CH166918A - Ständerwicklung an elektrischen Tauchmotoren mit einer flüssigkeitsdichten Hülle. - Google Patents
Ständerwicklung an elektrischen Tauchmotoren mit einer flüssigkeitsdichten Hülle.Info
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Description
Ständerivieklung an elektrischen Tauchmotoren mit einer flüssigkeitsdichten Hülle. Es sind bereits Elektromotoren bekannt, welche geeignet sind, unterhalb eines Flüs- sigkeitsspiegels derart zu arbeiten, dass so wohl Ständer, als auch Läufer vollständig von der Flüssigkeit bedeckt sind.
Die Wicklung des Ständers dieser bekannten Nfotoren besteht aus fertigen Schablonen- spulc#n. welche an sich flüssigkeitsdichte Einheiten bilden. Diese Ausbildung der Wicklungen bedingt jedoch einen verhältnis mässig grosser Bohrungsdurchmesser, wo durch insbesondere bei langgestreckten Mo- toren Schwierigkeiten auftreten.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ständerwicklunb an elektrischen Taueh- inotoren mit einer flüssigkeitsdichten Hülle, welche die Nachteile der bereits bekannten Ausführung vermeidet und insbesondere für Motoren mit kleinem Rotordurchmesser ge eignet ist.
Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, da.ss .die Hülle, welche die Wicklung allseitig umschliesst, aus einer ;der Nutenanzahl des Motors entsprechenden An zahl von in die Nuten eingelegten ;Röhr- chen und aus die Stirnverbindungen auf nehmenden, Hüllenteilen besteht.
In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh- rungsbeispiele,der Erfindung .dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt, und Fig. 2 einen Querschnitt durch. einen Elek tromotor;
Fig. 3 zeigt .die Ausbildung der Umhüllung der .Stirnverbindungen in einem Längsschnitt; in Fig. 4 ist eine fertig ge- kapselte :Spule der in Fig. 1 gezeigten Art mit ihren; Zuleitungen ausserhalb des Eisen paketes dargestellt, und Fig. 5 ist ein Quer- ,schnitt durch ,einen Teil ,des ;
Ständers mit geschlossenen, a, und halboffenen, b, Nuten in grösserem Massstabe; Fig. 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Umhüllung in einem teilweisen Längsschnitt durch den Motor; Fig. 7 ist eine perspektivische Ansicht eines Teils der Isolierhülle gemäss Fig. 6;
Fig. 8 ist ein Grundriss zu Fig. 7, und Fig. 9 ist ein Querschnitt .durch einen Teil des Ständers des Motors in grösserem Mass stabe. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besitzt -der Motor 1 einen mit iSpulenwicklung 3 ver- sehenen Ständer 2 und einen Kurzschluss- rotor 4.
Jede :Spule besteht aus normal isolierten und imprägnierten Drähten 5, welche von einer flüssigkeitsdichten Hülle allseitig umgeben sind. Ein Teil dieser Hülle besitzt die Foren. von Röhren 7, wel che vor Anbringung der Bewicklung in die Nuten des Ständers eingeschoben werden und sodann werden die Bewicklungsdrähte durch diese Röhrchen:
7 hindurchgezogen. Der zweite Teil 8 der Hülle 6 ist um die Stirnverbindungen einer oder mehrerer Spulen herumgelegt und mit dem ersten Teil 7 wasserdicht verbunden.
Diese Spulen können von aussen mit Werg 9 umflochten und mit Kunstharz imprägniert werden, so dass die Wicklung eine glasharte Aussien.- sehicht erhält. Zwischen der Hülle 6 und .dem imprägnierten Werg 9 kann ferner eine dünne, Schicht aus Lack oder derglei chen aufgetragen werden, welche die Hülle 6 der Spulen gegen die Einwirkung der Imprägnierung sehützt.
Bei geschlossenen Nuten gemäss a in Fig. 5 wird ein am ganzen Umfang ge schlossenes Röhrchen, welches aussen mit Werg umflochten ist, eingeschoben, und zwar derart, dass es beiderseits ausserhalb des Eisenpaketes austritt. Beim Bewickeln werden .die .Spulendrähte durch diese Röhr chen hindurchgezogen und an den Stirnseiten wie normale Spulen bandagiert.
Bei halboffenen Nuten gemäss b in Fig. 5 kann das Durchziehen der Spulendrähte,da- durch vermieden. werden, dass die Nuten röhrchen an der ;Seite des Nutenspaltes auf geschlitzt sind und die Spulendrähte beim Bewickeln durch den so entstehenden Spalt eingelegt werden.
Hierauf werden die Schnittkanten der Röhrchen überlappt und miteinander und mit der Stirnschicht ver bunden.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 6 bis 9 besitzt die Hülle zwei Stirn kammern 12 und 14, welche für die Auf nahme .der :Stirnverbindungen 15 der Be- wicklung bestimmt sind und weist eine der Nutenanzahl entsprechende Anzahl von Röhrchen 13 auf, welche die Stirnteile 22 und 24 miteinander verbinden und in die Stirnkammern 12 und 14 wasserdicht ein münden.
Die kapselnde .Schicht kann aus einem isolierenden oder elastischen oder durch Erwärmung elastisch werdenden Bau stoff, vorzugsweise aus Zellon oder vulkani siertem Gummi als eine einstückige Einheit hergestellt werden.
Die iStirnteile 22 und 24 können nach Fig. 7 als offene, kreisförmige Rinnen aus- gebildet sein, deren Ränder nach Herstel lung der Bevricklung waeserdieht verbunden werden. Es entsteht auf diese Weise ein allseitig geschlossener hohler Käfig, in wel chen die Wicklungen eingebettet sind.
Die Ränder der die Stirnkammern bil denden Rinnen können auch mittelst eines separat hergestellten Zwischenstückes mit einander verbinden werden. Durch .diese Ausbildung der Verbindung wird der Vor- teil erreicht, -dass die Verbindung der Rän .der leicht abnehmbar hergestellt werden kann.
Falls eine elastische Isolierhülle Ver wendung findet, können während der Aus- führung der Bewicklung die Ränder der beiden, die,Stirnkammern bildenden Rinnen nach aussen umgelegt werden, so dass die Stirnverbindungen von allen Seiten frei zu gänglich sind. Dadurch ist es möglich, die Bewicklung so auszuführen, wie bei offenen Motoren, das heisst die Stirnverbindungen können erforderlichenfalls bandagiert, lak- kiert und verstärkt werden.
Nach Aufbrin gung der Bewicklung wird der Motor in üblicher Weise imprägniert und ausgetrock net. Sodann werden die Ränder der beiden Kammern 12 und 14 zusammengebogen oder in beliebiger anderer Weise wasserdicht mit einander verbunden.
Durch ,diese Ausführung wird es ermög licht, .die Isolierhül,le mittelst eines schwa chen Luftdruckes auf Dichtheit zu prüfen. Zu diesem Zwecke werden .die Ränder der hämmern 12 und 14 zusammengebogen und mittelst einer Klemme 1'9 (Fig. 6, oben) luftdicht- aneinander gepresst.
Die Luftzu fuhr erfolgt durch in -die Stirnkammer 12 angesetzte Röhrchen 16 und 17. Nach zu friedenst.ellendem Verlauf 4er Dichtigkeits- probe werden die Klemmen 19 wieder ent fernt. die Ränder der Kammern nach aussen umgelegt und die Bewicklung angebracht.
Bei Motoren mit halboffenen Nuten kann die Isolierhülle ausserhalb des Motors her gestellt und mittelst Luftdruck auf Dicht heit geprüft werden. Die Röhrchen 13 wer den sodann, wie in Fig. 9 dargestellt, etwas flach gedrückt und durch die Schlitze in die Nuten eingeschoben.
Zellon oder vulkanisierter Gummi, aus welchen ,die Isolierhülle vorzugsweise her gestellt wird, ertragen Formänderungen in sehr weiten :Grenzen, nur ist darauf Rück sicht zu nehmen, da,ss keine grossen Dehnun gen bei diesen Formänderungen erforderlich werden.
Eine verlässliche Verbindung der Ränder kann nur .dann erzielt werden, wenn hierzu ein mechanischer Druck auf die Verbindungs stelle ausgeübt wird, wozu jedoch eine feste Unterlage erforderlich ist. Diese Unterlage kann aus einem Ring aus Metall oder Press- span bestehen, welcher auf die Wicklungs- kiipfe zwischen diesen und der Verbindungs stelle der Ränder aufgezogen wird.
Das An- einanderpressen,der zu verbindenden Ränder an diesen Ring kann sodann mittelst Ban dagen oder durch Klemmen., ähnlich? wie die Klemmen 19 in Fig. 6 erreicht werden. Der Ring und die Klemmen ergeben noch den weiteren Vorteil einer guten Ableitung der in den \Vicklungen auftretenten Wärme.
Die Stirnkammer 14 ist mit einem Röhr chen 18 für die Zuleitung zur Bewicklung versehen, welches in einen am Motor an geordneten (nicht dargestellten) Klemmen kasten wasserdicht mündet.
Die Lufträume innerhalb der Isolierhülle können mittelst einer Vergussmasse oder mit- telst Gummi ausgefüllt werden, welche grö ssere mechanische Festigkeit und eventuell grössere ,Sicherheit der Wasserdichtheit det' Hülle gewährleistet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ständeiwvicklung an elektrischen Tauch motoren mit einer flüssigkeitsdichten Hülle, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle, wel che die Wicklung allseitig flüssigkeitsdieht umschliesst, aus einer der Anzahl der Nuten des Motors entsprechenden Anzahl von in die Nuten eingelegten Röhrchen und aus die Stirnverbindungen aufnehmenden Hüllen teilen besteht. UNTERANSPRÜCHE:1. Wicklung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus zwei Stirnkammern und diese Kammern flüs sigkeitsdicht verbindenden Nutenröhr- chen besteht. 2. Wicklung nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnteile der Hülle als Rinnen ausgebildet sind, welche nach Einbringen .der Stirnverbindungen flüssigkeitsdicht gegen aussen abgeschlossen worden .sind.3. nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1. und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass .der Abschluss der Rinnen durch .ein mit den Rändern der Rinnen ,flüssigkeitsdicht verbundenes Zwischen stück bewirkt ist. 4. Wicklung nach Patentanspruch und Un- teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Seitenwände der Rinnen um die Stirnverbindungen herumgelegt und .die Ränder dieser Wände flüssig keitsdicht miteinander vereinigt sind. 5.Wicklung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis ä, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verbindungsstellen ,der Ränder an der Aussenseite der Kam mern angeordnet sind. 6. Wicklung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3 und 5, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorge sehen -sind, welche die Ränder an den Verbindungsstellen aneinanderpressen. 7.Wicklung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, 5 und 6, dadurch gekennzeiehnet, -:dass eine der Stirnkam mern mit einem angesetzten, Röhrchen für :die Zuleitungen zur Bewieklung ver- sehen-ist, welches in- einen am Motor an geordneten Klemmenkasten flüssigkeits dicht mündet. B.Wicklung nach Patentanspruch und :den Unteransprüchen 1 bis 3 und 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussen seite der Hülle mit :einem Lacküberzug und einer,darüber angeordneten :Schichte aus mit Kunstharz imprägniertem Werg versehen ist. 9. Wicklung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass,die Hülle aus einem elektrisch isolierenden Baustoff herge stellt ist. 10.Wicklung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus einem elastischen Baustoff hergestellt ist. 11. Wicklung nach Patentanspruch und den LTnteransprüchen 1 bis 3 und 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, -dass an der Ver bindungsstelle der Ränder eine feste Un terlage vorgesehen ist, welche den liei der Verbindung der ,Ränder auf diese aus geübten Druck aufzunehmen in der Lage ist. 12.Wicklung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3 und 5 bis 11, :da- :durch gekennzeichnet, dass die feste Un terlage aus einem zwischen den Wick lungsköpfen und der Verbindungsstelle .der Ränder aufgezogenen Ring besteht.
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