CH166383A - Kupplungshilfsvorrichtung für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Kupplungshilfsvorrichtung für Kraftfahrzeuge.

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CH166383A
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CH
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coupling
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chamber
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intake pipe
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Aktiengesellschaf Knorr-Bremse
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Knorr Bremse Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D48/00External control of clutches
    • F16D48/06Control by electric or electronic means, e.g. of fluid pressure
    • F16D48/066Control of fluid pressure, e.g. using an accumulator

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Kupplungshilfsvorrichtung für Kraftfahrzeuge.    Die Erfindung (Erfinder: H. Jander,  Berlin) bezieht sich auf eine Kupplungs  hilfsvorrichtung für Kraftfahrzeuge, beider  in bekannter Weise .der im Brennstoffsaug  rohr des Motors herrschende Unterdruck zur  Aufhebung des Kupplungsschlusses heran  gezogen wird.  



  Beiden     bekannten,    in dieser Weise arbei  tenden Kupplungshilfsvorrichtungen ist der  Antriebszylinder der Kupplungshilfsvorrich  tung durch ein Verbindungsrohr an das  Brennstoffsaugrohr des     Motors    angeschlossen  und in diese Verbindung ist ein Steuerventil  eingeschaltet, das je nach den obwaltenden  Verhältnissen die Verbindung des     Antriebs-          zylinders    mit dem Brennstoffsaugrohr (Auf  hebung des Kupplungsschlusses) oder mit  der Atmosphäre (Herbeiführung des Kupp  lungsschlusses) herstellt.

   wobei nur die die  sem Ventil zugewendete Kammer des An  triebszylinders als Arbeitskammer     wirkt,     während die andere Zylinderkammer mit der  Atmosphäre verbunden ist und diese Verbin-    dung bei der der Herbeiführung des Kupp  lungsschlusses dienenden Kolbenbewegung  einer     Beeinflussung    in :der Weise unterliegt,  dass vor dem Kolben ein dessen Bewegung  dämpfendes     Luftkissen    entsteht, dessen mehr  oder weniger rasche Auflösung ein schnelles  oder weniger schnelles Eingreifen der Kupp  lung bedingt.  



  Die Dämpfung des Einkuppelvorganges  unterliegt bei diesen bekannten Kupplungs  hilfsvorrichtungen manchen nicht kontrol  lierbaren Einflüssen und fällt daher nicht  immer so aus, wie dies mit Rücksicht auf  die jeweiligen Betriebsverhältnisse erwünscht  ist.  



  So spielt bei solchen Vorrichtungen bei  spielsweise der Grad der Abnutzung der  Teile der Kupplung eine wesentliche Rolle,  insofern, als sich dadurch der     Zeitpunkt,des     Einkuppelns verschiebt.  



  Auch     Temperaturunterschiede    sind nicht  ohne     Einfluss    auf den Verlauf des     Einkup-          pelns,        insofern,-    als beim     kalten.    eben anlau-      fenden Motor das Zustandekommen des  Kupplungsschlusses sich der Drehzahl des  Motors nicht genau anpasst, was. dagegen  beim warmen, eingelaufenen     Motor    der Fall  ist.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Kupplungshilfsvorrichtung für Kraftfahr  zeuge, deren Antriebszylinder durch den im       Brennstoffsaugrohr    des Motors erzeugten  Unterdruck im Sinne     ,des    Aufhebens ,des  Kupplungsschlusses beeinflusst wird, und be  zweckt die Kupplungshilfsvorrichtung so       umzugestalten,    dass, die Dämpfung beim  Einkuppeln sich unabhängig von jenen Ein  flüssen lediglich in Abhängigkeit von der  Stärke des im Brennstoffsaugrohr herrschen  den Unterdruckes zu vollziehen vermag.  



  Gemässe der     Erfindung    wird die für die  Dämpfung beim Einkuppeln     massgebliche     Zylinderkammer durch ein Regelorgan be  einflusst, das unter dem Einfluss des im  Brennstoffsaugrohr herrschenden Unter  druckes steht, zu dem Zweck, die Dämpfung  beim Einkuppeln lediglich vom Unterdruck  abhängig zu machen.  



  Zu diesem Zweck steht vorzugsweise der  Antriebszylinder für die Kupplungshilfsvor  richtung mit der einen seiner beiden durch  den Arbeitskolben getrennten     Kammern    in  ständig offener Verbindung mit dem Brenn  stoffsaugrohr des Motors, wobei der im  Brennstoffsaugrohr herrschende     Unterdruck     über diese     Verbindung    sich im Sinne des  Aufhebens des Kupplungsschlusses auf den  Arbeitskolben auswirken kann.

   Die andere  Kammer kann ebenfalls mit dem Brennstoff  saugrohr     verbunden    sein, jedoch     ist    dann  zweckmässig in diese Verbindung eine an  sich bekannte Steuervorrichtung eingeschal  tet, die diese Zylinderkammer je nach der  Sachlage mit dem Brennstoffsaugrohr (Her  beiführung des Kupplungsschlusses) oder  mit der Atmosphäre (Aufhebung des Kupp  lungsschlusses) in     Verbindung    setzt.  



  Zur Herbeiführung eines die Dämpfung       regelnden.        Druckunterschiedes    kann in der       genannten        Verbindung    noch ein durch eine  einstellbare Feder belastetes, in Richtung auf    das     Brennstoffsaugrohr    hin sich öffnendes  Rückschlagventil angeordnet sein.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Kupplungs  hilfsvorrichtung nach der Erfindung ist auf  der Zeichnung schematisch veranschaulicht.  



  Im Arbeitszylinder 1 der     Kupplungs-          hilfsvorriehtung    ist     ein    Kolben 2 angeord  net, welcher mittelst .der Kolbenstange 3 und  des Seil- oder Kettenzuges 4 mit dem Kupp  lungsfusshebel 5 in     Verbindung    steht, !der  durch die Zugfeder 6 in der dem     Kupplungs          schluss    entsprechenden Lage gehalten wird.  Der     Arbeitszylinder    1 ist einerseits mittelst  der Rohrleitungen 7 und 8 an das Ansaug  rohr 9 des nicht dargestellten Motors ange  schlossen. Anderseits     zweigt    von der Lei  tung 8 eine Leitung 10 ab, welche anderseits  mit der     zweiten    Kammer des Zylinders 1  verbunden ist.

   Zwischen den Rohrleitungen  8 und 10 ist ein     Ventil    11 eingefügt, welches  durch die Feder 12 in geschlossenem Zu  stande gehalten wird. Die Spannung der  Feder 12. ist durch die doppelte     Überwurf-          mutter    1:3 einstellbar. Zwischen dem Ventil  11 und dem Arbeitszylinder 1 ist ein Elek  troventil 14 eingeschaltet, welches wechsel  weise die Rohrleitung 10 und damit die be  treffende Kammer des Zylinders 1 mit der  Rohrleitung 8 oder über die Öffnung 15 mit  .der Atmosphäre verbindet.

   Das Elektroven  til 14 ist     einerseits    über die Leitung 16 mit  der Batterie 17 und anderseits über Leitung  18 mit einem .Schalter 19 verbunden, der  mittelst des, Gestänges 20 des zur Bedienung       ,der    Drosselklappe 22 vorgesehenen Gasfuss  hebels, 21 derart betätigt     wird,    dass bei frei  gelassenem Gasfusshebel der Stromkreis der  Batterie 17 auf Masse geschlossen ist.     Dass     Gasgestänge 20 hat einen toten Gang 23.  



  Die Arbeitsweise der     Vorrichtung        ist     folgende:  Bei freigelassenem Gasfusshebel 21 ist ein  Stromkreis von der Batterie 17 über Leitung  16, Elektroventil 14, Leitung 18, Schalter 19  zur Masse geschlossen. Die Wicklung des       Elektromagnetes    14 ist     infolgedessen        erregt     und     das,    Elektroventil     schliesst    die     Verbin-          dung    zwischen den Leitungen 8 und 10 und      verbindet letztere mit der Frischluftöffnung  15.

   Der Unterdruck, der bei laufendem Mo  tor im Brennstoffsaugrohr 9 herrscht, wirkt  sich über die Leitungen 8 und     i    auf den Kol  ben 2     aus,    der in Richtung auf die Mündung  des     Rohres    7     verschöben    wird und mittelst  der Kolbenstange 3, des Seilzuges     4-,    des  Kupplungshebels 5 gegen die Wirkung der  Feder 6 den Kupplungsschluss löst.  



  Nach Einschalten des zum Anfahren be  stimmten Ganges wird durch Wiedergas  geben der Motor beschleunigt, wobei der       Schalter    19 die Unterbrechung :des über das       Elektroventil    14 geführten Stromkreises her  beiführt. Das Elektroventil 14     wird    strom  los und steuert unter Wirkung einer Feder  um. Die Öffnung 15 wird geschlossen, die       Verbindung    der Leitungen 8 und 10 wird  hergestellt.

   Der in der     Kammer    24 herr  schende Atmosphärendruck öffnet das Ven  til 11 gegen die Spannung der Feder 12, wo  bei in den Kammern 24 und 25 ein der Span  nung der Feder 12 entsprechender Druck  unterschied herrscht, und zwar ist der Druck  in der Kammer 24 um das Mass der Span  nung der Feder 12 grösser als     in.    der Kammer  25. Da. die Drehzahl des Motors zum An  fahren verhältnismässig niedrig gehalten sein  soll, so wird die Drosselklappe 22 langsam  geöffnet. Die Stärke des Unterdruckes im  Ansaugrohr 9 und in den Leitungen 7 und 8  erleidet also keine wesentliche     Veränderung.     



  Unter der Wirkung der     Kupplungsfeder     6 wird der Kolben 2 zurück bewegt, bis  durch Anliegen der Kupplungsglieder oder  Kupplungsscheiben eine bestimmte Ent  lastung der Feder 6 eintritt. Bei einem be  stimmten Druckunterschied in den Rohr  leitungen 8 und 10 bezw. den Kammern 24  und 25 schliesst das Ventil 11 unter Wirkung  der Feder     12#    die Verbindung der ' Leitungen  8 und 10 wieder ab, die Kupplung ist in  diesem Zustande     leichtschleifend    in Eingriff  gebracht. Beim weiteren Gasgeben, das heisst  beim weiteren Öffnen der Drosselklappe 22  wird der Unterdruck in der Ansaugleitung 9  geringer, da     die        Steigerung,der    Drehzahl des  Motors zeitlich hinter dein Öffnen der Dros-    selklappe 22 zurückbleibt.

   Der geringere Un  terdruck wirkt sich auf die Kammer 24 des  Zylinders 1 aus; die den Kolben 2 in Rich  tung auf das Rohr 7 beeinflussende Kraft  wird also     geringer    als die in der Kammer 25  wirkende Saugkraft, so dass unter Wirkung  der     letzteren,    und der Kupplungsfeder 6 jetzt  ein vollständiges Fassen der Kupplung er  folgt. Da, der Druck in der Kammer 25 bei  der     geschilderten    Sachlage grösser ist als der       Druck        in,der    Kammer 24, so findet über die  entsprechend angeordnete Dichtungsman  schette des Kolbens 21 ein Druckausgleich  zwischen den Kammern 24 und 25 statt, so  dass das vollständige Fassen der Kupplung  nicht ruckweise, sondern allmählich erfolgt.  



  Beim Freilassen des Gasfusshebels wird  ,der Stromkreis über Schalter 19 und Leitung  18 auf Masse     geschlossen,    was ein Umsteuern  des Ventils 14 zur Folge hat. Ventil 14  schliesst die Verbindung der Rohrleitungen     Q     und 10 ab     und    öffnet die Verbindung der  Öffnung 1.5 zur Atmosphäre, wodurch der  Kupplungsschluss wieder aufgehoben wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kupplungshilfsvorrichtung für Kraft fahrzeuge, deren Antriebszylinder durch den im Brennstoffsaugrohr des Motors erzeugten Unterdruck im Sinne des Aufhebens des Kupplungsschlusses beeinflusst wird, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Dämpfung beim Einkuppeln massgebliche Zylinder kammer durch ein Regelorgan (11, 12) beein flusst wird, das unter dem Einfluss des im Brennstoffsaugrohr (9) herrschenden Unter ,druckes steht, zu dem Zweck, die Dämpfung beim Einkuppeln lediglich vom Unterdruck abhängig zu machen.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Kupplungshilfsvorrichtung nach Patent- anspruch"dadurch gekennzeichnet, dass die beim Einkuppeln durch den Kolben (2) verkleinerte Zylinderkammer (24) mit dem Regelorgan (11, 12) in Verbindung steht, wobei letzteres, durch den Saugzug des: Motors gesteuert wird. 2.
    Kupplungshilfsvorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Auf hebung des Kupplungsschlusses massgeb liche Zylinderkammer (2.5) in ständig offener Verbindung mit dem Brennstoff saugrohr steht, während in die Verbin dung der andern Zylinderkammer (24) mit jenem ein diese Kammer beim Aus kuppeln mit der Atmosphäre, beim Ein kuppeln mit :dem Brennstoffsaugrohr (9) verbindendes Steuerorgan (14) eingeschal tet ist. 3.
    Kupplungshilfsvorrichtung nach Patent anspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet. dass das in die Verbindung zwischen der beine Einkup peln durch den Kolben (2) verkleinerten Kammer (24) und dem Brennstoffsaug rohr (9) angeordnete Regelorgan als feder- belastetes, zum Brennstoffsaugrohr sich öffnendes Rückschlagventil (11) ausgebil det ist.
CH166383D 1933-01-09 1933-01-09 Kupplungshilfsvorrichtung für Kraftfahrzeuge. CH166383A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3010554A (en) * 1957-03-16 1961-11-28 Fichtel & Sachs Ag Apparatus for operating clutches

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3010554A (en) * 1957-03-16 1961-11-28 Fichtel & Sachs Ag Apparatus for operating clutches

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