CH165983A - Automatische Schliessvorrichtung an Gasapparaten. - Google Patents

Automatische Schliessvorrichtung an Gasapparaten.

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CH165983A
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Kappeler Robert
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Kappeler Robert
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K5/00Feeding or distributing other fuel to combustion apparatus
    • F23K5/002Gaseous fuel
    • F23K5/007Details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description


      Autoinatisehe    Schliessvorrichtung an Gasapparaten.    Vorliegende     Erfindung    betrifft eine auto  matische Schliessvorrichtung an Gasappara  ten, die infolge Längenveränderung eines  der Gasflamme     ausgesetzten    Stabes bei     un-          @;ewolltem    Erlöschen der Flamme die Gas  zufuhr unterbindet. Es kann bei mit dieser       Vorriehtuna    versehenen Gasapparaten nicht  mehr vorkommen, dass durch selbständiges  Erlöschen der Flamme infolge Luftströmun  gen im Raume oder durch     Überkochen    von  Flüssigkeiten das Gas     unverbrannt    weiter  entweichen kann.

   Der Erfindungsgegenstand  zeichnet sich dadurch aus, dass ein die Stab  bewegung übertragender, mit grosser Über  setzung ,arbeitender     Hebelmechanismus    beim  Erlöschen der Flamme     mittelst    einer Kugel  kupplung eine     Sperrklinke    bewegt. welche  eine unter Federwirkung stehende und mit       einem        Mitnehmerstift    versehene Scheibe frei  gibt, worauf der     Mitnehmerstift    den mit ihm  in Kontakt stehenden Gashahnen in     sehlie-          Bende    Stellung dreht.

   Durch Anwendung       des    mit grosser Übersetzung arbeitenden       Hebelmechanismus    und der Kugelkupplung    kann der Gashahnen in kürzester Zeit nach  Erlöschen der Flamme geschlossen werden.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt eine bei  spielsweise     Ausführungsform    des Erfin  dungsgegenstandes. Es zeigt:       Fig.    l eine Draufsicht auf .die Vorrich  tung mit durch die Gasflamme verlängertem  Stab,       Fig.    2 eine Draufsicht auf den Apparat  mit durch Erkalten bei gelöschter Flamme  verkürztem Stab,       Fig.3    eine Seitenansicht des Apparates  mit erkaltetem Stab,       Fig.    4 einen     Längsschnitt    ,durch den  Kupplungskörper in Stellung bei brennender  Gasflamme,       Fig.    5     einen        Längsschnitt    durch den  Kupplungskörper in Stellung bei gelöschter  Gasflamme,

   und       Fig.6    einen     Schnitt    nach Linie -A -B  durch den     Kupplungskörper    in     Stellung    bei  gelöschter Flamme.  



  Die Vorrichtung     wird    mit dem Flansch  36 durch die Bohrungen 35 desselben durch-      setzende Schrauben derart an den Gasherd  körper festgeschraubt, dass die     Axe    des Bol  zens 33 über der     Mitte    des Gashahnes zu  liegen kommt. Die Stange 8, die einen Ther  mostaten bildet, liegt quer über dem Bren  ner und ist an der Rückwand des Gasherdes  befestigt. Auf der Grundplatte 34 sind fest  gelagert der Drehbolzen 32 des Hebels 9,  der Drehbolzen 12 .des Hebels 11, der Dreh  bolzen 27 der Klinke 6 und der Drehbolzen  33 der Scheibe 2.

   Der Kupplungskörper     19,     ist mit der Grundplatte 34 beweglich ver  bunden mittelst des Bolzens 26 und die  Klinke 6 durch den Bolzen 27 mit der  Grundplatte und ,durch die zylindrische Füh  rung mit .dem     Stängelchen    17, das seinerseits  durch den Bolzen 16 mit dem Hebelarm 15  verbunden ist. An .dem Kupplungskörper 19       sind    festgelagert der Drehbolzen 25 des  Winkelhebels 22 und ,der Drehbolzen 29 der  Klinke 28.

   Bolzen 31 und Bolzen 30 .sind an  dem Winkelhebel 22     befestigt,    und bildet  Bolzen 31 einen Anschlag für die Klinke  28, um zu verhindern, dass diese ausserhalb  der Bahn des     Mitnehmerstiftes    2 schwingen  kann  Die Arbeitsweise der Vorrichtung bei  Inbetriebsetzung .des Gasherdes ist folgende:  Bei Öffnen des     Gashahnens    1 wird     mit-          telst    des     Mitnehmerstiftes    2 die Scheibe 3  im     Gegenuhrzeigersinn    um den Drehbolzen  33 gedreht und die an .diesen gekuppelte  Spiralfeder 4 gespannt.

   An der Scheibe 3  ist ein Sperrnocken 5     angebracht,    an wel  chem die Sperrklinke 6, die durch die Feder  7 an die Scheibe 3 gepresst wird, bei offenem  Gashahn angreift. Nach diesem Vorgang  wird die Gasflamme entzündet und dadurch  der Stab 8 erhitzt. Durch die Ausdehnung       cies    Stabes 8 wird der einarmige Hebel 9  gegen das     Zentrum    des Apparates bewegt  und gibt dadurch den Hebel 11, der drehbar  um den Bolzen 12 gelagert ist, frei, und der  Hebel 13 wird durch die Zugfeder 14 gegen  den Hebel 9 hin bewegt. Durch diese Dre  hung des     Hebels    11 um Bolzen 12 wird der  gebogene Arm 15 gegen die Mitte des Appa-         rates    hin bewegt.

   Durch die Verbindung  des Armes 15 mittelst Bolzen 16     mit    dem       Stängchen    17     wird    .dieses in der zylin  drischen Führung 18 des Kupplungskörpers  19 verschoben. Bei ungewolltem Erlöschen  der Gasflamme, also noch offenem     Gas-          hahnen    1, zieht sich durch Erkalten der  Stab 8 zusammen, dieser bewegt durch den  Hebel 9 den Hebel 11 um den Drehbolzen  12, und der Hebelarm 15 zieht das     Stäng-          chen    17 zurück.     Stängchen    17 und     Stäng-          chen    21 sind im Kupplungskörper 19 und  schräg zueinander gerichtet gelagert.

       Stäng-          chen    21 führt lose in einer Bohrung die  Kugel 20. Die Kugel 20 wird mit dem       Stängchen    21 durch den Winkelhebel 22,  welcher in der Nute 23 angreift, bewegt.  Der     Winkelhebel    22 wird um den Dreh  bolzen 25 durch die Feder 24 bewegt. In der  Stellung     Fig.    1 und 4 ist die Kugel 20 durch  die Bewegung .des Winkelhebels 22 und des       Stängchens    21 in die Stellung gebracht  worden, in der sie .das     Stängchen    17 an  einer alleinigen Rückwärtsbewegung hindert.

    Wenn der Hebel 15 sich nach     erlöschter     Flamme zu drehen beginnt, so wird der mit  dem     Stängchen    17 gekuppelte Körper 19       mitbewegt    und bewegt seinerseits durch den  Bolzen 26 die Sperrklinke 6 um den Dreh  bolzen 27. Die Klinke 6 gibt durch diese  Bewegung den Nocken 5 frei, und die ge  spannte Feder 4 bringt die Scheibe 3 zur       Drehung.    Mit der Scheibe 3 bewegt sich  auch der auf dieser     befestigte        Mitnehmer-          stift    2 und bringt dieser durch die Drehung  den     Gashahnen    1 in die abschliessende Stel  lung     (Fig.    2).

   Die Klinke 28     erfährt    durch  den sich in die Stellung gemäss     Fig.2    be  wegenden     Mitnehmerstift    2 -eine Bewegung  um den Drehbolzen 29, durch welche     mit-          telst    des     Anschlagbolzens    30 die     Blattfeder     24 des Winkelhebels 22     zusammengedrückt     und dieser um den Drehbolzen 25 bewegt  wird.

   Der Winkelhebel 22 zieht durch diese  Bewegung     Stängchen    21 mit Kugel 20 zu  rück, also aus     .dem    Kupplungskörper 19 her  aus und     entkuppelt        dadurch        Stängahen        1'7,     welches nun beliebig der Bewegung des He-      bell 15 beim Erkalten des Stabes 8 folgen  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Automatische Schliessvorrichtung an Gas apparaten, die infolge Längenveränderung eines der Gasflamme ausgesetzten Stabes bei z:ng.ewolltem Erlöschen der Flamme die Gas zufuhr unterbindet, dadurch gekennzeichnet. class ein die Stabbewegung übertragender, mit grosser Übersetzung arbeitender Hebel mechanismus beim Erlöschen der Flamme mittelst einer Kugelkupplung eine, Sperr klinke bewegt, welche eine unter Federwir kung stehende und mit einem Mitnehmer- stift verseheneScheibe frei gibt,
    worauf der Mitnehmerstift den mit ihm in Kontakt ste- henden Gashahnen in .schliessende Stellung dreht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schliess bewegung der Scheibe .durch Entspan nung einer Spiralfeder erfolgt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass nacherfolgter Schliessarbeit die Kugelkupplung durch Klinken und He bel vollständig gelöst wird, damit eine Deformierung einzelner Teile durch den sich beim Erkalten verkürzenden Stab nicht eintreten kann.
CH165983D 1932-10-28 1932-10-28 Automatische Schliessvorrichtung an Gasapparaten. CH165983A (de)

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