CH166475A - Krawatte, Selbstbinder und dergleichen mit Einlage und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents

Krawatte, Selbstbinder und dergleichen mit Einlage und Verfahren zu deren Herstellung.

Info

Publication number
CH166475A
CH166475A CH166475DA CH166475A CH 166475 A CH166475 A CH 166475A CH 166475D A CH166475D A CH 166475DA CH 166475 A CH166475 A CH 166475A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tie
insert
ties
self
rubber
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Tesch Franz
Tesch Elisabeth
Original Assignee
Heinz Tesch Franz
Tesch Elisabeth
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinz Tesch Franz, Tesch Elisabeth filed Critical Heinz Tesch Franz
Publication of CH166475A publication Critical patent/CH166475A/de

Links

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Krawatte, Selbstbinder und dergleichen mit Einlage und Verfahren zu deren  Herstellung.         Krawatten,    Selbstbinder und dergleichen  mit Einlagen sind bekannt und bestehen diese  Einlagen im allgemeinen aua Stoff oder ähn  lichen Materialien. Diese Stoffeinlagen können  lediglich als Füllstoff dienen und haben an  und für sich nicht die Fähigkeit, die Form  oder die Haltbarkeit der Krawatte irgendwie       züi    beeinflussen. Der für die Krawatte ver  wendete Stoff ist in seiner Webart vielmehr  für die Haltbarkeit massgebend. Man hat  bereits versucht, festere Einlagen zu ver  wenden und ist dabei auf Gummi infolge  seiner besonderen elastischen Fähigkeiten und  Haltbarkeit gekommen.

   Derartige Gummi  einlagen besassen aber den Nachteil, sich all  mählich zu längen und nach gewisser Ge  brauchsdauer auch Veränderungen anzu  nehmen. Es ist alsdann versucht worden,       Weichgummieinlagen    mit Einschnitten am  Rand und in der Mitte vorzusehen, welche  Einlagen sich auch leichter verarbeiten liessen  und ein Vernähen mit dem     Krawattenstoff       unter Zuhilfenahme eines Versteifungsstreifens  gestatteten. Selbst diese Gummieinlagen mit  Einschnitten und Schlitzen können keines  wegs in jeder Beziehung befriedigen und  weisen erhebliche Nachteile auf.

   Es ist zum  Beispiel zu befürchten, dass beim starken  Anziehen zu fester Knoten diese Einschnitte  weiter einreissen und die Krawatte dadurch  völlig unbrauchbar machen, welche Gefahr  bekanntlich bei jedem nach der     Vulkanisation     in Weichgummi vorgenommenen Einschnitt  besteht. Die     Weichgummieinlage    in Form  gleich mit Einschnitten und Löchern zu  heizen, ist zu kostspielig und unrentabel, da  sich mehr Fehlfabrikate als Prima-Ware in  folge der dünnen, in Betracht kommenden       Weichgummistärken    ergeben müssen.

   Infolge  des hohen Gewichtes der     Weichgummieinlage     kann sich die Krawatte sehr leicht lösen  beziehungsweise aus dem Kragen heraus  rutschen oder die     Krawatte    teilweise im  Halsteil sichtbar machen.      Die     Erfindung    besteht nun darin, als  Einlage für Krawatten, Selbstbinder und der  gleichen porösen Gummi, wie Schwamm-,  Schaum- oder Moosgummi, zu verwenden.  Die Einlage kann im Halsteil aus einer     be-          bekannten    Bibereinlage bestehen und erst im  Knoten- und     Sichtteil    aus porösem Gummi  angefertigt sein.

   Das Verfahren zur Her  stellung von Krawatten mit solchen Einlagen  erfolgt     zweckmässigerweise    in einer Verar  beitung links als Drehbinder in bekannter  Weise, und wird dabei die Einlage aus porö  sem Gummi gleichzeitig beim Verbinden der  Stoffseiten mit erfasst und vernäht, so dass  die Einlage mit dem Unterteil verbunden  ist, wodurch die Krawatte elastisch wird.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel in Form einer unten aufge  krempelten Krawatte b mit heraussehender  Einlage c. Die Nahtstelle im Halsteil ist  mit     a    bezeichnet, während die Verbindungs  stelle der beiden verschiedenen Einlagen  durch d angedeutet ist.  



  Der poröse Gummi hat den Vorteil, in  noch feineren Stärken als Weichgummi ver  arbeitet werden zu können, wenn es auch  für den vorliegenden Fall zweckmässig ist,  die Einlagen etwas stärker als die bisherigen  Stoff- oder Gummieinlagen zu nehmen. Dieses  ist möglich, weil infolge des niedrigen spezi  fischen Gewichtes von porösem Gummi sich  keine beziehungsweise nicht nennenswerte  Gewichtserhöhung ergibt. Ein Längen, das  heisst Verlängern der Einlage ist nicht mög  lich, weil die Einlage leicht und in sich ela  stisch ist. Selbst bei porösem Gummi in  etwas grösserer Stärke ist ein Vernähen  mittelst der zur Krawattenherstellung be  kannten gebräuchlichen Maschinen möglich.

    Der Widerstand der Nadel bei porösem Gummi  in feinen Platten ist im Vergleich zu Weich  gummiplatten unbedeutend und lässt sich po  röser Gummi in der erforderlichen Stärke  genau wie die zur Verarbeitung kommenden  Stoffeinlagen mit trockener Nadel nähen, was  bei Weichgummi ohne Zuführung von Feuch  tigkeit zur Nadel nicht möglich ist. Poröser  Gummi ist ausserdem viel eher als     Füllstoff       geeignet. Der poröse Gummi hält die Kra  watte stets in der ursprünglichen Form und  schnellt     nach    Ablegen einer Krawatte in seine  eigentliche Lage zurück.

   Die poröse Struktur  der Einlage bewirkt ein     Ansaugen    an den       Stoff,    sowie eine natürliche     Gleitschutzwir-          kung    des     porösen    Gummis gegen Verrutschen  oder Längen, was zur Erhaltung eines glatten  Bindens     erheblieh    beiträgt. Eine Faltenbildung  wird im Knoten völlig vermieden, da der  poröse Gummi sich nicht kräuseln lässt. Der  Knoten sitzt vielmehr völlig fest und hat  stets ein gleichmässig gutes Aussehen auch  nach längerem Gebrauch, so dass ein Auf  bügeln der Krawatte nicht erforderlich ist.

    Durch das Fortfallen des     Aufbügelns    ist erst  die Verwendung von billigen Stoffen im       grösseren    Ausmass ermöglicht, nachdem der  Stoff durch das Binden nicht mehr bean  sprucht wird, weil die elastische und trotz  dem     unveränderlicheGestaltung    der Einlage  die ganze Inanspruchnahme beim Gebrauch  auf sich nimmt. Krawatten aus besseren  Stoffqualitäten erhalten gleichfalls eine erheb  liche Verlängerung ihrer Lebensdauer. Die  Anwendung von porösem Gummi dürfte erst  die einzig mögliche Lösung sein, die bisheri  gen     Stoffeinlagen    vollwertig zu ersetzen und  dank der gewährleisteten besseren Form  haltung zu verdrängen.  



  Vorzugsweise soll im Halsteil die bisherige  Einlage aus Biber mit aufgestepptem Bänd  chen beibehalten bleiben, die an der Stelle d  mit der Einlage aus porösem Gummi durch  Nähen, Steppen oder dergleichen verbunden  ist. Die Krawatten werden nun als Dreh  binder links verarbeitet, und zwar in der  Weise, dass die beiden vorher verbundenen  Einlagen auf den linksseitigen     Stoff    aufge  legt werden. Bei dem Verbinden der beiden  Stoffseiten durch die bekannte Steppnaht  wird die Einlage aus porösem Gummi gleich  zeitig     miterfasst    und also reit dem Unterteil  gleichfalls zusammengesteppt. Die Verbindung  der Einlage mit der Krawatte ist so fest,  dass ein Verschieben nicht erfolgen kann.

    Dadurch ergibt sich eine ganz besondere An  nehmlichkeit durch die unterschiedliche Ge-           wichtsdilferenz    der verschiedenen Einlagen;  weil durch das höhere Gewicht der Einlage  aus porösem Gummi ein ruhiges Verharren  des     Selbstbinderstoffes    und ein gleichmässiges  gutes Aussehen gewährleistet ist. Ein wei  terer Vorteil kommt noch hinzu, dass nämlich  die Krawatte elastisch bleibt, welches Mo  ment bei keiner     der    heute auf dem Markt  befindlichen Krawatten erreicht wird. Die  Ausdehnungsfähigkeit wird durch die natür  liche Elastizität der Einlage aus porösem  Gummi in den natürlichen Grenzen gehalten  und auch nur auf die erforderliche Partie,  also ohne den Halsteil, beschränkt.

   Durch  die Elastizität des Selbstbinders erfolgt kein  Verrutschen beim Anziehen des Knotens und  ein besseres Liegen des Halsteils unter dem  Kragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Krawatte, Selbstbinder und dergleichen mit Einlage, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage mindestens teilweise aus po rösem Gummi besteht. IL Verfahren zur Herstellung einer Krawatte, eines Selbstbinders und dergleichen mit Einlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Verarbeitung links als Drehbinder erfolgt und die Ein lage aus porösem Gummi gleichzeitig beim Verbinden der Stoffseiten miterfasst und vernäht wird, und so mit dem Unterteil fest verbunden wird, wodurch die Kra watte elastisch wird. UNTERANSPRUCH: Krawatte, Selbstbinder und dergleichen mit Einlage nach dem Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Einlage im Halsteil aus Biber und im Knoten- und Sicht teil aus porösem Gummi besteht.
CH166475D 1932-12-31 1933-06-08 Krawatte, Selbstbinder und dergleichen mit Einlage und Verfahren zu deren Herstellung. CH166475A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE166475X 1932-12-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH166475A true CH166475A (de) 1934-01-15

Family

ID=5685817

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH166475D CH166475A (de) 1932-12-31 1933-06-08 Krawatte, Selbstbinder und dergleichen mit Einlage und Verfahren zu deren Herstellung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH166475A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0109003B1 (de) Kunstleder- und/oder Naturlederstreifen enthaltendes bahn- oder blatt-förmiges Gewebe und seine Verwendung
CH171333A (de) Hemd mit Kragen.
CH166475A (de) Krawatte, Selbstbinder und dergleichen mit Einlage und Verfahren zu deren Herstellung.
DE2748130B2 (de) Einfaßband, insbesondere für Teppiche oder filzartige Bahnen
AT139975B (de) Einlage für Krawatten, Selbstbinder u. dgl.
DE2332492A1 (de) Einlagestoff
DE594748C (de) Einlage fuer Selbstbinder u. dgl.
DE602004007916T2 (de) Polsterteilscheiben und verfahren zu dessen herstellung
DE102007001433A1 (de) Wollhaltige(s) Gewebe, Bettzeughülle, Decke und Kissen
DE931328C (de) Verfahren zur Herstellung einer Polstereinlage
DE360725C (de) Verfahren zur Herstellung von Polsterungen fuer Bekleidungsstuecke
EP2670281A2 (de) Zudecke, insbesondere für betten
AT201267B (de) Steppdecke
DE848393C (de) Verfahren zur Herstellung endloser Baender
AT109487B (de) Elastischer Kleiderbesatz.
AT151739B (de) Verfahren zur Herstellung von Handschuhen.
DE578401C (de) Verfahren zur Herstellung von Bodenbelaegen aus einer Mehrzahl von Plueschgewebestuecken
DE331114C (de) Schuhoberteil, Schuheinsatz oder Gamasche
AT117728B (de) Gewebter Teppich od. dgl. und Verfahren zu seiner Herstellung.
AT274285B (de) Aus synthetischen und bzw. oder andern Fasern bestehende Füllung für Kissen, Deckbetten, Formpolster u.dgl.
AT150078B (de) Verfahren zur Bildung eines elastischen Besatzes an Kleidungsstücken.
AT166133B (de) Bade- oder Sportanzug
DE603780C (de) Schuhwerk, insbesondere Sommerschuh
AT143091B (de) Verfahren zur Herstellung eines Kunstlederartigen Werkstoffes.
DE373974C (de) Verfahren zur Herstellung von siebartigen Papier- und Textilgeweben festliegender Maschenweite