonkupplung eigentümliche VerschluBkeil 7 angeordnet, der auf der schrägen Bodenfläche des   Euppelkopfes    2 verschiebbar ist. Er hat auf der der kleinen Klaue zugewendeten Seite eine Aussparung, in der sich ein flacher, scheibenförmiger Drehhebel 8 befindet, der auf dem Bolzen 13 befestigt ist.

   Der Ver  schlusskeil    7 hat einen Schlitz 37, damit er sich durch den Bolzen 13 ungehindert nach hinten und aufwärts, nach vorn und abwärts bewegen kann. Neben dem Verschlusskeil 7 befindet sich ein gegebenenfalls innerhalb besonderer Führungsflächen, die parallel zur schrägen Bodenfläche des   Euppelkopfes    verlaufen können, verschiebbarer, flacher, schei benförmiger Teil 10, der einen blockartigen, nach der Seite der grossen Klaue hin gelegenen Ansatz 21 besitzt. Der Ansatz kann sich bei der   Rückwärts-und      Aufwärtsverschie-    bung des Teils 10 in einen entsprechend gestalteten Hohlraum 22 des   Kuppelkopfes      hineinlegen.   



   Der Teil   10    hat die Aufgabe, während des   Eupplungsschlusses    und solange dieser besteht, das etwa hakenförmige Sperrglied 9 in jener Lage zu halten, bei der ein an diesem Teil angebrachter,   sperrklinkenartiger    Teil 16 mit der Fläche 17 einer Rast im hintern Teil des Verschlusskeils 7 zusammenzuwirken vermag und den Verschlusskeil 7 in der hintern, obern Lage festhält, wenn dieser in bekannter Weise durch Drehung des Drehhebels 8 entgegengesetzt der Uhrzeigerbewegung in die für die Lösung des   Kupp-      lungsschlusses    notwendige Sperrstellung gebracht worden ist.



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist die folgende :
In der Stellung der Kupplungsbereitschaft nehmen die Teile die in Fig.   1    gezeichnete Lage ein. Der Verschlusskeil 7 befindet sich in seiner tiefsten und vordersten Stellung.



  Der Fiihrungsansatz 28 des Verschlu¯keils 7 legt sich mit seiner Stirnfläche an die vordere Begrenzungsfläche eines im Boden des   Kuppelkopfes    befindlichen Führungsschlitzes 29 an und legt damit die Stellung des Verschlu¯keils: 7 fest. Der neben dem   VerschluB-    keil   7    befindliche Teil 10 befindet sich gleichfalls in seiner   vordern    und tiefsten Stellung, die durch die hintere Begrenzung des den Bolzen 13 umfassenden Langloches 20 (Fig.



  2) festgelegt ist. Das hakenförmige Sperrglied 9 nimmt infolge seines Gewichtes die in Fig.   1    dargestellte Stellung ein, bei der sich der untere, aus einem Längssehlitz im Gehäuseboden herausragende Teil desselben an die hintere Schmalseite des Teils 10 anlegt (Fig. 1). Dringt nun in die Maulöffnung des Kuppelkopfes die kleine Klaue des Gegenkopfes 2' (Fig. 4) ein, so schiebt diesewenn die gegenseitige Stellung der   Kuppel-    köpfe dies   bedingt-zunächst    den Verschlusskeil 7 zurück. Die Rückwärtsverschiebung des   VerschluBkeils    ist durch die Stirnfläche 39 des Drehhebels 8 (Fig.   1 und'. 2)    so begrenzt, dass die kleine Klaue 3'des Ge  genkopfes sieh    nicht seitlich an den Teil 10 anlegen kann.

   Sodann legt sich die kleine Klaue 3'des Gegenkopfes vor den   verschieb-    baren Teil 10 des   Kuppelkopfes    2, der ebenfalls zurückgedrängt wird. Hierbei nimmt er die in der Fig. 5 dargestellte Lage ein, in der er das Sperrglied 9 aus der in Fig.    1    gezeichneten Stellung in diejenige nach den Fig. 2 und 3   zurückdrängt,    indem sich die Fläche 24 des Teils 10 gegen die Fläche 18 des Sperrgliedes 9 legt.



   Infolge der Drehbewegung, die das Sperrglied 9 hierbei um den Bolzen 15   auszufüh-    ren gezwungen ist, gelangt der Ansatz   16    des Sperrgliedes 9 in die in Fig. 2 gezeichnete Lage. Wenn jetzt zwecks Lösens der Kupplung der Verschlusskeil 7 mittelst des Drehhebels 8 in bekannter Weise in die Sperrstellung zurückbewegt wird, so legt sich der sperrklinkenartige Ansatz 16 vor die Flache 17 der Aussparung des Verschlusskeils 7 und hält diesen fest, solange der verschiebbare Teil 10 durch die kleine Elaue des Gegenkopfes am   Vorwärtsgleiten    gehindert wird.



  Da auf den letzieren nur der Druck der kleinen Klaue des Gegenkopfes im Sinne der Aufrechterhaltung seiner beschriebenen Stellung wirkt, so müssen die Teile, wenn die   Euppelköpfe ausser    Eingriff geraten, sogleich wieder in ihre in Fig.   1    gezeichnete Lage zurückkehren, wobei sich das Sperrglied 9 wieder aus der Lage nach Fig. 2 bezw. Fig.   3    in diejenige nach Fig.   1    zurückdreht. Diese Drehung erfolgt mit Rücksicht auf die in Fig.   1    veranschaulichte Aufhängung unter der Wirkung der Schwerkraft. Das Sperrglied 9 übt dabei noch eine Druckkraft auf den Teil 10 aus und unterstützt damit die auf den Teil 10 wirkende Schwerkraft bei ihrer Aufgabe, diesen Teil wieder in die   Nor-    mallage zu bringen.



   Ist der Verschlusskeil 7 bei im gegenseitigen Eingriff befindlichen Kupplungen versehentlich in die Lösestellung gebracht und in dieser gesperrt worden, so kann die Entsperrung dadurch herbeigeführt werden, daB man das Sperrglied 9 mittelst seines aus einem parallel zum Schlitz 29 angeordneten Schlitz des   Euppelkopfes    2 herausragenden Teils anhebt. Dabei tritt der sperrnasenartige Teil 16 aus der Rast des Verschlusskeils 7 heraus und dieser gleitet nach vorn in die Stellung für   Eupplungsschluss,    ohne dass sich der Teil   110    zu verschieben braucht oder dies auch nur kann.



   Das Einfallen des   sperrnasenartigen    Teils 16 am Sperrglied 9 in die Rast des Ver  schlusskeils    7 setzt ebenfalls voraus, dass das Sperrglied 9 durch den Verschlusskeil 7 bei dessen Rückbewegung angehoben wird und sich beim Niederfallen mit dem Teil 16 in die Rast des   Verschlusskeils    7 legt.



   Erschütterungen während der Fahrt vermögen den in die Sperrstellung gebrachten Verschlusskeil 7 nicht aus dieser Stellung zu bringen (man denke an den Betrieb auf dem Ablaufberg), weil der Teil 10 das Sperrglied 9 in der Sperrstellung   (Fig.    3) hält, solange die   Kuppelköpfe    in Eingriff sind und die den   VerschluBkeil    7 in der Sperrstellung haltende Fläche des sperrnasenartigen Teils 16 am Sperrgliede 9 der Richtung der Be  wegung    des   Verschlusskeils    7, die dieser beim    Vorwa. rtsgleiten ausfiihren muB', gegeniiber    nach rückwärts geneigt ist.

     Höhenunter-      sehiede    in der Stellung zweier zum Eingriff zu bringender   Euppelkopfe vermögen    das Zustandekommen der Wirkung der   Sperrvor-    richtungsteile nicht zu beeinträchtigen, weil der blockartige seitliche Ansatz 21 am verschiebbaren Teil 10 genügend hoch ausgeführt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Selbsttätige Mittelpufferkupplung für r Eisenbahnfahrzeuge, mit zur Ubertragung der Stoss-und Zugkräfte dienenden Elauen und im Innern des Kuppelkopfes längsver- sehiebbarem, durch die Schwerkraft in die den Eupplungsschluss sichernde Lage geführtem und in dieser gehaltenen VerschluB- keil und einer Sperrvorrichtung, um den in die Stellung fiir das Loden der Kupplung gebrachten VerschluBkeil in dieser zu halten, bis das Auseinanderziehen der Kupplungen durchgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daB die Sperrvorrichtung (9) als ein im Euppelkopf schwenkbares und in senkrechter Richtung verschiebbares Glied ausgeführt ist,
    das im Bewegungsbereich eines neben dem Verschlul3keil (7) befindlichen verschieb- baren Teils (10) angeordnet ist und durch die beim Kuppeln in den Kuppelkopf eindringenden Teile des Gegenkopfes unter Vermittlung des verschiebbaren Teils (10) in eine Lage gebracht wird, in der ein an ihm befindlicher, in den Bewegungsbereich des VerschluBkeils (7) hineinragender, sperrnasenartiger Ansatz (16) in eine am Ver schlusskeil (7) befindliche Rast (17) einzu- fallen vermag, wenn dieser in die Losestel- lung zurückgeführt wird.
    UNTERANSPRÜOHE : 1. Selbsttätige Mittelpufferkupplung für Eisenbahnfahrzeuge nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB der neben dem VerschluBkeil (7) befindliche ver schiebbare Teil (10) einen seitlichen, in einen Hohlraum (22) des Kuppelkopfes hineinpassenden blockartigen Ansatz (21) von solcher Höhe besitzt, dass auch bei starken Höhenunterschieden in der Stel lung zweier Kupplungen ein richtiges Arbeiten der Teile gesichert ist.
    2. Selbsttätige Mittelpufferkupplung für Eisenbahnfahrzeuge nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, daB der blockartige seitliche Ansatz (21) des verschiebbaren Teils (10) so breit ausgeführt ist, daB er beim Eupplungseingriff mit einem Teil sei ner Stirnfläche an der Stirnfläche der kleinen Klaue des Gegenkopfes liegt, um Verschiebungen der Teile 10 und der Sperrglieder 9 durch Erschütterungen zu verhiiten.
CH165018D 1932-10-13 1932-10-13 Selbsttätige Mittelpufferkupplung für Eisenbahnfahrzeuge. CH165018A (de)

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