CH165506A - Verfahren zur Darstellung einer höher molekularen Schwefelverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer höher molekularen Schwefelverbindung.

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CH165506A
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Cie G M B H Henkel
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Henkel & Cie Gmbh
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  Verfahren zur Darstellung einer höher molekularen Schwefelverbindung.    Es wurde gefunden, dass man zu einer  neuen wertvollen höher     molekularen    Schwefel  verbindung gelangen kann, wenn man den       Schwefelsäureester    des     Dodecylalkohols        bezw.     ein Salz dieses Esters mit wasserlöslichen       Sulfhydr-aten    umsetzt.  



  Die Umsetzung kann beispielsweise durch  Auflösen der Komponenten in Wasser und  Erhitzen in einem     Autoklaven    unter Druck  erfolgen. Mai) kann auch so verfahren, dass  man die Komponenten in einem geeigneten  Lösungsmittel, zum Beispiel Alkohol oder  dergleichen, auflöst und längere Zeit bei er  höhter Temperatur behandelt.  



  Die Umsetzung zwischen dem Ester und  den     Sulfhydraten    (wie zum Beispiel     NaHS     und     KHS)    führt zum     Dodecylmercaptan.     



  Die neue Verbindung besitzt     emulgierende     Eigenschaften; sie lässt sich unter anderem als  Hilfsstoff in der Kautschukindustrie verwen  den. Ferner kann sie als     Ausgangsstoff    für  weitere wertvolle     Umwandlungsprodukte    die  nen. So lässt sich beispielsweise das neue         Mercaptan    leicht in die entsprechende     Dode-          cylmercaptoessigsäure    überführen, deren Na  triumsalz eine grosse Schaumfähigkeit und  ein hohes Netzvermögen besitzt.  



  <I>Beispiel:</I>  64 Gewichtsteile des     Natriumsalzes    des       Schwefelsäureesters    des     Dodekanol-1        (90,25-          prozentig)    werden mit einer mit Schwefel  wasserstoff gesättigten Lösung von 8,1 Ge  wichtsteilen     Ätznatron    (99prozentig) in 45  Teilen Wasser versetzt und in einem Auto  klaven etwa 3 Stunden lang auf<B>170-1800</B>  erhitzt. Die Reaktionsmasse besteht aus zwei  Schichten; die ölige Schicht wird von der  wässerigen getrennt und nach bekannten Me  thoden auf das reine     Mereaptan    verarbeitet.

    Das     Dodecyl-Mercaptan-1    ist flüssig und be  sitzt den Kochpunkt     142-1451    unter 15 mm  Druck.  



  Das erhaltene     Dodecylmercaptan    lässt sich  durch Behandlung mit Chloressigsäure leicht  in     Dodecylmercaptoessigsäure    überführen. Das           Natriumsalz    der     bodecylmercaptoessigsäure     weist ein ganz ausgezeichnetes Schaumver  mögen und ein hervorragendes Netzvermögen  auf.  



  Es ist bereits bekannt,     Alkylschwefel-          säuren        bezw.    deren Salze in den niederen  Gliedern der Fettreihe mit Metallsulfiden  zwecks Darstellung von Sulfiden umzusetzen.  Die so gewonnenen Produkte haben bisher  keine technische     Bedeutung    erlangt; dem  gegenüber besitzt das nach dem Verfahren der  vorliegenden Erfindung gewonnene     Dodecyl-          mercaptan    technisch wertvolle Eigenschaften.

Claims (1)

  1. PATtNTANSPUUCF1: Verfahren zur Herstellung einer höher molekularen Schwefelverbindung, dadurch ge kennzeichnet, dass man den Schwefelsäure-. ester des Dodecylalkohols bezw. ein Salz dieses Esters mit wasserlöslichen Sulfhydraten umsetzt.
    Das entstandene flüssige Dodecyl- mercaptan zeigt den Siedepunkt von 142 bis 145 unter 15 mm Druck. Es besitzt emul- gierende Eigenschaften und lässt sich in der Kautschukindustrie, ferner als Ausgangsstoff für weitere chemische Reaktionen und damit zur Heratellung von Seifenersatzstoffen ver wenden.
CH165506D 1931-12-15 1932-11-25 Verfahren zur Darstellung einer höher molekularen Schwefelverbindung. CH165506A (de)

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