CH165608A - Verfahren zum Ausgleich der Kapazitätsunsymmetrien der Adergruppen von Fernmeldekabeln. - Google Patents

Verfahren zum Ausgleich der Kapazitätsunsymmetrien der Adergruppen von Fernmeldekabeln.

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CH165608A
CH165608A CH165608DA CH165608A CH 165608 A CH165608 A CH 165608A CH 165608D A CH165608D A CH 165608DA CH 165608 A CH165608 A CH 165608A
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Aktiengesellschaft Ka Neumeyer
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Kabel Und Metallwerke Neumeyer
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  Verfahren     zuin    Ausgleich der     Kapazitätsunsymmetrien    der     Adergruppen          -von    Fernmeldekabeln.    Es ist bekannt, dass die     Kapazitäts-          unsymmetrien    der Adergruppen von Fern  meldekabeln durch     Auskreuzen    der Adern  oder durch den Einbau passend bemessener  Ausgleichskondensatoren beseitigt werden  können.  



  Das übliche     Auskreuzverfahren    leidet aber  unter dem Nachteil, dass von den aufeinander  folgenden Kabellängen nur solche     Verseil-          gruppen    aneinander geschaltet werden kön  nen, deren Kopplungen sich aufheben. Da  durch ist es unmöglich, die     Verseilgruppen     an den Verbindungsstellen so durchzuverbin  den, wie sie nebeneinander liegen. Die Schalt  verbindungen werden daher unübersichtlich  und geben bei späteren Ausbesserungsarbeiten  leicht zu     Irrtümern    und Fehlern Anlass.

   Fer  ner muss der Ausgleichsabschnitt in zahlreiche  kurze Teilstrecken unterteilt      =erden,    um die  Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass die  Kopplungen von einer gewissen Zahl dieser    Teilstrecken     durch    die entgegengesetzten  Kopplungen der übrigen Teilstrecken des  Ausgleichsabschnittes möglichst vollständig  aufgehoben werden. Es müssen also mehr  Verbindungsstellen hergestellt werden als bei  einem Verfahren, bei dem sich das Kreuzen  erübrigt. Dadurch wird der Aufwand an  Zeit und Material erhöht. Hinzu kommt noch,  dass sich während des     Kreuzens    der Fort  gang der Arbeiten an dem ganzen Ausgleichs  abschnitt nach dem Arbeitstempo des lang  samsten Arbeiters, der an einer Verbindungs  stelle zweier Teilstrecken beschäftigt ist,  richten muss.  



  Der Ausgleich mit Zusatzkondensatoren  besitzt diese Nachteile zwar nicht, dafür aber  den,     da_ss    bei ihm an punktförmigen Stellen       zuätzliche    Schaltmittel     eingebaut    werden  müssen, die verhältnismässig teuer sind und  sich unter Umständen in ihren Eigenschaften  (Kapazität, Isolationswiderstand) ändern kön-           nen.    Ausserdem ist der Einbau dieser Zu  satzkondensatoren mit einem beträchtlichen  Zeitaufwand für Vorbereitungsarbeiten ver  bunden, da man zunächst an die Kabel  leitungen verhältnismässig lange Zuleitungen  anlöten muss, an deren Ende die Zusatz  kondensatoren angeschaltet werden.  



  Bei dem Verfahren nach der vorliegen  den Erfindung bleibt ein glattes Durchver  binden der     einzelnen        Verseilgruppen    ebenfalls  möglich. Die     Aderteilkapazitäten    werden  nach diesem Verfahren dadurch     beeinflusst,     dass in jedem Ausgleichsabschnitt mindestens  eine Kabellänge eingebaut     wird,

      bei welcher  die     Aderteilkapazität        zwischen    zwei Adern  durch auf mindestens     einen    Teil ihrer Länge       zwischen    dem Leiter jeder Ader und seiner       äussern    Aderisolation eingefügte Einlagen  in mehrere     hintereinander    geschaltete Ein  lageteilkapazitäten unterteilt ist,     wobei     durch Kurzschliessen mindestens eines Teils       mindestens    der einen dieser Einlageteil  kapazitäten, zum Beispiel     mittelst    Schalt  drähten, die     Aderteilkapazität    geändert wird.

    Dabei ist mit dem Ausdruck Ausgleichs  abschnitt eine aus mindestens zwei mitein  ander verspleissten Kabellängen bestehende  Kabelstrecke bezeichnet, in der durch Aus  gleichsmassnahmen die     Aderteilkapazitäten     ausgeglichen sind. Es hat sich gezeigt, dass  trotz der zusätzlichen Einlagen und der zum       Kurzschliessen    angeordneten Schaltdrähte  bei geeigneter Ausführung derselben eine  Vergrösserung des Kabels nicht eintreten       muss.     



  Als solche Einlagen werden vorzugsweise  zwischen dem Leiter der Ader und der äussern  Aderisolation     jederVerseilgruppe    leitende oder  halbleitende Röhren angeordnet.     Durch    diese  wird jede der     Aderteilkapazitäten        zwischen     zwei Leitern     (Fig.    1)     in    drei hintereinander  geschaltete     "Einlageteilkapazitäten"    unter  teilt     (Fig.    2), von denen eine oder mehrere,  meist aber die     mittlere,    durch Kurzschliessen  ausgeschaltet wird.

   Dadurch wird die Ader  teilkapazität     zwischen    den     betreffenden    Lei  tern erhöht.    In     Fig.    1 sind nur die vier Teilkapazi  täten dargestellt, die den grössten Einfluss auf  das Nebensprechen haben. Dabei ist ange  nommen, dass die Teilkapazitäten nach Erde  für das Nebensprechen bedeutungslos sind.  Tatsächlich ist das nicht der Fall; aber man  kann bekanntlich ja die Teilkapazität nach  Erde in die eingezeichneten     Teilkapazitäten          einbeziehen    (X.     Küpfmüller,        Arch.        Elektro-          techn.,    1923,     S.160).     



  In     Fig.    2     bedeuten        a    die Spuren von       vier    leitenden oder halbleitenden Zylindern Z,  in deren     Mitten    die Leiter 1, 2, 3 und 4 ver  laufen.

   Die eine Teilkapazität, beispielsweise  zwischen dem Leiter 1 und dem Leiter 4,  die wir mit     C"    bezeichnen,     wird    durch die  leitenden oder halbleitenden Zylinder Z auf  geteilt in drei     Einlageteilkapazitäten,    näm  lich:  1. in die     Einlageteilkapazität    zwischen  dem Leiter 1 und dem um 1 befindlichen Zy  linder Z,  2.     in    die     Einlageteilkapazität        zwischen     dem Zylinder Z um den Leiter 1 und dem  Zylinder Z um den Leiter 4 und  3. in die     Einlageteilkapazität        zwischen     diesem zuletzt erwähnten     Zylinder    und dem  Leiter 4.  



  Durch das Vorhandensein der leitenden  oder halbleitenden Hüllen Z wird zunächst  die     Aderteilkapazität        zwischen    den Adern 1  und 4 noch nicht merklich geändert. Erst  wenn man eine von den drei aufgezählten       Einlageteilkapazitäten    kurzschliesst, tritt eine  Erhöhung der     Aderteilkapazität        C"    ein.

         Würde    man die     Einlageteilkapazität    zwischen  dem Leiter 1 und dem Zylinder Z, der den  Leiter 1 umhüllt, kurzschliessen, so würde  dadurch neben der     Aderteilkapazität        C,4    auch  die     Aderteilkapazität        C"    geändert.     Nun    ist  es aber     erwünscht,    dass die     Aderteilkapazi-          täten    unabhängig voneinander geändert wer  den können.

   Das ist ohne weiteres möglich,  wenn die mittlere der drei     Einlageteilkapa-          zitäten,    nämlich die     Einlageteilkapazität     zwischen je zwei leitenden     Einlagen    Z des  Bildes 2 durch Kurzschluss überbrückt wird.      Da die     Kapazitätunsymmetrien    zwischen  den Adergruppen der neuzeitlichen Fern  meldekabel nicht gross sind, so genügt es  vielfach,     da.ss    die leitenden Einlagen nur auf  einigen Metern an beiden Enden oder nur  an einem Ende jeder Ader eines Kabels vor  handen sind.

   Zieht man die leitenden Ein  lagen am Ende des Kabels ganz oder nur  teilweise aus den Adern heraus, so     lässt    sich  die durch den Kurzschluss der zwischen ihnen  vorhandenen     Einlageteilkapazitä_t    bewirkte  Kapazitätserhöhung zwischen den Leitern  der betreffenden Adern nach Wahl abstufen.  



  Die Einlagen können aus einem oder meh  reren dünnen, voneinander isolierten Leitern,  die     la.genweise    um die Leiter der Adern     ver-          seilt    sind, bestehen. Am besten eingeführt  haben sich aber die leitenden oder halbleiten  den Rohre. Diese werden am besten aus me  tallisierten oder     graphitierten    Bändern ge  wickelt. Nun wird es im allgemeinen nur  bei ganz kurzen Rohren möglich sein. sie  aus den zu Gruppen     verseilten    Adern her  auszuziehen,     ohne-dass    sie abreissen. Deshalb  ist es empfehlenswert, die Rohre in Ringe zu  unterteilen, die durch nichtleitende Zwischen  räume voneinander getrennt sind.

   Die leitende  Verbindung zwischen den einzelnen Ringen  wird am besten durch einen oder mehrere  die Ringe berührende Drähte von etwa 0,3 mm  Durchmesser, sogenannte     "Ziehdrähte",    oder  durch leitende Bänder bewirkt. Will man  die     Aderteilkapazität    zwischen zwei Adern  derselben Gruppe oder zwischen zwei Adern       verschiedener    Gruppen erhöhen, so verbindet  man ihre Ziehdrähte miteinander. Zieht man  die Ziehdrähte an den Enden der Adern her  aus, so wird ein Ring nach dem andern  abgeschaltet. Mit jedem abgeschalteten Ring  wird die durch den     Kurzschluss    der zwischen  den Ringen vorhandenen Teilkapazität ver  mittelst der Ziehdrähte bewirkte Kapazitäts  erhöhung wieder um einen kleinen Betrag ver  ringert.

   So hat man die Möglichkeit, sehr  fein abgestufte Kapazitätsänderungen vorzu  nehmen.  



  In     entsprechender    Weise kann die Teil  kapazität einer Ader nach Erde erhöht. wer-    den. Es muss dann der Ziehdraht der be  treffenden Ader mit einem Leiter, der     Erd-          potential    besitzt, verbunden werden.  



       Fig.    4 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer  solchen Ader. a bedeutet den Leiter, b     ein     um ihn gewickeltes Papier, c ein darüber ge  wickeltes Papier mit leitendem oder halb  leitendem Belag, der so das Papierband be  deckt,     dass'    nach der Umwicklung voneinander  isolierte leitende oder     halbleitende    Ringe ent  stehen, d einen Draht, der die elektrische  Verbindung     zwischen    den Ringen vermittelt,  und e die obere Papierlage der Ader, die mit  der Aderkennzeichnung versehen ist und die  weitere Aufgabe zu erfüllen hat, den Draht d  fest an die auf c vorhandenen leitenden oder  halbleitenden Ringe zu pressen.

   Damit eine  aus den Leitern 1, 2, 3 und 4 bestehende  Vierergruppe kupplungsfrei wird, muss eine  oder mehrere der vier Teilkapazitäten zwi  schen den Leitern 1 und 3, 1 und 4, 2 und 3  und 2 und 4 erhöht werden. Sehr häufig  muss also jede der beiden Teilkapazitäten zwi  schen einer Ader und zwei andern erhöht wer  den. Für diesen Fall     muss'    jede Ader zwei mit  einander möglichst wenig     kapazitiv    gekoppelte  Einlagen und zwei nicht miteinander in Ver  bindung stehende "Ziehdrähte" enthalten. Es  empfiehlt sich, die Ziehdrähte so weit wie  möglich herauszuziehen, um die sich durch  die Verbindung der Einlagen ergebende Er  höhung der Betriebskapazität klein halten  zu können.  



       Fig.    5 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer  solchen Ader mit zwei     kapazitiv    sehr wenig  gekoppelten Einlagen und zwei Ziehdrähten.  Dabei bedeutet: a den Leiter, b ein um ihn       gewickeltes    Papier, c das Papierrohr mit  den leitenden oder halbleitenden Ringen;  dieses ist nun so hergestellt, dass sich auf  einer Strecke die Belegung auf der Innen  seite, auf der anschliessenden Strecke auf der  Aussenseite     befindet.    Dementsprechend liegt  der eine Ziehdraht d zwischen dem Leiter  und diesem Rohr, der andere zwischen  dem Rohr und der äussern     Aderisolation.     e ist die obere Papierlage der Ader, wel-      ehe mit der     Kennzeichnung    der Ader ver  sehen ist.  



  Den Ausgleich der     Aderteilkapazitäten          kann    man in der Fabrik in jeder einzelnen  Kabellänge oder aber auch nun an einer ein  zigen oder auch mehreren Längen eines  Ausgleichsabschnittes vornehmen. Er kann  natürlich auch nach der Verlegung auf der  Strecke ausgeführt werden. Wird er nur  an einzelnen Längen durchgeführt, so sind  möglichst die Längen zu wählen, die der  Mitte des Ausgleichsabschnittes am nächsten  sind.  



  Es hat sich als vorteilhaft erwiesen,  in der Fabrik an einer Länge des Ausgleichs  abschnittes den Ausgleich     nur    grob durch  zuführen und ihn nach der Verlegung der  Kabel auf der Strecke durch Ausgleich an  derselben oder einer andern Kabellänge  dieses Ausgleichsabschnittes fein zu ge  stalten.  



  Bei     Erdkabelstrecken    wird es zweckmässig  sein, kurze Kabelstücke von etwa 8 bis 15 m  Länge, welche die     beschriebenen    Ausgleichs  adern enthalten, in der Mitte eines aus meh  reren     Normalkabellängen    bestehenden Aus  gleichsabschnittes anzuordnen und sie mit  diesen durch gewöhnliche Verbindungsmuffen  zu verbinden.

   In diesem Falle genügt es, in  jeder Ader nur eine einzige leitende oder  halbleitende Einlage anzuordnen und den  Ziehdraht in der Mitte des     Gegenkopplungs-          kabels    in zwei     Hälften    zu teilen, von denen  die eine nach der einen Seite, die andere  nach der     andern    Seite nach Bedarf heraus  gezogen     wird.     



       In        Fig.    3 ist eine Vierergruppe eines  solchen     kurzen    Kabelstückes, das mit     "Gegen-          kopplungskabel"        (Gk-Kabel)    bezeichnet wer  den soll, dargestellt. Es sind die Kapazi  täten zwischen den Leitern und den     Ringen,     sowie diejenigen zwischen den     Ringen    durch  die Sinnbilder von Kondensatoren veran  schaulicht.

   Nur die Kapazitäten zwischen den  Ringen der Umhüllung um den Leiter 1 und  den Ringen der Hülle um den Leiter 4  sind der     einfachern        zeichnerischen    Darstellung       wegen    nicht     versinnbildlicht    worden.    Soll zum Beispiel die Teilkapazität zwi  schen Leiter 1 und 3, sowie zwischen Leiter  1 und 4 erhöht werden, so     verbindet    man  auf der einen     Seite    des kurzen Ausgleichs  kabels den Ziehdraht der Ader 1 mit dem  jenigen der Ader $ und auf der andern Seite  den zweiten Ziehdraht der Ader 1 mit einem  der beiden Ziehdrähte der Ader 4     (Fig.    3).  



  In dem durch     Fig.   <B>3</B> dargestellten Falle  sind die Teilkapazitäten     C"        und    C24 durch       Verbinden    der     entsprechenden        herauszieh-          baren    Schaltdrähte rechts und die Teil  kapazitäten     C"    und     C23    durch den     Kurz-          schluss'der    entsprechenden Schaltdrähte     links     erhöht.  



       Wenn    die     Teilkapazitäten    der Adern be  nachbarter Gruppen geändert werden sollen,  so wird am besten in dem Ausgleichsabschnitt  ein weiteres     Gegenkopplungskabel    angeord  net, dass so     viele        Verseilgruppen    mit so     viel     voneinander isolierten Ziehdrähten enthalten  muss, dass durch     Verbindung    der Ziehdrähte  der verschiedenen     Verseilgruppen    alle Teil  kapazitäten geändert werden können.  



  Die für die     Gegenkopplungskabeladern     benötigten Papierbänder mit leitendem oder  halbleitendem Belag erhält man     etwa    da  durch, dass man auf einer Papierbahn     mittelst     eines     Klebemittels    Querstreifen aus dünner  Metallfolie aufklebt     (Fig.    6), oder unter       Verwendung    einer Schablone Graphit- oder       Kohlestreifen    oder dergleichen aufwalzt und  einpoliert. Die beklebte     Bahn    wird     mittelst     einer     Papierschneidemaschine    in Bänder zer  schnitten.

   Diese durch die Ränder f der     Fig.    6  begrenzten Bänder werden     schraubenlinien-          förmig    über die Papierisolation b     (Fig.    4  und 5) der Ader gewickelt, so     dass    sie Rohre  bilden.     Es    ist auch möglich, die     mindestens     halbleitenden Ringe auf das aus dem Pa  pier c der     Fig.    4 gewickelte     eingelegte    Rohr  beim Durchgang durch die     Aderspinnmaschine     vermittelst eines     Spritzverfahrens    aufzu  bringen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zum Ausgleich der Kapazitäts- unsymmetrien der Adergruppen von Fern- meldekabeln, dadurch gekennzeichnet, dass in jeden Ausgleichsabschnitt mindestens eine Kabellänge eingebaut wird, bei welcher die Aderteilkapazität zwischen zwei Adern durch auf mindestens einen Teil ihrer Länge zwi schen den Leiter jeder Ader und seiner äussern Aderisolation eingefügte, gegen den Leiter isolierte, mindestens halbleitende Einlagen in mehrere hintereinander geschaltete Einlage teilkapazitäten unterteilt ist,
    wobei durch Kurzschliessen mindestens eines Teils min destens der einen dieser Einlageteilkapazitä- ten die Aderteilka.pazität geändert wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als leitende Einlage mindestens ein metallischer Leiter an geordnet wird, welcher um den eigent lichen Leiter der Ader gewickelt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere voneinander isolierte Leiter logenweise um die Leiter der Adern ver- seilt sind. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Einlagen Rohre mit mindestens halbleitenden Eigen schaften in die Adern eingefügt werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlagen an einem einzigen Ende jeder Kabellänge angeordnet werden. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlagen an beiden Enden jeder Kabellänge angeordnet werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlagen in den Kabellängen, die sich nahezu in der Mitte eines Aus gleichsabschnittes befinden, angeordnet werden. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Änderung der Einlageteil kapazität durch mindestens teilweises Herausziehen des mindestens halbleiten den Rohres bewirkt wird. B. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Belegung der Einlagen in von einander isolierte Ringe unterteilt wird, von denen eine Anzahl miteinander lei tend verbunden wird und die Kapazitäts änderung durch Änderung der Anzahl der miteinander leitend verbundenen Ringe bewirkt wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass als Verbindungsorgan für die Herstellung der leitenden Verbindung ein aus dem Kabel herausziehbarer Draht angeordnet wird. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Ader zwei Einlagen, die möglichst wenig kapazitiv miteinander gekoppelt sind, und ebensoviele vonein ander isolierte Ziehdrähte angeordnet wer den, um die Teilkapazitäten zwischen dem Leiter dieser Ader und zwei andern Lei tern ändern zu können. 11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mitte jedes Ausgleichsabschnittes Kabelstücke von 1 bis 20m Länge eingeschaltet werden, de ren Adern die Einlagen enthalten und deren kapazitive Kopplungen deswegen geändert werden können. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Veränderung der Teilkapazitäten zwischen den Leitecu verschiedener Verseilgruppen ein weiteres Gegenkopplungskabel in jedem Aus gleichsabschnitt angeordnet wird, das so viele Verseilgruppen mit so vielen von einander isolierten Ziehdrähten enthält, dass durch Verbindung der Ziehdrähte der verschiedenen Verseilgruppen alle Teilkapazitäten geändert werden können. 1.3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre aus einer nicht leitenden Unterlage verfertigt werden, auf welcher der Belag in Gestalt von mindestens halbleitenden, senkrecht zur Bahn mit- telst eines Befestigungsverfahrens auf gebrachten und einpolierten Streifen vor handen ist. 14. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 und 13, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Herstellung des Belages Graphit verwendet wird. 15.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 und 13, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Herstellung des Belages Kohle verwendet wird. 16. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 und 13, dadurch gekenn zeichnet, dass man den Belag durch ein Klebeverfahren aufbringt. 17. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 und 13, dadurch gekenn zeichnet, dass man den Belag durch ein Walzverfahren aufbringt 18. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 und 13, dadurch gekenn zeichnet, dass man den Belag durch ein Spritzverfahren aufbringt. 19.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 und 13, dadurch gekenn zeichnet, dass die mindestens halbleiten den Ringe auf das eingelegte Rohr wäh rend des Durchganges durch die Ader umspinnmaschine aufgebracht werden.
CH165608D 1931-02-13 1932-02-09 Verfahren zum Ausgleich der Kapazitätsunsymmetrien der Adergruppen von Fernmeldekabeln. CH165608A (de)

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