CH166061A - Kupplungseinrichtung für Eisenbahnfahrzeuge mit einer nicht selbsttätigen Schraubenkupplung und einer selbsttätigen Mittelpufferkupplung, die aus einer zurückgezogenen Lage in die Arbeitsstellung vorgezogen werden kann. - Google Patents
Kupplungseinrichtung für Eisenbahnfahrzeuge mit einer nicht selbsttätigen Schraubenkupplung und einer selbsttätigen Mittelpufferkupplung, die aus einer zurückgezogenen Lage in die Arbeitsstellung vorgezogen werden kann.Info
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Description
Kupplungseinriehtung für Eisenbahnfahrzeuge mit einer nicht selbsttätigen Schrauben kupplung und einer selbsttätigen lylittelpufferkupplung, die aus einer zurückgezogenen Lage in die Arbeitsstellung vorgezogen werden kann. Die Erfindung betrifft eine Kupplungs einrichtung für Eisenbahnfahrzeuge mit einer nicht selbsttätigen Schraubenkupplung und einer selbsttätigen Mittelpufferkupplung, die aus einer zurückgezogenen Lage in die Ar beitsstellung vorgezogen werden kann.
Die Erfindung bezweckt, den Austausch beider Kupplungen gegeneinander zu verein fachen und besteht darin, dass der Zughaken der Schraubenkupplung mit dem Schaft der Kupplung leicht lösbar verbunden ist.
Auf der Zeiehnung ist ein Ausführungs beispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen senkrechten Fig. 2 eine Oberansicht zu Fig. 1, teil weise im Schnitt, Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung bei anderer Stellung der Teile, und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Wagen mit einer durchgehenden Zug- und Stossvorrichtung ausgerüstet. An den Längsträgern A. des Wagens sind Führungen B angebracht, in denen das Kugelgelenk C der Mittelpufferkupplung D gleiten kann. blit dem Kugelgelenk C ist eine Zug- und Druckstange E verschraubt, die in ein Rohr F hineinragt. Das Rohr ist innen mit An sätzen<I>f 1</I> und<I>f 2</I> versehen, hinter die ein Kopf e1 der Stange greifen kann.
Die An sätze<I>f 1</I> und<I>f 2</I> bestehen, wie aus Fig. 4 zu ersehen ist, aus nur zwei aneinander ge genüberliegenden Segmenten von nicht ganz <B>90',</B> zwischen denen sich Lücken f 3 von über<B>900</B> _ befinden. Die Köpfe e 1 bestehen ebenfalls aus zwei einander.gegenüberliegen- den Segmenten von nicht ganz<B>900,</B> so dass sie durch die Lücken f 3 hindurchgeschoben werden können. Werden nach dem Hindurch schieben der Köpfe die Rohre F um<B>90'</B> gedreht, so liegen die Köpfe e 1 hinter den Ansätzen<I>f 1</I> oder<I>f 2,</I> so dass Zug- und Druck kräfte von den Stangen E auf die Rohre F übertragen werden können.
Bei eingeschobe nem Schaft der Mittelpufferkupplung liegen die Köpfe hinter den Ansätzen<B>f l,</B> bei vor gezogenen Schäften der Mittelpufferkupplungen dagegen zwischen den Ansätzen f'. Die Rohre 1' sind durch die Stange G miteinander fest verbunden. Auf der Stange G sind Fe derteller H gleitend angeordnet, zwischen denen eine Feder 7 gelagert ist, welche die Federteller H gegen Anschläge .K des Unter gestelles drückt. Die Anordnung ist so ge troffen, dass in dieser Lage zwischen den Rohren F und den Federtellern H nur ein geringes Spiel vorhanden ist, so dass beim Drehen der Rohre F eine durch den Feder druck erzeugte Reibungskraft nicht zu über winden ist.
An einem der Rohre F ist ein längsverlaufender Ansatz f 4 angebracht, der von einem am Untergestell befestigten Si cherungsblech L umfasst wird, so dass der Ansatz f 4 gegenüber dem Sicherungsblech gleiten kann, ohne dass er bei dem grössten Druck oder Zughub der Zug- und Stossvor richtung, der durch den rohrförmigen Anschlag M zwischen den Federtellern H gegeben ist, aus dem Bereich des Sicherungsbleches heraus tritt. Ferner ist an einem der Rohre ein Griff f 5 angebracht, der das Drehen der Rohre erleichtert.
Während der Übergangszeit werden die Schäfte der Mittelpufferkupplung einschliess lich des Kugelgelenkes in die Fahrzeuge eingebaut und in zurückgeschobener Lage vermittelst der Köpfe e 1 und der Ansätze f l befestigt. An ihrem äussern Ende werden die Zughaken N angebracht, und zwar mit Hilfe von Bolzen<I>n'.</I> Die Zughaken<I>N</I> wer den in Führungen 0 geführt, die am Unter gestell befestigt sind und bei der Auswechs-. lang der Zughaken entfernt werden. Die Köpfe der Mittelpufferkupplungen d1 werden kurz vor dem Umstellungstag an einer geeig neten Stelle des Wagens befestigt.
Am Um stellungstag werden die Schäfte in die Be triebsstellung vorgezogen und die Zughaken gegen die Köpfe der Mittelpufferkupplungen ausgewechselt, wobei zur Befestigung des Kopfes am Schaft der gleiche Befestigungs teil, nämlich der Bolzen n1 benutzt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kupplungseinrichtung für Eisenbahnfahr zeuge mit einer nicht selbsttätigen Schrauben kupplung und einer selbsttätigen Mittelpuffer kupplung, die aus einer zurückgezogenen Lage in die Arbeitsstellung vorgezogen wer den kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Zughaken (N) der Schraubenkupplung mit dem Schaft (D) der Kupplung leicht lösbar verbunden ist. UNTERANSPRUCH: Kupplungseinriabtungnach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung des Zughakens (N) der Schraubenkupplung und des Kopfes (dl) der Mittelpufferkupplung am Schaft (D) der Kupplung dieselben Be festigungsteile (n1) benutzt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE166061X | 1932-02-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH166061A true CH166061A (de) | 1933-12-15 |
Family
ID=5685679
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH166061D CH166061A (de) | 1932-02-27 | 1932-12-16 | Kupplungseinrichtung für Eisenbahnfahrzeuge mit einer nicht selbsttätigen Schraubenkupplung und einer selbsttätigen Mittelpufferkupplung, die aus einer zurückgezogenen Lage in die Arbeitsstellung vorgezogen werden kann. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH166061A (de) |
-
1932
- 1932-12-16 CH CH166061D patent/CH166061A/de unknown
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