CH166068A - Verfahren zur Herstellung von 12-Oxy-oktodekanol-1. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 12-Oxy-oktodekanol-1.

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CH166068A
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CH
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oxy
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glyceride
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C29/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring
    • C07C29/132Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by reduction of an oxygen containing functional group
    • C07C29/136Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by reduction of an oxygen containing functional group of >C=O containing groups, e.g. —COOH
    • C07C29/14Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by reduction of an oxygen containing functional group of >C=O containing groups, e.g. —COOH of a —CHO group
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    • C07C27/00Processes involving the simultaneous production of more than one class of oxygen-containing compounds
    • C07C27/04Processes involving the simultaneous production of more than one class of oxygen-containing compounds by reduction of oxygen-containing compounds
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    • C07C33/02Acyclic alcohols with carbon-to-carbon double bonds
    • C07C33/025Acyclic alcohols with carbon-to-carbon double bonds with only one double bond

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     12-Oxy-oktodekanol-1.            .In    dem Hauptpatent ist ein Verfahren  zur Herstellung eines     Dodecylalkohols    be  schrieben, bei dem man einen Ester der       Laurinsäure    unter Anwendung von     Hydrie-          rungskatalysatoren    bei Temperaturen zwischen  150 und 400  C mit einem Überschuss an  Wasserstoff bis zur Umwandlung der     Carb-          oxygruppe    in die     -CHsOH-Gruppe    behandelt.  



  Es wurde nun gefunden, dass man in  ganz analoger Weise     12-Oxy-oktodekanol-1     herstellen kann, wenn man einen Ester der       12-Oxy-oktodekancarbonsäore-1    unter An  wendung von     Hydrierungskatalysatoren    bei  Temperaturen zwischen 150 und 400  C mit  einem Überschuss an     Wasserstoff    behandelt.  Für das vorliegende Verfahren eignen sich  die gleichen Katalysatoren, wie sie in dem  Hauptpatent ausführlich beschrieben sind.  Man kann das Verfahren in gasförmiger oder  flüssiger Phase und sowohl bei gewöhnlichem,  wie bei erhöhtem Druck, vorteilhaft bei einem  Wasserstoffdruck von mindestens 150      Atm.     ausführen. Hierbei kann man kontinuierlich  oder diskontinuierlich arbeiten.

           Als-    Ester, die für die Herstellung des  Ausgangsstoffes für das vorliegende Verfahren       beispielweise    in Betracht kommen, nennen  wir:     12-Oxy-oktodekancarbonsäure-l-methyl-,          -äthyl-,        -propyl-,        butylester    oder andere Ester  der     12-Oxy-oktodekariearbonsäure-1    mit höher  molekularen     aliphatiächen    ' Alkoholen, ferner  Ester aus     12-Oxy-oktodekancai-bonsäure-1    und  zwei oder mehrwertigen Alkoholen, zum  Beispiel Glykol und Glycerin. .  



  Man kann bei dem vorliegenden Verfahren  auch von Estern der     12-Oxy-oktodekancarbon-          säure-1    ausgehen, die aus entsprechenden  ungesättigten Säureestern im Reaktionsraum  selbst erhalten wurden, so z. B. von einem  Ester der     12-Oxy-oktodekancarbonsäiire-1,     der durch Hydrierung von Rizinusöl erhalten  wurde.  



  Das gemäss dem vorliegenden Verfahren  erhältliche     12-Oxy-oktodekanol-1    war bisher  noch nicht bekannt. Es stellt einen farblosen  kristallinen Körper dar, der etwa bei 65   schmilzt und unter 15 mm Druck bei zirka  240  C siedet. Der Körper ist in organischen      Lösungsmitteln, zum Beispiel Alkohol löslich.  Er kann ebenso wie der in dem Hauptpatent  beschriebene     Laurinalkohol    zur Herstellung  von Wachsmischungen, sowie zur Herstellung  von organischen Präparaten, insbesondere  Textilhilfsmitteln,     Verwendung    finden.  



  <I>Beispiel 1:</I>  In 2000 Teile Rizinusöl werden 40 Teile  eines     Kupferkarbonatkatalysators    eingerührt.  Der Kupferkatalysator wird gewonnen durch  Fällen einer Lösung, die Kupfernitrat, Alu  miniumnitrat und     Bariumnitrat    enthält, mit  einer normalen     Natriumbicarbonatlösuug.    Der  Niederschlag wird gut ausgewaschen, ge  trocknet und fein gemahlen. Die Reduktion  wird in einem     Rührautoklaven    mit Wasser  stoff bei 260' und 200     at.    Druck durch  geführt.

   Aus dem Rizinusöl entsteht bei der  Hydrierung zunächst     12-Oxy-oktodekansäure-          1-ester.    Das erhaltene Reaktionsprodukt zeigt  nach dem     Abfiltrieren    vom     Katalylsator    eine  Säurezahl von 0,7; eine     Verseifungszahl    von  7,6; eine     Hydr-oxylzahl    von 313. Durch  fraktionierte Destillation lässt sich reines       12-Oxy-oktodekanol-1    in guter Ausbeute ge  winnen.  



  <I>Beispiel 2:</I>  3000 Teile Rizinusöl und 300 Teile basi  schen     Kobaltcarbonat    werden in einem     Rühr-          autokloven    mit     Wasserstoff    bei 200     at.    und  230o behandelt, bis keine merkbare Wasser  stoffaufnahme mehr     stattfindet.    Aus dem  Rizinusöl entsteht bei der Hydrierung zunächst       12-Oxy-oktodekausäure-l-ester.    Das erhaltene  Reduktionsgut wird nach dem Abtrennen  des     Katalysators    destilliert.

   Aus dem Destillat       (Ausbeute        etwa        90        %        des        angewandten        Roh-          produktes),    das eine     Hydroxylzahl    von 340  aufweist, lässt sich durch fraktionierte Destil  lation reines     12-Oxy-oktodekanol-1    gewinnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 12-Oxy- oktodekanol-1, dadurch gekennzeichnet, dass -man einen Ester der 12-Oxy-oktodekarr-car-. bonsäure-1 unter Anwendung von Hydrie- rungskatalysatoren bei Temperaturen zwischen 150 und 4000 C mit einem Überschuss an Wasserstoff .behandelt. Die erhaltene neue Verbindung stellt einen farblosen, kristallinischen Körper dar, der bei etwa 65 C schmilzt und unter 15 mm Druck bei zirka 240o C siedet. In organischen Lösungs mitteln, zum Beispiel Alkohol, ist er löslich. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Hydrierung unter einem Wasserstoffdruck von minde stens 150 Atm. ausführt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Ester der 12-Oxy-oktodekan- oarbonsäure-1 mit einem einwertigen Al kohol verwendet. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Ester der 12-Oxy-oktodekan- carbonsäure-1 mit einem mehrwertigen Alkohol verwendet. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Ester der 12-Oxy-okto- dekancarbottsäure-1 verwendet, der durch Hydrierung der olefinischen Doppelbin dungen eines Esters einer der 12-Oxy-okto- dekancarbonsäure-1 entsprechenden unge sättigten Säure im Reaktionsraum selbst erhalten wurde.
    5. Verfahren gemäss Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Glycerid der 12-Oxy-okto- dekancarbonsäure-1 verwendet, das aus einem natürlichen Glycerid einer der 12- Oxy-oktodekancarbonsäure entsprechenden ungesättigten Säure durch Hydrierung von olefinisehen Doppelbindungen im Reaktions raum selbst erhalten wurde. 6.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und ITn- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das aus Rizinusöl durch Hy drierung der olefiniscben Doppelbindung er haltene Glycerid der 12-Oxy-oktodekan- carbonsäure-1 verwendet.
CH166068D 1930-10-20 1930-10-20 Verfahren zur Herstellung von 12-Oxy-oktodekanol-1. CH166068A (de)

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