CH167360A - Vorrichtung zur Schmierung von Achslagern, insbesondere für Schienenfahrzeuge. - Google Patents

Vorrichtung zur Schmierung von Achslagern, insbesondere für Schienenfahrzeuge.

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CH167360A
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Francis Matthews Edward
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Francis Matthews Edward
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  Vorrichtung zur Schmierung von     Achslagern,    insbesondere für Schienenfahrzeuge.    Vorliegende Erfindung geht von der Er  kenntnis aus, dass bei     Achslagern    mit     Be-          tropfung    des Achsschenkels     erhebliche          Schmiermittelmengen    auf den Achsschenkel  gefördert werden, die nicht, zur     Bildung,des     erstrebten ununterbrochenen     Schmiermittel-          filmes    in der Lagerfläche zwischen Achs  schenkel und     Lagerschale    erforderlich sind.

    Man hat zwar schon vorgeschlagen, durch  entsprechende Ausbildung der innern     Lager-          sc.halenfläche    diese     Schmiermittelmengen    zur  Tropfkante zurückzuführen und erneut auf  den Achsschenkel abzutropfen. Wird aber  bereits durch die primäre Zuführung des  Schmiermittels zum Achsschenkel .diejenige       Schmiermittelmenge    auf den Achsschenkel  gefördert, die zur Bildung des ununterbroche  nen     Sehmiermittelfilmes    erforderlich ist,  dann kann .die sekundäre Zuführung des  Schmiermittels nur den Charakter einer zu  sätzlichen     Sicherung    der     Schmiermittelzu-          fuhr    haben.

   Das Aufnahmevermögen der  Achsschenkeloberfläche für das Schmiermit-         tel    ist aber begrenzt, so dass Schmiermittel,  das teils von der primären, teils von der  sekundären Zuführung her auf die Achs  schenkeloberfläche gelangt, über den Schmier  mittelfilm, der auf diesem Achsschenkel  durch seine Oberflächenspannung     festhaftet     und mit dem Achsschenkel umläuft, hinüber  ungenutzt zum     Schmiermittelvorrat    zurück  strömt.<B>Ei</B> in derartiges Schmierverfahren     ist     somit unwirtschaftlich, .da     Schmiermittel-          mengen    zur Oberseite der Lagerschale geför  dert werden, die nicht in ihrer Gesamtheit  ausgenutzt werden.

   Hier setzt vorliegende  Erfindung in der weiteren Erkenntnis ein,  dass das Schmiermittel ausser seiner schmie  renden eine ebenso wichtige, kühlende Funk  tion ausübt, wenn es dem Achsschenkel in  möglichst grosser Menge zugeführt wird.  Durch die auf diese Weise bewirkte Abfuhr  wenigstens eines Teils der     Reibungswärme     bleibt die Viskosität und damit die Schmier  fähigkeit des     Schmiermittels,    :das sich zwi  schen den reibenden Teilen befindet, in höhe-           rem    Grade erhalten, als wenn die Reibungs  wärme weniger oder überhaupt nicht abge  führt würde.  



       Eine    auf Grund dieser Erkenntnisse aus  gebildete     Vorrichtung    zur Schmierung von       Achslagern,    insbesondere für Schienenfahr  zeuge, kennzeichnet sich erfindungsgemäss  dadurch, dass eine     pfannenförmige    Gegen  schale zur Tragschale     unterhalb    des Achs  schenkels in Verbindung mit oberhalb der       Gegenschale    angeordneten Tropfstellen zur  Zuleitung von Schmiermittel zur Gegenschale  vorgesehen ist,

   wobei die     Unterschale    auf  einen zur     Bildung    .eines     Sehmiermittelfilmes          zwischen    Achsschenkel und Unterschale     er-          fürderlichen    Abstand einstellbar ist. Diese       Zuleitung    kann dabei unmittelbar wie auch  mittelbar über .den     Achssehenkel    erfolgen. Es  wird also das hochgeförderte     Schmiermittel     seiner gesamten Menge nach ausgenutzt, in  dem es zunächst zur Schmierung dient, wäh  rend der Rest zur Kühlung der Lagerfläche  verwandt wird.

   Für     diese    Wirkung ist es un  erheblich, ob die eigentliche Schmierung des  Achsschenkels von der Tragschale oder von  der Unterschale     aus    bewirkt wird, weil der  Rest des     Schmiermittels    in jedem Falle seine  kühlende     Wirkung    ausübt, indem er in der  Unterschale aufgefangen und unter Kühlung  des     Achsschenkels    diesem     zugeführt    wird.

    Die Zuführung des Schmiermittels zur Unter  schale durch     Tropfung    hat dabei den beson  deren Vorteil,     dass    das Schmiermittel die Un  terschale in jedem Falle,     unabhängig    von der       jeweiligen    Höhenlage derselben, erreicht,  ohne     dass    man an .die Zuleitung über biegsame  Leitungen, Gelenkrohre usw. angewiesen ist;       derartige    unzuverlässige Zuführungseinrich  tungen wären erforderlich, wenn man das  Schmiermittel der Unterschale aus dem       Schmiermittelvorrat    unmittelbar zuleiten  würde.  



  Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise  Ausführung eines mit der erfindungs  gemässen Schmiervorrichtung versehenen       Achslagers,    und zwar gibt       Abb.    1 einen senkrechten Längsschnitt  durch .das     Achslager    wieder, während         Abb.    2, in ihrer linken Hälfte einen senk  rechten Querschnitt durch das     Achslager     nach Linie     II-II    der     Abb.    1 zeigt. Die  rechte Hälfte stellt eine Stirnansicht auf das       Achslager    dar.  



  In beiden Abbildungen bezeichnet 1 den  Achsschenkel, auf welchem die obere Trag  schale 2 aufliegt. Ausser der     obern    Trag  schale ist eine     pfannenförmige,    das heisst mit  ihrer Lagerfläche zum Achsschenkel nicht  konzentrische Unterschale als     Gegenschale     zur Tragschale angeordnet. Oberhalb der  Unterschale sind Tropfstellen 4 angeordnet.  Diese Tropfstellen werden von .der Lager  schale 2 in Form von Tropfkanten, die sich  über die Gesamtlänge des Achsschenkels er  strecken, gebildet. Ein mit dem Achsschenkel  1 umlaufendes Förderorgan 5 fördert das       Schmiermittel    zunächst in den obern Teildes       Achslagergehäuses    7.

   Bei geringeren Ge  schwindigkeiten tropft es von den Tropf  spitzen 8 des Förderorganes auf die     Vorkra-          gung    9 der Tragschale 2. Von der     Vorkra-          gung    9 gelangt es über Längsnuten 10 auf  der Oberseite der Tragschale und über die  kurzen Bohrungen 11 an die     Tropfkante    4,  um     von    dieser aus in die keilförmigen Ein  laufräume 12 zwischen Unterschale 3     und          Achssehenkel    1. zu gelangen.

   Bei grösseren  Geschwindigkeiten wird das 01 vom     Förder-          organ.    5 in den     Schleudergehäuseteil    13 des  Gehäuses 7     abgeschleudert.    Es gelangt dann  über die im Schleudergehäuse vorgesehenen  Rillen 14 und die     Abtropfkanten    15 wieder  auf die     Vorkragung    9, um auf die schon be  schriebene     Art    und Weise     zu,der    Tropfkante  4 und über diese in die     Einlaufräume    12 ge  führt zu werden.

   Es wird also das Schmier  mittel der Unterschale über oberhalb dersel  ben angeordnete Tropfstellen 4     unmittelbar     zugeleitet, und zwar seiner insgesamt geför  derten Menge nach, so,     @dass    es infolge der -dem  Förderorgan 5 eigentümlichen     Überschussför-          derung    nicht nur seine schmierende, sondern  auch seine kühlende Wirkung auszuüben ver  mag. Durch Kühlhaltung der Lagerflächen  bleibt somit die Viskosität und Schmierfähig  keit des     Schmiermittels    der vollen Höhe nach      erhalten. Die erfindungsgemässe Wirkung  würde aber auch dann eintreten, wenn sich  die Tropfkante oberhalb des Achsschenkels  befinden würde.

   In diesem Falle würde ledig  lich eine     zweite        Schmiermittelfilmbil@dung     zwischen Tragschale und Achsschenkel ein  treten und hierzu ein Teil des     Schmiermittels     verbraucht werden, während der im Über  schuss geförderte Rest mit Sicherheit in die  keilförmigen     Einlaufräume    zwischen Achs  schenkel und     pfannenförmiger    Unterschale  gelangt und dort neben einer zweiten Schmie  rung die erstrebte Kühlung des Achsschen  kels und damit der Lagerflächen bewirkt.  



  Da sich der     Achsschenkeldurchmesser    im  Betrieb durch Verschleiss und Nachbearbei  tung ändert, ist die     Unterschale    zur Anpas  sung in der Höhenlage gegen den Achs  schenkel verstellbar. Zu diesem Zweck weist  sie seitlich je eine     Ausnehmung    16 auf, in  der sich ein Keil 17 führt. Die Keile 17  weisen an ihrer Vorderseite einen rechtwink  lig abgebogenen Lappen 18 auf. Der Lappen  enthält eine     Bohiling        2(#    und eine durch diese  hindurchgeführte Kopfschraube 21. Die  Kopfschraube 21 ist in eine mit Gewinde ver  sehene Bohrung 22 eingeschraubt, die in der  Wandung des Gehäuses 7 vorgesehen ist.

   Je  mehr die Kopfschraube 21 in die Gehäuse  bohrung 22     hineingedreht    wird, desto mehr  wird der Keil 17 in die keilförmige     Atisneh-          mung    16 hineingezogen, so     dass    die Unter  <B>21</B> 3 angehoben und so. eingestellt werden    kann,     dass    sich über die keilförmigen Ein  laufräume 12 ein     Sehmiermittelfilm    zwischen  ihr und dem Achsschenkel     bilden    kann. In  üblicher, nicht näher gezeichneter Weise wer  den die Schraubenköpfe 21 in der jeweiligen  Einstellage der Unterschale 3 gesichert.

   Die  Keile 17 ruhen dabei unmittelbar auf Ge  häusevorsprüngen 23 auf,     so,dass    die Ablei  tung der Vertikalstösse auf das Gehäuse ge  sichert ist. Ein     lappenartiger    Vorsprung 24  der Unterschale 3 liegt dabei zwischen den  beiden Gehäusevorsprüngen 2'3, so dass die  auf die     Unterschale    3 ausgeübten     Achsial-          stösse    über diese Lappen 24 und über die  Gehäusevorsprünge 23 sofort auf das Ge  häuse 7     abgeleitet    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Schmierung von Achs lagern, insbesondere für Schienenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Achsschenkels eine pfannenförmige Gegen schale zur Tragschale in Verbindung mit oberhalb der Gegenschale angeordneten Tropfstellen zur Zuleitung von Schmiermittel zur Gegenschale vorgesehen ist, wobei die Unterseha.le auf einen zur Bildung eines Schmiermittelfilmes zwischen Achsschenkel und Unterschale erforderlichen Abstand ein stellbar ist.
CH167360D 1931-08-12 1932-07-25 Vorrichtung zur Schmierung von Achslagern, insbesondere für Schienenfahrzeuge. CH167360A (de)

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CH167360D CH167360A (de) 1931-08-12 1932-07-25 Vorrichtung zur Schmierung von Achslagern, insbesondere für Schienenfahrzeuge.

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