CH166057A - Verfahren zum Schmieren von losen Rädern für Fahrzeuge, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, und Schmiervorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Schmieren von losen Rädern für Fahrzeuge, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, und Schmiervorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens.

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CH166057A
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CH
Switzerland
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pump
vehicles
lubricating
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housing
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Huguenin Albert
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Huguenin Albert
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    • B61F17/00Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description


  



   Verfahren zum Schmieren von losen Bädern für Fahrzeuge, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, und   Sehmiervorrichtung    zur Ausführung dieses Verfahrens.



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schmieren von losen Rädern f r Fahrzeuge, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, sowie eine Schmiervorrichtung zur   Ausfüh-    rung dieses Verfahrens. Zweck der Erfindung ist, dafür zu sorgen, dass solche losen Räder auch beim Anfahren, wo es in erster Linie auf eine gute Schmierung ihrer Lagerflächen ankommt, ganz unabhängig von der Viskosität und Temperatur des Schmiermittels, einwandfrei geschmiert werden. Zu diesem Behufe erfolgt gemäss vorliegender Erfindung die Schmierung der losen Räder, solange ihre Umfangsgeschwindigkeit einen festlegbaren Wert nicht übersteigt, durch eine   zwangläufige    Druckschmierung, die beim ¯berschreiten jenes Wertes selbsttätig in eine Spülschmierung übergeht.



   Bei einer Schmiervorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens ist gemäss vorliegender Erfindung mit den losen RÏdern je ein Gehäuse einer   Drehkolbenpumpe    mit exzentrisch darin angeordnetem, feststehendem Kolben starr verbunden. Der   sichelför-      mige    Arbeitsraum dieser Pumpe ist durch ein in dem sich drehenden Gehäuse verstellbar angeordnetes Glied in einen Saug-und einen Druckraum unterteilt, wobei in diese Räume mit den zu schmierenden Stellen in Verbindung stehende Kanäle ausmünden.



   Ein Ausführungsbeispiel einer Schmiervorrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt :
Fig.   1    einen senkrechten Längsschnitt nach der Linie I-I der Fig. 2 durch das linke Ende der Achse eines Eisenbahnfahr  zeuges,    und
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1.



     1    bezeichnet eine feststehende Achse und 2 einen in eine Bohrung dieser Achse   1    eingesetzten Hohlkörper, der zwei voneinander getrennte Räume 4,5 (Fig. 2) aufweist. Die Trennung der sich über die ganze Länge des Körpers 2 erstreckenden Räume 4,5 wird durch einen Steg 3 des Körpers   1    bewirkt. 



  Am linken Ende der Fig.   1    stehen die Räume 4,5 über eine Kammer 6, die in einem auf die Achse 1 aufgeschraubten Deckel 7 vorgesehen ist, miteinander in Verbindung. Der Deckel ist gleichzeitig als Steigrohr   72 au-    gebildet. Das Fahrzeugrad 8 läuft mittelst einer starr damit verbundenen Büchse 9 auf der feststehenden Achse 1 ; die betreffende Lagerfläche ist mit A bezeichnet. Gegen achsiale Verschiebung wird das Rad 8,9 durch zwei Büchsen 10,11 gesichert, die je mit der Achse   1    starr verbunden sind. Die Büchse ist mit der Achse   1    verschweisst und weist einen exzentrisch ausgebildeten Teil 111 auf.

   Ein auf die Achse 1   aufgeschraub-    ter Ring 12 dient zum achsialen   Zusammen-    halten der Teile 10,8-9,11 ; die dabei sich ergebenden Stirnlagerflächen des Rades 8,9i sind mit B, Bl bezeichnet.   13 und    14 sind zwei mit dem Laufrad 8,9 starr verbundene, also mit diesem sich drehende Gehäuse, von denen jedes einen Olsammelraum 15 bezw. 16 aufweist. In den Raum 15 ragt ein feststehender   Olfänger    17 und in den Raum   16    ein feststehender Olfänger 18   ;-diese Fänger    17,18 führen das von ihnen vom Innenumfange der sich drehenden GehÏuse 13 bezw. 14 entfernte 01 den Räumen 4,5 zu.



  In einer Ausnehmung des Gehäuses 14 ist ferner ein Kölbchen 30 mit einem gewissen radialen Spiel gelagert ; dieses Kölbchen 30 wird durch eine Feder 19 veranlasst, gegen den exzentrisch ausgebildeten Teil   11t der    Büchse 11 anzuliegen. Zufolge der exzentrischen Ausbildung des Teils   zist    zwischen diesem und dem Gehäuse 14 ein   sichel-    förmiger Raum 20 vorhanden, der durch das   Eölbchen    30 in   einen Saug-und Druckraum    unterteilt wird. Ein Kanal 21 verbindet den Raum 20 mit dem Raum 4 des Hohlkörpers 2, während ein Kanal 22 jenen Raum 20 mit dem Raum 5 des Körpers 2 verbindet.

   Aus dem Raum 4 gelangt das Schmier¯l durch Kanäle 23 und durch Kanäle 24, die durch einen in Fig. 2 in gestrichelten Linien. angedeuteten   : Canal    mit den Kanälen   23    verbunden sind, zu den LagerflÏchen A, B,   Bl,    wobei ein Teil dieses Íls in die Räume 15, 16 und der Rest durch   Banale    25 und Kanäle 26, die in nicht gezeigter Weise an die Kanäle 25 angeschlossen sind, in den Raum 5 abfliesst.



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Schmiervorrichtung ist folgende : Solange die Umfangsgeschwindigkeit des Rades 8,9 und der damit verbundenen Gehäuse 13,14 einen gewissen Wert nicht übersteigt, liegt das   Eolbchen    30 gegen den exzentrisch ausgebildeten Teil 111 an. Durch passende Wahl der Stärke der Feder 19 lässt sich jener Wert der Umfangsgeschwindigkeit festlegen. Das s sich drehende Gehäuse 14 bildet zusammen mit dem feststehenden, exzentrisch   ausgebil-    deten Teil   11t eine    Drehkolbenpumpe mit   sichelförmigem    Arbeitsraum 20.

   Dieser wird vom   golbchen 30    in einen Saug-und   Druck-    raum unterteilt, so dass dann bei einer Drehung des Gehäuses in Richtung des   Pfeils C    (Fig. 2) zwangläufig Schmier¯l durch den Kanal 21 in den Raum 4 gefördert wird, von wo es unter Druck durch die Kanäle 23,24 nach den Lagerflächen A, B, B1 des Laufrades 8,9 gelangt. Von diesen Flächen gelangt es zum Teil durch die   ranale    25,26 wieder in den Raum 5, von wo es durch den Kanal 22 in den Saugraum der   Drehkolben-    pumpe angesaugt wird, um hierauf den beschriebenen   Ereislauf    von neuem zu durchlaufen.

   Der Rest des nach den Lagerflächen A, B,   Bl geförderten Drucköls fliesst längs    der radialen Lagerflächen B,   But in    die Räume 15,16 ab, wo es von den   Fangern    17, 18 aufgefangen und in die Räume 4,5 zurückgeleitet wird, so dass es sich wieder im Kreislaufe des zwangläufig von der Drehkolbenpumpe 111, 14 geförderten Drucköls befindet. Allfällige während des Umlaufens des Rades auftretende Druckschwankungen werden von der Schmiermittelsäule im Steigrohr   7 :'    ausgeglichen.



   Übersteigt die Umfangsgeschwindigkeit des Rades 8,9 den erwähnten, festlegbaren Wert, so verschiebt sich das   Kblbeheia      30    entgegen der Wirkung der Feder 19 nach auswärts, so dass nun die Kanäle 21,22 über den sichelförmigen Raum 20 der Pumpe 111, 14 dauernd miteinander in Verbindung stehen. Es geht demzufolge die beschriebene zwangsmässige Druckschmierung der Lagerflächen A, B,   Bt selbsttätig    in eine   Spül-    schmierung über, wobei die Förderung des   bls    in erster Linie durch die keilförmigen Räume K (Fig. 2) an den Lagerflächen bewirkt wird.



   Die beschriebene Vorrichtung ist ohne weiteres auch wirksam, wenn sich das Laufrad 8,9 entgegen der Richtung des Pfeils C bewegt, wobei dann die Strömungsrichtungen in den Kanälen 21,22,23,24,25,26 und den Räumen 4,5 den in den Figuren angegebenen entgegengesetzt gerichtet sind.



   Zufolge der beim   Anfahren zwangsmässig    bewirkten Druckschmierung der LagerflÏchen des lose auf der feststehenden Achse   l    angeordneten Laufrades 8,9 wird gerade dann, wo es auf eine gute Schmierung in erster Linie ankommt, letztere in einwandfreier Weise bei allen Zuständen des Schmiermittels erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zum Schmieren von losen Rä dern für Fahrzeuge, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schmierung der losen Räder, solange ihre Umfangsgeschwin- digkeit einen festlegbaren Wert nicht übersteigt, durch eine zwangläufige Druckschmierung erfolgt, die beim Über schreiten jenes Wertes der Umfangs- gesehwindigkeit selbsttätig in eine Spül schmierung übergeht.
    II. Schmiervorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass mit den losen Rädern je ein Gehäuse einer Drehkolben pumpe mit exzentrisch darin angeord netem, feststehendem Kolben starr ver bunden ist, und dass der sichelförmige Arbeitsraum dieser Pumpe durch ein in dem sich drehenden Gehäuse der Dreh kolbenpumpe verstellbares Glied in einen Saug-und einen Druckraum unterteilt ist, in welche Räume mit den zu schmie- renden Stellen in Verbindung stehende Kanäle ausmünden.
    UNTERANSPRUCH : Schmiervorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das durch die Fliehkraft verschiebbare Glied als ein bis zu der festlegbaren Umfangsgeschwindig- keit des Rades und somit des Pumpengehäuses, durch eine Feder gegen den feststehenden Pumpenkolben angedrücktes lSölb- chen ausgebildet ist, das beim Überschreiten jener Geschwindigkeit selbsttätig die Trennung zwischen Saug-und Druckraum der Pumpe aufhebt, worauf das Schmiermittel nur noch durch die umlaufenden Teile nach den Lagerflächen des Rades gefördert wird.
CH166057D 1933-08-22 1932-11-09 Verfahren zum Schmieren von losen Rädern für Fahrzeuge, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, und Schmiervorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens. CH166057A (de)

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CH166057T 1933-08-22

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CH166057D CH166057A (de) 1933-08-22 1932-11-09 Verfahren zum Schmieren von losen Rädern für Fahrzeuge, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, und Schmiervorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens.
CH170700D CH170700A (de) 1933-08-22 1933-05-11 Vorrichtung zum Schmieren von losen Rädern für Fahrzeuge, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge.
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