CH166043A - Matrize für Einwickelmaschinen. - Google Patents

Matrize für Einwickelmaschinen.

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CH166043A
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Bruegger Jakob
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Bruegger Jakob
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  Matrize für     Einwiekelmasehinen.       Den Gegenstand der     Erfindung    bildet  eine Matrize für     Einwickelmaschineu    der  jenigen bekannten Art, bei welcher eine       trichterartige    Durchgangsöffnung für die ein  zuwickelnden Körper, z. B. Pralinen, durch  einen Bürstenkranz gebildet wird. Bei den  bisher bekannten Matrizen dieser Art wird  der Bürstenkranz durch feststehende Borsten  büschel gebildet, die zum Einwickeln ver  schieden grosser Gegenstände unabhängig  voneinander verstellbar sind.

   Es wurde auch  schon der Vorschlag gemacht im greise an  geordnete Faltfinger oder Klappen, die ent  gegen einer Federkraft beim Hindurchstossen  des Arbeitsstückes auseinander bewegt werden,       anzubringen.    Solche Faltglieder ermöglichen  kein schönes gleichmässiges Anlegen des Ein  wickelblattes an das Arbeitsstück, weil beim       Auseinanderklappen    der Faltglieder zwischen  diesen leere Zwischenräume entstehen.  



  Dem gegenüber unterscheidet sich die  Matrize nach der Erfindung dadurch, dass der  Bürstenkranz durch zu einem Hohlkegel-    stumpf gruppierte Hebel mit seitwärts vor  stehenden verzahnungsartig     ineinandergrei-          fenden    Ansätzen gebildet ist, welche Hebel  und Ansätze auf der innern Seite mit Borsten  besetzt sind, und entgegen der Wirkung einer  Kraft auseinanderklappen können, wenn ein  einzuwickelnder Gegenstand von der Grund  flächenseite des Kegelstumpfes aus durch den  Bürstenkranz geschoben wird.

   Dadurch wird  es möglich mit kürzeren und daher     wider-          standsfähigeren    Borsten innerhalb der durch  die innere Grundfläche bestimmten Grenzen  beliebig grosse und geformte Gegenstände  ohne diese oder den Bürstenkranz zu drehen  mit ein- und demselben Bürstenkranz so ein  zuwickeln, dass die     Einwickelblätter    auf dem  ganzen Umfang an den Gegenständen gleich  zeitig anliegen. Ferner wird es möglich,  Gegenstände von verschiedener Grösse und  Form ohne jede Verstellung der Bürsten  glieder glatt einzuwickeln, im Gegensatz  zu allen bisher bekannten Bürsten oder  Matrizen.

        Zur Schonung der Borsten beim Rück  wärtsgang des Stössels zum Durchschieben  des Arbeitsstückes durch den Bürstenkranz,  können auf an den Hebeln angeordnete, in  bekannter Weise von Federn beeinflusste Arme  ein gemeinsamer, parallel zur Durchgangs  richtung des Arbeitsstückes beweglicher Ring  oder Stangen zur Einwirkung gebracht wer  den, um alle Hebel zwecks vorübergehender  Erweiterung der     Durchgangsöffnung    während  des Rückwärtsganges des Stössels ausein  ander zu klappen.  



  Auf der Zeichnung, die ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dar  stellt, ist       Fig.    1 ein senkrechter Schnitt, und         Fig.    2 eine Draufsicht.    Der nach innen vorstehende untere Schen  kel eines im     Querschnitt        E_        förmigen    Ringes  1 trägt am innern Rand eine Anzahl Doppel  lager 2, in denen je ein Hebel 3 um eine  Achse 4 lose drehbar gelagert ist. Die Hebel  3 sind auf der innern Seite mit Borsten  büscheln 5 besetzt, die im Beispiel     wagrecht     liegen und schräg unterschnitten sind.

   Die  benachbarten Hebel 3 greifen mit zueinander  versetzten seitlichen Ansätzen     3'verzabnungs-          artig    ineinander. Die Ansätze 3' haben auf  der innern Seite ebenfalls     Borstenbüschel.     Diese letztern     Borstenbüschel    füllen die Zwi  schenräume zwischen den     Borstenbüscheln     der Hebelschäfte aus, so dass alle Borsten  büschel zusammen eine dicht geschlossene       Hohlkegelfläche    bilden. An ihren untern  Enden sind die Hebel 3 mit je einem nach  aussen ragenden Arm 6 versehen, an welchem  eine mit ihrem obern Ende an einem nach  einwärts vorspringenden Rand 1' des Ringes 1  angreifende Feder 7 nach oben zieht.

   Durch  die Federn 7 sind die Hebel 3 in einer ein  wärts überhängenden Lage gehalten, so dass  sie miteinander einen hohlen     kegelstumpf-          förmigen    Bürstenkranz bilden. Auf den mit  je einem Nocken 8 versehenen Armen 6 liegt  ein Ring 9, welcher mit Hilfe mehrerer  Stäbe 10 niedergedrückt werden kann, um  die Hebel 3     auseinanderzuklappen.       Statt mittelst eines gemeinsamen Ringes  könnten die Hebel 3, 5, 6 auch durch ein  zelne von oben in den Ring 1 ragende Stangen  beeinflusst sein, die in ihrer Länge verstell  bar sind, um die Hebel 3, 5, 6, von vorn  herein in eine solche Stellung zueinander  einzustellen, dass sich eine dem einzuwickeln  den Gegenstand angepasste Querschnittform  des Bürstenkranzes ergibt.  



  Ein mit einem Stanniol- oder Aluminium  blatt 11 oder dergleichen einzuwickelnder       .Körper,    z. B. eine Praline 12, wird unter  halb des Bürstenkranzes auf einen senkrecht  auf- und niederschiebbaren Stössel 13 aufge  setzt und auf demselben mittelst einer gleich  achsig über dem letztern angeordneten, senk  rechten, unten mit einem elastischen Kopf  14 versehenen Stange 15 gehalten, die von  oben durch den Bürstenkranz hindurch ragt.  Beim Auf     wärtsbewegen    des Stössels 13 und der  Stange 15 wird in an sich bekannter Weise das       Einwickelblatt    11 oben und seitwärts an die  beliebig geformte Praline 12 durch die Borsten  der Hebel 3 angedrückt, die entgegen der  Wirkung der Federn 7 auseinander schwingen       bezw.    nachgeben.

   Unter dem Einfluss der  Federn 7 schwingen die Hebel 3 nach dem  Durchgang der Praline durch den Bürsten  kranz und Zurückziehen des Stössels 3 wieder  einwärts. Das     Fertigeinwickeln    der Praline  kann nachher von Hand oder in einer andern  Maschine erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Matrize für Einwickelmaschinen mit einem eine trichterförmige Durchgangsöffnungfür den einzuwickelnden Körper bildenden Bürsten kranz, dadurch gekennzeichnet, dass der Bürstenkranz durch zu einem Hohlkegel stumpf gruppierte Hebel mit seitwärts vor stehenden Ansätzen, die mit den Ansätzen der benachbarten Hebel verzahnungsartig inein- andergreifen, gebildet ist, welche Hebel und Ansätze auf der innern Seite mit Borsten besetzt sind und entgegen der Wirkung einer Kraft auseinanderklappen können, wenn ein einzuwickelnder Gegenstand von der Grund flächenseite des Kegelstumpfes aus durch den Bürstenkranz geschoben wird,
    wobei die seitlichen Ansätze mit den Borsten die Zwi schenräume zwischen den Hebeln ausfüllen; so dass die Trichterfläche des Bürstenkranzes auf dem ganzen Umfang vollständig ge schlossen ist. UNTERANSPRUCH: Matrize nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auf den Hebeln ange- ordnete von Federn beeinflusste Arme min destens ein parallel zur Durcbgangsrichtung des Arbeitsstückes bewegliches Organ zur Einwirkung gebracht werden kann, um alle Hebel zwecks Erweiterung der Durchgangs öffnung gleichzeitig auseinander zu klappen.
CH166043D 1932-02-12 1933-01-16 Matrize für Einwickelmaschinen. CH166043A (de)

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CH166043D CH166043A (de) 1932-02-12 1933-01-16 Matrize für Einwickelmaschinen.

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