CH167064A - Leuchtvorrichtung für die Luft- und Schiffahrt und dergleichen Zwecke. - Google Patents

Leuchtvorrichtung für die Luft- und Schiffahrt und dergleichen Zwecke.

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CH167064A
CH167064A CH167064DA CH167064A CH 167064 A CH167064 A CH 167064A CH 167064D A CH167064D A CH 167064DA CH 167064 A CH167064 A CH 167064A
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CH
Switzerland
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light source
light
reflector
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signals
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Leuchtvorrichtung für die Luft- und Schiffahrt und dergleichen Zwecke.    Im Hauptpatent ist eine     Leuchtvorrich-          tung    (Leuchtbake) beschrieben, die eine     stab-          förmige    Lichtquelle enthält, die aus einer  ;angefüllten Leuchtröhre mit mindestens  einer Glühkathode besteht und die in einem  zylindrischen Reflektor derartiger Gestalt  angeordnet ist, dass ein in der Hauptsache       flaelies    Lichtbündel ausgesendet wird. Der  Reflektor ist dabei zusammen mit der Licht  quelle um eine vertikale     Axe    drehbar.  



  Im Luftverkehr wird als Kommunika  tionsmittel meistens Radiotelegraphie oder       -telephonie    benutzt, wobei ausgezeichnete  Verbindungen     zwischen    sich in der Luft be  findenden Flugzeugen und einer auf dem  festen Boden befindlichen Sendestation her  gestellt     werden    können. Es ist jedoch in  einigen Fällen nicht möglich, dieses Kommu  nikationsmittel zu benutzen. Dieser Fall  liegt zum Beispiel vor, wenn sich ein Flug  zeug nahe am Boden befindet, so dass man  die am Flugzeug hängende Antenne hat ein  hüllen müssen. Auch wenn sich das Flug-    zeug am Boden befindet, ist es     meistens    un  möglich, eine Radioverbindung herzustellen.  



  Aus diesem Grunde werden in solchen  Fällen     bisweilen        optische    Signale benutzt.  Um einem Flugzeug von dem Kommando  turm eines Flugfeldes her das Abfahrts  signal zu geben,     wird    zum Beispiel wohl     eine     kleine Signallaterne in der Gestalt eines Re  volvers     verwendet.    In dieser Laterne befin  det sich eine Glühlampe,     mittelst    deren  Morse-Signale ausgesendet werden können.  Zu diesem Zweck sind am Revolver eine       Visiervorrichtung    und ein Druckknopf zum  Schliessen und Unterbrechen des durch die  Glühlampe fliessenden Stromes vorgesehen.

    Das von der Glühlampe ausgesendete Licht  bündel wird naturgemäss stark konzentriert  und mit Hilfe der     Visiervorrichtung    auf das  Flugzeug gerichtet.  



  Dieses Instrument eignet sich nahezu  lediglich zum Geben von Signalen an still  stehende Flugzeuge und nicht als Kommuni  kationsmittel für sich bewegende, zum Bei-      spiel niedrig fliegende Flugzeuge; denn in  diesem Fall ist es praktisch unmöglich, das  konzentrierte Lichtbündel stets auf das Flug  zeug gerichtet zu halten, das sich nicht nur  in der Flugrichtung bewegt, sondern dessen  Höhe sich     belmnntlich    auch stets ändert.  



  Die     Erfindung    betrifft eine     Leuchtvor-          richtung    nach dem Patentanspruch des  Hauptpatentes, bei welcher die Mittel aus  einem Reflektor bestehen; der die von der  in ihm angeordneten Lichtquelle auf ihn auf  treffenden Lichtstrahlen zu einem flachen  Lichtbündel zusammendrängt, wobei dieser  Reflektor zusammen mit der Lichtquelle um  die senkrechte     Axe    drehbar ist und seine       Längsaxe    mit dieser     Axe    in einer senkrech  ten Ebene liegt, und hat den Zweck, eine       Leuchtvorrichtung    zu schaffen,

       mittelst    der  auf einfache und zuverlässige Weise Signale  an ein sich bewegendes Flugzeug oder son  stiges Transportmittel gegeben werden kön  nen.  



  Gemäss der Erfindung ist der drehbare  Teil der Vorrichtung mit einer     Visiervorrich-          tung    versehen und sind     Mittel    zur wechsel  weisen Ein- und Ausschaltung der Licht  quelle vorgesehen. Beim Geben von     Signalen,     braucht der Signalgeber den Reflektor mit  der Lichtquelle bloss um die senkrechte     Axe     zu drehen, so dass es mit Hilfe der Visier  vorrichtung ziemlich einfach ist, das Licht  bündel auf den Gegenstand gerichtet zu hal  ten, dem die Signale zugesendet werden  müssen. Durch Ein- und     Ausschaltung    der  Lichtquelle können zum Beispiel     Morse-          Signale    gegeben werden.  



  Obwohl die Vorrichtung hauptsächlich  für den Luftverkehr brauchbar ist, kann sie  auch     zum    Geben von Signalen an andere  Fahrzeuge, zum Beispiel an Schiffe, benutzt  werden. Bei Verwendung für den Luftver  kehr wird der Reflektor zweckmässig derart  angeordnet, dass seine     Längsaxe    einen spitzen  Winkel mit einer Horizontalebene bildet, so  dass ein schräg aufwärts gerichtetes Licht  bündel ausgesendet wird.  



  Die Lichtquelle besteht zweckmässig aus  einer gasgefüllten Leuchtröhre. Solche, mei-         stens    mit dem Namen Neonröhren bezeich  nete Entladungsröhren mit positiver Säule  senden nämlich ein so stark die Aufmerksam  keit erregendes Licht aus, dass es nicht nur  nachts, sondern auch tagsüber sehr gut sicht  bar ist. Werden Röhren mit mindestens einer       Glühkathode        (Niederspannungsleuchtröhre)     verwendet, so sind keine umfangreichen       Hochspannungstransformatoren        nötig,    und  ausserdem wird die Isolation sehr einfach,  so dass die Abmessungen der     Vorrichtung     klein gewählt werden können und die Be  dienung der Vorrichtung ganz ohne Ge  fahr ist.  



  Zur     Hervorbringung    der auszusendenden  Signale kann, wenn die Lichtquelle aus einer       Entladungsröhre    besteht, der Hauptstrom  kreis derselben nach Bedarf unterbrochen  und geschlossen werden. In vielen Fällen ist  es jedoch einfacher, die Leuchtröhre mit  mindestens einer die Zündung fördernden  Hilfselektrode zu versehen und den Strom  kreis dieser Hilfselektrode nach Bedarf zu       unterbrechen    und zu schliessen. In dem  Stromkreis. dieser Hilfselektrode fliesst näm  lich ein kleinerer Strom, als in dem Haupt  entladungskreis, so dass der Bau des Strom  unterbrechers vereinfacht und die     Geschwin-          digkeit    der     Signalaussendung    gesteigert wer  den kann.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des.  



       Fig.    1 zeigt einen     Vertikalschnitt    des       Beispiels,    und       Fig.    2 einen     wagrechten    Schnitt nach der  Linie     II-II    in     Fig.    1;       Fig.    3 stellt das Schaltschema der in der  Vorrichtung vorhandenen Leuchtröhre dar.  Die dargestellte     Vorrichtung    weist     einen     zum Beispiel aus     Eisenblech    hergestellten,  kegelförmigen Fuss 1 auf, mit dem gleich  achsig eine vertikale Spindel 2 angeordnet  ist, die in den am Fuss 1 befestigten Lagern  3 und 4 drehbar ist.

   An dem obern Ende  der Spindel 2 ist ein Körper 5 in Form eines  abgestumpften Kegels befestigt, so dass sich  dieser Körper mit der Spindel 2 um die     Axe         der Vorrichtung drehen kann. An dem Kör  per 5 ist ein länglicher Behälter 6 befestigt;  i u dem sich ein Reflektor 7 befindet, der  die Gestalt eines parabolischen Zylinders       aufweist.    Zwischen diesem Reflektor und  dem Behälter 6 befindet sich eine Röhre 8,  durch welche die Stromzuleitungsdrähte     ge-          f        ührt    sind. In der Brennlinie des Reflektors  befindet sich eine die     stabförmige    Licht  quelle bildende elektrische Leuchtröhre 9, die  aus einer Glasröhre mit erweiterten Enden  besteht.

   In diesen erweiterten Enden befin  den sich Glühkathoden 10 und 11, und       a@:usserdem    sind in der Röhre zwei     Hilfselek-          roden    1? und 13 angeordnet, die aus einem  Metalldraht bestehen. Diese Drähte bestehen  aus     Zirkonium,    das oberflächlich oxydiert  sein kann. Die beiden aus Drähten     bestehen-          den    Hilfselektroden 12 und 13 sind unab  hängig von den Glühkathoden 10 und 11  mit Stromzuleitungsdrähten versehen. Die  Leuchtröhre 9 ist mit Gas, zum Beispiel mit  Neon. unter einem Druck von 9 mm Queck  silber gefüllt. Die Röhre ist an dem Reflek  tor mit Hilfe der Bügel 14 befestigt.  



  Der aus Metall bestehende Behälter 6 ist  an jener     Seite,    an der sich die Leuchtröhre  9 befindet. mittelst einer einen Teil des  Deckels 16 bildenden Glasplatte     15    ab  geschlossen. An dem     obern    Ende des Be  hälters 6 befindet sich eine     Visierv        orrichtung          17,    die derart eingerichtet ist, dass das Rich  ten der Vorrichtung in einer vertikalen  Ebene möglich ist. Diese     Visiervorrichtung     kann zu diesem Zweck aus zwei kleinen,  parallelen, vertikalen Platten bestehen.

   Der  drehbare Teil der Vorrichtung kann mit  Hilfe eines Handgriffes 18, auf dem ein       Stromunterbrecher    in Form eines Druck  knopfes 19 angebracht ist, gedreht werden.  Der Reflektor ist zusammen mit der Licht  quelle um die vertikale     Axe    der Spindel 2  drehbar. Seine     Längsaxe    liegt mit dieser       Axe    in einer vertikalen Ebene.  



  Aus     Fig.    3 geht hervor, dass die Röhre 9  mit Hilfe einer     Wechselstromquelle    20 be  trieben werden kann. Diese Quelle kann aus  einem gewöhnlichen Wechselstromnetz von    220 V     bestehen.    In den     Hauptstromzufüh-          rungsleitern    befinden sich die Schmelzsiche  rungen 21 und der Schalter 22. Der Strom  für die Glühkathoden<B>1</B>0 und 11 wird von  dem Transformator 23     mit    einer Primär  %vicklung 24 und zwei Sekundärwicklungen  25 und 26 geliefert. Die Wicklung 25 ist  mit der Glühkathode 11 verbunden, während  die Wicklung 26 an die Glühkathode 10 an  geschlossen ist.

   Die Leiter 27 und 28, durch  die der     Hauptentladungsstrom    der Röhre 9  zugeführt wird, sind an die Mitten der  Sekundärwicklungen 25 und 26 angeschlos  sen. In Reihe mit der Entladungsröhre ist  die     Vorschaltimpedanz    29 geschaltet. Pa  rallel zu der Primärwicklung 24 ist die Pri  märwicklung 30 des Transformators 31 ge  schaltet. Die Sekundärwicklung 32 dieses  Transformators ist an die beiden Hilfs  elektroden 12 und 13 angeschlossen. Zwi  schen diesen Hilfselektroden und der Trans  formatorwicklung 32 befinden sich die  Widerstände 33, die den diesen     Hilfs-          entladungskreis    durchfliessenden Strom be  grenzen. In diesem Kreis liegt auch der  Unterbrecher 19.  



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich ist, sind die  verschiedenen Transformatoren und die  Drosselspule 29 in dem untern Teil des  Fusses 1 angeordnet, der mit einer Türe 34  versehen ist. Die verschiedenen Verbindungs  drähte sind zu einer biegsamen Schnur     35     vereinigt. Diese Schnur befindet sich im  Fusse 1 und zum Teil auch in dem kegel  förmigen Körper 5, wo eine     Abzweigung    zu  dem     Druckknopfunterbrecher    19 geführt  ist. Die verschiedenen Stromzuleitungsdrähte  durchlaufen ferner die Röhre 8 und sind an  die Enden der Leuchtröhre 9 angeschlossen.  Es wäre     selbstverständlich    auch möglich, die  'Transformatoren und die Drosselspulen und  andere Hilfsgeräte in dem Behälter 6 anzu  ordnen.

   Zu diesem Zweck könnte zum Bei  spiel der untere Teil des Behälters dienen.  Diese Hilfsgeräte sind bei der Verwendung  von     Niederspannungsleuehtröhren    nur von  geringem Umfang, so dass die Anordnung  dieser Geräte in dem Behälter 6 die Beweg-           lichkeit    des drehbaren Teils der     Vorrichtung     nicht beeinflusst. Der Transformator für den       Heizstrom    wird zweckmässig möglichst nahe  an der Röhre angeordnet.  



  Es ist selbstverständlich auch möglich,  die Stromzufuhr nicht     mittelst    eines bieg  samen Kabels erfolgen zu lassen, sondern an  dem     obern    Teil des Fusses 1 Schleifringe an  zuordnen, über welche am kegelförmigen  Körper 5 befestigte     Bürsten    gleiten können.  



  Die Spannung der Sekundärwicklung 32  wird derart gewählt, dass sie grösser als die  Spannung der     Wechselstromquelle    20 ist.  Beträgt letztere Spannung 220 V, so kann  die sekundäre     Transformatorspannung    zum  Beispiel     etwa    380 V betragen. Werden der  Schalter 22 und der     Druckknopfunterbrecher     19 geschlossen, so zündet unter dem gün  stigen Einfluss der     Hilfselektroden    12 und  13 in sehr kurzer Zeit die Entladung zwi  schen den Glühkathoden 10 und 11. Diese  Zündung der Entladung findet eigentlich in  jeder Halbperiode des Wechselstromes statt.

    Wird der     Druckknopfunterbrecher    19 ge  öffnet, so findet keine     Zündung    der Ent  ladung mehr statt. Auf diese Weise ist es  mit Hilfe des     Druckknopfunterbrechers    19  möglich, die Entladungsröhre nach Belieben  Licht ausstrahlen zu lassen, so dass es mög  lich ist, Morse-Signale oder andere Zeichen  auszusenden.  



  Infolge der Anordnung der Leuchtröhre  in dem zylindrischen Reflektor mit parabo  lischem Querschnitt werden die auf letzteren  auftreffenden Lichtstrahlen zu einem fla  chen Lichtbündel zusammengedrängt, dessen  Ebene     vertikal    liegt. In dem Falle, wo  einem sich bewegenden Flugzeug Signale  gegeben werden müssen, braucht man daher    nur dafür zu sorgen, dass sich das Flugzeug  beim Geben der Signale stets in dem verti  kalen Lichtbündel befindet. Dies kann der  Signalgeber auf einfache Weise durch Dre  hung des beweglichen Teils der Vorrichtung  erreichen. Das ' Richten des Lichtbündels  wird dabei nicht durch Änderungen der Höhe  des Flugzeuges erschwert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Leuchtvorrichtung nach Patentanspruch des Hauptpatentes, bei welcher die Mittel aus einem Reflektor bestehen, der die .von der in ihm angeordneten Lichtquelle auf ihn auftreffenden Lichtstrahlen zu einem flachen Lichtbündel zusammengedrängt, wobei die ser Reflektor zusammen mit der Licht quelle um die senkrechte Axe drehbar ist, und seine Längsaxe mit dieser Axe in einer senkrechten Ebene liegt, dadurch gelzenn- zeichnet, dass der drehbare Teil der Vorrich tung mit einer Visiervorrichtung versehen ist, und da,
    ss Mittel zur wechselweisen Ein- und Ausschaltung der Lichtquelle vorhanden sind. UNTERANSPRUCH: Leuchtvorrichtung nach Patsntanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle aus einer Leuchtröhre mii mindestens einer die Zündung fördernden Hilfselektrode be steht, und dass in dem Stromkreis dieser Hilfselektrode ein Unterbrecher liegt, mit dessen Hilfe Signale gegeben werden können.
CH167064D 1931-08-20 1932-08-17 Leuchtvorrichtung für die Luft- und Schiffahrt und dergleichen Zwecke. CH167064A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1092500B (de) * 1951-11-03 1960-11-10 Isolde Roebber Geb Matthies Leuchtender Wegweiser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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