CH165752A - Verfahren zur Vergütung des Gefüges von Formkörpern aus durch Abbinden erhärtenden Massen. - Google Patents

Verfahren zur Vergütung des Gefüges von Formkörpern aus durch Abbinden erhärtenden Massen.

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CH165752A
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CH
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C Bergmann
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C Bergmann
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06BEXPLOSIVES OR THERMIC COMPOSITIONS; MANUFACTURE THEREOF; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS EXPLOSIVES
    • C06B21/00Apparatus or methods for working-up explosives, e.g. forming, cutting, drying
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B06GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
    • B06BMETHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
    • B06B3/00Methods or apparatus specially adapted for transmitting mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
    • B06B3/04Methods or apparatus specially adapted for transmitting mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency involving focusing or reflecting

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  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description


  Verfahren zur Vergütung des Gefüges von Formkörpern aus     durch    Abbinden  erhärtenden Massen.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Vergütung des Gefüges von Formkörpern  aus durch Abbinden erhärtenden Massen und  bezweckt, solchen Formkörpern eine voll  kommen gleichmässige Struktur, Porenfrei  heit, sowie ausserordentliche Dichte zu ver  leihen und dadurch die Festigkeit der Form  körper zu erhöhen und ihre Elastizität zu  steigern.  



  Die aus kleinen Zylindern mit hin- und  hergehenden, durch Pressluftgetriebenen Kol  ben bestehenden Vibratoren, welche an oder  in der Formwand, oder in der formbaren  Masse selbst angeordnet werden, wurden bis  her so angebracht, dass ihre Achsen gleich  gerichtet waren, und zwar in     wagrechter     oder schwach geneigter Lage, da die Vibra  toren so am besten anlaufen. Sie bewirken  ausserordentlich rasch     aufeinanderfolgende          Erschütterungen,    die geeignet sind, das Gefüge  des Betons zu verbessern.

   Es konnte dabei  aber auch festgestellt werden,     .dass    durch die  Erschütterungen eine unerwünschte einsei  tige     Verlagerung,der    indem plastischen Brei    schwebenden, spezifisch schwereren Füll  stoffe eintritt, wodurch der Beton ungleich  mässig wird, seine Festigkeit leidet und die  Bildung von Hohlräumen (Luftblasen) be  günstigt wird.  



  Gemäss der Erfindung werden mehrere       Vibratoren    gleichzeitig und in verschiedenen  Richtungen auf das zu vergütende Gut zur  Einwirkung gebracht. Unter dem     Einfluss     zweier sich kreuzender Kraftrichtungen  kann die Lagerung der Füllstoffe wesentlich  gleichmässiger erfolgen,     wenigstens    im Be  reiche der durch die     Achsenrichtungen    der       Vibratoren    bestimmten Ebene, was für mässig  hohe Formkörper, wie Platten, als ausrei  chend angesehen werden kann. Die beste  Wirkung kannerzielt werden, wenn die     Vi-          bratoren.-    nach den     Achsenrichtungen    des  räumlichen Koordinatensystems zur Wir  kung kommen.

   In diesem Falle können sich  die Füllstoffe ganz gleichmässig und voll  kommen dicht in der Masse lagern, da die  noch vorhandenen Luftbläschen nach oben  gepresst werden.      In der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in beispielsweiser Ausführungs  form dargestellt. Fig. 1 zeigt die Anordnung  bei Behandlung eines winkelförmigen Beton  balkens; Fig. 2 zeigt den Querschnitt des  Balkens samt Armierung und Fig. 3 einen  Querschnitt durch die Formwand.  



  Die aus Blech bestehende Form 1 zur  Herstellung des Balkens ist mittelst Ketten  frei schwebend aufgehängt. An dem breiten  Flansch der Form sind aussen mittelst Win  kel 2 zwei Vibratoren 3 in zueinander senk  rechten Richtungen befestigt, die den Be  grenzungslinien der Formwand gleichgerich  tet sind. An dem andern Flansch der Form  ist ein weiterer Vibrator in der Richtung  der dritten Koordinatenachse befestigt. Die  Vibratoren sind an Pressluftleitungen 4 an  geschlossen, die von einer gemeinsamen Z u  führungsleitung 5 abzweigen.  



  Die Grösse der Vibratoren richtet sich  nach den Abmessungen des zu behandelnden  Formkörpers. Bei eisernen Formen empfiehlt  es sieh, in jeder Richtung nur einen     Vibra-          tor    anzuordnen, da zwei oder mehrere gleich  gerichtete Vibratoren in ihrer Wirkung  durch Interferenzerscheinungen gestört wer  den können. Bei hölzernen Formen, welche  die     Schwingungen    eher dämpfen, können mit  Vorteil auch mehr als drei Vibratoren an  gebracht werden, und zwar zweckmässig so,  dass jeder Vibrator in einer andern Richtung  liegt.  



  Wenn die Dicke des Querschnittes des  Formkörpers ungefähr 10 cm übersteigt oder  der Beton in mehr flüssigem Zustande ein  gebracht wird, so müssen Vorkehrungen zur  leichteren Abfuhr des beim Abbinden über  schüssigen Wassers getroffen werden. Hierzu  können die Formwände aus perforiertem  Blech 6 bestehen, das an der Innenseite mit  Faserstoff, wie zum Beispiel dichter Jute 7,  bespannt ist (Fig. 3).  



  Bei normalen Abmessungen des Form  körpers genügt es, die Vibrationen der Form  zu erteilen, welche sie auf den Formkörper  weiterleitet. Bei sehr grossem Querschnitt,  sowie insbesondere bei der Herstellung von    Betonklötzen im Hoch- und Tiefbau, er  scheint es dagegen notwendig, die Vibrato  ren auch auf den Beton wirken zu lassen.  



  Wie Versuche ergeben haben, sind die  nach dem Verfahren gemäss der Erfindung  behandelten Formkörper durchwegs von  gleichmässiger Beschaffenheit. Sie weisen  ein ausserordentlich dichtes Gefüge auf, so  dass das Verfahren insbesondere bei dünn  wandigen, der Form nach stark gegliederten,  sowie mit starken Armierungen versehenen  Formkörpern sehr vorteilhafte Anwendung  finden kann. Auch das Erhärten wird durch  das neue Verfahren sehr beschleunigt, so     dass     die Formen bald wieder frei werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCR I: Verfahren zur Vergütung des Gefüges von Formkörpern aus durch Abbinden er härtenden Massen, bei dem die formbare Masse während des Abbindens Erschütterun gen durch Vibratoren ausgesetzt wird, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Vibrato ren gleichzeitig und in verschiedenen Rich tungen auf das zu vergütende Gut zur Ein wirkung gebracht werden. UNTERANSPRÜCHE: Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Vibrato- ren nach den Achsenrichtungen des räum lichen Koordinatensystems in Wirkung gesetzt werden.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass :die Vibratoren auf eine frei schwebend aufgehängte Form in Wirkung gesetzt werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das beim Ab binden überschüssige Wasser während des Vibrationsvorganges abgeleitet wird. PATENTANSPRUCH Il: Form zur Ausführung des Verfahrens gemäss I, :dadurch gekenn zeichnet, dass die Wandungen der Form per foriert und mit Faserstoff bekleidet sind.
CH165752D 1932-11-28 1932-11-28 Verfahren zur Vergütung des Gefüges von Formkörpern aus durch Abbinden erhärtenden Massen. CH165752A (de)

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CH165752D CH165752A (de) 1932-11-28 1932-11-28 Verfahren zur Vergütung des Gefüges von Formkörpern aus durch Abbinden erhärtenden Massen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101246B (de) * 1958-09-19 1961-03-02 Boelkow Entwicklungen Kg Verfahren zur Herstellung von Hochbrisanz-Sprengstoff-Formkoerpern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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