CH166917A - Doppelkäfigläufer für elektrische Maschinen. - Google Patents

Doppelkäfigläufer für elektrische Maschinen.

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CH166917A
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CH
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cage
short
poles
electrical machines
resistance
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Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/16Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors
    • H02K17/18Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors having double-cage or multiple-cage rotors

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  • Power Engineering (AREA)
  • Induction Machinery (AREA)

Description


  Doppelkäfigläufer für elektrische Maschinen.    Bei der Konstruktion von Doppelkäfig  motoren für Polumschaltung der Ständer  wicklung, insbesondere solcher für schwere  Anlaufbedingungen, begegnet man folgenden  Schwierigkeiten  1. Man benützt meistens die übliche Kon  struktion des Doppelkäfigläufers mit für beide  Käfige gemeinsamen Kurzschlussringen, wie  in den beiliegenden Schnittfiguren 1 und 2  dargestellt ist. In diesen Figuren bedeutet  1 Läuferblechkörper, 2 innere, 3 äussere Stäbe,  4 Streuschlitz, 5 gemeinsame Kurzschluss  ringe.

   Entwirft man den Doppelkäfiganker  richtig für die kleinere Polzahl, so ist für  die grössere Polzahl, wie man sich leicht durch  Rechnung und Versuch überzeugen kann, die  Streureaktanz des untern Käfigs bereits zu  gross, so dass der Motor bei Nennlast einen  zu grossen Schlupf hat und allenfalls auch  im Anzug zu schwach ist.  



  2. Man verwendet auch für den äussern und  innern Käfig eigene Kurzschlussringe (Fig. 3).  Es bedeutet in Fig. 3: 6 Kurzschlussringe  des äussern Käfigs, 7 Kurzschlussringe des         innern    Käfigs, sonst ist die Bedeutung der  Ziffern die gleiche wie oben. In diesem Falle  kann man den Doppelkäfig so entwerfen, dass  der bei der kleineren Polzahl wirksame Wider  stand des äussern, hochohmigen Käfigs haupt  sächlich in dessen Kurzschlussringe und beim  innern niederohmigen Käfig hauptsächlich in  dessen Stäbe verlegt ist.  



  Bei der Umschaltung auf die grössere  Polzahl sinkt der wirksame Widerstand der  Kurzschlussringe annähernd umgekehrt pro  portional dem Quadrat der Polzahl, so dass  dann die wirksamen Widerstände der Käfige  hauptsächlich durch die Stäbe bestimmt sind.  Da die obern Stäbe mit verhältnismässig  kleinem, die untern mit verhältnismässig  grobem Widerstand ausgeführt sind, fliesst  der Strom bei der höheren Polzahl beim  Anlauf und beim Lauf leichter in dem obern  Käfig, und der     Streufluss    des untern Käfigs  wird dadurch bedeutend geschwächt, so     dass     der Motor auch bei der höheren Polzahl gut  arbeitet.

   Doch auch diese Ausführung bat  einen bedeutenden Nachteil: soll der Motor      bei der kleineren Polzahl einen kräftigen  Anzug bei niedrigem Strome haben, so müssen  die Widerstände beider Käfige bei der klei  neren Polzahl ziemlich gross sein, denn es ist  ja kein gemeinsamer Kurzschlussring vorhan  den, in den man einen Teil des Widerstandes  legen könnte. Damit aber der Einfluss der  Stromverdrängung beim Anlauf nicht ver  kleinert wird, müssen auch die Streureak  tanz des untern Käfigs entsprechend ver  grössert und der Streuschlitz recht tief  und schmal gemacht werden. Das ist aber  für das Stanzen der Nuten nachteilig und  wegen Platzmangel im Rotor manchmal un  ausführbar.  



  Eine Möglichkeit, die obigen Schwierig  keiten zu vermeiden, gibt die Verwendung  eines Zusatzrotors.  



  Einen andern Weg zeigt die vorliegende  Erfindung.  



  Erfindungsgemäss werden der äussere und  der innere Käfig auf der einen Seite des  Läufers mit einem gemeinsamen Kurzschluss  ring und auf der andern Seite mit je einem  eigenen Kurzschlussring versehen, wie in  Fig. 4 eine beispielsweise Ausführung der  Erfindung schematisch darstellt.  



  5 ist der gemeinsame Kurzschlussring, 6 der  Kurzschlussring des obern Käfigs, 7 der Kurz  schlussring des untern Käfigs, die Bedeutung  der andern     Ziffern    ist die gleiche wie oben.  



  Es ist möglich, einen genügend grossen  Widerstand in den gemeinsamen Ring 5 zu    legen, so dass der Anlauf bei der kleineren  Polzahl gut ist. Die Widerstände des obern  Käfigs 3,6 und besonders des untern Käfigs  2,7 kann man klein machen, daher ist auch  die für genügende Stromverdrängung not  wendige Streureaktanz des untern Käfigs  klein und der Streuschlitz 4 leicht zu erzeu  gen. Ausserdem wird mit Vorteil der bei der  kleineren Polzahl wirksame Widerstand des  äussern Käfigs häuptsächlich in dessen Kurz  schlussring 6 und beim innern Käfig haupt  sächlich in dessen Stäbe 2 verlegt. Wie oben  erklärt wurde, wird dadurch erreicht, dass die  Arbeitsweise des Motors auch bei der höheren  Polzahl günstig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Doppelkäfigläufer für elektrische Maschi nen, insbesondere für polumschaltbare Motoren für schweren Anlauf, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere und der innere Käfig auf einer Seite des Läufers einen gemeinsamen Kurzschlussring und auf der andern Seite je einen eigenen Kurzschlussring haben. UNTERANSPRUCH: Doppelkäfigläufer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der bei der kleineren Polzahl wirksame Widerstand des äussern Käfigs hauptsächlich in dessen Ring und der Widerstand des innern Käfigs haupt sächlich in dessen Stäbe verlegt sind.
CH166917D 1932-12-22 1932-12-22 Doppelkäfigläufer für elektrische Maschinen. CH166917A (de)

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CH166917A true CH166917A (de) 1934-01-31

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CH166917D CH166917A (de) 1932-12-22 1932-12-22 Doppelkäfigläufer für elektrische Maschinen.

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