CH165983A - Automatische Schliessvorrichtung an Gasapparaten. - Google Patents
Automatische Schliessvorrichtung an Gasapparaten.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K5/00—Feeding or distributing other fuel to combustion apparatus
- F23K5/002—Gaseous fuel
- F23K5/007—Details
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Description
Autoinatisehe Schliessvorrichtung an Gasapparaten. Vorliegende Erfindung betrifft eine auto matische Schliessvorrichtung an Gasappara ten, die infolge Längenveränderung eines der Gasflamme ausgesetzten Stabes bei un- @;ewolltem Erlöschen der Flamme die Gas zufuhr unterbindet. Es kann bei mit dieser Vorriehtuna versehenen Gasapparaten nicht mehr vorkommen, dass durch selbständiges Erlöschen der Flamme infolge Luftströmun gen im Raume oder durch Überkochen von Flüssigkeiten das Gas unverbrannt weiter entweichen kann.
Der Erfindungsgegenstand zeichnet sich dadurch aus, dass ein die Stab bewegung übertragender, mit grosser Über setzung ,arbeitender Hebelmechanismus beim Erlöschen der Flamme mittelst einer Kugel kupplung eine Sperrklinke bewegt. welche eine unter Federwirkung stehende und mit einem Mitnehmerstift versehene Scheibe frei gibt, worauf der Mitnehmerstift den mit ihm in Kontakt stehenden Gashahnen in sehlie- Bende Stellung dreht.
Durch Anwendung des mit grosser Übersetzung arbeitenden Hebelmechanismus und der Kugelkupplung kann der Gashahnen in kürzester Zeit nach Erlöschen der Flamme geschlossen werden.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine bei spielsweise Ausführungsform des Erfin dungsgegenstandes. Es zeigt: Fig. l eine Draufsicht auf .die Vorrich tung mit durch die Gasflamme verlängertem Stab, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Apparat mit durch Erkalten bei gelöschter Flamme verkürztem Stab, Fig.3 eine Seitenansicht des Apparates mit erkaltetem Stab, Fig. 4 einen Längsschnitt ,durch den Kupplungskörper in Stellung bei brennender Gasflamme, Fig. 5 einen Längsschnitt durch den Kupplungskörper in Stellung bei gelöschter Gasflamme,
und Fig.6 einen Schnitt nach Linie -A -B durch den Kupplungskörper in Stellung bei gelöschter Flamme.
Die Vorrichtung wird mit dem Flansch 36 durch die Bohrungen 35 desselben durch- setzende Schrauben derart an den Gasherd körper festgeschraubt, dass die Axe des Bol zens 33 über der Mitte des Gashahnes zu liegen kommt. Die Stange 8, die einen Ther mostaten bildet, liegt quer über dem Bren ner und ist an der Rückwand des Gasherdes befestigt. Auf der Grundplatte 34 sind fest gelagert der Drehbolzen 32 des Hebels 9, der Drehbolzen 12 .des Hebels 11, der Dreh bolzen 27 der Klinke 6 und der Drehbolzen 33 der Scheibe 2.
Der Kupplungskörper 19, ist mit der Grundplatte 34 beweglich ver bunden mittelst des Bolzens 26 und die Klinke 6 durch den Bolzen 27 mit der Grundplatte und ,durch die zylindrische Füh rung mit .dem Stängelchen 17, das seinerseits durch den Bolzen 16 mit dem Hebelarm 15 verbunden ist. An .dem Kupplungskörper 19 sind festgelagert der Drehbolzen 25 des Winkelhebels 22 und ,der Drehbolzen 29 der Klinke 28.
Bolzen 31 und Bolzen 30 .sind an dem Winkelhebel 22 befestigt, und bildet Bolzen 31 einen Anschlag für die Klinke 28, um zu verhindern, dass diese ausserhalb der Bahn des Mitnehmerstiftes 2 schwingen kann Die Arbeitsweise der Vorrichtung bei Inbetriebsetzung .des Gasherdes ist folgende: Bei Öffnen des Gashahnens 1 wird mit- telst des Mitnehmerstiftes 2 die Scheibe 3 im Gegenuhrzeigersinn um den Drehbolzen 33 gedreht und die an .diesen gekuppelte Spiralfeder 4 gespannt.
An der Scheibe 3 ist ein Sperrnocken 5 angebracht, an wel chem die Sperrklinke 6, die durch die Feder 7 an die Scheibe 3 gepresst wird, bei offenem Gashahn angreift. Nach diesem Vorgang wird die Gasflamme entzündet und dadurch der Stab 8 erhitzt. Durch die Ausdehnung cies Stabes 8 wird der einarmige Hebel 9 gegen das Zentrum des Apparates bewegt und gibt dadurch den Hebel 11, der drehbar um den Bolzen 12 gelagert ist, frei, und der Hebel 13 wird durch die Zugfeder 14 gegen den Hebel 9 hin bewegt. Durch diese Dre hung des Hebels 11 um Bolzen 12 wird der gebogene Arm 15 gegen die Mitte des Appa- rates hin bewegt.
Durch die Verbindung des Armes 15 mittelst Bolzen 16 mit dem Stängchen 17 wird .dieses in der zylin drischen Führung 18 des Kupplungskörpers 19 verschoben. Bei ungewolltem Erlöschen der Gasflamme, also noch offenem Gas- hahnen 1, zieht sich durch Erkalten der Stab 8 zusammen, dieser bewegt durch den Hebel 9 den Hebel 11 um den Drehbolzen 12, und der Hebelarm 15 zieht das Stäng- chen 17 zurück. Stängchen 17 und Stäng- chen 21 sind im Kupplungskörper 19 und schräg zueinander gerichtet gelagert.
Stäng- chen 21 führt lose in einer Bohrung die Kugel 20. Die Kugel 20 wird mit dem Stängchen 21 durch den Winkelhebel 22, welcher in der Nute 23 angreift, bewegt. Der Winkelhebel 22 wird um den Dreh bolzen 25 durch die Feder 24 bewegt. In der Stellung Fig. 1 und 4 ist die Kugel 20 durch die Bewegung .des Winkelhebels 22 und des Stängchens 21 in die Stellung gebracht worden, in der sie .das Stängchen 17 an einer alleinigen Rückwärtsbewegung hindert.
Wenn der Hebel 15 sich nach erlöschter Flamme zu drehen beginnt, so wird der mit dem Stängchen 17 gekuppelte Körper 19 mitbewegt und bewegt seinerseits durch den Bolzen 26 die Sperrklinke 6 um den Dreh bolzen 27. Die Klinke 6 gibt durch diese Bewegung den Nocken 5 frei, und die ge spannte Feder 4 bringt die Scheibe 3 zur Drehung. Mit der Scheibe 3 bewegt sich auch der auf dieser befestigte Mitnehmer- stift 2 und bringt dieser durch die Drehung den Gashahnen 1 in die abschliessende Stel lung (Fig. 2).
Die Klinke 28 erfährt durch den sich in die Stellung gemäss Fig.2 be wegenden Mitnehmerstift 2 -eine Bewegung um den Drehbolzen 29, durch welche mit- telst des Anschlagbolzens 30 die Blattfeder 24 des Winkelhebels 22 zusammengedrückt und dieser um den Drehbolzen 25 bewegt wird.
Der Winkelhebel 22 zieht durch diese Bewegung Stängchen 21 mit Kugel 20 zu rück, also aus .dem Kupplungskörper 19 her aus und entkuppelt dadurch Stängahen 1'7, welches nun beliebig der Bewegung des He- bell 15 beim Erkalten des Stabes 8 folgen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Automatische Schliessvorrichtung an Gas apparaten, die infolge Längenveränderung eines der Gasflamme ausgesetzten Stabes bei z:ng.ewolltem Erlöschen der Flamme die Gas zufuhr unterbindet, dadurch gekennzeichnet. class ein die Stabbewegung übertragender, mit grosser Übersetzung arbeitender Hebel mechanismus beim Erlöschen der Flamme mittelst einer Kugelkupplung eine, Sperr klinke bewegt, welche eine unter Federwir kung stehende und mit einem Mitnehmer- stift verseheneScheibe frei gibt,worauf der Mitnehmerstift den mit ihm in Kontakt ste- henden Gashahnen in .schliessende Stellung dreht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schliess bewegung der Scheibe .durch Entspan nung einer Spiralfeder erfolgt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass nacherfolgter Schliessarbeit die Kugelkupplung durch Klinken und He bel vollständig gelöst wird, damit eine Deformierung einzelner Teile durch den sich beim Erkalten verkürzenden Stab nicht eintreten kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH165983T | 1932-10-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH165983A true CH165983A (de) | 1933-12-15 |
Family
ID=4418660
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH165983D CH165983A (de) | 1932-10-28 | 1932-10-28 | Automatische Schliessvorrichtung an Gasapparaten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH165983A (de) |
-
1932
- 1932-10-28 CH CH165983D patent/CH165983A/de unknown
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