CH166101A - Indirekt geheizte Glühkathode für Entladungsröheren. - Google Patents

Indirekt geheizte Glühkathode für Entladungsröheren.

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CH166101A
CH166101A CH166101DA CH166101A CH 166101 A CH166101 A CH 166101A CH 166101D A CH166101D A CH 166101DA CH 166101 A CH166101 A CH 166101A
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Co Gustav Ganz
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Gustav Ganz & Co
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  • Solid Thermionic Cathode (AREA)

Description


  Indirekt geheizte Glühkathode für Entladungsröhren.    Im Patentanspruch des Hauptpatentes ist  eine direkte geheizte Glühkathode für Ent  ladungsröhren gekennzeichnet, bei welcher  der Heizdraht derartige Dimensionen auf  weist, dass er direkt, eventuell bei     Hinter-          einandersehaltung    einiger Röhren, an das       jeweilige    Lichtnetz angeschlossen werden  kann.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Verbesserung der im Hauptpatent beschrie  benen Ausführungsbeispiele der Glühkathode  indem die ausserhalb des Isolierkörpers und  nahe     beieinanderliegen:den        Anschlussenden     des     spiralisierten    Heizdrahtes glatt ausge  führt sind. Durch diese Massnahme wird der  Gefahr begegnet, welche darin liegt,     dass    die  von Isoliermaterial nicht umgebenen, also  freiliegenden, und zwar     sehr    nahe     beieinan-          derliegenden        Anschlussenden    zu heiss werden  und Kurzschlüsse zwischen ihnen auftreten.

    Diese     Anschlussenden    müssen im vorliegen  den Falle schon deswegen sehr nahe beiein  ander liegen, da es nach dem Hauptpatent         darauf    ankommt, die Kathode und     damit     auch den von dieser umschlossenen     Isolier-          körper    möglichst klein zu halten, um mit  einer geringen Energiezufuhr das Auslangen  zu finden. Bei einem     Isolierkörper    von so  kleinen Abmessungen ergibt sich aber, wenn  die Heizdrahtenden an der gleichen     Seite    des  Isolierkörpers herausgeführt sind, von selbst  ein sehr kleiner Abstand dieser Anschluss  enden.

   Bei Wechselstrom wird man im  übrigen sogar anzustreben haben, dass die       Anschlussenden    des Heizdrahtes möglichst  nahe     beieinanderliegen,    und zwar einerseits  deshalb, weil dadurch     .tlie    gegenseitigen in  duktiven Einflüsse des Wechselstromes in den  Zuführungen sehr verringert werden und  anderseits     .deswegen,    weil hierdurch die       zweckmässigerweise    vorzusehende Abschir  mung der den Wechselstrom führenden     Heiz-          drabtenden    von den andern Elektroden auf  sehr einfache Weise durchführbar ist.

   Die  auf das nahe     Nebeneinanderliegen    der     An-          schlussen.den    des Heizdrahtes zurückzufüh-           rende        Kurzschlussgefahr    besteht beispiels  weise     dann,.    wenn man bei der     Fabrikation     der Röhren das     Entgasen    der Kathode durch  Beheizen des Glühfadens bewirkt, da in die  sem Falle am Glühfaden eine hohe Spannung  liegt, während     gleichzeitig    grosse Gasmengen  aus der Kathode austreten.

   Diese Gasmengen  werden ionisiert und wenn die in dieser ioni  sierten Gasatmosphäre liegenden Heizdraht  zuführungen hohe Temperatur erreichen, so  kann Entladung zwischen ihnen eintreten,  die Kurzschluss herbeiführt. Während nun  bei     spiralisierter    Ausbildung der von den An  schlusspolen zum Kathodenröhrchen führen  den Enden des Heizdrahtes zufolge der ge  genseitigen     Aufheizung    der nahe     beieinander     liegenden     Spiralwindungen    diese Enden sehr  heiss werden und .daher die eben erwähnte       gefährliche    Entladung     stattfinden    kann, wird  bei Anwendung der erfindungsgemässen Mass  nahme,

   also bei glatter Ausbildung der An  schlussenden des     Heizdx-abtes,    die Temperatur  dieser Enden bei der gleichen Belastung  wesentlich niedriger und insbesondere zu ge  ring bleiben,     um    eine Entladung über die  ionisierte Gasstrecke herbeizuführen.  



  Bei .den im Hauptpatent beschriebenen  Ausführungsbeispielen     @de"r    Kathode liegen  nicht bloss die     Anschlussenden    des Reiz  drahtes, sondern auch jene     Teile    des. Heiz  drahtes frei; welche die     Verbindung    zwischen  je zwei vom     Isolierkörper    umgebenen     Heiz-          drab.tabschnitten    herstellen. Es kann zweck  mässig sein, auch diese     Verbindungsstücke     glatt auszuführen,     wieder    zu dem Zwecke,  um die     Temperatur    dieser Verbindungsstücke  möglichst niedrig zu halten.

   Die nicht vom  Isoliermaterial umgebenen Teile des Heiz  drahtes haben nämlich eine grössere Tendenz  zur     Ausdehnung    als die von dem     Isolier-          körper        umschlossenen    Teile des     Drahtes,    so  dass bei der Enge des zur Verfügung ste  henden Raumes auch an den     Umkehrstellen     des     hin-        und    hergeführten Heizdrahtes,

   also  an den     Verbindungsstücken    zwischen den  einzelnen vom Isolierkörper umgebenen     Heiz-          drxhtabschnitten    die Gefahr von Kurzschlüs  sen     besteht.       Die erfindungsgemässe Glühkathode wird  vorteilhaft. noch derart ausgebildet, dass über  den Isolierkörper vorstehende Verbindungs  teile des     Heizdrahtes    überhaupt vermieden       sind,        indem    man den Heizdraht zwar aus  schliesslich seiner     Anschlussenden    aber ein  schliesslich seiner     Verbindungsstücke    zwi  schen den einzelnen     Heizdrahtabschnitten    mit  Isoliermasse umgibt.

   Dies wird in der Weise  bewerkstelligt, dass in den Enden des     Isolier-          körpers    Vertiefungen ausgebildet werden, in  welchen die Verbindungsstücke zwischen den       einzelnen        Heizdrahtabscbnitten    Platz finden.  



  Es ist noch zu beachten,     .dass    der als Heiz  draht verwendete, ungemein feine     spiralisierte     Draht sehr grosser Länge, welcher zum Bei  spiel frei in     Bohrungen    eines oder auch meh  rerer Isolierkörper untergebracht sein kann,       naturgemäss    praktisch keine     Eigensteifigkeit     besitzt, so dass sich die Spiralen insbesondere  auch unter der Wirkung ihres     eigenen    Ge  wichtes, ausserordentlich leicht deformieren  könnten.

   Beispielsweise würde eine derartige  Spirale, wenn sie lotrecht angeordnet wird,  mangels besonderer Vorkehrungen zusammen  sinken, das heisst der obere Teil :der Spirale  würde gestreckt werden, während sich .die  untern Windungen dicht aufeinanderlegen  würden.. Um die     Möglichkeit    solcher Defor  mationen     auszuschalten,    wird zweckmässig  der lange,     spiralisierte    Heizdraht an einer  möglichst grossen Anzahl von Stellen seiner       Länge        abgestützt     Auf ganz besonders einfache     Weise,    näm  lich ohne Verwendung irgendwelcher zusätz  licher     Abstützglieder,

      kann die     Abstützung     .des Heizdrahtes dadurch erreicht werden, dass  die Kathode horizontal     angeordnet    wird. Es  wird in diesem Fall die zum Beispiel in der  Bohrung des     Isolierkörpers    liegende Heiz  drahtspirale     (bezw.    der betreffende Abschnitt  der     Heizdrahtspirale)    an allen jenen Steilen,  an welchen die     Spiralwindungen    auf der     In-          nenwandung-    der Bohrung aufliegen, durch  den     Isolierkörper    selbst abgestützt.  



  Eine nicht ganz so vollkommene, aber in       vielen    Fällen     noeh    immer ausreichende Ab  stützung des Heizdrahtes kann durch eine      m     lissie    schräge Anordnung der Kathode er  reicht werden.  



  In der Zeichnung zeigt     Fig.    1 in stark  vergrössertem     AIassstabe    eine Draufsicht auf  eine     beispielsweise    Ausführungsform der  Kathode,     Fig.    2 einen     Schnitt    nach der  Linie     _9.-B,    und     Fig.    3     einen        Schnitt    nach  der Linie     G-D    in     Fig.    1.  



  Die die emittierende     Schicht    tragende,  horizontal angeordnete Kathode 1 umgibt  einen     Isolierkörper    2 mit beispielsweise vier  Bohrungen 3, 4, 5 und<B>16,</B> durch welche der       spiralisierte    Heizdraht 7     zickzackförmig     hindurchgeführt ist. Die     Anschlussenden    8  und 9 dieses Heizdrahtes sind im Gegensatz  zu dem übrigen     spiralisierten        Teil    .des Heiz  drahtes glatt ausgeführt. Der Isolierkörper 2  trägt am obern Ende zwei Vertiefungen 10  und 11 und am untern Ende eine Vertiefung  12.

   In der Vertiefung 10 liegt das Verbin  dungsstück 13 zwischen den in den Boh  rungen 5 und 6 verlaufenden     Ileizdrahtab-          schnitten    14 und 15, während in den Ver  tiefungen 11 und 12 .die Verbindungsstücke       zwischen    den .durch die Bohrungen 3 und 4       bezw.    3     und        ä    hindurchgeführten Heizdraht  abschnitten liegen.

   Die Vertiefungen 10, 11  und 12 haben solche Tiefe     (beispielsweise     zirka 2 mm), dass sich in ihnen die     Ver-          binJungsstücke    der einzelnen     Ileizdrahtab-          schnitte    bei     Erwärmung    frei ausdehnen kön  nen, ohne über .den Isolierkörper hervorzu  treten, wobei sie einander berühren     und-da-          durch        Kurzschlüsse    verursachen könnten.

   Die  genannten Verbindungsstücke können, statt       spiralisiert,    auch in der früher angegebenen  Weise glatt ausgeführt werden, doch wird im  allgemeinen dann, wenn man die Verbin  dungsstücke in der dargestellten Weise selbst  auch in den     Isolierkörper        hineinverlegt,    für  diese glatte Ausbildung der     Verbin.dungs-          sttleke    keine Notwendigkeit vorliegen.  



  Gegebenenfalls kann man den mit den  beschriebenen Vertiefungen versehenen Iso  lierkörper auch noch an einem oder beiden  Enden vollkommen verschliessen, zu welchem  Zwecke man entweder dünne Endwände, Ab  schlusskappen oder dergleichen vorsehen kann.    Die glatten     Ansehlussenden    des     Ileiz-          drahtes    können entweder auf die Weise er  halten werden,     dass    man nach dem     Spirali-          sieren    des Drahtes, aber vor Einsetzen des  selben in die Kathode :

  diese Enden gerade  streckt, oder man kann Vorsorge dafür tref  fen, dass während des     Spiralisierens    die En  den und gegebenenfalls auch jene Teile des       Heizdrahtes,    die die Verbindung zwischen  den einzelnen     Heizdrahtabschnitten    herzu  stellen haben, glatt     bleiben.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Indirekt geheizte Glühkathode für Ent ladungsröhren, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die ausserhalb .des Isolierkörpers und nahe beieinander liegenden Anschlussenden des spiralisierten Heizdrahtes glatt ausgeführt sind, um ihre Temperatur derart niedrig zu halten, !dass eine Entladung zwischen ihnen bei Anlegung der Heizspannung nicht auf treten kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Glühkathode nach :dem Patentanspx-uch, dadurch gekennzeichnet, .dass auch jene Teile des Heizdrahtes, welche die Ver bindung zwischen je zwei durch den Iso- lierkörper hindurchgeführten, spiralisierten Heizdrahtabschnitten herstellen, glatt aus geführt sind. 2. Glühkathode nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Heiz draht ausschliesslich seiner Anschlussenden aber einschliesslich seiner Verbindungs stücke zwischen den einzelnen H.eizdraht- abschnitten in den.
    Isolierkörper einge bettet ist. 3. Glühkathode nach Unteranspruch 2, .da durch gekennzeichnet, dass in den Enden des Isolierkörpers Vertiefungen ausge bildet sind, in welchen die Verbindungs stücke zwischen den einzelnen Heizdraht- abschnitten Platz finden. 4. Glühkathode nach Unteranspruch 3, da- durch gekennzeichnet, dass der Isolier- körper an einem oder beiden Enden ver schlossen ist. 5.
    Glühkathode nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der lange. spiralisierte Heizdraht, welcher frei üurch die Bohrungen des Isolierkörpers hin- durchgeführt ist, an einer grossen Anzahl von Stellen seiner Länge abgestützt ist, um Deformationen der Spirale hintanzuhalten.
CH166101D 1931-07-08 1932-05-28 Indirekt geheizte Glühkathode für Entladungsröheren. CH166101A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1398174A1 (de) 2002-09-10 2004-03-17 Kba-Giori S.A. Verstärktes Substrat für Wertpapiere

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1398174A1 (de) 2002-09-10 2004-03-17 Kba-Giori S.A. Verstärktes Substrat für Wertpapiere

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