CH167005A - Gleitschutzvorrichtung an Rädern mit Pneus, insbesondere an Motorfahrzeugrädern. - Google Patents

Gleitschutzvorrichtung an Rädern mit Pneus, insbesondere an Motorfahrzeugrädern.

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CH167005A
CH167005A CH167005DA CH167005A CH 167005 A CH167005 A CH 167005A CH 167005D A CH167005D A CH 167005DA CH 167005 A CH167005 A CH 167005A
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CH
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Hjaeresen Peder
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Hjaeresen Peder
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  Gleitschutzvorrichtung an Rädern mit Pneus, insbesondere an     Notorfalirzeugrädern.       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Gleitschutzvorrichtung an Rädern mit Pneus,  insbesondere an     MMotorfahrzeugrädern.    Es sind  bereits Vorrichtungen dieser Art bekannt, die  stachelartige oder auch     messerartigeVorsprünge     an auswechselbaren Platten aufweisen, welch  letztere auf den Pneu des Rades aufgesetzt  und in diesem lösbar verankert werden. Diese  Art von Gleitschutzvorrichtungen beschädigen  erstens den Strassenbelag, insbesondere dann,  wenn dieser aus Asphalt besteht, zweitens  ist die Auf- und     Abmontierung    der Platten  sehr schwierig und zeitraubend.  



  Den zuletzt erwähnten Nachteil zu be  heben, ist der Zweck der vorliegenden Er  findung, die sich auszeichnet durch einen  ringförmigen, im Querschnitt der Aussenform  des Pneus angepassten, über diesen     aufspann-          baren    schmiegsamen Radmantel, welcher       aussenseits,    paarweise in einem Winkel zu  einander fest angeordnete, mit Erhöhungen  versehene Platten aufweist, wobei die Ab  stände zwischen den Plattenpaaren gleich    sind und die Winkelspitzen bei auf der Fahr  bahn liegenden Plattenpaaren der Fahrrich  tung zugekehrt sind.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf beilie  gender Zeichnung in einer beispielsweisen  Ausführungsform dargestellt, es zeigt:       Fig.    l ein Automobilrad mit der aufge  spannten Gleitschutzvorrichtung in Seitenan  sicht,       Fig.    2 in grösserem Massstab ein Stück  des abnehmbaren Radmantels derselben mit  den Platten in Draufsicht und       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     IH     bis     III    der     Fig.    2 durch die Plattenbefesti  gung.  



  1 ist das Automobilrad und 2 der aufge  zogene Pneu. Es wird der Pneu von einem  ringförmigen, im Querschnitt der Aussenfläche  des Pneus 2 angepassten Radmantel 3 über  deckt, der aus schmiegsamem Material be  steht. Dieser Radmantel 3 kann einen ge  schlossenen Ring bilden oder, wie     Fig.    1 zeigt,  an einer Stelle quer zur Umfangsrichtung      unterbrochen sein. Auf dem Radmantel 3  sind paarweise in einem Winkel zueinander  fest angeordnete Platten 4 befestigt. Letztere  sind seitlich mit Erhöhungen versehen, so  dass der Querschnitt U-förmig ist, wobei die  Stirnflächen schräg zur Umfangsrichtung ver  laufen.

   Diese Plattenpaare sind auf dem Rad  inantel 3 in gleichen     Abständen    voneinander  angeordnet und die Platten eines Paares bil  den einen Winkel von     60-90"    miteinander,  wie aus     Fig.    2 ersichtlich ist, wobei bei auf  der Fahrbahn liegenden Plattenpaaren die  Winkelspitze der Fahrrichtung zugekehrt ist.  Die Stahlplatten 4 sind am Radmantel     mit-          telst    Nieten 7, deren     Versenkköpfe    8     mantel-          innenseits        ini    einer     Unterlagplatte    9 zur  Schonung des Mantelmaterials ruhen, be  festigt.

   Die Plattenpaare sind in so kurzen  Abständen voneinander auf dem Radmantel 3  angeordnet, dass zum Beispiel ein normal  belastetes Automobil notwendigerweise prak  tisch auf mindestens einem Plattenpaar ruht,  so dass der Wagen gegen das Gleiten ge  sichert ist. Infolge der besonderen Form der  Platten 4 wird ferner erreicht, dass mindestens  eine scharfe     gante    beim Ausgleiten auf die  Fahrbahn bremsend wirkt, ohne Rücksicht  auf die Gleitrichtung. Der Radmantel 3 mit  den Platten 4 wird über den aufgepumpten  Pneu aufgezogen und mittelst des     Spann-          schlosses    5, dessen Teile sich an den Enden  des Radmantels befinden, festgespannt.  



  Bildet der Radmantel 4 einen geschlossenen  Ring, ohne     Spanrischloss,    so wird der Rad  mantel bei nicht aufgepumpten Pneu aufge  zogen, worauf durch nachträgliches Aufpum  pen des Pneus der Radmantel 3 auf diesem  festen Sitz erhält.     Radmaritelinnenseits    kön  nen Vorsprünge vorgesehen sein, die in die  Profilierung des Pneus greifen, um ein Ver  drehen des ersten auf diesem zu verhindern.  



  Um Schnee, Wasser und andere Fremd  körper, die eventuell zwischen Radmantel  und     Prieu    eingedrungen sind, auszustossen,  sind zwischen den Plattenpaaren im Rad  mantel 3 Löcher 10 angeordnet, durch wel  che hindurch während des Fahrens die Fremd  körper austreten können.    Zur     Iterstellung    der     $admäntel    3 können  frühzeitig defekt gewordene Pneus, be  ziehungsweise deren Stoffgewebe nach Ent  fernen der äussern Gummischicht und dem  Wulst verwendet werden, wobei diese mit  einem verhältnismässig dünnen     Kautschuck-          belag    bekleidet werden, und dann nachträg  lich über eine Form gezogen und vulkanisiert  werden.

   Auf diesen Radmantel 3 werden       alsodann    wie beschrieben die Plattenpaare 4       aufgesesetzt    und verankert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gleitschutzvorrichtung an Rädern mit Pneus, insbesondere an Motorfährzeugrädern, gekennzeichnet durch einen ringförmigen, im Querschnitt der Aussenform des Pneus ange- passten, über diesen aufspannbaren, schmieg samen Radmantel, welcher aussenseits, paar weise in einem Winkel zueinander fest an geordnete, mit Erhöhungen versehene Platten aufweist, wobei die Abstände zwischen den Plattenpaaren gleich sind und die Winkel spitzen bei auf der Fahrbahn liegenden Plattenpaaren der Fahrrichtung zugekehrt sind. UNTERANSPRirCHE 1.
    Gleitschutzvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten im Querschnitt U-förmig sind, dass Stirnflächen derselben im Winkel zu der Umfangsrichtung verlaufen, und dass die Platten mittelst Nieten am Radmantel befestigt sind, welche Nieten auf der Radmantelinnenseite eine Unterlagplatte durchsetzen. 2. Gleitschutzvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Radmantel an einer Stelle quer zur Umfangsrichtung unter brochen ist und an den Enden Teile eines Spannschlosses aufweist, mit welchem die Gleitschutzvorrichtung auf den auf gepumpten Pneu aufspannbar ist. 3.
    Gleitschutzvorrichtung _ nach - Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Radmantel einen geschlossenen Ring bildet, der auf den nicht aufgepumpten Pneu aufschiebbar und durch nachheriges Aufblasen des Luftschlauches festspannbar ist. 4. Gleitschutzvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafä zwischen den Platten- paaren Löcher im Radmantel vorgesehen sind, durch welche eventuell zwischen Pneu und Radmantel eingedrungene Fremdkörper während des Fahrens ans treten können.
CH167005D 1931-10-28 1932-10-27 Gleitschutzvorrichtung an Rädern mit Pneus, insbesondere an Motorfahrzeugrädern. CH167005A (de)

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CH167005D CH167005A (de) 1931-10-28 1932-10-27 Gleitschutzvorrichtung an Rädern mit Pneus, insbesondere an Motorfahrzeugrädern.

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CH (1) CH167005A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6076319A (en) * 1995-10-03 2000-06-20 Hendershot; Gary L. Precast concrete construction and construction method

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6076319A (en) * 1995-10-03 2000-06-20 Hendershot; Gary L. Precast concrete construction and construction method

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