CH167364A - Bremseinrichtung, insbesondere für schnell fahrende Triebfahrzeuge. - Google Patents

Bremseinrichtung, insbesondere für schnell fahrende Triebfahrzeuge.

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CH167364A
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CH
Switzerland
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brake
braking device
magnets
braking
lifting cylinder
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Inventor
Knorr-Bremse Aktiengesellschaft
Original Assignee
Knorr Bremse Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H7/00Brakes with braking members co-operating with the track
    • B61H7/02Scotch-blocks, skids, or like track-engaging shoes
    • B61H7/04Scotch-blocks, skids, or like track-engaging shoes attached to railway vehicles
    • B61H7/06Skids
    • B61H7/08Skids electromagnetically operated

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)

Description


      Breynseinrichtung,    insbesondere für schnell fahrende Triebfahrzeuge.    Gegenstand der     Erfindung    ist eine Brems  einriohtung, die insbesondere für schnell fah  rende Triebfahrzeuge bestimmt ist und aus  einer pneumatischen Bremse (Druckluft- oder  Unterdruckbremse) in Verbindung mit einer       elektromagnetischen    Schienenbremse besteht,  wobei letztere nur dann in Wirksamkeit ge  setzt wird, wenn mittelst der ersteren eine  Schnell- oder Notbremsung     ausgeführt,.    wird.  



  Die Erfindung besteht nun darin,     dass    bei  einer solchen bekannten Bremseinrichtung  die Schaltmittel für die elektromagnetische       Schienenbremse    durch das Betriebsmittel der  pneumatischen Bremsen derart überwacht  werden,     da.ss    sie nur dann in diejenige Stel  lung gelangen, bei der die     elektromagnetisohe     Schienenbremse wirksam wird,     wenn,das    ge  nannte Betriebsmittel sich unter den für :das       Zustandekommen    einer     Schnellbremsung    er  forderlichen Bedingungen befindet.  



  Die Steuerung derjenigen     Mittel,    durch  die die     Schienenbremsmagnete    bei Nicht-    gebrauch von den Schienen gehoben, im Falle  .der Schnellbremsung aber auf sie herabge  senkt werden können, erfolgt vorzugsweise in  Abhängigkeit von der Schaltung und Unter  brechung des Erregerstromes der elektro  magnetischen     Schienenbremse,    also in dersel  ben Abhängigkeit von dem Betriebsmittel für  die pneumatische Bremse, die zwischen letz  terem und dem Betriebsstrom der elektromag  netischen Schienenbremse besteht.  



  Auf .der Zeichnung ist     :das    Schema eines  Beispiels einer derartigen     Bremseinrichtung     in     Fig.    1 veranschaulicht und     Fig.    2 zeigt       eine        Ausführungsform,    durch die gewisse  nachteilige Erscheinungen, die bei der Aus  führungsform der Erfindung nach     Fig.    1 ge  legentlich     auftreten    können, die weiter unten  erläutert sind, unmöglich gemacht werden.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    1 ist  a der     Hauptluftbehälter,    der mittelst einer  besonderen     Druckleitung    b mit den gleichen  Behältern weiterer im     Triebwagenzuge    be-           findlicher        Fahrzeuge        und    mit dem Führer  bremsventil c     verbunden    ist. d ist die Brems  leitung, in der zwecks Bremsens der Druck,  verringert, zwecks     Lösens    erhöht wird.

   e ist  ein an die Bremsleitung d angeschlossener       Betätigungszylinder    für den     Stromschalter    f,  der in dem Stromkreis angeordnet ist, der von  der Batterie g ausgeht und an den mittelst       des        Schalters    f der Elektromagnet     lt    eines  Steuerschiebers, so wie die Spulen der     Schie-          nenbremsmagnete    i     angeschlossen    werden       können.     



  Der Elektromagnet     lt    dient zur Bewegung  eines Steuerschiebers     7c,    der, je nach seiner  Stellung, die     Druckleitung    b entweder mit  dem     Raum   <I>l</I>     unterhalb    eines Kolbens<I>m</I> oder,  unter Entlüftung dieses     Raumes    Z, die Druck  leitung b mit dem Raum unterhalb eines       Kolbens        n    verbindet, der andernfalls entlüf  tet ist.

   Der Bremsmagnet i hängt an der  Stange des Kolbens     in,    auf die eine Sperrvor  richtung,     beispielsweise        ein.        bekanntes        Kugel-          klemmgesperre    o,     einwirkt,    das     mittelst    des  Kolbens     n    gelöst werden kann.  



  Die     Wirkungsweise    der     Einrichtung    ist  folgende:  Wird zwecks einer Betriebsbremsung der  Druck     in    der     Bremsleitung    d ermässigt, so  hält der     Kolben    p im Schaltzylinder e trotz       Sinkens    des Luftdruckes den Schalter f ge  öffnet, die     Schienenbremsmagnete    bleiben in  ihrer angehobenen Stellung     und    ausser Wirk  samkeit.  



       Wird,der        Bremsleitungsdruck    auf den Be  trag     ermässigt,    .der der     Schnellbremsung    ent  spricht, so     wird    ,die     Belastung    des Kolbens p  so gering,     dass    dessen Belastungsfeder ihn zu  verschieben vermag.

   Der Schalter f verbin  det -dann die Stromquelle g mit dem Elektro  magneten h     und    mit den     Schienenbremsmag-          neten   <I>i.</I> Der Schieber<I>k</I> verbindet den Raum<I>l</I>  unterhalb .des     Kolbens    m     mit,der    Aussenluft  und den Raum unterhalb des Lösekolbens n  .des     Klemmgesperres    mit der     Druckleitung        b,     die Sperrung wird gelöst und der Schienen  bremsmagnet sinkt auf die Schiene,

   auf die  er -durch     elektromagnetische    Kraft fest an  gepresst     wird.       Bei dieser     Ausführungsform    der Bremse       kann    es     gelegentlieh    vorkommen, dass   wenn     :

  das    Fahrzeug während einer längeren       Betriebspause    abgestellt     wird    - der Druck  in der     Bremsleitung        d-.    -durch die niemals völ  lig zu vermeidenden     Undichtigk        eiten    verloren  geht oder stark abnimmt, hierbei     wird    der  Schalter f geschlossen,     und    der Elektromag  net lt der Steuerventile wird erregt, die       Schienenbremsmagmete    werden auf die Schie  nen herabgesenkt und es     wird    ihnen Erreger  strom zugeführt; dadurch kann die     Batterie     entladen werden.  



  Um dies zu verhüten wird - wie in       Fig.    2 angedeutet - ein     Druckluftschalter    r  in die von der     Batterie    g zum Schalter f füh  rende Leitung eingefügt, der .durch den im  Behälter     a    herrschenden Druck in der Stel  lung für     Stromschluss    gehalten wird, beim  Sinken dieses. Druckes aber auf einen Wert,  der unter dem normalen, in der Bremsleitung  d herrschenden Druck liegt, geöffnet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bremseinrichtung, insbesondere für schnell fahrende Triebfahrzeuge, bestehend aus einer pneumatischen Bremse in Verbindung mit einer elektromagnetischen Schienenbremse, die nur bei Schnell- oder Notbremsungen wirksam wird, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Schaltmittel für die elektromagnetische Schienenbremse derart unter dem Einfluss -des Betriebsmittels der pneumatischen Bremsein richtung stehen, dass sie in die die Wirksam keit der elektromagnetischen Bremse herbei führende Stellung gelangen, nur wenn das Betriebsmittel der pneumatischen Bremse sich unter den für die Herbeiführung der Schnellbremsung erforderlichen Bedingungen befindet.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Bremseinrichtung nach Patentanspruch, bei .der die Bremsmagnete im Falle des Nichtgebrauches durch einen Hubzylinder in bestimmtem Abstand von den Schieiden gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass. die Steuervorrichtung für den Hub- zylinder der elektromagnetischen Schie nenbremse gleichzeitig mit deren Schalt vorrichtung im Sinne des Herabsenkens der Bremsmagnete auf die Schienen wirk sam wird. z.
    Bremseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Betriebsmittel für den Hubzylinder der Bremsmagnete in einem Raum auf Vorrat gehalten wird, der gleichzeitig das Betriebsmittel für die pneumatische Bremse enthält. 3. Bremseinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeiehnet, dass die Hubvorrichtung für die Bremsmagnete mit einer Sperrvor- riehtung versehen ist, :die zugleich mit dem im Hubzylinder für die Bremsmag nete befindlichen Betriebsmittel wirkungs los gemacht wird.
    Bremseinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis<B>3,</B> dadurch ge- kennzeichnet, dass das Betriebsmittel für den Hubzylinder .der Bremsmagnete und .das Auslösemittel für deren SperrvGrrich- tung durch einen elektramagnetisch ge steuerten Verteiler überwacht werden, des sen Erregerstroiu gleichzeitig mit dem Er regerstrom der Bremsmagnete geschlossen und unterbrochen wird.
    5. Bremseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuer strom, für :die Hubvorrichtung der elek tromagnetischen Schienenbremse über einen Druckmittelschalter (r) geführt ist, dessen Schaltzylinder an den Druckmittel- behälter <I>(a</I>) angeschlossen ist und der die Stromleitung unterbricht, wenn der Druck im Behälter unter seinen Normalwert sinkt, um bei abgestelltem Fahrzeug ein Ansprechen der Schienenbremse und da durch bedingte Erschöpfung der Strom quelle zu verhüten.
CH167364D 1932-04-21 1933-03-28 Bremseinrichtung, insbesondere für schnell fahrende Triebfahrzeuge. CH167364A (de)

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