CH165296A - Elektrische Gasentladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Gasentladungsröhre.

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CH165296A
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F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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Description


  Elektrische     Gasentladnngsröhre.       Die Erfindung     betrifft    eine elektrische       Gasentladungsröhre,    bei der die Lichtaus  strahlung in bekannter Weise durch eine  in     Achyenrichtung    sichtbare positive Säule  unter Benutzung eines als Kathode geschal  teten Metallbehälters und einer ringförmigen  Anode erfolgt, die der Kathode in Richtung  der Lichtausstrahlung vorangestellt ist.

   Um  bei derartigen     Gasentladungsröbren    die     Zünd-          spannung    herabzusetzen und die     Zerstäubung     der Kathode zu vermindern, hat man bereits  die Elektroden mit dem Kathodenfall herab  setzenden Stoffen, wie insbesondere Alkali  metallen und     Erdalkalimetallen,    überzogen.  Letztgenannte Metalle nehmen hierbei, wie  bekannt, an der Lichtausstrahlung nicht teil,  da die Elektroden auf eine die     Verdampfung     der     Überzrrgsmetalle    veranlassende Tempera  tur beim Betriebe der Röhren nicht kommen.  



  Von bekannten     Gasentladungsröhren    die  ser Art unterscheidet sich die den Gegen-    stand der Erfindung bildende     Gasentladungs-          röhre    dadurch, dass die Tiefe des ein leicht       verdampfbares    Metall, wie etwa Natrium,  Cäsium oder Kadmium, enthaltenden metalli  schen Kathodenbehälters den Abstand seiner  mit einem zentralen     Durchtrittsloch    für die  Entladung     versehenen        Behälterdeckwand    von  der ringförmigen Anode und mehr als das  Doppelte übersteigt.  



  Bei dieser Ausgestaltung der Röhre bildet  sich nicht nur das gesamte     Katbodenfallge-          biet,    sondern auch ein Teil     der-    positiven  Säule der Entladung im Innern der Kathode  aus, was zur Wirkung hat, dass die Kathode  zwar nicht bis zur Glühemission, jedoch immer  hin äusserst stark erhitzt wird. Das in der  Kathode enthaltene Metall wird dadurch in  hohem Masse zum Verdampfen und zur Teil  nahme an der Lichtausstrahlung gebracht:  Man erhält auf diese Weise eine besonders  intensive, insbesondere für     Fernsehzwecke,         aber gegebenenfalls auch für andere Zwecke  gut geeignete Lichtquelle.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel einer gemäss der     Erfindung    ausge  bildeten elektrischen     Gasentladungaröhre    sche  matisch im senkrechten Schnitt dargestellt.  



  Die dargestellte     Gasentladungsröhre    be  sitzt ein zylindrisches Glasgefäss 1, das im       Innern    einen     Metallbebälter    2 aufnimmt.  Letzterer ist als Kathode geschaltet und zu  diesem Zweck an die Kathodenzuführung 3  angeschlossen. Der Metallbehälter 2 besitzt  eine Deckwand 4 mit einem zentral ange  ordneten, einwärts gezogenen Rohrstutzen 5.  Dem Metallbehälter 2 ist in Richtung der  beabsichtigten Lichtausstrahlung ein     A7eta11-          ring    G vorangestellt, der- als Anode geschal  tet und demgemäss mit der Anodenzuleitung  7 verbunden ist. Die dem Anodenring voran  liegende Deckwand 8 des Gefässes ist zweck  mässig eben gestaltet.

   Gegebenenfalls kann  die Deckwand auch aus einem besonders ein  gesetzten ebenen Glasfenster bestehen. Die  behälterförmige Kathode enthält im Innern  ein leicht     verdampfbares    Metall, wie etwa  Natrium, Cäsium oder Kadmium. Die Tiefe  der behälterförmigen Elektrode übersteigt,  wie ersichtlich, den Abstand ihres Deckels  4 von der ringförmigen Anode um ein Mehr  faches, so dass bei Einschaltung der Röhre  durch Wirkung des     Kathodenfallgebietes    und  eines Teils der positiven Säule das Innere  der Kathode und damit das in dieser unter  gebrachte, leicht     verdampfbare    Metall in  hohem Masse erwärmt werden.

   So wird bei  spielsweise bei einer ein     Neon-Heliumgemisch     von etwa 3 mm Druck aufweisenden Röhre,  deren     Elektrodenabstand    etwa 10 mm beträgt  und deren     behälterförmige    Kathode bei etwa  60 mm Tiefe einen Durchmesser von etwa  20 mm besitzt, - die Kathode bei Anlegung  eines Stromes von etwa 50     Milliampere    sicher  auf 200-300   C erhitzt. Bei einer derartigen       Temperatur    werden jedoch die in der Kathode  untergebrachten, leicht verdampf baren Metalle,  insbesondere Natrium, bereits in einem zur  Lichtausstrahlung ausreichenden Masse ver  dampft.    Die behälterförmige Kathode nimmt hier  bei zweckmässig den grössten Teil der Länge  des Entladungsgefässes ein.

   Auch wird das       Entladungsgefäss    sowohl von der Kathode,  als auch von der Anode in Querrichtung bis  auf einen kleinen Ringspalt ausgefüllt, um  ein schädliches Ansetzen 'der Entladung an  den Aussenrändern der beiden Elektroden zu  verhindern.  



  Der an der Deckwand der     behälterförmi-          gen    Elektrode befindliche Rohrstutzen 5 dient  einesteils dazu; die positive Säule sicher zen  tral zu führen und andernteils auch dazu, das       verdampfbare    Metall weitgehend in -der Ka  thode zurückzuhalten.  



  Die beiden Elektroden können gegebenen  falls auch eine etwas andere Gestalt erhal  ten. Auch können die Stromzuführungen an  ders angeordnet werden. Es ist gegebenen  falls möglich, sie an einer Seite des Entla  dungsgefässes anzuordnen. Eine allmähliche  Kondensation des     verdarnpfbaren        Metalles     an unerwünschten Stellen kann durch aussen  angebrachte Wärmeschutz- oder     Heizmäntel     in an sich bekannter Weise verhindert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Gasentladungsröhre mit Licht ausstrahlung durch eine in Achsenrichtung sichtbare positive Säule, bei der einem als Kathode geschalteten, ein leicht verdampf- bares Metall enthaltenden Metallbebälter eine ringförmige Anode in Richtung der Licht ausstrablung vorangestellt ist, dadurch ge kennzeichnet, dass die Tiefe des Kathoden behälters den Abstand seiner mit einem zen tralen Durchtrittsloch für die Entladung ver- sehenen Bebälterdeckwand von der ringförmi gen Anode um mehr als das doppelte über steigt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrische Gasentladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckwand der behälterförmigen Ka thode einen einwärts gezogenen Rohr stutzen besitzt. 2. Elektrische Gasentladungsröhre nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass sowohl die be- hälterförmige Kathode, als auch die vor angestellte ringförmige Anode das Ent- ladungsgefäss in Querrichtung bis auf einen kleinen Ringspalt ausfüllen.
CH165296D 1931-11-17 1932-11-12 Elektrische Gasentladungsröhre. CH165296A (de)

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CH165296D CH165296A (de) 1931-11-17 1932-11-12 Elektrische Gasentladungsröhre.

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