CH165680A - Verfahren zum Überprüfen der Wirkung eines vorzunehmenden Schaltvorganges in einem Netznachbild unter Verwendung einer Flackerlichtstromquelle. - Google Patents

Verfahren zum Überprüfen der Wirkung eines vorzunehmenden Schaltvorganges in einem Netznachbild unter Verwendung einer Flackerlichtstromquelle.

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CH165680A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Verfahren zum Überprüfen der Wirkung eines vorzunehmenden Schaltvorganges  in einem     Netznachbild    unter     Verwendung    einer     Flackerlichtstromquelle.       Es ist für den     Überwachungsbeamten    einer       Energieverteilungsanlage    häufig erforderlich,  sich vor der Durchführung einer Schaltope  ration von deren Auswirkung zu überzeugen.  Man hat daher bereits vorgeschlagen, die  Schaltersymbole von Leuchtschaltbildern von  Hand in die beabsichtigte Stellung zu bringen,  wodurch diese mit der wirklichen Stellung der  Schalter nicht mehr übereinstimmen.

   Dies  hat zur Folge, dass das entsprechende Schalter  symbol und der Leitungsabschnitt, der durch  diesen beeinflusst wurde,     Flackerlicht    abgab.  Alle derartigen Einrichtungen haben nun den  Nachteil, dass die Verstellung der die Schalter  der Verteilungsanlage nachbildenden Symbole  im Leuchtschaltbild zu Irrtümern führen kann.  Ein weiterer Nachteil der bekannten Ein  richtungen besteht darin, dass bei gleich  zeitigem Eingang einer Meldung unter Um  ständen     eine    irreführende Anzeige zustande  kommt.  



  Nach der Erfindung wird ein Verfahren  zum Überprüfen der Wirkung eines vorzu-    nehmenden Schaltvorganges in einem Netz       nachbild    unter Verwendung einer .     Flacker-          lichtstromquelle    so ausgeübt, dass durch die  Betätigung eines mit dein Quittungsschalter  des überwachten Schalters gekuppelten Prüf  schalters jeweils eine Wicklung eines diesem  Schalter zugeordneten Relais mit zerhacktem  Strom erregt wird, wodurch dessen Anzeige  organe und die     Anzeigeorgane    derjenigen  Leitungsnachbildungen, deren entsprechende  Leitungsstrecken von der     Schalterstellungs-          änderung    betroffen werden,     Flackerlicht    ab  geben.  



  Für die Ausführung des Verfahrens. nach  der Erfindung ist in der Zeichnung ein Bei  spiel schematisch dargestellt. Anhand dieser  Zeichnung wird auch ein Beispiel der- eben  falls Gegenstand der     Erfindung    bildenden  Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens  erläutert.  



  Es sind hier<I>A', B', C', D'</I> Kontakte,  die mit den Schaltern einer elektrischen     Ener-          gieverteilungsarrlage,    einer Dampf- oder Was-           serkraftanlage,    starr gekuppelt sind, so dass  sie gleichzeitig mit diesen ihre jeweilige  Stellung verändern. Ferner sind LA,     LA',          L$,   <B>Es,</B> usw. die Anzeigelampen, die der       "Ein"-    oder     Aus"-Stellung    dieser Schalter  entsprechen.

   Jedem Schalter der Anlage, der  überwacht werden soll, ist ausserdem ein  Relais<I>A, B,</I> C usw. mit zwei Wicklungen  <I>A', An,</I>     B\,        Ba,        CI,        C'    usw. zugeordnet.  Ausserdem sind     PA',        PB',   <I>PC usw.</I> Prüf  schalter, die mit dem Quittungsschalter des  überwachten Schalters gekuppelt sind. Die  Relais<I>A, B,</I> C usw. steuern die Kontakte       a,   <I>b, c, d,</I> der entsprechenden Lampen oder  Lampengruppen     LAB,        L$0,        LeD    usw. des  Leuchtschaltbildes.

   Diese     Lampengruppen    er  leuchten im Leuchtschaltbild die Strecken       A"-B",        B"-C",   <I>C" D"</I> usw. Ferner sind  im Leuchtschaltbild die zu überwachenden  Schalter durch Symbole- A", B",<I>C"</I> usw.  dargestellt, deren     Zustand    je nach der Stellung  der Schalter verändert -wird. Die genannten  Lampen und Relais werden von einer Batterie  gespeist, die mit ihrem positivem Pol an  Erde, mit ihrem negativen Pol an der Bat  terieleitung     IZI    liegt.

   An die Batterieleitung       III    ist über eine     Unterbrechereinrichtung,     beispielsweise einen     Relaisunterbrecher    U, die  Sammelschiene 11 angeschlossen, während die  Sammelschiene I über den Schalter Q     bezw.     dessen Kontakt     q    mit der Batterieleitung       III    verbunden ist.  



  In der Zeichnung sind die zwei ersten  Schalter der Verteilungsanlage geschlossen  gedacht, so dass ihre entsprechenden Kon  takte A', B' geschlossen gezeichnet sind,  während die beiden andern Schalter offen  seien und somit deren Kontakte<B><I>C</I></B>, D' ge  öffnet dargestellt sind. Die     _    entsprechenden       "Ein"-Lampen    LA und     L$    der ersten Schalter  und die     "Aus"-Lampen        LC    und     LD    der  letzten Schalter leuchten entweder dauernd,  falls der Kontakt     q    des Schalters Q ge  schlossen ist, oder-die Lampen sind dunkel,  falls der Kontakt q geöffnet ist.

   Da die  Lampen oder     Lampengruppen    LAB,     LBo    usw.  über die     VSchalter_a,    b, c usw. ebenfalls an  die     Sammelschiene    I angeschlossen sind, sind    sie auch dunkel, wenn der Schalter Q     offen     ist.  



  Sind beispielsweise die Kontakte A', C'  und<I>D'</I> offen und<I>B'</I> geschlossen (diese An  nahme entspricht nicht der Zeichnung, und  der Überwachungsbeamte wünscht festzu  stellen, welchen Wirkungsbereich der dem  Kontakt A' entsprechende Schalter aufweist,  wenn er eingeschaltet wird, so betätigt er  zu dieser Feststellung den Prüfschalter     PA'     und bringt ihn in die gezeichnete Stellung.  Hierdurch wird, falls der Schalter Q ge  schlossen war und dadurch die     "Aus"-Lampe          LA'    brannte, diese vom     Dauerstrom    über den  Kontakt     Pni    nicht mehr durchflossen.

   Falls Q       geöffnet    war, war die     "Aus"-Lampe        LA'    so  wieso stromlos. Die     "Aus"-Lampe        LÄ    erhält  nun über den Kontakt     P",    und die Unter  breehereinrichtung der     Flackerlichtstromquelle     U     Flackerstrom.    Die Wicklung     AI\    des Relais  A wird auch mit zerhacktem Gleichstrom  der     Unterbrechereinrichtung    U erregt, lässt  den Kontakt a gemäss den Stromimpulsen       öffnen    und schliessen, und.

   die Lampen LAB,  sowie über den geschlossenen Kontakt b die  Lampen     LBC    als     Flackerlicht        aufleuehteri.    Das  selbe geschieht mit den Symbolen A"     und-B"     für die Schalter. Der Überwachungsbeamte  erkennt an dem     Flackerlicht    des Nachbildes  des Leitungszuges : Generator     G1,    Leitung  <I>A" B",</I> Leitung<I>B" C",</I> dass, falls die Ein  schaltung des ersten Schalters im vorliegen  den Falle erfolgt, der Leitungszug vom Ge  nerator     G1    aus unter \Spannung gesetzt wird.  



  Sind nun beispielsweise die zu den Kon  takten<I>B', C'</I> und<I>D'</I> gehörenden Schalter  geschlossen und der erste Schalter offen und  erfolgt hierbei die Speisung des Netzes ein  seitig von dem Generator     G1    aus, so kommen  bei Betätigung des Prüfschalters     PA'    in die  in der Zeichnung dargestellte Lage auch die  Lampengruppen     LBO,        LeD,        LD    zum     intermit-          tierenden    Aufleuchten und der Überwachungs  beamte erkennt daran, dass er durch Ein  schalten des ersten Schalters die ganze Lei  tung vom Generator     Cr,    aus unter Spannung  setzen würde.

   Findet aber hierbei ausser der  Speisung durch den Generator     GI    auch noch      eine zweite Speisung von einem in der Zeich  nung nicht dargestellten Netz statt, so wer  den unbeschadet von dem Öffnen und Schliessen  des ersten Schalters und seines Kontaktes a  die Lampengruppen LAB,     L$0,        LeD    usw. ruhig  brennen, das heisst der Wirkungsbereich des  ersten Schalters ist in diesem Falle gleich  Null; wenigstens soweit es den Netzabschnitt  <I>B" D"</I>     bezw.    B" C" betrifft.

      Wird die Stellung des dritten Schalters  geändert, wobei, wie in der Zeichnung dar  gestellt, die beiden ersten Schalter einge  schaltet, der vierte Schalter ausgeschaltet  bleiben, so wird bei geschlossenem Schalter       Q    die     "Ein11-Lampe        Lo    zum Aufleuchten ge  bracht, und zwar zunächst über den Kontakt       P"    und über die     Unterbrechereinrichtung    U  während gleichzeitig die bisher erleuchtete       "Aus"-Lampe        LC    erlischt.

   War der Schalter       Q    geöffnet, so bleibt die Lampe     Lc    in aus  geschaltetem Zustand, während die     "Ein"-          Lampe        Lc    über den Kontakt     P"    und über  die     Unterbrechereinrichtung    U     Flackerstrom     erhält. Das Relais C     bezw.    dessen Wicklung       Cl    wird erregt und dieses öffnet und schliesst  seinen Kontakt     c    im Takt der Unterbrecher  einrichtung U.

   Die Lampe     bezw.    die Lam  pengruppe LCD wird hierdurch ebenfalls im  Takte der     Unterbrechereinrichtung    U zum  Aufleuchten     bezw.    zum     Wiedererlöschen    ge  bracht.

   Durch Betätigung des Schalters PC'  wird die Schaltänderung quittiert, die Wick  lung<B>C</B> des Relais C und die Lampe     Lc     erhalten über den Kontakt     Pal    Dauerstrom,  während an den     Kontakten        P"    und     P"    ein  Stromkreis für die     "Aus"Lampe        Lc    und die  zweite     Wicklung        CII    des Relais C vorbe  reitet wird.

      Das Verfahren zum Überprüfen der Wir  kung eines vorzunehmenden Schaltvorganges  in einem     Netznachbild    kann mit Hilfe des  Schalters     Q        lind    seines Kontaktes     q    je nach  dem ob dieser ein- oder ausgeschaltet ist,  nach der Hellschaltung oder der Dunkel  schaltung durchgeführt werden.

   Bei der Hell  schaltung werden die mit den     Schaltern    in  den Stellungen übereinstimmenden Nach-         bildungen    im     Netznachbild    durch helles Licht  erleuchtet, die nichtübereinstimmenden Nach  bildungen durch     Flackerlicht.    Bei der Dun  kelschaltung dagegen werden die mit den  Schaltern in den Stellungen übereinstim  menden Nachbildungen im     Netznachbild    nicht  erleuchtet, während die mit den Schalter  stellungen nicht übereinstimmenden Nach  bildungen durch helles Licht erleuchtet wer  den.

   Es ist hierbei von grossem Vorteil, dass,  wie es aus den Beispielen hervorgeht, im  Dauerzustand     nur    bei der     "Ein"-Stellung    der       zli    überwachenden Organe ein Dauerstrom  fluss über die     "Ein"-Wicklung    des Betätigungs  relais fliesst, während in der     "Aus"-Stellung     beide Wicklungen des Relais stromlos sind.  Hierbei wird im Stromkreis der Hilfskon  takte der überwachten Schalter die "Ein"  Wicklung (I), die vor den Kontakten des  Prüfschalters liegt beliebig erregt, während  die andere Wicklung, die hinter den Kon  takten des Prüfschalters angeordnet ist, nur  mit     Flackerstrom    erregt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Überprüfen der Wirkung eines vorzunehmenden Schaltvorganges in einem Netznachbild unter Verwendung einer Flackerlichtstromquelle, dadurch ge kennzeichnet, dass durch die Betätigung eines mit dem Quittungsschalter des über wachten Schalters gekuppelten Prüf schalters jeweils eine Wicklung eines diesem Sehalter zugeordneten Relais mit zerhacktem Strom erregt wird, wodurch dessen Anzeigeorgane und die Anzeige- organe derjenigen Leitungsnachbildungen,
    deren entsprechende Leitungsstrecken von der Scbalterstellungsänderung betroffen werden, Flackerlicht abgeben. II. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass dieselbe derart ausgebildet ist, dass im Dauerzustand nur bei der "Ein"-Stellung der zu überwachenden Organe ein Dauerstromfluss über die "Ein" Wicklung des Betätigungsrelais fliesst, während in der "Aus"-Stellung beide Wicklungen des Relais stromlos sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass im Stromkreis der Hilfskontakte der überwachten Schalter die eine Wicklung (I) vor den Kontakten des Prüfschalters, die andere nur mit Flackerstrom erregbare Wicklung (1l) hinter dessen Kontakten angeordnet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sie auf hell oder dunkel umschaltbar ist.
CH165680D 1931-04-16 1932-04-08 Verfahren zum Überprüfen der Wirkung eines vorzunehmenden Schaltvorganges in einem Netznachbild unter Verwendung einer Flackerlichtstromquelle. CH165680A (de)

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