CH168256A - Flüssigkeitsschalter. - Google Patents

Flüssigkeitsschalter.

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CH168256A
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CH
Switzerland
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switching
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centrifugal
switch
gas
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
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  Flüssigkeitsschalter.    Um bei einem Flüssigkeitsschalter aus  dem beim Abschalten entstehenden     Gasflüs-          sigkeitsgemisch    die Schaltflüssigkeit abzu  scheiden und zurückzugewinnen, ist es be  kannt, den Schalter mit einer Schleuderein  richtung für das     Gasflüssigkeitsgemisch    zu  versehen. Die Schleudereinrichtung besteht  aus einem zylindrischen, geschlossenen Gefäss  mit einem aus seiner Mitte herausgeführten  Gasabzugsrohr. Das Schleudergefäss wird mit  dem Schaltgefäss des Flüssigkeitsschalters  verbunden, so dass das beim Abschalten hoch  geschleuderte     Gasflüssigkeitsgemisch    in das  Gefäss eintritt und beim Umlauf in einer durch  den runden Querschnitt des Schleudergefässes  vorgeschriebenen Kreisbahn geschleudert wird.

    Die sich dabei von der Flüssigkeit trennen  den Gase ziehen durch das aus der Mitte des  Schleudergefässes herausgeführte Gasabzugs  rohr ab und die Flüssigkeit fliesst aus dem  Schleudergefäss in das Schaltgefäss zurück.  



  Bei der bekannten Anordnung des Schleu  dergefässes an dem Schaltgefäss eines Flüssig-         keitsschalters    werden beide Gefässe mittelst  eines Rohres verbunden, das in das Schleuder  gefäss so mündet, dass das     Gasflüssigkeitsge-          misch    zur Bewegung in der zum Schleudern  erforderlichen Kreisbahn umgelenkt werden  muss. Diese Umlenkung und auch der verhält  nismässig kleine     Querschnitt    des Verbindungs  rohres hat zur Folge, dass beim Übergang des       Gasflüssigkeitsgemisches    von dem Schalt  gefäss in das Schleudergefäss eine Stauung  auftritt. Infolgedessen kann das ganze Ge  misch in der kurzen Zeit, in der der Licht-.

    bogen besteht und die zum Schleudern erforder  liche Energie liefert, nichtgeschleudert werden.  



  Zur Vermeidung dieses Nachteiles ist nach  der Erfindung das Schleudergefäss unmittelbar  an dem Schaltgefäss des Schalters angeordnet  und mit diesem durch eine Öffnung in der  Wand derart verbunden, dass das beim Aus  schalten entstehende     Gasflüssigkeitsgemisch     in     tangentialer    Richtung zu der kreisrunden  Schleuderbahn des Schleudergefässes in dieses  hineingetrieben wird.      In den Figuren 1 und 2 ist ein Ausfüh  rungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt,  wobei der Flüssigkeitsschalter zum Beispiel  ein Expansionsschalter ist.  



  Mit 10 ist das auf einen Stützisolator 11  aufgesetzte Schaltgefäss bezeichnet, das durch  den isolierenden Deckel 12 abgeschlossen ist.  13 ist das als Schaltstift ausgebildete beweg  liche Schaltstück des Schalters. Bei einge  schaltetem Schalter befindet sich der Schalt  stift mit seinem in der Schaltkammer 14 be  findlichen     Gegenschaltstück    15 in Berührung.  Beim Ausschalten wird der Schaltstift<B>13</B> nach  Trennung von dem festen     Gegenschaltstück     15 aus der Schaltkammer 14 und darauf auch  aus dem die Schaltkammer umgebenden Schalt  gefäss 10 herausgezogen. Mit 17 ist der. Flüs  sigkeitsstand im Schaltgefäss bezeichnet.

   Die  Schaltkammer 14 besteht aus zwei Teilen,  von denen der obere Teil von dem unteren  Teil gegen die Feder 18 abgehoben werden  kann, die auf den die beiden Teile der Schalt  kammer zusammenhaltenden Schrauben sitzen.  Das Abheben des oberen Kammerteiles ge  schieht dann, wenn sich beim Ausschalten  in der noch durch den Schaltstift verschlos  senen Schaltkammer Dampf von bestimmtem  Druck gebildet hat, der aus der in der Schalt  kammer vorhandenen Schaltflüssigkeit durch  den     Abschaltlichtbogen    entwickelt wird. Der  Dampf strömt dann durch den Ringquerschnitt,  der durch Anheben des oberen Schaltkammer  teiles aufgemacht wird., aus der Kammer aus  und durch den dabei eintretenden -plötzlichen  starken Druckabfall in den Dampf wird der  Lichtbogen gelöscht.

   Der aus der Kammer 14  austretende Dampf schleudert die     Schaltflüs-,          sigkeit    gegen den noch vom     Schaltstift    ver  schlossen gehaltenen Deckel 12 empor. Seit-         lich    an dem Schaltgefäss ist ein Topf 16 an  gesetzt, der durch die Öffnung 19 mit dem  Schaltgefäss in Verbindung steht, und aus  dem das konzentrisch in seinem Boden ein  gesetzte Rohr 20 nach unten herausführt.  In diesen Topf tritt das beim Abschalten hoch  geschleuderte     Gasflüssigkeitsgemisch    durch die  Öffnung 19 ein und . läuft in der durch die  Wandung des Topfes vorgeschriebenen Kreis  bahn um (Fix. 2).

   Bei diesem Schleudern  des     Gasflüssigkeitsgemisches    werden die Gase  von der Flüssigkeit abgeschieden und ziehen,  wie durch den Pfeil in     Fig.    1 angegeben ist,  durch das Abzugsrohr 20 nach unten hin ab.  



  Der Topf kann auch so an dem Schalt  gefäss angeordnet werden, dass seine Längs  achse mit der des Schaltgefässes einen rechten  Winkel bildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flüssigkeitsschalter mit Schleudereinrich tung für das beim Abschalten ausgestossene Gasflüssigkeitsgemisch, die aus einem zylin drischen, geschlossenen Gefäss mit einem aus seiner Mitte herausgeführten Gasabzugsrohr besteht, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleudergefäss unmittelbar an dem Schalt gefäss des Schalters angeordnet ist und mit diesem durch eine Öffnung in der Wand derart verbunden ist, dass das beim Ausschalten ent stehende Gasflüssigkeitsgemisch in tangen- tialer Richtung zu der kreisrunden Schleuder bahn des Schleudergefässes in dieses hinein- getrieben.wird.
CH168256D 1932-04-20 1933-03-08 Flüssigkeitsschalter. CH168256A (de)

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DE168256X 1932-04-20

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CH168256A true CH168256A (de) 1934-03-31

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ID=5687103

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CH168256D CH168256A (de) 1932-04-20 1933-03-08 Flüssigkeitsschalter.

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