DE593476C - Durch Unterdruck bediente Kupplungshilfsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Durch Unterdruck bediente Kupplungshilfsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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DE593476C
DE593476C DEK123919D DEK0123919D DE593476C DE 593476 C DE593476 C DE 593476C DE K123919 D DEK123919 D DE K123919D DE K0123919 D DEK0123919 D DE K0123919D DE 593476 C DE593476 C DE 593476C
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DE
Germany
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clutch
coupling
vacuum
motor vehicles
piston
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Expired
Application number
DEK123919D
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English (en)
Inventor
Hans Jander
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KNORR BREMSE AG
Knorr Bremse AG
Original Assignee
KNORR BREMSE AG
Knorr Bremse AG
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Publication date
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K23/00Arrangement or mounting of control devices for vehicle transmissions, or parts thereof, not otherwise provided for
    • B60K23/02Arrangement or mounting of control devices for vehicle transmissions, or parts thereof, not otherwise provided for for main transmission clutches
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D48/00External control of clutches
    • F16D48/02Control by fluid pressure
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
27. FEBRUAR 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVe 593476 KLASSE 63 c GRUPPE 16
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1932 ab
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kupplungshilfsvorrichtung für Kraftfahrzeuge, die durch cfen von der Antriebsmaschine erzeugten Unterdruck im Sinne des Auskuppeins und durch den Druck der Außenluft im Sinne des Einkuppeins bedient wird, wobei die Kupplung mit einer Kupplungsbremse ausgerüstet ist, wie dies beispielsweise bei Lastkraftwagen der Fall zu sein pflegt.
ίο Bei der Bedienung der Kupplung derartiger Fahrzeuge zum Zweck der Getriebeschaltung ist die Wirkung der Kupplungsbremse unter Umständen von Nachteil, da der Verzögerung des von der Kupplungsbremse beeinfLußten Kupplungs- und Getriebeteiles nicht eine entsprechende Verzögerung des mit der Antriebsmaschine in Verbindung stehenden Kupplungssteuerventils gegenübersteht. Es ist daher erwünscht, daß beim Auskuppeln zum
so Zwecke der Getriebeschaltung die Bremswirkung auf den betreffenden Kupplungsteil nicht eintritt, ä. h. daß in diesem Falle der Auskuppelvorgang nicht so weit durchgeführt wird wie etwa beim Anfahren. ·
^5 Um eine solche unterschiedliche Bedienungsweise der Kupplung zu ermöglichen, ist erfindungsgemäß eine mit einer Drosselöffnung versehene Absperrvorrichtung angebracht, die beim Auskuppeln nach dem Lösen der Kupplungsscheiben voneinander die Auskuppelbewegung verlangsamt, so daß die Getriebeschaltung bereits durchgeführt ist, bevor die Kupplungsbremse zur Wirkung kommt; der Auskuppelvorgang kann also unterbrochen und in den Einkuppelvorgang übergeführt werden, ohne daß der volle Auskuppelhub durchlaufen werden muß.
Die Einrichtung nach der Erfindung, die eine solche Betriebsweise ermöglicht, ist auf der Zeichnung schematisch veranschaulicht. 4»
Die Bauart ergibt sich aus der Erläuterung der Wirkungsweise.
Bei freigegebenem Gasfußhebel 17 und leerlaufender Antriebsmaschine ist ein Stromkreis von der Batterie 14 über die Leitung 13, den Elektromagneten 12, die Leitung 15 und den mit dem Gasfußhebel 17 verbundenen Schalter 16 sowie durch die Leitung 18 zur Masse geschlossen. Der Elektromagnet 12 ist infolgedessen erregt. Das mit diesem verbundene Ventil 7 schließt die Verbindung ι ο zur Außenluft ab und öffnet die Verbindung der Rohrleitung 8 mit der zum Kupplungszylinder ι führenden Öffnung 26. Der Unterdruck der Antriebsmaschine wirkt auf den Kolben 2 und verschiebt diesen entgegen der am Kupplungshebel 5 wirkenden Federkraft 6, so daß die Kupplung ausgerückt wird. Bei einer bestimmten Kolbenstellung vor der Endlage schließt die Absperrvorrichtung 20
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Hans ]ander in Berlin.
die Ansaugeöffnung 26 ab. Der weitere Teil des Kolbenhubes kann jetzt nur so langsam erfolgen, wie es der Querschnitt der Drosselöffnung 24 in der Absperrvorrichtung 20 zuläßt. Da der Schaft 11 der Absperrvorrichtung 20 in dem Hohlraum der Kolbenstange 3 mit geringem Spiel geführt ist, findet längs des Schaftes 11 ein Druckausgleich statt, so daß in der Ausrückstellung auch hinter dem Schaft 11 der Absperrvorrichtung 20 der vor dem Kupplungsbolzen, befindliche Unterdruck herrscht.
Bei der Bedienung des Gasfußhebels 17 zwecks Beschleunigung der Antriebsmaschine wird mit Hilfe des Schalters 16 der Stromkreis der Leitung 13, 15, 18 unterbrochen, Magnet 12 wird stromlos, und der von der Antriebsmaschine erzeugte Unterdruck steuert das Ventil 7 um. Hierdurch wird die Ansaugleitung 8 geschlossen und durch die Öffnung 10 die Verbindung mit der Außenluft hergestellt. Die Feder 21 des Ventils 20 ist so bemessen, daß der Druck der Außenluft in der Öffnung 26 stärker ist als der um die Kraft der Feder 21 verminderte Unterdruck hinter dem Schaft 11. Die Feder wird infolgedessen zusammengedrückt und die volle Öffnung 26 von der Absperrvorrichtung freigegeben. Unter der Wirkung der Kupplungsfeder 6 bewegt sich der Kolben unter gleichzeitigem Schließen des Rückschlagventils 25 schnell zurück, bis das verdickte Ende der Kolbenstange 3 den Querschnitt der Öffnung 19 abschließt. Der weitere Teil des Einkuppelhubes erfolgt entsprechend der Einstellung der Öffnung 27 langsam.
Bei der Getriebeschaltung wird der Kupplungsschaltvorgang so rasch durchgeführt, daß die Unterbrechung des Stromes durch den Gasfußhebelschalter 16 bereits erfolgt, bevor der Kupplungskolben seine Endlage für die Ausrückstellung erreicht hat. Infolgedessen braucht der Kupplungskolben 2 auf seinem Rückweg nicht den vollen Auskuppelhub zu durchlaufen. Der Kupplungsvorgang *5 erfolgt also erheblich schneller als etwa beim Anfahren.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Durch Unterdruck bediente Kupplungshilfsvorrichtung für Kraftfahrzeuge mit einer Kupplungsbremse, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Kupplungskolben (2) eine mit einer Drosselöffnung (24) versehene Absperrvorrichtung (20) für die Verbindungsleitung zwischen dem Kupplungszylinder, der Ansaugleitung der Antriebsmaschine und der Außenluft Vorgesehen ist, die beim Lösen der Kupplung nach Zurücklegen eines Teiles des Kolbenhubes die Verbindungsleitung drosselt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bewegungsspielraum der gegenüber dem Kupplungs- kolben (2) federnd nachgiebig angeordneten Absperrvorrichtung (20) regelbar (23) ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
GKIMHT-Kr IN DKtI
DEK123919D 1932-01-24 1932-01-24 Durch Unterdruck bediente Kupplungshilfsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE593476C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4142324A1 (de) * 1991-12-20 1993-06-24 Bayerische Motoren Werke Ag (entspricht)verfahren zum steuern einer reibungskupplung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4142324A1 (de) * 1991-12-20 1993-06-24 Bayerische Motoren Werke Ag (entspricht)verfahren zum steuern einer reibungskupplung
DE4142324C2 (de) * 1991-12-20 2001-02-22 Bayerische Motoren Werke Ag Vorrichtung zum Steuern einer Reibungskupplung

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