CH167944A - Leuchtdrahthalterung für beliebig geformte Leuchtröhren. - Google Patents
Leuchtdrahthalterung für beliebig geformte Leuchtröhren.Info
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Description
Leuchtdrahthalteruug für beliebig geformte Leuchtröhren. Um in beliebig geformten Leuchtröhren den Leuchtfaden einbringen zu können, wurden bisher durchwegs flexible Halterungen ver wendet, die aus Drähten von entsprechend hohem Schmelzpunkt gebildet waren. Diese Halterungen haben mancherlei Nachteile; so war es nicht möglich, die Abstände der Leucht- drahtstützen (Schweineschwänzchen) dauernd gleich zu erhalten, da durch das Einziehen in das Leuchtrohr notwendig ein Ausziehen der Halterung erfolgte und damit eine Ver änderung des Abstandes der einzelnen Leucht- drahtstützen verbunden war.
Auch waren die grossen Metallmengen dieser Halterung der Erzielung eines reinen Hochvakuums sehr hinderlich.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfin- findung bildet nun eine neuartige Leuchtdraht- halterung für beliebig geformte Leuchtröhren, bei der Halterungselemente aus Clas, z. B. Glasstäbehen oder Glasröhrchen, die Stützen des Leuchtdrahtes tragen und mittelst durch einen Schmelzvorgang mit ihnen verbundener, metallischer Verbindungen zu einer schmieg samen Nette verbunden sind. Diese Kette ist mittelst seitlicher Abstützungen derart gegen die Innenwand des Leuchtrohres abgestützt, dass der Leuchtfaden zentrisch in diesem fixiert wird.
Diese Halterung hat den Vor teil, dass sie nur wenig Metallteile benötigt, ihrer besonderen Ausgestaltung wegen aber in jeder beliebig geformten Röhre verwendet werden kann.
Die beiliegende Zeichnung zeigt mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes.
Fig. 1 zeigt eine aus Glasstäbchen ge bildete Halterung in Ansicht; Fig. 2 zeigt eine Halterung aus Glasröhr chen hergestellt Fig. 3 zeigt eine Halterung nach Fig. 1 in einem gekrümmten Rohr; Fig. 4 zeigt eine Halterung nach Fig. 2 in einem gekrümmten Rohr; Fig. 5, 6 und 7 zeigen verschiedene seit liche Abstützungen für solche Halterungen; Pig. 8 und 9 zeigen die Anbringung von Farbfiltern an solchen Halterungen.
Die neuartige Halterung besitzt einzelne kleine Glasstäbchen 1, die mittelst einge schmolzener, kurzer Drähte 2 flexibel mitein ander verbunden sind. Diese Glasstäbe 1 tragen an passenden Stellen die Leuchtdraht- stützen 3, durch welche der Leuchtfaden 4 abgestützt wird. An einzelne dieser Glas stäbchen 1 sind federnde Halbringe 5 (Fig. 5) aus Draht angesetzt, mittelst welchen sich die ganze Halterung gegen die Innenwand des Leuchtrohres abstützt.
Diese Halterung hat den Vorteil, dass hier bei nur ganz wenige metallische Teile ver wendet werden, so dass die bei andern Halte rungen entstehenden Schatten vollkommen vermieden werden und eine schädliche Be einflussung des Vakuums unmöglich ist. Die Verbindung der Glasstäbchen 1 durch kurze, eingeschmolzene Drahtfäden 2 verhindert aber sowohl ein unliebsames Ausdehnen der gan zen Halterung, als auch ein Verdrehen der selben um ihre Längsachse, wodurch jede mögliche Beschädigung des Leuchtfadens hint angehalten wird.
Um diese metallische Verbindung der ein zelnen Glasteile aber auch als Rückleiter für den elektrischen Strom verwenden zu können, erscheint es zweckmässig, die in Fig. 2 ge zeigte Variante dieser Halterung anzuwenden, bei welcher Glasröhrchen 6 als Halterungs- elemente des Leuchtdrahtes 4 in dem Rohr 7 verwendet werden. Diese Glasröhrchen 6 sind über einem Metallband 8, zum Beispiel aus Molybdän, aufgezogen und mit ihrem einen Ende, bei 9, durch Anschmelzen mit diesem verbunden, während das andere Ende der Glasröhrchen 6 frei bleibt, wodurch eine be sondere Schmiegsamkeit dieser Halterung ge währleistet ist.
Ist in Fig. 5 die seitliche Abstützung die ser Halterungen gegen die Innenwand des Glasrohres 7 mittelst Halbringen 5 aus Draht dargestellt, so zeigen die Fig. 6 und 7 andere Ausführungen, und zwar mittelst Drahtdrei ecken 1.0 oder mittelst seitlicher Glasstützen 11. Diese letzteren Abstützungen, insbeson- dere aber jene mittelst der Drahtdreiecke 10 (Fig. 6), haben den Vorteil, sich nur punkt weise gegen die Innenwand des Rohres 7 ab zustützen und so allfällige Schattenbildungen auf ein Mindestmass zu reduzieren.
Um in gebogenen Rohren, welche nur von einer Seite aus, zum Beispiel in der Richtung des Pfeiles a (Fig. 4) gesehen werden, die Halterung stets an der dem Beschauer ab gewandten Seite des Rohres 7 anordnen zu können,, wird dieselbe, wie aus Fig. 4 ersicht lich, zwei- oder mehrteilig hergestellt und die einzelnen Halterungsteile durch Drahtringe 12 derart miteinander verbunden, dass die Halte rung in dem Rohr 7 wechselweise an der Innen- oder an der Aussenseite anliegt.
In den in Fig. 8 und 9 im Querschnitt dar gestellten Leuchtröhren 7 sind an dem je weiligen Leuchtdrahtträger 6 seitliche Stützen 13 aus Draht (Fig. 8) oder aus Glas (Fig. 9) angeordnet, welche farbige Glasstäbe 14 tra gen. Durch diese werden auf dem in unbe leuchtetem Zustande, zum Beispiel milch weissen Leuchtrohr 7 bei Beleuchtung des selben entsprechend gefärbte Längsstreifen erzeugt, so dass derartige mehrfarbige Leucht- rohre sehr zweckmässig zu Dekorationszwecken aller Art verwendet werden können.
Bei zum Beispiel halbkreisförmig gebogenen Leucht röhren 7 ist es nötig, die Farbfilterstäbe 14 vorerst in dem erforderlichen Radius zu bie gen, ehe sie in das gebogene Rohr 7 einge bracht werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Leuchtdrahthalterung .für beliebig ge formte Leuchtröhren, gekennzeichnet dadurch, dass Halterungselemente aus Glas, welche die Leuchtdrahtstützen tragen, mittelst durch einen Schmelzvorgang mit ihnen verbundener, metallischer Verbindungen zu einer schmieg samen Kette verbunden sind, die sich mit- telst an einzelnen Halterungselementen an geordneter seitlicher Stützen derart-gegen die Innenwand des Leuchtrohres abstützt,dass der von dieser Halterung getragene Leucht- draht zentrisch in dem Leuchtrohr fixiert ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Halterung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet dadurch, dass kurze Glasstäbchen als Halterungselemente die Leuchtdraht- stützen tragen und mittelst eingeschmolze ner, dünner Drahtfäden zu einer flexiblen Halterungskette verbunden sind. 2.Halterung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet dadurch, dass kurze Glasröhrchen als Halterungselemente die Leuchtdraht- stützen tragen und mittelst eines durch gezogenen Metallbandes, an das sie mit einem Ende angeschmolzen sind, zu einer flexiblen Halterung vereinigt sind. 3. Halterung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet dadurch, dass einzelne Halterungs- elemente federnde Halbringe aus Draht zur seitlichen Abstützung der Halterung gegen die Innenwand des Leuchtrohres tragen. 4.Halterung nach Patentanspruch, Bekenn zeichnet dadurch, dass einzelne Halterungs- elemente schräggestellte Glasstützen zur seitlichen Abstützung der Halterung gegen die Innenwand des Leuchtrohres tragen. 5. Halterung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet dadurch, dass einzelne Halterungs- elemente Drahtdreiecke zur seitlichen Ab stützeng der Halterung gegen die Innen wand des Leuchtrohres tragen. 6.Halterung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet dadurch, dass einzelne Halterungs- elemente ausser den seitlichen Abstützungen auch weitere seitliche Stützen tragen, an welchen als Farbfilter dienende Glasstäbe innerhalb des Leuchtrohres befestigt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH167944T | 1932-11-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH167944A true CH167944A (de) | 1934-03-15 |
Family
ID=4420269
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH167944D CH167944A (de) | 1932-11-12 | 1932-11-12 | Leuchtdrahthalterung für beliebig geformte Leuchtröhren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH167944A (de) |
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1932
- 1932-11-12 CH CH167944D patent/CH167944A/de unknown
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