Flüssigkeitsschalter. Um bei einem Flüssigkeitsschalter aus dem beim Abschalten entstehenden Gasflüs- sigkeitsgemisch die Schaltflüssigkeit abzu scheiden und zurückzugewinnen, ist es be kannt, den Schalter mit einer Schleuderein richtung für das Gasflüssigkeitsgemisch zu versehen. Die Schleudereinrichtung besteht aus einem zylindrischen, geschlossenen Gefäss mit einem aus seiner Mitte herausgeführten Gasabzugsrohr. Das Schleudergefäss wird mit dem Schaltgefäss des Flüssigkeitsschalters verbunden, so dass das beim Abschalten hoch geschleuderte Gasflüssigkeitsgemisch in das Gefäss eintritt und beim Umlauf in einer durch den runden Querschnitt des Schleudergefässes vorgeschriebenen Kreisbahn geschleudert wird.
Die sich dabei von der Flüssigkeit trennen den Gase ziehen durch das aus der Mitte des Schleudergefässes herausgeführte Gasabzugs rohr ab und die Flüssigkeit fliesst aus dem Schleudergefäss in das Schaltgefäss zurück.
Bei der bekannten Anordnung des Schleu dergefässes an dem Schaltgefäss eines Flüssig- keitsschalters werden beide Gefässe mittelst eines Rohres verbunden, das in das Schleuder gefäss so mündet, dass das Gasflüssigkeitsge- misch zur Bewegung in der zum Schleudern erforderlichen Kreisbahn umgelenkt werden muss. Diese Umlenkung und auch der verhält nismässig kleine Querschnitt des Verbindungs rohres hat zur Folge, dass beim Übergang des Gasflüssigkeitsgemisches von dem Schalt gefäss in das Schleudergefäss eine Stauung auftritt. Infolgedessen kann das ganze Ge misch in der kurzen Zeit, in der der Licht-.
bogen besteht und die zum Schleudern erforder liche Energie liefert, nichtgeschleudert werden.
Zur Vermeidung dieses Nachteiles ist nach der Erfindung das Schleudergefäss unmittelbar an dem Schaltgefäss des Schalters angeordnet und mit diesem durch eine Öffnung in der Wand derart verbunden, dass das beim Aus schalten entstehende Gasflüssigkeitsgemisch in tangentialer Richtung zu der kreisrunden Schleuderbahn des Schleudergefässes in dieses hineingetrieben wird. In den Figuren 1 und 2 ist ein Ausfüh rungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt, wobei der Flüssigkeitsschalter zum Beispiel ein Expansionsschalter ist.
Mit 10 ist das auf einen Stützisolator 11 aufgesetzte Schaltgefäss bezeichnet, das durch den isolierenden Deckel 12 abgeschlossen ist. 13 ist das als Schaltstift ausgebildete beweg liche Schaltstück des Schalters. Bei einge schaltetem Schalter befindet sich der Schalt stift mit seinem in der Schaltkammer 14 be findlichen Gegenschaltstück 15 in Berührung. Beim Ausschalten wird der Schaltstift<B>13</B> nach Trennung von dem festen Gegenschaltstück 15 aus der Schaltkammer 14 und darauf auch aus dem die Schaltkammer umgebenden Schalt gefäss 10 herausgezogen. Mit 17 ist der. Flüs sigkeitsstand im Schaltgefäss bezeichnet.
Die Schaltkammer 14 besteht aus zwei Teilen, von denen der obere Teil von dem unteren Teil gegen die Feder 18 abgehoben werden kann, die auf den die beiden Teile der Schalt kammer zusammenhaltenden Schrauben sitzen. Das Abheben des oberen Kammerteiles ge schieht dann, wenn sich beim Ausschalten in der noch durch den Schaltstift verschlos senen Schaltkammer Dampf von bestimmtem Druck gebildet hat, der aus der in der Schalt kammer vorhandenen Schaltflüssigkeit durch den Abschaltlichtbogen entwickelt wird. Der Dampf strömt dann durch den Ringquerschnitt, der durch Anheben des oberen Schaltkammer teiles aufgemacht wird., aus der Kammer aus und durch den dabei eintretenden -plötzlichen starken Druckabfall in den Dampf wird der Lichtbogen gelöscht.
Der aus der Kammer 14 austretende Dampf schleudert die Schaltflüs-, sigkeit gegen den noch vom Schaltstift ver schlossen gehaltenen Deckel 12 empor. Seit- lich an dem Schaltgefäss ist ein Topf 16 an gesetzt, der durch die Öffnung 19 mit dem Schaltgefäss in Verbindung steht, und aus dem das konzentrisch in seinem Boden ein gesetzte Rohr 20 nach unten herausführt. In diesen Topf tritt das beim Abschalten hoch geschleuderte Gasflüssigkeitsgemisch durch die Öffnung 19 ein und . läuft in der durch die Wandung des Topfes vorgeschriebenen Kreis bahn um (Fix. 2).
Bei diesem Schleudern des Gasflüssigkeitsgemisches werden die Gase von der Flüssigkeit abgeschieden und ziehen, wie durch den Pfeil in Fig. 1 angegeben ist, durch das Abzugsrohr 20 nach unten hin ab.
Der Topf kann auch so an dem Schalt gefäss angeordnet werden, dass seine Längs achse mit der des Schaltgefässes einen rechten Winkel bildet.
Liquid switch. In order to separate and recover the switching liquid from the gas-liquid mixture produced when switching off in a liquid switch, it is known to provide the switch with a centrifugal device for the gas-liquid mixture. The centrifugal device consists of a cylindrical, closed vessel with a gas exhaust pipe extending from its center. The centrifugal vessel is connected to the switching vessel of the liquid switch so that the gas-liquid mixture that is thrown up when it is switched off enters the vessel and is thrown in a circular path prescribed by the round cross-section of the centrifugal vessel when it circulates.
The gases separate from the liquid in the process are withdrawn through the gas discharge pipe leading out of the center of the centrifugal vessel and the liquid flows back from the centrifugal vessel into the switching vessel.
In the known arrangement of the centrifugal vessel on the switching vessel of a liquid switch, both vessels are connected by means of a pipe which opens into the centrifugal vessel in such a way that the gas-liquid mixture must be deflected to move in the circular path required for centrifugation. This deflection and also the relatively small cross-section of the connecting pipe has the consequence that a jam occurs when the gas-liquid mixture passes from the switching vessel into the centrifugal vessel. As a result, the whole Ge mixed in the short time in which the light.
arc and supplies the energy required for spinning, not be spun.
To avoid this disadvantage, according to the invention, the centrifugal vessel is arranged directly on the switching vessel of the switch and connected to it through an opening in the wall in such a way that the gas-liquid mixture produced when switching off is driven into the centrifugal vessel in a tangential direction to the circular centrifugal path of the latter. In Figures 1 and 2, an exemplary embodiment according to the invention is shown, wherein the liquid switch is, for example, an expansion switch.
The switching vessel, which is placed on a support insulator 11 and is closed by the insulating cover 12, is designated by 10. 13 is designed as a switching pin movable union contact piece of the switch. When the switch is turned on, the switching pin is in contact with its counter-switch 15, which is sensitive to the switching chamber 14. When switching off, the switching pin <B> 13 </B> is pulled out of the switching chamber 14 and then also from the switching vessel 10 surrounding the switching chamber after separation from the fixed counter-switching piece 15. At 17 he is. Liquid level in the switching vessel.
The switching chamber 14 consists of two parts, of which the upper part can be lifted from the lower part against the spring 18, which sit on the screws holding the two parts of the switching chamber together. The lifting of the upper part of the chamber happens when, when switching off, in the switching chamber still closed by the switching pin, vapor of a certain pressure has formed which is developed from the switching fluid present in the switching chamber through the cut-off arc. The steam then flows through the ring cross-section, which is opened by lifting the upper part of the switching chamber, out of the chamber and the arc is extinguished by the sudden sharp drop in pressure in the steam.
The steam emerging from the chamber 14 hurls the switching fluid against the cover 12 which is still closed by the switching pin. A pot 16 is placed on the side of the switching vessel, which is connected to the switching vessel through the opening 19 and from which the tube 20, which is placed concentrically in its base, leads downwards. The gas-liquid mixture which is thrown up when switching off enters this pot through opening 19 and. runs in the circular path prescribed by the wall of the pot (Fix. 2).
During this spinning of the gas-liquid mixture, the gases are separated from the liquid and, as indicated by the arrow in FIG. 1, are withdrawn through the discharge pipe 20 downwards.
The pot can also be arranged on the switching vessel that its longitudinal axis forms a right angle with that of the switching vessel.