CH167740A - Schneepflug für Zug- oder Druckkraft. - Google Patents

Schneepflug für Zug- oder Druckkraft.

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CH167740A
CH167740A CH167740DA CH167740A CH 167740 A CH167740 A CH 167740A CH 167740D A CH167740D A CH 167740DA CH 167740 A CH167740 A CH 167740A
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CH
Switzerland
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plow
snow
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snow plow
pulling
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Schedl Max
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Schedl Max
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H5/00Removing snow or ice from roads or like surfaces; Grading or roughening snow or ice
    • E01H5/04Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material
    • E01H5/06Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by non-driven elements, e.g. scraper blades, snow-plough blades, scoop blades
    • E01H5/067Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by non-driven elements, e.g. scraper blades, snow-plough blades, scoop blades by side-wing snow-plough blades

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Cleaning Of Streets, Tracks, Or Beaches (AREA)

Description


      Schneepflug    für Zug- oder Druckkraft.    Den     Gegenstand    vorliegender Erfindung  bildet ein Schneepflug mit seitlichen     R.äu-          inungsflügeln,    der sich von den bisher be  kannten Schneepflügen dadurch unterschei  det, dass die Steuerung des Pfluges durch die  während der Fahrt einzeln einstellbaren Räu  mungsflügel erfolgt. Zu diesem Zwecke wird  der auf der zu     verschwen:kenden        .Seite    be  findliche Räumungsflügel weiter ausge  schwenkt und -der Räumungsflügel der ge  genüberliegenden     ,Seite    entsprechend einge  zogen.

   Dadurch erfolgt die Schwenkung, weil  der Hemmungswiderstand auf der Innenseite  der     Schwenkkurve    grösser wird     als    auf der  gegenüberliegenden Seite, wobei die frei  gemachte Fahrbahnbreite auch in .den Kurven  zum mindesten gleich, wenn nicht grösser  wird, als in der geraden Strecke, ein Er  fordernis, das heutzutage bei erhöhtem  Kraftfahrzeugverkehr und der dadurch in  den Kurven verbreiterten Landstrasse Rech  nung trägt.

   Um das     Abgleiten    oder Schlin  gern des Pfluges,     insbesondere    während der       Versehwenkung    der     Raumflügel    zu verhin  dern, ist in der     Mittelachse    des Pfluges eine    Mittelschiene vorgesehen, an deren     hintern,     zweckmässig     weitausladendem    Ende eine  Kufe vorgesehen     ist,    die belastet     wird.          Zweckmässigerweise    erfolgt die Belastung der  Kufe durch den     Schiebemotor.    Es hat sich  nun gezeigt, dass diese Art der Steuerung für  enge Kurven in Ortschaften und dergleichen  nicht genügt.

   Zu diesem Zweck ist dem       Pfluge    zweckmässig ein     Vorpflug    vorgesetzt,  der vom Führersitz des Pfluges aus gesteuert  werden kann.  



  Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist auf     _der    beiliegenden Zeichnung in bei  spielsweisen Ausführungsformen veranschau  licht, und es stellen dar:       Fig.    1 eine Draufsicht auf     einen.Schnee-          pflug    mit     festem        Vorpflug,          Fig.    2 einen     Längsschnitt    durch diesen       Pflug,          Fig.    3 eine Seitenansicht des durch ein       Motorfahrzeug        geschobenen,Schneepfluges,

            Fig.    4 die Anordnung der Steuerung des       Vorpfluges    bei einem     Pfluge    gemäss     Fig.    1  bis 3, jedoch mit beweglichem     Vorpflug,              Fig.    5 die Draufsicht auf     Fig.    4,       Fig.    6 den Lenkbock des Pfluges in Vor  deransieht,       Fig.    7 den Steuerungsblock in Vorderan  sicht.  



  Eine .Schiene 1 aus Profileisen, bei  spielsweise eine     U-Schiene,    ist mit einer  Schlittenkufe 2 versehen und trägt an ihrem  Kopfende eine     Rahmenkonstruktion    4. Die  Rahmenkonstruktion 4 besitzt     eine    gabel  förmig ausgebildete Abstützung 5 gegen eine  weitere Rahmenkonstruktion 6 am vordern  Drittel .der .Schiene 1.

   Die Aussenseite des  Rahmens 4 ist mit Augen versehen, über  welche die Augen 7 zweier Vorderwände 8  zu liegen kommen, .die durch mit Ösen ver  sehene, herausnehmbare Achsen 9     bezw.    10  gelenkig an der Rahmenkonstruktion 6 be  festigt     sind.    Die vordern     #Schneepflugwände     bilden einen Winkel und     sind,durch        ineinan-          dergreifende    Ösen 11, 12 und einer gemein  samen Achse 13     zusammengehalten.    Zwi  schen den     Angeln    11 und 12 ist an der Achse  13 ein Zughaken 14 befestigt, der zur Ent  lastung der Achse 13 durch eine Zugstange  15 mit dem Rahmen verbunden ist,

   durch  welchen der Zug auf die Schiene 1 übertragen       wird.    Das obere Ende der Achse 13 ist mit  einer Schelle 16 versehen, durch welche eine  Deichsel 17 geführt     werden    kann, die in  einer Schelle 18, die am Rahmen 4 sich     be-          fin.det,    gesichert ist. Der Rahmen 6 stützt  sieh auf zwei seitlich von der ;Schiene 1 an  geordnete     Schlittenkufen.    3 gegen. den Boden  ab. An     .den    beiden Aussenseiten des Rahmens  6 sind Öffnungen angebracht, in welche die       Platten    19 der durch Profileisen 20 versteif  ten     Räumungsflügel    21 zu liegen kommen.

    Eine mit einer Öse versehene, herausnehm  bare Achse 22 befestigt die Räumungsflügel  21 drehbar an     dem    Rahmen 6. Jeder der  Räumungsflügel 21 bildet einen stumpfen,       ungleichachenkligen    Winkel,     dessen    kurzer  Schenkel 23 sich gegen die Innenseite der  vordern     Schneepflugwände    8 anlegen,, und  zwar so, dass die     hintern        Sehenkel    der     Räu-          mungsflügelwinkel    bei dieser Stellung pa  rallel zur Fahrbahn stehen. Auf dem Rah-         men    6 ist eine Plattform 24 befestigt., auf  der -ein Kutschbock 25 lösbar     befestigt    ist.

    Zwei     iSchneckengetriebe    26 sind unabhängig  voneinander vor dem .Sitz 2,5 im Rahmen 6  in gleicher Höhe .gelagert und können je  .durch ein Handrad 27 vom Sitz aus     betätii_gt     werden. Um eine vertikale Welle 28 des  -Schneckenrades des Getriebes 26 wickelt sich  ein Zugmittel 29, eine     Kette    oder     Jerglei-          chen.    Dabei kann das     Zugmittel    direkt auf  der     Welle    28 oder über eine an ihr .befestigte  Trommel oder dergleichen aufgewickelt sein.

    Das Zugmittel ist einerseits an dem kurzen       Räumungeflügelschenk-el    23, anderseits an  einem Stab 30 befestigt, der auf den Platten  19     des    Räumungsflügels 2.1 und an dessen  Achse 22 befestigt ist und mit -den ,Schen  keln des     Räumungsflügelwinkels    einen Win  kel     bildet.    Die Länge des     Zugmittels    29 ist  an seinen     Befestigungsstellen    verstellbar.

         Durch    die Anordnung von Schneckentrieb  und Winkelhebel können die beiden     Räu-          mungsflügel    leicht während der Fahrt von  Hand aus verstellt werden, wobei     .das,Schnek-          kengetriebe    so hoch liegt, dass es durch  Schnee oder :Schmutz nicht verunreinigt wird  und durch eine einfache, in der Zeichnung  nichtdargestellte Blechhaube geschützt wer  den     ;kann.     



  Die     Räumungsflügel    21 tragen je eine       Pflugschar        Zil,    welche zur Auflockerung -der  von den     vordern        Flügeln    8     beiseite    gescho  benen     (S.ehneemassen    .dient, um .die Arbeit des       hintern        Raumflügels    zu     erleichtern.    Sämt  liche herausnehmbaren Achsen 9, 10, 13, 22  sind durch in der Zeichnung nicht darge  stellte Ketten oder     dergleichen,    gegen ihren  Verlust im herausgenommenen Zustande     ge-          ,

  sichert.    Für die Betätigung des     @Schnee-          pfluges    durch ein schiebendes     Notorfahrzeug     32 ist am Rahmen 6 eine     Kupplungsvarrich-          tung    33 vorgesehen, die am Rahmen des  schiebenden Fahrzeuges angekuppelt wird.

    Durch diese Anordnung wird das Angreifen  des Fahrzeuges dicht an der Drehachse des  unbelasteten Pfluges, die als durch die Mitte  des Rahmens 6 hindurchgehend zu denken  ist,     ermöglicht.    Eine sichere Führung des      Schneepfluges wird durch die Kufe 2 der       Mittelschiene    1, die in der Mitte zwischen  den Rädern des schiebenden Fahrzeuges liegt,  gewährleistet,     wobei    das Fahrzeug mit sei  nem Gewicht einstellbar auf die Mittel  schiene 1 drücken kann.  



  Am Unterträger 34 sind bewegliche  Kufen 3     vorgesehen.    Das Fahrzeug, das den  Pflug bewegen soll, wird an einem Joche 35       befesti"@t,    wobei das Joch 35 sich um einen  Zapfen 3 3     verschwenken    kann, so     da.ss    eine  gewisse     Bewegliebkeit    besteht. Bei dem  Schneepflug gemäss     Fig.    4 bis 7 ist am     vor-          dern    Ende des Trägers 1 der in     Fig.    6 ver  anschaulichte     Lenkbock    des in     !diesem    Falle       beweglichen        Vorderpfluges    vorgesehen.

   Die  ser Lenkbock besteht aus zwei     obern    und  zwei untern Armen 37     bezw.    36, an welchen  die Räumwände 36 befestigt sind, die zu  einem Keil auslaufen. Der     Lenkbo*    -ist  um eine Achse 39     bezw.    um zwei Zapfen 39  und 40     verschwenkbar    und die     Verschven-          kung    wird bewirkt durch ein     Schraubenrad     41 und eine Schnecke 42, die vermittelst der  Welle 43 und der Kurbel 44 ebenfalls vom       Steuerbook,    in     Fig.    7 veranschaulicht, be  tätigt werden kann.

   Der     Bedienungsmann     sitzt dabei auf dem vorgesehenen .Sitz 25.  Die     Raumflügel    38 des vordern Pflugge  stelles werden     zweekmässigerweise,durch    eine  Scharnier 45 unterteilt, so. dass, die     hintern     Enden 46 des Räumflügels stets gegen die  Wange 23 des hintern Räumflügels 21 zum  Anliegen kommen.  



  Bei Kurvenfahrten wird ausser der ent  sprechenden Vorstellung der     Räumflügel    21  durch Drehung an der Kurbel 44 .der Vor  pflug um die Achse 39, 40     verschwenkt,    so  dass die Kurvenseite eine gebogene     hohle,    Flä  che bildet, wodurch der Druck auf diese  Seite noch vergrössert wird und der Pflug  selbst in engen Kurven fahrbar     ist.    Der Füh-         rer    des Antriebsfahrzeuges, dessen Steuerung  unabhängig von der .des Pfluges ist, hat  natürlich die     Möglichkeit,    mit der     Steuerung     des Kraftfahrzeuges nachzuhelfen,

       bezw.    er       muss    den Einschlägen des Pfluges entspre  chend folgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schneepflug mit seitlichen Räumungs flügeln für Zug- oder Druckkraft, dadurch gekennzeichnet, .dass die Räumungsflügel (21) mit einem zentral angeordneten Windwerk (26, 27, 28) so verbunden sind, dass sie wäh rend -der Fahrt einzeln ein- oder ausge schwenkt werden können, und dass der Pflug durch eine an einer mittleren Längsschiene (1) rückwärts gelagerte, belastete Kufe (2) geführt ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Schneepflug nach Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, dass der Pflug mit einem vom Führersitz :des Hauptpfluges aus verschwenkbaren Vorpflug versehen ist, dessen Räumungsflächen gelenkig un terteilt .sind und die Spitze des Haupt pfluges übergreifen. 2. Schneepflug nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, .dass vom Führersitz des Hauptpfluges so wohl ,der Vorpflug, als auch die seitlichen Räumungsflächen. des Hauptpfluges ver stellt und gesteuert werden können. 3.
    Schneepflug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, .dadurch ge kennzeichnet, dass die Kufen am Gestell des Vorpfluges fest, dagegen ;die Kufen des Hauptpfluges frei beweglich angeord net, sind.
CH167740D 1933-03-01 1933-03-01 Schneepflug für Zug- oder Druckkraft. CH167740A (de)

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