CH166514A - Vorrichtung an Bogendruckmaschinen zum Besprühen der bedruckten Bogen mit flüssigem Sprühgut. - Google Patents

Vorrichtung an Bogendruckmaschinen zum Besprühen der bedruckten Bogen mit flüssigem Sprühgut.

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CH166514A
CH166514A CH166514DA CH166514A CH 166514 A CH166514 A CH 166514A CH 166514D A CH166514D A CH 166514DA CH 166514 A CH166514 A CH 166514A
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shaft
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spray device
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Inventor
Rodas Maschinen-Fabrik R Horne
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Rodas Maschinen Fabrik Roderic
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      Yorrichtuug    an     Bogendruckmasehinen    zum Besprühen der bedruckten Bogen  mit flüssigem Sprühgut.    Es sind Vorrichtungen bekannt, die durch       Besprühen    frisch bedruckter Bogen mit     fliis-          ,4gen    und dann erstarrenden Stoffen, wie  zum Beispiel     Paraffin,    Wachs oder     derglei-          chen    beim Ablegen das Verschmieren der  Bogen verhindern und das "Einschiessen"       überflüssig    machen.  



       I)ie    bekannten     Sprühvorriehtungen    sind       t-j11. -eder    mit dem Maschinengestell ortsfest  verbunden, oder sie sind an- der Aussenseite  des     Ablagetisches    derart. befestigt, dass eine  Spritzpistole quer zur     Bogenlaufrichtung     hin- und zurückbewegt wird.  



  Bei der ortsfest am Maschinengestell     an-          "(-Ordneten    Spritzvorrichtung wird der Bo  gen noch auf den     Förderbändern    der     Drack-          maschine,    also während seines Laufes zum       Ablegelisch    bespritzt. Dadurch werden die  gesamte     Fördervorrichtung    für die Bogen  und andere Teile der Druckmaschine mit  Sprühgut überzogen, das mit der     Zeit    eine    feste Kruste bildet. Teilchen     dieser    Kruste  werden von den nachfolgenden Druckbogen  abgestossen und gelangen mit in den Stapel  der gedruckten Bogen.

   Von den ständig um  laufenden Bändern bröckeln weitere Teilchen  der erstarrten     Kruste    des Sprühgutes ab und  fallen auf den zuletzt:     ausgelegten.    Bogen.  Beim     Widerdruck,    also beim Bedrucken der       zweiten    Seite des     Bogens,    werden diese Teil  chen der Kruste in die Druckform gepresst  und verursachen zeitraubende Störungen und  unbrauchbare Drucke.  



  Bei der an der Aussenseite des Ablage  tisches angeordneten, quer zur     Bogenlauf-          riehtung    hin- und herbewegten     Spritzpistole     wird der     Sprühgutnebel    in die Druckma  schine     hineiügeblasen,    wodurch ebenfalls die  oben beschriebenen Störungen auftreten.  Ausserdem wird der für die am     Auslegetisch     tätige     Person.        benötigte    Platz zu stark einge  schränkt, so dass die -dauernd während des           Ablegevorganges    übliche Prüfung der  Drucke, das     Nachrichten    des Stapels und das  spätere Wegsetzen des Stapels sehr er  schwert werden.

   Insbesondere das Wegsetzen  des Stapels ist durch den Anbau der     Sprüh-          vorrichtung    an der hintern     gante    des Ab  legetisches nur mit grosser Mühe und Vor  sicht möglich.  



  Durch die vorliegende Erfindung werden  diese     Übelstände    beseitigt.  



  Sie betrifft eine an Bogendruckmaschi  nen angeordnete     Vorrichtung    zum Besprühen  der bedruckten Bogen mit flüssigem Sprüh  gut und ist dadurch gekennzeichnet,     dass    die       Sprühvorrichtung    oberhalb des Ablege  tisches in der     Bogenlaufrichtung    hin- und       herbeweglich    angeordnet ist.  



  Zu diesem Zwecke kann bei Zweitouren  schnellpressen die Sprühvorrichtung an dem  hin- und hergehenden Auslegewagen ober  halb dessen die Druckbogen tragender Fläche  angeordnet sein. Bei     Haltzylinderschnell-          pressen,    kann :die Sprüheinrichtung in der       Bogenlaufrichtung    auf dem Auslegetisch be  weglich angeordnet sein und beispielsweise  durch durch ein von .der     Wenderechenwelle     oder von der     Eintourenwelle    angetriebenes  Gestänge     hin.-    und herbewegt werden.  



  In den Figuren sind einige     Ausführungs-          beispiele    des     Erfindungsgegenstandes    dar  gestellt.  



       Fig.    1 und 2 zeigen ein     Ausführungsbei-          spiel    der Vorrichtung an einer Zweitouren  schnellpresse.  



       Fig.    1 zeigt den Auslegewagen in einer  kurz vor der Ablage des Bogens     befindlichen.     Stellung;       Fig.    2 zeigt die Stellung des Auslege  wagens, bei welcher der Bogen von dem Aus  legewagen an den Bogenstapel auf dem Aus  legetisch abgegeben und während dieses Vor  ganges besprüht     wird;    in den       Fig.    3, 4, 5 und 6 sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele der     Vorrichtung    an einer       Haltzylinderschnellpresse    dargestellt;       Fig.    3 zeigt die Auslegevorrichtung der  Maschine in     einer    kurz vor. der Abgabe des  Bogens befindlichen Stellung.

   Die Sprühvor-         richtung        wird    von der     Wenderechenwelle    an  getrieben;       Fig.    4 zeigt die Maschine nach     Fig.    3 in  einer Stellung, in welcher der Druckbogen  auf den     Ablegetisch    abgegeben ist, und die  Auslegevorrichtung sich im     Rückwärtsgang     befindet, wobei die Sprühelemente den aus  gelegten     Druckbogen.    besprühen; die       Fig.    5 und 6 zeigen die Antriebsweise  der Sprühvorrichtung von der Eintouren  welle der     Haltzylinderschnellpresse    aus in  zwei verschiedenen Stellungen;

   die       Fig.    7, 8, 9 zeigen eine Ausführungsform.  bei welcher die     Sprühvorrichtung    an Wagen  auf Laufschienen angeordnet ist:       Fig.    7 zeigt eine im     Ruhezustande    be  findliche, auf zwei besonderen Laufschienen  nach vorn bewegte Sprühvorrichtung, die mit  einem auf zwei tiefer gelegenen Laufschienen  laufenden, den     Stabrechen    tragenden Aus  legewagen gekuppelt ist.

   Ein     Druckbogen     liegt auf dem     Stabrechen    zum Ablegen be  reit kurz vor der     vordern        Totlage;          Fig.    8 und 9 sind Einzelheiten zu     F'ig.    7,  welche die besondere Ausbildung der Wagen  und     Laufschienen    zeigen.  



  Bei     Zweitourenschnellpressen    wird ge  mäss     Fig.    1 und 2 die     Sprühvorrichtung    von  Seitenplatten 1 getragen, die an Zahnstangen  2- des Auslegewagens     mittelst    Schrauben  befestigt sind.  



  Im     obern        Teile    der     Seitenplatten    1 ist ein  mit Sprühelementen 4 ausgerüstetes Sprüh  rohr 5 gelagert, das aussen mit Schmelz  töpfen 6 für das Sprühgut verbunden ist. In       Verschlussstücken    7 sind Steuerwellen 8 zur  Betätigung der Sprühelemente 4 angeordnet.  auf denen Hebel 9 mit Rollen 10 fest ange  bracht sind.     Leisten    11 sind einstellbar an  den Seitenwänden 1.4 ,der     Zweitourenschnell-          presse    befestigt.

   Die     Einstellbarkeit    der  Leisten 11 wird durch     Schrauben    12     bewirkt,     welche durch Schlitze 13     hindurchgreifen,    die  in den     Leisten.    11 angebracht sind. Die  Leisten 11 weisen eine schräge Auflauf- und  Ablauffläche für die Rollen. 10 auf. Die       Förderbänder    15 tragen den Druckbogen 16.  Der Bogenstapel 17 liegt auf dem Auslege-           tisch    18. Zahnräder 19 stehen im Eingriff  mit den. Zahnstangen 2 des Auslegewagens,  der im vordern Teile die Bandwalze 20 trägt.

    Die Wirkungsweise ist folgende:  Der Druckbogen     1@6    wird in üblicher  Weise auf den um die     Bänderwalze   <B>20</B> ge  legten Förderbändern 15 vom Druckzylinder  über den Bogenstapel 17 getragen. Die Zahn  räder 1.9. die im Eingriff mit den     Zahn-          stangen    2 stehen, bewirken sodann eine rück  läufige Bewegung des. Auslegewagens, wo  durch der     Druckbogen    16 an den Bogen  st:a.pel 17 auf dem Auslegetisch<B>18</B> abgege  ben wird.  



  Bei dieser rückläufigen Bewegung des  Auslegewagens wird die     gesamte    Sprühvor  richtung 5, die mittelst der Seitenplatten 1  mit .dem Auslegewagen fest verbunden ist,  mitbewegt. Die Rollen     1(i    bewirken durch  ihr Auflaufen auf die     Leisten    11     (Fig.    2) ein  Verdrehen der Hebel 9 und der     Steuerwellen     8, wodurch die am Sprührohr 5 angebrachten  Sprühelemente 4 geöffnet werden, so dass ein       Besprühen    des von der     Bänderwalze    20 ab  laufenden Druckbogens 16 erfolgt. Das  Sprühgut 30 wird von den Schmelztöpfen 6  dem     Sprührohr    5 zugeführt.  



  Bei der     Haltzylinder--Schnellpresse    gemäss       hig.    3 und 4 wird die     Sprühvorrichtung    5  von Seitenlagern 21 getragen, die mit einem       (        T        leit-stüek        '22,        in        Führungsschienen        23        be-          weglich    angeordnet sind. Die     Führungs-          .schienen    23 sind auf dem Auslegetisch 18  parallel zur     Bogenlaufrichtung    angebracht.

    Im obern Teile der Seitenlager 21 ist das  mit den Sprühelementen 4 ausgerüstete  Sprührohr 5 gelagert, das aussen mit den  Schmelztöpfen 6 verbunden ist. In     Ver-          schlussstücken    7 lagern zum     Ingangsetzen     der Sprühelemente 4 Steuerwellen 8, auf  denen Hebel 9 mit Rollen 10 fest angebracht  sind. Leisten 11 sind mittelst Schrauben 12.,  die durch Schlitze 1:3 der Leisten 11 hin  durchgreifen, einstellbar an die Führungs  schienen 23 befestigt. Auf der Wenderechen  welle 25 sind Hebel 24 befestigt, die an die  Stangen 26     angelenkt    sind, die mit den       Gleitstücken    22 gelenkig verbunden sind. Die    bekannten Wenderechenstäbe 27 tragen den  Druckbogen 16     (Fig.    3).

   Der     Ablegestapel     17 liegt auf dem Auslegetisch 18. Die       Wenderechenwelle    25 ist. in Augen 28 der       Maschinenwände    29 schwenkbar gelagert.  



  Die Wirkungsweise der     Sprühvorrichtung     ist folgende:  Der Druckbogen 16 wird mittelst der auf  der     Wenderechenwelle    25 befestigten Wende  rechenstäbe 2 7 vom     Druckzylinder    abgenom  men und auf den Bogenstapel 17 :des Aus  legetisches 18, abgegeben.

   Während dieses  Vorganges     erfolgt    eine     Vorwärtsbe-,vegung     der     Sprühvorrichtung    5 mittelst der Hebel  24, der Stangen 2.6 und der     Csleitstüeke    22  nach der Kante 188 des Auslegetisches hin,  wodurch der     Auslegetisch    18 für die Wende  rechenstäbe 27 und .den Druckbogen     16'frei-          gegeben    wird. Nach der Vorwärtsbewegung  erfolgt die Umkehr der     Wenderechenwelle    25  und damit. eine Rückwärtsbewegung der ge  samten Sprühvorrichtung 5.

   Die Rollen 10  bewirken bei dieser     Rü.ekwärtsbewegung    der  Sprüheinrichtung, wenn sie auf die     Leisten     11 auflaufen, ein Verdrehen der Hebel 9 und  der     Steuerwellen    8, wodurch die am Sprüh  rohr 5     angebrachten        Sprühelemente    4 geöff  net werden, so     .dass    ein Besprühen des von  den Wenderechenstäben 2 7 auf den Bogen  stapel 17 abgelegten Druckbogens 16 er  folgt     (Fig.    4), und zwar in dem Augenblick,  in dem der Bogen bereits auf dem Stapel 17  liegt oder im     Begriffe    steht, sich auf den  Stapel 17 zu legen.

   Die Sprühstrahlen sind  nach der     Aussenkante    188 des Stapels 17 hin  gerichtet.     Bewegte    Teile der Druckmaschine  werden     demnach    nicht besprüht.  



  Die Hebel 9 können beispielsweise als ge  lenkige     ]Kniehebel    ausgebildet sein, so     dass     sie beim Rückgang auf den     Leisten    11 starr  sind und die :Steuerung der Sprüheinrichtung  öffnen, während in der umgekehrten Lauf  richtung ihr unteres Ende lose über die  Leisten 11 läuft und die Steuerung der       Sprühvorriehtung        unbeeinflüsst    lässt.  



       In    :den     Fig.    5 und 6 ist ein Ausführungs  beispiel dargestellt, in welchem der Antrieb  der     Sprühvorrichtung    bei einer Haltzyliiider-           Sehnellpresae    -von der     Eintourenwelle    aus     -er=     folgt. Durch diese Anordnung ist es möglich.  die     Sprühvorrichtung    so zu steuern,     da.ss    sie  während eines Druckvorganges ihre Bewe  gung hin und zurück nur     finit    der halben Ge  schwindigkeit des     Wenderechens    ausführt.

    so     dass    die     Steuerungsteile    der Sprühvorrich  tung nicht so hoch beansprucht sind und eine  zusätzliche Belastung des     Wenderechenan-          triebes,    die     in    vielen Fällen nicht .durchführ  bar ist, vermieden     wird.     



  Im Grundgestell 10:1 ist in üblicher  Weise die     Eintourenwelle    102 gelagert, auf  der ein Zahnrad 108 befestigt ist, das im Ein  griff mit einem Zahnrad 104 steht. Das  Zahnrad 104 und eine Kurbel 105 sind auf  einem Bolzen<B>106</B> fest angebracht. Eine Zug  stange 107 ist an der Kurbel 105 und an  einem Schwinghebel 112     angelenkt.    Eine un  terhalb der Bahn des Wenderechens 27 an  geordnete Schwingwelle 113, auf welcher ,der  Schwinghebel 112 und beiderseits Arme 124  befestigt sind, ist. drehbar in     Flanschlagern     115 gelagert, die mit Schrauben an den     Ge-          stellwänden    29     befestigt    sind.

   Die Arme 124  sind mit Zugstangen 26 gelenkig verbunden,  die an Gleitstücke 2,2     angelenkt    sind. Diese  Gleitstücke 2.2 sind     verschiebbar    in den Füh  rungsschienen 23 gelagert, die parallel zur       Bogenlaufrichtung    auf dem     Ablegetisch        uR     angebracht sind. An der     Wenderechenwelle     25, die in den     Gestellwänden    29 drehbar ge  lagert ist, sind die Wenderechenstäbe 27 be  festigt. An den Gleitstücken 22 befestigte  Seitenlager 21 tragen die Sprühvorrich  tung 5.  



  Die Wirkungsweise der     Vorrichtung    ist.  folgende: Die durch -das     stetige    Drehen .der       Eintourenwelle    102 und der Zahnräder     lON     und 104 eingeleitete Drehbewegung der Kur  bel 105     bewirkt    ein Heben und Senken der  Zugstange 107, wodurch die Welle 113 mit  telst der Hebel 112 ein Hin- und     Herschwin-          gen    während eines vollen Arbeitsganges, das  heisst während einer Umdrehung der Ein  tourenwelle 102 erhält. Diese Bewegung  wird mittelst der Arme 124 und der Zug  stangen 26 auf die.

   Gleitstücke 22 übertra-    gen, die in ihren Führungsschienen 23 wag  recht hin- und zurückgleiten, wobei die Sei  tenlager 21, die die Sprühvorrichtung 5 tra  gen,     zwangläufig    mit hin- und herbewegt  werden.  



  Die Bewegung der     Wenderechenwelle    25  mit den     Wenderechenstäben    27 erfolgt der  art, dass in     bekannter    Weise eine Kurve an  geordnet ist, die     mittelst    eines Schwinghebels  die Drehung und den Stillstand der Wende  rechenstäbe bewirkt.  



  Während des Stillstandes der Wende  rechenwelle 25 bewegt sich die Sprühvorrich  tung     mittelst    des beschriebenen Kurbeltriebes  aus der in     Fig.    5 dargestellten Stellung be  reits nach vorn, also nach der äussersten  Kante 188 des     Ablegetisches    18 hin. Wenn  die Sprühvorrichtung den halben Weg zu  rückgelegt hat, beginnt die Drehbewegung der       Wenderechenwelle    2:5     finit    doppelter Ge  schwindigkeit der Sprühvorrichtung, so dass  die vordere     Totlage    der     Sprühvorrichtung    5  und der Wenderechenstäbe 2 7 zu gleicher  Zeit erreicht wird.

   Die     rückläufige    Bewe  gung beider Vorrichtungen     (Fig.    6) beginnt  gleichzeitig, so     da.ss    die Wenderechenstäbe 2 7  ihre hintere     Totlage    bereits erreicht haben.  wenn die Sprühvorrichtung die Hälfte des  abgelegten Bogens 16 besprüht hat. Während  ,des     weiteren    Rücklaufes der Sprühvorrich  tung 5 befinden sich die Wenderechenstäbe  7 im Stillstand. Der Beginn des Sprühen  erfolgt, wenn beim Rückwärtsgang der  Sprühvorrichtung 5     der    die Ventile der  Sprühvorrichtung 5 steuernde Rollenhebel 9,  10 auf die Steuerbahn 11 aufläuft.  



  Da die     Sprühvorrichtung    5 bisweilen ein  hohes Gewicht aufweisen kann. ist es zweck  mässig, sie in besonderen Laufschienen lau  fen zu lassen. Ein     derartiges    Ausführungs  beispiel ist in den     Fig.    7, 8 und 9 dargestellt.  



  Es sind Laufschienen 41, die mit den       Gestellwänden    42 der Druckmaschine fest  verbunden sind, beiderseits des     Ablegetisches     18 in der     Bogenlaufrichtung    angebracht. An  diesen Laufschienen     41.    sind senkrecht nach  oben verlaufende Laschen     .13    an beiden En  den     -mittelst    Schrauben 44     befestigt.        Ain         obern Ende der Laschen 43     sind        Laufsehie-          nen    45 vermittelst der Schrauben 46 an den  Laschen 43 befestigt,

   so     dass    eine obere Lauf  bahn 45 und eine untere Laufbahn 41 ent  standen ist. An den Laufschienen 4,5 sind  Kurvenstücke 47 befestigt, die Schlitze 48  aufweisen, durch welche Schrauben 49 ge  steckt werden, die in die Schiene 45 ein  schraubbar sind, so dass die Kurvenstücke 47  eingestellt werden können. Die     Sprühvor-          riehtung    5 ist mit ihren     Enden    in zwei  Wägen 50     gelagert,    die Rollen 51 tragen, die  auf den obern Schienen 45 entlang fahren  können. Seitlich über die Wagen 50 hinaus  ragt ein Steuerhebel 9 mit Steuerrolle 10 für  die Sprühvorrichtung 5. Von den Wagen 50  führen Stangen 52 senkrecht nach unten, die  einen Schlitz 53 aufweisen.

   In den Schlitz       53    greift ein Bolzen 54 ein, der an einem auf  der untern Schiene 41. laufenden Wagen 55  befestigt ist.  



  Die Wagen 55 tragen Rollen 56, die auf  den     untern    Schienen 41 laufen. An den Wa  gen 55 sind um Zapfen 5 7 drehbar Zugstan  gen 58 angebracht, die mit Armen 24 gelen  kig verbunden sind, die auf der in den     Ge-          stellwänden        42t    gelagerten Schwingwelle 25  befestigt sind.  



  In den Wagen 55     (Fig.    7) ist die Stab  rechenwelle 60 gelagert, auf der die Rechen  stäbe 27 befestigt ,sind. In den     Gestellwän-          den    42 ist eine mit Abstreichern 61 ausge  rüstete Schwingwelle 62 und eine mit Band  rollen 63 versehene     Bandrollenwelle    64 dreh  bar gelagert.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  folgende: In bekannter Weise wird die  Schwingwelle 25 hin- und     hergesehwungen.     wodurch eine     wagrecht    hin- und zurück  gehende Bewegung der auf den Schienen 41  laufenden Wagen 55 unter Vermittlung der  Arme 24 und     Stangen    58 erzielt wird. Die  Rechenstäbe 27, die auf der in den Wagen  55 angeordneten     Stabrechenwelle    60 befestigt  sind, werden damit ebenfalls hin- und zu  rückbewegt.

   Sie übernehmen in bekannter  Weise in ihrer hintern     Totlage    der Druck  bogen 16 von den     Zufuhrbändern    15 und tra-    gen ihn beim     @Vorwärtsgange@    über den Bo  genstapel 17 auf den     Ablegetisch    18. Beim  nächsten     Rückwärtsgange    des     Wagens-    55  werden die Abstreicher 61 mit der Schwing  welle 62 in bekannter Weise aufgerichtet, so       da.ss    der Druckbogen 16 beim Rückwärtsgang  des Wagens 55 am Zurückgehen gehindert  ist, von den     Rechenstäben    27 abgestrichen  wird und auf den Stapel 17 gelegt wird;  ähnlich wie es in     Fig.    2 dargestellt ist.

   Diese  Art des Ablegens der Druckbogen ist be  kannt.  



  Während die Wagen 55 mit dem     Stab-          reehen    27 auf den Laufschienen 41 in nie  vordere     Totlage    gelangen, bewegen sich       zwa.ngläufig    die durch die Stangen 52 mit  .den Wagen     .5    .5 gekuppelten Wagen 50, wel  che die Sprühvorrichtung 5 tragen auf den       obern        Laufschienen    45 ebenfalls nach vorn.  



  Bei der rückläufigen Bewegung der  Waben 55 läuft auch die Sprühvorrichtung  5 zurück. Die an den     Steuerhebeln    9 ange  brachten Steuerrollen 10 laufen auf die       Kurvenstücke    47 auf und bewirken ein Öff  nen der an der Sprühvorrichtung 5 ange  brachten Sprühdüsen, wodurch der     soeben     zur Ablage gebrachte Druckbogen 16,     mit     einem Sprühhauch des den     frischen    Druck  schützenden flüssigen Paraffins. oder der  gleichen bedeckt wird. Der Sprühkegel der  Sprühdüsen ist nach der äussern Kante 188  des     Ablegetisches    1.8 hin gerichtet.  



  Es gibt Druckmaschinen, bei denen die       untern    Laufschienen für die     Wagen    55 nicht,  wie in der     Fig.    7,     wagrecht    angeordnet sind,  sondern nach vorn zur äussern Kante des Ab  legetisches hin geneigt sind.     Eine    derartige  Ausführungsform ist     in    den     Fig.    8 und 9  dargestellt.     In.    diesem Falle wird die obere       Führungsschiene    45 für den Wagen 50 der       Sprühvorrichtung    5     wagrecht    angeordnet;  und -die Laschen 43 sind an der Maschinen  seite kürzer als an der vordern Seite.

   Zu  folge der in den     Stangen    52 vorgesehenen  Schlitze     -53.    kann .sich der Wagen 55 den sich  ändernden Abständen zum Wagen 50 an  passen, wie es     a-us.    :den     Fig.    8 und 9 zu er  kennen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCit: Vorrichtung an Bogendruckmaschinen zum Besprühen der bedruckten Bogen mit flüssigem Sprühgut, dadurch gekennzeichnet. dass :die Sprühvorrichtung oberhalb des Ab legetisches in der Bogenlaufrichtung hin- und herbeweglich angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch an Zweitourenschnellpressen, dadurch ge kennzeichnet, dass. die Sprühvorrichtung für das. flüssige Sprühgut an dem hin und hergehenden Auslegewagen, oberhalb dessen die Druckbogen tragender Fläche angeordnet ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch an Halt zylinderschnellpressen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Sprüheinrichtung in der Bogenlaufrichtung auf dem Auslegetisch beweglich angeordnet ist und durch ein von der Wenderechenwelle angetriebenes Gestänge hin- und herbewegt wird.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und - Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass. der Antrieb der Sprühvorrichtung unter Vermittlung eines Gestänges durch eine von der Eintourenwelle der .Schnell presse aus in .Schwingbewegungen ver setzte Welle erfolgt, die mit der halben Geschwindigkeit der Wenderechenwelle gedreht wird,
    wobei die Sprühvorrichtung während des Rückwärtsganges und des Stillstandes der Wenderechenstäbe längs des Ablegestapels zurückläuft und wäh- rend dieser rückläufigen Bewegung den abgelegten Bogen besprüht. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass für die von dem Bogenauslege- wagen in der Bogenlaufrichtung oberhalb des Ablegetisches hin- und herbewegte Sprühvorrichtung Laufschienen vorge sehen sind.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Sprühvorrichtung oberhalb der Welle des im Auslegewagen liegenden Stabrechens in Wagen gelagert ist, die auf den genannten Schienen lau fen und mit .dem Bogenauslegewagen durch Stangen gekuppelt sind.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Laufschienen für den Bogenauslegewagen schräg nach vorn zum Ablegetisch hinneigen und dei Lauf schienen für die Wagen der Sprühvorrich tung wagrecht angeordnet sind. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, da.ss die die beiden Wagen kuppelnden .Stangen mit Schlitzen ver sehen sind, in die am Auslegewagen be festigte Bolzen zwecks Abstandsausgleich eingreifen.
CH166514D 1932-03-08 1933-02-28 Vorrichtung an Bogendruckmaschinen zum Besprühen der bedruckten Bogen mit flüssigem Sprühgut. CH166514A (de)

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