CH166060A - Ubergangskupplung. - Google Patents
Ubergangskupplung.Info
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Description
Übergangskupplung. Es ist bekannt, vom Betrieb mit der nicht selbsttätigen Schraubenkupplung zum Betrieb mit der selbsttätigen Mittelpufferkupplung in der Weise überzugehen, dass zunächst sämtliche Fahrzeuge mit der Mittelpuffer kupplung ausgerüstet und zur Übertragung der Zug- und Stosskräfte in die Mittelachse des Fahrzeuges eingerichtet werden. Die Mittelpufferkupplung wird während der Über gangszeit soweit in den Wagen hineinge schoben, dass der an ihren Köpfen befestigte Zughaken mit normaler Schraubenkupplung sich in normaler Lage befindet. Die Mittel pufferkupplung wird hierbei in der zurück geschobenen Lage am Untergestell des Fahr zeuges festgelegt.
Mit den so ausgerüsteten Wagen bleiben die Schraubenkupplungen so lange im Betrieb, bis alle Wagen diese Ausrüstung erhalten haben. Dann werden an einem Tage die Mittelpufferkupplungen bei allen Wagen in die Gebrauchsstellung vor gezogen, und die Schraubenkupplungen und Seitenpuffer entfernt, wodurch die Umstel lung vollzogen ist. Diese am Umstellungstag auszuführenden Arbeiten sollen einen möglichst geringen Um fang haben und so einfach wie möglich sein, damit die Umstellung aller Wagen ohne Störung bewältigt wird. Bei den bekannten Anordnungen ist das Vorziehen der Kupp lungen in die endgültige Stellung wegen der verwickelten Bauart der Vorrichtung zum Festlegen der Kupplung in den beiden Ge brauchsstellungen sehr umständlich und zeit raubend.
Die Erfindung bezweckt, das Ver fahren möglichst einfach zu gestalten.
Auf der als Beispiel gegebenen Zeichnung zeigt Fig. 1 einen senkrechten Längsmittel schnitt und Fig. 2 einen waagrechten Längsmit- telschnitt eines Wagenteils bei eingeschobener Mittelpufferkupplung, Fig. 3 einen waagrech ten Längsmittelschnitt bei vorgezogener Mit-. telpufferkupplung und Fig. 4 einen Quer schnitt nach 4-4 der Fig. 3. Ilei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Wagen mit einer durchgehenden Zug- und Stossvorrichtung verbunden.
An den Langträgern A des Wagens sind Führungen B angebracht, in denen das Kugelgelenk C der Mittelpufferkupplung D gleiten kann. Mit dem Kugelgelenk C ist eine Zug- und Druck stange E verschraubt, die in ein Rohr F hineinragt. Das Rohr ist innen mit Ansätzen f 1 und f 1 versehen, hinter die ein Kopf e1 der Stange greifen kann. Die Ansätze f 1 und f 2 bestehen, wie aus Fig. 4 zu ersehen ist, aus nur zwei einander gegenüberliegenden Sektoren von nicht ganz 90 , zwischen denen sich Lücken f ' von etwas über<B>900</B> befin den.
Die Köpfe e1 bestehen ebenfalls aus zwei einander gegenüberliegenden Sektoren von nicht ganz<B>900,</B> so dass sie durch die Lücken f 3 hindurch geschoben werden kön nen. Die Teile e1, <I>f 1,</I> f 2 und<I>f'</I> bilden Bajonettverschlüsse. Werden nach dem Hin durchschieben der Köpfe die Rohre um<B>900</B> gedreht, so liegen die Köpfe e1 hinter den Ansätzen<I>f 1</I> oder<I>f 2,</I> so dass Zug- und Druckkräfte von den Stangen E auf die Rohre F übertragen werden können.
Bei ein geschobener Mittelpufferkupplung liegen die Köpfe e1 hinter den Ansätzen f 1, bei vor gezogener Mittelpufferkupplung dagegen zwi schen den Ansätzen<B>f</B> l. Die Rohre F sind durch die Stange G miteinander fest ver bunden. Auf der Stange G sind Federteller H gleitend angeordnet, zwischen denen eine Feder J gelagert ist, welche die Federteller H gegen Anschläge K des Untergestells drückt.
Die Anordnung ist so getroffen, dass in der Ruhelage der Zug- und Stossvorrichtung zwischen den Rohren F und den Federtellern H ein nicht gezeichnetes geringes Spiel vor handen ist, so dass beim Drehen der Rohre F eine durch den Federdruck erzeugte Reibungs kraft nicht zu überwinden ist. An einem der Rohre .F ist ein längsverlaufender Ansatz f 4 angebracht, der von einem am Unterge stell wegnehmbar befestigten Sicherungsblech <I>L</I> umfasst wird, so dass der Ansatz<I>f 4</I> gegen.
über dem Sicherungsblech gleiten kann, ohne dass er bei dem grössten Druck- oder Zughub der Zug- und Stossvorrichtung, der durch den rohrförmigen Anschlag 1M zwischen den Fe dertellern H gegeben ist, aus dem Bereich des Sicherungsbleches herauskommt. Ferner ist an einem der Rohre ein Griff f' ange bracht, der das Drehen der Rohre erleichtert.
Während der Übergangszeit befinden sieh die Mittelpufferkupplungen in eingeschobener Lage im Untergestell. In ihrem Maul sind die Zughaken N mit der nicht gesicherten Schraubenkupplung befestigt. Die Stangen E sind in die Rohre Fhineingeschoben und greifen mit ihren Köpfen e1 hinter die Anschläge f'1 der Rohre. Die Rohre sind durch die Siche rung L gegen Drehen gesichert.
Um den Wagen am Umstellungstag auf den Betrieb mit selbsttätiger Mittelpufferkupplung umzu stellen, ist es nur erforderlich, die Sicherung L zu lösen, hierauf die Rohre F durch Schwen ken des Handgriffes f ' um 90 zu drehen und die beiden Mittelpufferkupplungen D in ihre endgültige Lage vorzuziehen. Alsdann wird der Handgriff f ' um<B>900</B> zurückge schwenkt, die Sicherung L eingelegt und die Zughaken N und die Seitenpuffer entfernt.
Bei zurückgezogener und vorgeschobener Mittelpufferkupplung wird die Feder J durch Zug- und Druckkräfte in gleicher Weise zu sammengedrückt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Übergangskupplung zum Übergang von der nicht selbsttätigen Schraubenkupplung zur selbsttätigen Mittelpufferkuppldng, deren einen Zughaken mit Schraubenkupplung tra gende Köpfe während der Übergangszeit in den Wagen hineingeschoben und in dieser Lage festgelegt sind, dadurch gekennzeichnet, dass von je zwei gegeneinander verschieb baren Teilen (E und F) der Zug- und Stoss vorrichtung der eine (E) Vorsprünge (e1) und der andere (lt) entsprechende Vorsprünge <I>(f 1,</I> f- und Aussparungen<I>(f 3)</I> besitzt, die derart angeordnet sind, dass die Vorsprünge und Aussparungen Bajonettverschlüsse bilden.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Kupplung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Teile der Zug- und Stoss- vorrichtung bildende Rohre (F) mit sek- torenförmigen Ansätzen (f 1,<B>f')</B> hinter die sektorenförmige Köpfe (e 1) einer Stange (E) greifen können. 2. Kupplung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zug- und Stoss vorrichtung zwei fest miteinander verbun dene Rohre (F) besitzt. 3. Kupplung nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Rohre (F) durch eine Sicherung (f 4, L) gegen unbeabsichtigte Drehung ge sichert ist. 4.Kupplung nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Ver bindungsglied (G) zwischen zwei Rohren (F) die Federung (M, H) der Zug- und Stoss vorrichtung angebracht ist. Kupplung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (F) in der Ruhelage der Zug- und Stossvorrichtung nicht unter dem Druck der Federung<I>(AI, H)</I> stehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE166060X | 1931-12-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH166060A true CH166060A (de) | 1933-12-15 |
Family
ID=5685678
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH166060D CH166060A (de) | 1931-12-28 | 1932-10-24 | Ubergangskupplung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH166060A (de) |
-
1932
- 1932-10-24 CH CH166060D patent/CH166060A/de unknown
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