CH168289A - Druckeinrichtung an registrierenden Maschinen. - Google Patents
Druckeinrichtung an registrierenden Maschinen.Info
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Description
Druckeinrichtung an registrierenden Maschinen. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Druckeinrichtung an registrierenden Ma schinen, bei denen eine vorher gespannte Schlagfeder einen Druckhammer aus seiner Ruhelage gegen die Typen bewegt. Gemäss der Erfindung ist eine Vorrichtung vorge sehen, welche die Schlagfeder :derart in Ab hängigkeit vom jeweiligen Maschinengang steuert, dass Spann-, respektive Entspann bewegungen nur in dem Masse stattfinden, <I>wie es</I> der Zahl der auszuführenden Ab drucke entspricht.
In den Zeichnungen sind Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und zwar zeigen: Fig. 1 die Antriebsvorrichtung einer Druckeinrichtung mit einem Druckhammer in Vorderansicht. Die Lage der einzelnen Teile entspricht der Stellung zu Beginn eines Maschinenspiels mit Ausnahme des Fühler- gestäng es, Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 in der Stellung vor dem Druck, Fig. 3 einen Teil der Fig. 2 in Seiten ansicht,
Fig. 4 eine Seitenansicht der die An triebsvorrichtung des Druckhammers steuern den Tastenbank, Fig. 5 ,eine Vorderansicht der Steuerungs vorrichtung für mehrere Druckhämmer, Fig. 6 eine Seitenansicht zu Fig. 5, Fig. 7 eine Einzelheit zu Fig. 6, Fig. 8 eine Draufsicht auf die -Steue rungsvorrichtung für mehrere Druckhäm mer, Fig. 9 eine Einzelheit zu Fig. 8, Fig. 10 eine Seitenansicht einer Druck einrichtung,
bei der drei in einem Maschinen spiel aufeinanderfolgende Drucke stattfinden können, in der Ruhelage, Fig. 11 die Lage -der Teile der Einrich tung nach Fig. 10 ohne die Einstellvorrich- tung vor dem ersten Druck eines Zweidruck maschinenspiels,
Fig. 12 die Lage der Teile der Einrich tung nach Fig. 10 ohne die Einstellvorrich- tung am Ende eines Fig. 13 eine abgeänderte Ausführungs form der Sperrvorrichtung des Antriebs= sahiebexs in der Ruhelage nach einem Drei druckmaschinenspiele, Fig. 14 die Lage der Teile nach Fig. 13, inklusive Einstellvorrichtung von dem ersten Druck bei einem Eindruekmaschinenspiele,
Fig. 15 einen Schnitt nach der Linie XV-XV .der Fig. 1.3.
Die Druckeinrichtung nach Fig. 1 bis 4 wird von einer Welle 9 (Fig. 1) angetrieben, an der eine Hubscheibe 10 befestigt ist, gegen deren Umfang sich die Rolle 61 eines unter dem Einfluh einer Feder 63 .stehenden und um die Achse 59 drehbaren Winkelhebels 62 legt.
Der zweite Arm des Winkelhebels 62 trägt eine unter dem Einfluss einer Feder 32 stehende Kupplungsklinke 31, welche sich gewöhnlich mit ihrem Haken in der Bahn eines Schiebers 12 befindet, dessen Haken 11 von .der Klinke 31 in der einen Richtung mitgenommen werden kann. Der Schieber 12 ist mittelst zweier :Schlitze 15 auf zwei Stan gen 16 verschiebbar gelagert und wird unter .der Wirkung einer .starken Schlagfeder 13 für gewöhnlich in seiner linken Endlage ge halten, in der die Feder 13 nahezu entspannt ist.
Die Bezeichnungen links, rechts im Uhr zeigersinn, im Gegenuhrzeigersinn usw. be ziehen sich im folgenden immer auf die Figuren der Zeichnung. Die zu Beginn. eines Maschinenspiels im Sinne .des Uhrzeigers erfolgende Drehung der Hubscheibe 10 ver- schwenkt daher den Winkelhebel 6'2 im Gegenzeigersinn,
wobei die Klinke 31 nach rechts bewegt und der Schieber 12 unter An spannung seiner Feder 13 mitgenommen wird.
An der untern ..Seite des Schiebers 12 ist ein Ansatz, 14 vorgesehen, welcher mit dem hakenförmigen Ansatz einer Sperrklinke 64 zusammenwirken kann, die mit einem Stift @65 in den Schlitz eines an dem Arm 68 .der Achse 67 angeordneten Lenkers 66 greift. Eine zwischen .dem ,Stift 65 und dem Gelenkbolzen 69 gespannte Feder<B>70</B> ist be- strebt, die Klinke 64 stets im Uhrzeigersinn an die untere Seite des Schiebers 12 zu drehen.
Während der Bewegung des Schie bers 12 nach rechts wird die Klinke 64 durch die Schrägfläche des Ansatzes 14 im Gegen zeigersinn entgegen der Wirkung der Feder 70 versehwenkt, bis sie am Ende der .Schie- beibewegung mit ihrem Ansatz hinter dem Ansatz 14 einschnappen kann (Fig. 2). Kurz darauf gibt die Hubscheibe 10 .den Winkel hebel 62 frei, der im Uhrzeigersinn aus schwenkt und die Klinke 31 in ihre linke Ausgangsstellung zurückbringt.
Der Schie- her 12 und die gespannte Feder 13 werden jetzt nur noch von der Klinke 64 in ihrer rechten Endlage gehalten und gegen Ende des Maschinenspiels .durch eine kurze Dre hung der Achse 67 im Uhrzeigersinne von der Klinke 64 freigegeben. Unter der Wir kung der Feder 13 schnellt alsdann der Schieber 12 plötzlich so weit nach links, bis .die rechten Enden der ,Schlitze 15 an den Stangen 1-6 anstossen.
An einem ,Zapfen 71 des Schiebers 12 ist eine dreiarmige Klinke 20 gelagert, wel che sich in der Ruhelage des Schiebers 12 (Fig. 1) unter der Wirkung einer Feder 21 mit ihrem übern Arm gegen einen ortsfesten Anschlag 72 legt. Wird der (Schieber 12 nach rechts bewegt, so bewirkt die Feder 21 ein Ausschwingen der Klinke 20 entgegen dem Uhrzeigersinn, bis ihr vorderes Ende auf einen Anschlag 73 des Schiebers 12 auftrifft.
Bei der weiteren Rechtsbewegung des Schie bers 12 wird der an der Klinke 20 vorge sehene Mitnehmeransatz 22 ,mit seiner schräg verlaufenden Rückenflächenachgiebung unter einem Stift 23 vorbeigezogen, der an dem Druckhammer 17 befestigt ist, der an einer Drehbewegung- im Gegenuhrzeigersinn durch einen ortsfesten Anschlag 19 gehindert ist. Die Ruhelage des Druckhammers ist ausserdem durch eine Feder 18, die ihn gegen den Anschlag 1'9 zieht, gesichert.
Am Ende der Sahieberbewegung kommt die Klinke 20 wieder an dem Ansatz 73 zur Anlage, wobei sich .der Mitnehmeransatz 22 nunmehr hinter .dem Stift 2,3 befindet (Fis. 2).
Sobald durch die Schwingbewegung der Achse 67 und der Klinke 64 der Schieber 12 freigegeben wird, zieht .die Feder 1.3 unter Vermittlung des Ansatzes 22 der Klinke 20 den Zapfen 23 nach links und schwingt den Druckhammer 17 ruckartig aus, so dass dieser gegen die Typen geschlagen wird. Kurz vor dem Auf treffen auf den Typen schlägt die Klinke 20 gegen den festen Anschlag 72, .der sie bei der Weiterbewegung .des Schiebers 12 im Uhrzeigersinn verschwenkt, so dass ihr An satz 22 mit dem Stift 2@3 ausser Eingriff kommt.
Der Druckhammer 17 schwingt aber trotzdem infolge seines Beharrungsvermögens weiter aus bis zum Anschlag auf die einge stellten Typen und kann hierauf, da er von seinem Antriebsglied entkuppelt ist, unter der Wirkung der Feder 18 sofort -wieder in seine durch den festen Anschlag 19 begrenzte Ruhelage zurückschwingen. Nach dem Druck nehmen die Teile wieder die in Fig. 1 gezeigte Ausgangslage ein, wobei jedoch die Klinke 31 wieder vor dem Ansatz 11 liegt und zum erneuten Spannen der Feder 13 bereit ist.
Wie beschrieben, ist die Kupplungsklinke 31 lose am Winkelhebel 62 des Antriebes ;.elagert und kann aus ihrer gewöhnlichen Stellung, in der sie beim Antrieb der Ma schine -die Feder 13 spannt, in eine unwirk same Lage verschwenkt werden, wenn ein Abdrucken mit dem Hammer l.7 verhindert werden soll.
An der Kupplungsklinke 31 greift ge lenkig eine Zugstange 29 (Fig. 2) an, die an ihrem obern Ende .durch eine Schlitz- und Stiftverbindung 76 (Fig. 4) an dem Lenker 7 5 eines Tastenschiebers 25 angeord net ist. Der Schieher 2,5 ist an bestimmten Stellen mit Schrägflächen versehen, die mit den Tastenstiften 27 entsprechender Tasten 26 zusammenwirken, bei deren Drücken ein Abdrucken mittelst -des Druckhammers 17 nicht erfolgen soll.
Durch Drücken einer dieser Tasten 26 wird nämlich der Schieber 25 nach oben gezogen und hebt entgegen der Wirkung .der Feder 32 die Zugstange 29 samt der Klinke 3-1 in ihre unwirksame Lage, so dass im folgenden Maschinenspiel die Feder 13 nicht gespannt und der Druck- hamrrter nicht betätigt wird.
Die Lage der Klinke 31 ist ferner noch durch eine unmittelbar von Hand einzustel lende Ausschaltvorrichtung beeinflusst, die auf einen Zapfen 79 (Fig. 2, 3) der .Schub stange 29 einwirkt. An einer unterhalb des Zapfens 79 ortsfest gelagerten Welle 78 sind ein Hubnocken 80 und ausserhalb des Gehäuses ein in .eine "Ein"- und eine "Aus" Stellung drehbarer Griffknopf 77 befestigt. In der "Aus"-@Stellung dieses Griffknopfes hat der Hubnocken die Zugstange 29 ange hoben, wobei :diese ohne .den Tastenschieber 25 zu beeinflussen lose mit ihrem Stift im Schlitz gleitet. Die Feder 1,3 des Druck hammers 17 kann daher nicht gespannt werden.
Bei Druckeinrichtungen, die auf einen eingeschobenen Beleg, Zettel oder derglei chen aufdrucken, ist es zweckmässig, die Aus- schaltevorrichtungn auch mit der Fühlvor- ricbtung, die das Vorhandensein .des Beleges kontrolliert, in Verbindung zu bringen.
Hierzu ist gemäss -den Fig. 1 und 2 auf der Achse 59 ein zweiarmiger Fühlhebel 81 lose gelagert, der mit seiner Rolle 82 durch eine Feder 83 gegen den -Umfang einer auf der .Antriebswelle 9 befestigten Hubscheibe 84 gezogen wird (Fig. 1 und 2). An .dem einen Arm des Fühlhebels 81 ist eine Zugstange 88 angelenkt, welche gelenkig mit dem auf der Achse 89 lose gelagerten Winkelhebel 90 verbunden ist, dessen zweiter Arm durch den Zapfen 99 mit einem Schieber 91 ver bunden ist.
Der Schieber 91 ist an seinem freien vordern Ende gabelartig verbreitert und durch den Stift 92 der Zugstange 29 geführt. Auf der Achse 89 ist ausserdem ein Winkelhebel 94 gelagert, welcher sich unter @Viil#-ung=der Feder 95 mit seiner Rolle 96 gegen den -Umfang einer auf,der Antriebs welle 9 befestigten Hubscheibe 97 legt, die ihn bei ihrer Drehung so verschwenkt, dass ein an seinem andern Arm angeordneter Stift 98 den -Schieber 91 um dessen Gelenk zapfen 99 nach oben verschwenkt. In :.der Ruhelage der Maschine wird der Fiihlhebel 81 durch :
den erhöhten Umfangs- teil. der Hubscheibe 84 in solcher Lage ge halten, dass sich sein Fühlerkopf 85 unterhalb der untern Drucktischplatte 86 befindet (Fig. 2). Zu Beginn des Maschinenspiels gibt die Hubscheibe 84 den Fühlhebel 81 frei, :co dass :dessen Feder .83 den Fühlerkopf 85 durch die Aussparungen der Drucktisch platten 86, 87 .durchschwingen kann.
Bei eingelegtem Beleg (Fig. 2) hält die ser die Bewegung des Fühlhebels 81 auf, so .dass die Zugstange 88 und der Winkel hebel 90 den Schieber 91 nur um einen geringen Betrag nach links verschieben können, welcher aber nicht ausreichend ist, um den Stift 92 der Zugstange 29 mit der Gabel des Schiebers 91 zu umfassen.
Wenn also kurz nach der Freigabe des Fühlhebels 81 durch die Hubscheibe 84 die Hubscheibe 97 ;den Winkelhebel 94 im Uhrzeigersinn verschwenkt, wobei durch :den Stift. 98 der Schieber 9.1 nach oben verdreht wird, kann dieser, da der Stift 92 von der Gabel nicht umfasst wird, die Zugstange 29 nicht mit nehmen. Die Klinke 31 bleibt also in ihrer wirksamen Stellung, und der eingelegte Be leg wird bedruckt.
Ist dagegen kein Beleg eingeführt (Fig. 1), so schwingt der Fühlhebel 81 nach Freigabe durch :die Hubscheibe 84 vollständig aus und die Zugstange 88 verdreht den Winkelhebel 90, so dass der sSchieber 91 so weit nach links verschoben wird, dass der Stift 92 vollständig von der Gabel umfasst wird.
Wenn darauf die Hubscheibe 9 7 den Winkelhebel 94 und damit auch den Schieber 91 im Uhrzeigersinn verschwenkt, so wird dadurch .die Zugstange 29 angehoben und somit die Klinke 31 in unwirksame Lage verschwenkt. Es erfolgt also in diesem Falle kein Spannen der Schlagfeder 13 und somit auch kein Druokhammerausschlag.
Bei Druckeinrichtungen, 'bei welchen während eines Maschinenspiels von einem Druckhammer mehrere Abdrucke erzeugt werden können, ist die Vermeidung unnützer Spannbewegungen in folgender Weise ver wirklicht.
Auf der Antriebswelle 201 (Fig. 10) ist eine Hubscheibe 202 befestigt, die mit einem Antriebsschieber 203 zusammenwirkt, der auf dieser Welle und einer Hilfsachse 204 mittelst zweier Schlitze 205 und 206 längs verschiebbar gelagert und an seinem linken Ende mit der bei 208 im Gehäuse ver ankerten :Schlagfeder 207 fest verbunden ist.
Die Hubscheibe 202 besitzt einen von der Ruhelage gemäss Fig. 10 aus im Uhrzeiger sinne kurvenförmig ansteigenden Teil 202s (Spannkurve), der sich auf ungefähr drei Viertel :des Scheibenumfanges erstreckt, wäh rend der restliche Umfangsteil stufenförmig abfallend ausgebildet ist und drei Stufen 202a, 202b und 202e besitzt, .die je aus einem radial abfallenden Teil und. einer mittel- punktsgleichen, kreisförmigen Rastfläche be stehen.
Diese Rastflächen können, wenn sie für Druckeinrichtungen bestimmt sind, bei denen die Antriebswelle absatzweise unter brochen angetrieben wird, als einfache Auf- la.gerpunkte ausgebildet sein, müssen aber, wenn der Antrieb der Antriebswelle 201 ununterbrochen ist, von solcher Länge sein, dass während :
des Durchlaufens der Rast fläche alle Vorbereitungsarbeiten für den zweiten Druck vollzogen werden können. Am Antriebsschieber 203 ist ein Zapfen 209 be festigt, der eine Rolle 210 trägt. welche an die kurvenförmigen Umfangsteile der Scheibe 202 durch .die iSchlagfeder 207 angepresst wird.
Durch Einwirkung der Spannkurve 202s der Scheibe 202 auf die Rolle 210 wird der Schieber 203 nach rechts bewegt und die Feder 207 gespannt, während durch die :Stu fen 202a-'c die Feder<B>207</B> absatzweise ent spannt wird.
Da die Rolle 210 zufolge ihrer Körperform ein dem Schieber 203 eine Schlagbewegung vermittelndes, hinreichend schnelles Entspannen erst dann einleiten kann, wenn ein dem Halbmesser der Rolle 210 entsprechender Federweg verbraucht wurde, ist neben der Rolle 210 ein Ansatz 211 (Fig. 10 und 15) am Schieber 203 vor gesehen, dessen Steuerkante 212 normaler- weise um einen geringen Betrag vom Um fange der Scheibe 202 absteht, so dass ein Schleifen auf dieser verhindert wird.
Sobald jedoch die Rolle 210 von :der Scheibe 202 frei gegeben wird, kommt der Ansatz 211 mit dieser in Eingriff und verbleibt .darin so lange, bis die Stufen 202a-c das Abgleiten der Steuerkante 212 dieses Ansatzes er möglichen. Durch diesen Ansatz 211 ist es möglich, die hauptsächlich der Vorbereitung für den nächstfolgenden Druckvorgangdie nenden, mittelpunktsgleichen Rastflächen der Stufen 202a-c gegenüber einer rein rollengesteuerten Anordnung um eine Halb messerlänge der Rolle 210 zu verkleinern.
Der Antriebsschieber :203 wirkt auf einen Druckhammer 213 ein, und besitzt zu diesem Zwecke Ansätze 214a bezw. 214b, 214e, wel che durch .die Spannbewegung des :Schiebers 203 mit dem Druckhammer 213 kraftschlüs sig verbunden werden und durch die Druck bewegung beider wieder ausser Eingriff mit dem Druckhammer kommen.
Die Bewegungs- übertragung vermittelt eine auf dem Zapfen 215 des Druckhammers 2:13 angeordnete Klinke 2:16, deren Feder 217 den Klinken arm 218 ständig gegen,die obere Kante 219 des Antriebsschiebers 20,3 zu ziehen versucht.
Seine durch die Ansätze 14a-c gebildete Eingriffsfläche mit -dem Klinkenarm 218 ist so angeordnet und ausgebildet, dass bei .der Druckbewegung die Klinke 216 in jener Drehrichtung anzutreiben versucht wird, welche durch .die Anlage des Klinkenarmes 218 gegen die obere Kante 219 des Schiebers 203 gesperrt ist.
Wird dieser Schieber von der Scheibe 202 freigegeben, so bewirkt sein Eingriff mit dem Druckhammer 213 eine Bewegungsübertra gung, so dass dieser zum Anschlagen gegen die Typen 220 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Die Klinke 2,16 wandert hierbei in einer Schiebebewegung nach links, und zwar so lange, bis der an der Klinke vorgesehene Arm 2:21 an einen ortsfesten Anschlag, der in diesem Falle durch ,die Hilfsachse 204 ge- bildet ist, anstösst.
Bei der weiteren Schiebe bewegung der Klinke 216 bewirkt der An- schlag 204 ein Verdrehen dieser entgegen dem Uhrzeigersinne, wobei ihr Arm 218 ausser Eingriff mit dem Antriebsschieber 208 kommt. Dieses Entkuppeln geschieht zweck mässig vor dem Auftreffen des Hammers 213 auf die Typen 220, um die Rückprall energie für die folgende Rückbewegung des Druckhammers, welche durch eine die Eigen gewichtswirkung unterstützende Feder 222 bis zum Auftreffen den ortsfesten Anschlag 223 erfolgt, auszunützen.
Beim Rückholendes Druckhammers 213 wird auch die Minke 216 mitgenommen und durch den Anschlag 204 so lange in ihrer verdrehten Lage gehalten, bis sie über den zuletzt tätig gewesenen Ansatz 2'14a oder <I>214b</I> hinweggleitet.
Ist -das Ganze derart ausgebildet, dass die Entkupplung der Klinke 216 vor dem Auftreffen -des Hammers 213 auf die Typen 220 erfolgt, so können die Anschläge 214a-c um die Stufenhöhen der Autriebsscheibe 202 voneinander ab stehend angeordnet werden, da .die Klinke 216 bei ihrer Rückbewegung unter Wirkung der Feder 217 eine gewisse Zeit braucht, um der Freigabe durch den Anschlag 204 zu folgen,
wodurch diese Klinke sicher über den Ansatz 214a oder<I>214b</I> hinweggleitet. Es ist jedoch von Vorteil, ,dieses Entkuppeln nicht mit dem Stillsetzen des Schiebers 203 zusaaumenfallen zu lassen, sondern dem Schieber, nachdem die Klinke 216 von ihm entfernt wurde, die Möglichkeit zu einer geringen Weiterbewegung zu geben, wo <B>2</B> die Angriffsfläche des entkuppelten Ansatzes 214a oder<I>214b</I> sicher aus dem Bereich der rückschwingenden Klinke 216 herausgebracht wird.
Die ganze Verbindung zum Druckham mer kann jedoch auch so ausgebildet sein, dass am Schieber nur ein einziger MitneUmer- ansatz vorgesehen ist, .der in seinen verschie denen, nach jedem Abdruck eingenommenen Lagen den Druckhammer immer in einer neuen, um den jeweiligen Schieberweg ver setzten Ruhelage anhält, aus welcher dieser in Drucklage geschleudert wird. Dadurch wird die vorbeschriebene Steuerung der Klinke 2.16 überflüssig.
Um dem Druckhammer 21.3 bei jedem Schlage stets eine gleich grosse Aufschlag kraft zu vermitteln, ist es notwendig, die zu den einzelnen Druckvorgängen gehörigen Federwege entsprechend der Entspannung der Schlagfeder 207 zu vergrössern. Die Höhen der einzelnen Stufen 202a-c der An triebsscheibe 202 sind daher verschieden hoch ausgebildet, und zwar derart, dass die Stufe MM den kleinsten Betrag und die Stufe 202e den Höchstbetrag an der Fallhöhe er hält.
Sollen jedoch die Stufenhöhen unter einander gleich sein, so ist eine annähernd stets gleiche Schlagkraft auch :damit zu er reichen, dass die übliche zylindrische iSchrau- benfeder durch eine Feder mit einer in dem für die Federarbeit in Betracht kommenden Spannbereich nur wenig ansteigenden Feder kraftkurve ersetzt wird.
Die vorhin beschriebene Einrichtung be wirkt bei jedem 11daschinenspiel, bei dem die Antriebswelle 201 eine volle Umdrehung er hält, drei Ausschläge des Druckhammers 213 und somit drei Abdrucke. Um jedoch wahl weise einen oder mehrere Abdrucke bewirken zu können, ist folgende Vorrichtung vorge sehen.
Der Antriebsschieber 203 ist an seinem rechten Ende mit iSperrflächen 230a, b ver sehen, die .den verschiedenen Höhenlagen eines bei 23.2 drehbaren Sperrhebels 233 zu geordnet sind und um die den Stufenhöhen der Scheibe 202 entsprechenden Beträge von einander abstehen.
Die der letzten Stufe 20,2e entsprechende Sperrfläche (2,30c) ist weggelassen worden, weil .der Antriebsschie ber 203 nach dem dritten Druckvorgang ohnehin durch .die Umfangsfläche 202s. gegen eine entspannende Bewegung .der Feder 207 gehalten ist. Den Sperrflächen 230a, b sind entsprechende Führungsflächen 231a-c zu geordnet, die dem Sperrhebel<B>233</B> als Halte- flächen dienen.
Der Hebel 283 ist bei 235 mit .einer Zugstange 234 gelenkig verbunden, die mit einem Tastenschieber 236 (Fig. 10 und 14) der die Anzahl der Drucke bestim- menden G-eschäftsartentastenbank in Ver bindung steht.
Eine Feder 237 sucht den Schieber 236 stets in die unterste Endlage zu ziehen, in welcher der Sperrhebel 233 auf der Führungsfläche 231a aufliegt, wird aber an .dieser Bewegung entweder durch die andern vom vorhergehenden Maschinenspiel eingestellten Führungsflächen 231b oder 231e oder durch einzelne der gedrückten Tasten dieser Tastenbank daran gehindert.
Dem letztgenannten Zwecke dienen die Urei eckförmigen Ansätze 238, deren verschieden geneigte Schrägflächen 23.8b, c mit Zapfen 210b, c der Tasten 239b, c zusammenwirken und den Tastenschieber 236 beim Drücken einer dieser Tasten in einer solchen Lage festgehalten, dass der Sperrhebel 233 mit einer Sperrfläche des Schiebers 20:3 in Eingriff kommen kann.
Den Tasten 239a stehen keine Ansätze 238 gegen über, da sie die Einstellung .des Sperrhebels 233 in die unterste, der Sperrfläche 230a zugeordnete Lage gestatten sollen, bei der die Sperrwirkung schon nach .dem ersten Druckvorgang ausgeübt wird (Fig. 12).
Die Tasten 239b wirken mit schwach geneigten Schrägflächen 238b zusammen, die das An heben .des Sperrhebels 233 um eine Schalt einheit nach aufwärts vermitteln, so dass der Hebel 233 in die Höhenlage der Sperrfläche <B>30b</B> sich einstellt, wodurch ein zweimaliges <B>2 9</B> Abdrucken gestattet wird (Fig. 11).
Beim Drücken einer Taste 2-39c verschiebt sich die zugeordnete, stark geneigte Schrägfläche 238c um zwei Schalteinheiten nach aufwärts und stellt den Sperrhebel 23,3 in Höhe der obern Führungsfläche 231e ein, in welcher .die Einrichtung alle drei Drucke ungehindert ausführen kann.
Die Tasten 2a9a-c werden in allen Fällen in der üblichen Weise bis zum Ende des Maschinenspiels in ihrer ge drückten Lage durch eine Sperrschwinge 241 gehalten (Fig. 10).
Da die oben beschriebene Sperrung des Antriebsschiebers 203 unmittelbar von den Arbeitsstellungen der Tasten 239a-c ab hängig ist, welche gewöhnlich im Ruhezu stand der Maschine freigegeben und vor Be- ginn des neuen Maschinenspiels gedrückt werden, wird durch das Drücken jener Tasten (zum Beispiel 239b), die mehr Druckvor gänge als die im vorhergehenden Maschinen gang gedrückt gewesene Taste (zum Beispiel 239a) gestattet, der Sperrhebel 233 von der betreffenden Sperrfläche (zum Beispiel 230a) des Schiebers 203 abgezogen, so dass dieser,
wenn nicht die im folgenden beschriebenen Sperrmittel vorgesehen wären unter dem Einfluss seiner Schlagfeder 207 gegen die Ruhelage gezogen würde und hierbei nutzlos den Druckhammer 21.3 gegen die Typen 220 schleudern würde. Beim Antrieb der Maschine müsste alsdann die Schlagfeder<B>207</B> @iuch über einen Arbeitsweg neu gespannt werden, der im vorhergehenden Maschinen gang nutzbringend nicht verbraucht wurde. Um solche unnütze Leerbewegungen zu ver hindern, ist der Schieber 203 noch von einem zweiten Sperrhebel 245 beherrscht, der mit Sperrlücken 242a. b an der Unterseite des Schiebers 203 zusammenarbeitet.
In diese Lücken kann eine Nase 243 des bei 241 gelagerten dreiarmigen Sperrhebels 245 ein greifen, die den Schieber 203 in der Rich tung der Federkraft (207) festzuhalten ver mag, der in der andern Richtung jedoch über die Nase hinweggleiten kann. Der zweite Arm des Sperrhebels 245 steht unter der Wirkung einer Zugfeder 246, die die Nase 243 ständig gegen :die Unterseite des Schie bers 203 zieht, so dass sie in dessen Lücken 242a oder 242b einfällt, wenn der Schleif ansatz 248 des dritten Armes 247, welcher von einer Kurvenscheibe 249 gesteuert wird, dies gestattet.
Die Scheibe 2.19 ist so ge formt, dass sie während der Druckbewegun gen den Hebel 245 hindert, dem Zuge seiner Feder 246 zu folgen, diesen Hebel jedoch am Ende des Maschinenspiels durch eine Ab stufung 250 am Umfange dieser Scheibe frei gibt.
Die Lücken 242a, b sind der Nase 243 des. Sperrhebels 245 gegenübergestellt, wenn der Schieber 203 sich in den Stellungen nach dem ersten oder nach dem zweiten Druckvor gang befindet, so dass' bei einem Eindruck- maschinenspiel bei dem der Hebel 233 an der Sperrfläche 230a anliegt, die Nase 243 gegen Ende .dieses Maschinenspiels zum Ein fallen in die Lücke 242a freigegeben wird (Fig. 12) und damit den Schieber 203 unbe schadet .der nachher im Tastenfeld vorge nommenen Anderungen in dieser Lage so lange festhält,
bis im nächsten Maschinen spiel die Rolle 210 die weitere Führung des Schiebers 203 übernimmt. Sind im Maschi nenspiel zwei Drucke hergestellt worden, so fällt am Schlüsse des Maschinenspiels die Nase 243 in die Lücke 242b ein, wodurch der Schieber 203 festgehalten wird.
Die Lücken können noch ferner so ausge bildet sein, dass ihre Sperrflächen etwas g o egen die Senkrechte geneigt sind, so dass beim Einschnappen der Schieber 20:3 etwas nach rechts gezogen wird. wodurch die je weilig mit dem Sperrhebel 233 im Eingriff stehende Sperrfläche 230a oder 230b lose auf dem Hebel aufliegt. Der Sperrhebel 233 kann .daher, falls eine diesen hochziehende Taste gedrückt wird, durch leichten Tasten-.
druck von der Sperrfläche abgezogen -werden.
Wird beispielsweise eine der Tasten 239c (Fig. 10) gedrückt, so hebt sich der Tasten schieber 236 um zwei Schalteinheiten, wobei der Sperrhebel 233 in Höhe der Führungs fläche 231c eingestellt wird. Während des Maschinenspiels bringt die Hubscheibe 202 den Schieber 203 in seine rechte Endlage, so dass der Sperrhebel 233 über der Füh- rungsfläche lgla steht, ohne sich in die Sperrstellung senken zu können.
Zur selben Zeit wird der Sperrhebel 245 durch die Kur venscheibe 249 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt, so dass die absatzweise Be wegung des Schiebers 203 ungehindert um drei den Stufen 202a-c entsprechenden Sehaltsehritte nach links erfolgen kann, wo bei jeder Schaltschritt einen Ausschlag des Druckhammers 213 bewirkt.
Am Ende des Maschinenspiels ist :der Schieber 203 in seine linke Endlage gelangt, wobei die Führungs- fläche 231e wieder unter dem Sperrhebel 233 sieh befindet, so dass dieser und der Tasten schieber 2136 trotz der durch das Löschen der Taste 289c freiwerdenden Wirkung der Feder 23.7 nicht nach unten ausschwingen können.
Dem Ansatz 248 des Sperrhebels 245 steht zwar die Abstufung 2.50 der Hubscheibe 249 gegenüber, der Nase 24.3 ist jedoch keine oder Lücken 242a oder 242b gegenübergestellt, so dass der Schieber 203 nur durch die an der Hubscheibe 202 anliegende Rolle 210 gegen Linksbewegung gesichert ist (Fig. 10).
Soll im nächsten Maschinengang nur ein Abdruck bewirkt werden, so wird eine der Tasten 239a gedrückt, deren Zapfen 240a den Tastenschieber 23'6 nicht beeinflusst. Beim Einstellen des Schiebers 203 in seine rechte Endlage senkt sich der Sperrhebel 233 unter Wirkung der Feder 237 auf die Füh rungsfläche 231a (Fig. 12), da der Tasten schieber 236 von keinem der Zapfen 240a-c aufgehalten wird.
Bei der Weiterdrehung der Antriebswelle 201 kann die Rolle 210 des Schiebers 203 von der Stufe 202a der Umfangsfläche auf die Stufe 202b abfallen, wodurch ein Druckhammeransohlag bewirkt wird. Eine weitere Bewegung des Schiebers 203 nach links ist nun trotz Weiterdrehung der Hubscheibe 202 nicht mehr möglich, da jetzt die Sperrfläche 230a vor dem Sperr hebel<B>233</B> liegt, wodurch der Schieber 203 entgegen der Wirkung der Feder 207 fest gehalten wird.
Kurz vor Beendigung des Maschinenspiels gibt die Hubscheibe '249 den Sperrhebel 245 frei, dessen Sperrnase 243 nun in die durch den Druckvorgang bereit gestellte Lücke 242a einfällt. Durch diese Sondersperrung .des Schiebers 203 wird :die von der Feder 207 erstrebte Schieberbewe- gung nach links verhindert, falls vor Beginn des nächsten Maschinenganges eine der Ta sten 239b oder 239e gedrückt wird.
Wird im nächsten Maschinenspiel :eine der Tasten 239b gedrückt, so hebt sich der Sperrhebel 288 um den Betrag einer Schalt einheit nach aufwärts (Fig. 11), wodurch der Sperrhebel 233 aus dem Bereich der Bahn der Sperrfläche 230a in die Höhe -der Sperrfläche 230b gelangt.
Der Schieber 203 ist hiernach durch den Hebel 283 freige geben, wird aber durch den Sperrhebel 245 in seiner vom vorhergegangenen Maschinen spiels herrührenden Lage gehalten, bis er durch die Hubscheibe 202 in seine rechte Endlage gebracht wird, in welcher durch An liegen der Rolle 2,10 an der Spannkurve 202s eine Linksbewegung des Schiebers 20.3 ver mieden ist. Zur selben Zeit wird auch der Sperrhebel 245 durch die Hubscheibe 249 aus der Lücke 242a herausgezogen.
Bei gedrück ter Taste 239b befindet sich der Sperrhebel 23'3 in der Bahn der Sperrfläche 231b, so dass beim Druckvorgang der Schieber 208 durch Abgleiten seiner Rolle 210 von den ,Stufen 202a und 202b der Hubscheibe 202 nachein ander zwei Schaltschritte nach links aus führen und somit zwei Druckhammeraus- schläge bewirken kann,
während der dritte Druckhammerausschlag durch Festhalten des Sperrhebels 233 vermittelst der Sperrfläche <B>2</B> 80b des Schiebers 203 verhindert ist. In dieser Schieberstellung steht die Lücke 242b der Sperrnase 243 gegenüber, welche kurz vor dem Maschinenspielende in diese ein greift und den Schieber 203 so lange fest hält, bis ein neues Maschinenspiel vermit telst der Hubscheibe 202 die Rolle 210 mit dem Schieber 203 in die rechte Endlage bringt.
Eine abgeänderte Ausführungsform der oben beschriebenen Schiebersperrvorrichtung ist in den Fig. 13 bis<B>15</B> dargestellt, bei der der Sperrhebel 2.45 nach Fig. 10 durch eine auf der Welle 201 angebrachte Scheibe 224 ersetzt ist.
Diese Scheibe besitzt über einen Drehwinkel, der über einen Bereich von Ende des vorhergehenden Maschinenspiels bis etwa zum Beginn des Druckvorganges sich erstreckt, konzentrische Sperrflächen 224a, b, die mit einem .Zapfen 2215 eines neben dem Schieber 203 angeordneten. Hilfsschiebers 226 zusammenwirken können.
Der Rüfs- schieber ist .durch die Feder 226' mit dem Schieber 203 verbunden und mittelst einer dem Schlitz 20.6 entsprechenden Ausneh- mung 227 auf der Hilfsachse 204 geführt. Den zweiten Führungspunkt bildet ein Zap fen<B>228</B> des Hilfsschiebers 226, der in einer Ausnehmung 229 des Schiebers 203 gleiten kann.
Der rechte Teil dieser Ausnehmung liegt, wenn beide Schieber in Ruhelage sich befinden, an dem Zapfen 228 an, wodurch dem Schieber 203 bei festgehaltenem Hilfs schieber 226 nur eine Rechtsbewegung ent gegen dem Zuge der Feder 226' gestattet, hingegen eine dem Zuge der Schlagfeder 207 entsprechende Linksbewegung des Schiebers 203 verhindert ist.
Sind daher beide Schie ber vom vorhergehenden Maschinenspiel in einer der beiden Zwischenlagen, so liegt der Zapfen 225 .entweder zwischen den beiden Sperrflächen 224a und 224b oder rechts von der Sperrfläche 224b und verhindert damit bei Freigabe .der im Eingriff stehenden Sperrfläche 230a. oder 230b des Schiebers 203 durch den tastenbeeinflussten Sperrhebel 233 ein Zurückschnellen des Schiebers 203 gegen seine Ruhelage.
Beim Antrieb der Maschine wird der Schieber 203 durch die Hubscheibe 202 nach rechts gezogen, während der Hilfs schieber 226, falls sein Zapfen 225 auf der linken Seite der Flächen 224a oder 224b sich befindet, unter Spannen der Feder 226' zu rückgehalten wird, bis etwa vor dem Ab drucken die Scheibe 224 den Zapfen 225 freigibt, so dass dieser dem .Schieber 203 durch Federwirkung nachfolgen kann.
In dieser Stellung liegt der Zapfen 228 an dem rechten Ende der Ausnehmung 229 an, wo nach während der Druckvorgänge sich beide Schieber gemeinsam und absatzweise nach links bewegen, bis in die durch den Sperr hebel 233 bestimmte Endlage in der sie bis zum Ende des Maschinenspiels verbleiben, so dass je nach der Endlage die Sperrfläche 224a oder 224b den Schieberzapfen 225 erfassen kann. Der Hilfsschieber 226 ist mithin wie derum festgehalten, wobei der Schieber 203 gegen eine der Wirkung der Schlagfeder (207) entsprechende Bewegung gesperrt ist.
Bei Buchungsmaschinen mit mehreren Druckhämmern ist es erwünscht, dass an einer Druckstelle bestimmte Abdrucke zeitäveise unterbleiben. Die Druckleisten solcher Typensätze sind daher in einzelne Druck hämmer unterteilt, die von einer geminsamen Antriebswelle angetrieben werden.
Jedem dieser Druckhämmer ist zwecks Abschaltung vom Antrieb je eine Schlagfeder zugeord net, .deren Spannvorrichtung vom Antrieb entkuppelt wird, wenn der zugehörige Druck hammer nicht betätigt werden soll.
Insbe- sondere für Maschinen, bei denen der alte Bestand, die Bestandesversuhiebung und der neue Bestand nebst den die Beträge kenn zeichnenden Sonderangaben oder bei denen auch mehrere Einzelposten eines Verkaufes ohne die Sonderangaben gedruckt werden, ist es zweckmässig, die Steuerung der Druck hämmer von den !Stellmitteln der Bestandes tasten bezw. der Mehrpostentaste abhängig zu machen. Die in den Fig. 5 bis 9 darge stellte Druckeinrichtung besitzt vier Druck hämmer.
Dabei werden in Fig. 5 bis 9 nur die zur Steuerung,der Druckhämmer wesent lichen Bestandteile .dargestellt, während die zum Antrieb der Druckhämmer dienenden Teile, sowie die Druckhämmer selbst nicht dargestellt sind. Die Druckhämmer, sowie die Antriebsvorrichtung für dieselben sind gleich wie bei der Druckeinrichtung nach Fig. 1 bis 4 ausgebildet, weshalb im folgenden auch auf diese Figuren Bezug genommen ist.
Dabei ist zu bemerken, dass in Fig. 1 und 2 die Druckhämmer und die verschiedenen Teile ihrer Antriebsvorrichtungen, die bei der Druckeinrichtung nach Fig. 5 bis 9 in einer Mehrzahl vorhanden sind, in Klammern mit a-d bezeichnet sind.
Die Druckhämmer dienen zum Drucken des Datums (17a), des Betrages (17b), der Kundennummer (17e) und des Addierwerkszeichens (17d), die je nach der Art des Buchungsvorganges "Alter Bestand", "Bestandesverschiebung", "Neuer Bestand" von den Saldotasten AC, <I>AD</I> bezw. <I>Zu, Ab</I> oder NC, <I>ND</I> verschieden gesteuert werden.
Für jeden Druckhammer ist ein An triebsschieber 12 mit Mitnehmerklinke 20, so wie eine Schlagfeder 13 und eine Sperr klinke 64 in derselben Weise angeordnet, wie es für einen Druckhammer in Fig. 1 darge stellt ist. Jede Sperrklinke greift mit ihrem Stift 65 in einen Schlitz eines Denkers 66, von denen jeder mittelst eines Gelenkbolzens 69 mit einem Arm 68 verbunden ist, welche Arme auf der Achse 67 angeordnet sind.
Ausserdem ist für jeden Antriebsschieber eine Kupplungsklinke 31 vorhanden, welche Klin ken auf einer für sämtliche Druckhämmer gemeinsamen Stange 100 gelagert sind und durch eine einzige einen Winkelhebel 62 und eine Hubscheibe aufweisende Vorrich tung angetrieben werden (Fig. 1).
Das Ganze kann derart ausgebildet sein, dass die Steue rung zum Entkuppeln der Klinken 31a-4 hierbei sowohl von einem einzigen, dem Griffknopf 77 entsprechenden Griffknopf, als auch von einem einzigen Fühlerknopf aus für :sämtliche Klinken gemeinsam erfolgt. Die Steuerung von :den Buchungstasten der Buehungstastenbank aus erfolgt in nach- stehend beschriebener Weise.
An jeder der Klinken 31c-d greift eine der Zugstangen 29a-4 an, welche vermittelst der Schlitz- und !Stiftverbindungen 76 je an einem der Hebel l.Ola--d angelenkt sind (Fig. 5 bis 7).
Diese Hebel lagern drehbar auf einer Achse 102 und sind mit Ausnahme des Hebels 101b, der dem Betragsdruck hammer zugeordnet ist, mit je einem Stift 103a bezw. 103c oder 103d versehen. Über den Stift 103a greifen mit ihren -gabelför migen Enden zwei Lenker 104 und 105, des gleichen über .den Stift 103d .die Lenker 108 und 109 mit ihren gabelförmigen; Enden.
Die beiden Lenker 107 und 108 sind an einem gemeinsamen Bügel 110 angelenkt, welcher mit seiner geteilten Hülse 111 um die Achse 112 drehbar und mit einem an der Hülse 111 befestigten Arm 113 versehen ist. Durch einen an dem Arm 11,3 angreifenden Lenker 114 ist der Bügel 110 mit einem Tastenschieber 11.5 verbunden, dessen Schrägflächen 115a mit den Tastenstiften 116a, 117a zweier Tasten 116, 117 (AC, <I>AD)</I> zusammenwirken können.
Infolge dieser Ver- bindu.ug wird durch Niederdrücken einer der Tasten 116 oder 117 der Bügel 110 im Ge- genuhrzeigersinn (Fig. 5) verschwenkt, wo bei .die Lenker 107 und 108 über die Stifte 103c und 103d, die Hebel 101c und 101d und die Zugstangen 29c und 29d die Blinken 31c und 3.1d anheben. Die zu- diesen Klinken gehörigen Antriebschieber 12c,
12d werden beidem nun folgenden Maschinenspiel nicht mitgenommen, das heisst die Schlagfedern 13e und 7 3d werden nicht gespannt, so dass auch kein Ausschlag der zugehörigen Druck hämmer 17c und 17d für Kundennummer und Addierwerkszeichen erfolgt.
Die beiden Lenker 105 und 106 sind an einem Bügel 118 angelenkt, welcher eben falls mit einer geteilten Hülse 119 um die Achse 112 drehbar und mit einem Arm 120 versehen ist, welcher durch einen Lenker 121 mit einem Tastenschieber 122 verbunden ist.
Die Schrägflächen 1-22a dieses Tastenschie- bers können mit den Tastenstiften 123a, 124z zweier Tasten, 123, 124 (Zu, Ab) derart zu sammenwirken, dass durch Drücken ei er dieser Tasten der Bügel 118 im Gegenuhr- zeigersinn (Fig. 5) verschwenkt wird und über die Lenker 105, 106 die Klinken 31a und sslc in unwirksame Lage angehoben werden.
Durch Anheben dieser beiden Klin ken werden die zugehörigen Druckhämmer 17a und 17c für Datum und Kundennummer nicht betätigt.
Die beiden Lenker 104 und 109 sind an einem Bügel 12,5 angelenkt, welcher auf der Achse 112 befestigt ist. Auf der Achse 112 ist ausserdem ein Arm 126 befestigt, der .durch einen Lenker 127 mit einem Tasten schieber 128 verbunden ist, dessen Schräg flächen 128a mit den Tastenstiften 129a und 130a zweier Tasten 129, 130<I>(NC, ND) zu-</I> sammenwirken können.
Durch Drücken einer dieser Tasten 129 oder 130 wird infolge die ser Verbindung .der Bügel 125 im Gegenuhr zeigersinn (Fig. 5) verschwenkt und vermit telst der Lenker 104 und 109 werden da durch über die Hebel 101a und 10.1d und die Zugstangen 29a und 29d die Klinken 31a und 31d angehoben,
so dass bei dem nun folgenden Maschinenspiel die zugehörigen Schieber 1-2a- und 12d nicht mitgenommen bezw. die zugehörigen Schlagfedern 13a und 1,3d nicht gespannt werden und somit kein Ausschlag der Druckhämmer 17a und 17d für Datum und Addierwerkszeichen- be wirkt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Druckeinrichtung an registrierenden Ma schinen, bei denen eine vorher gespannte Schlagfeder einen Druckhammer aus seiner Ruhelage gegen die Typen bewegt, gekenn zeichnet durch eine Vorrichtung, welche die Schlagfeder derart in Abhängigkeit vom je weiligen Maschinenspiel steuert,,dass Spann-, respektive Entspannbewegungen nur in dem Masse stattfinden, wie es der Zahl der aus zuführenden Abdrucke entspricht. UNTERANSPRÜCHE: 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Antrieb für das Spannen der Schlagfeder in Ab hängigkeit vom jeweiligen Maschinen spiel ausschaltbar gemacht ist, das Ganze derart, dass ein Spannen der Feder unter bleibt, wenn der zugehörige Druck hammer (17) nicht abdruckt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit dem Spannen der Schlagfeder (13, 207) die kraftschlüssige Verbindung die ser Feder mit dem Druckhammer (17, 213) hergestellt wird. 3.Einrichtung nach Unteranspruch 2, bei der er Druckhammer durch Auslösen von Sperrungen dem Einfluss seiner An triebsfedern freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckhammer (17, 213) für die Druckbewegung mit einem Antriebsglied (12, 203) kraft schlüssig in Verbindung gebracht wird; während die Rückführbewegung in seine Ruhelage unabhängig vom Antriebsglied erfolgt. 4.Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Über- tragung der Antriebskraft auf den Druckhammer (17, 213) durch eine Klinke (20, 21$) bewirkt wird. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Rückführ- bewegung des Druckhammers durch eine besondere Feder (18, 222) erfolgt, die unabhängig von der Schlagfeder (13, 207) den Druckhammer (17, 213) in seine Ruhelage zurückführt. 6.Einrichtung nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagfeder (13) an einem Schieber (12) befestigt ist, .der einen Zapfen (71) trägt, auf .dem eine Klinke (20) drehbar ge lagert ist, die in ihrer Arbeitslage mit dem Druckhammer verbunden ist. 7.Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Klinke (20) unter .der Einwirkung einer Feder (21) steht, die die Klinke in die Bahn des Hammerarmes zieht, sobald sie von dem festen Anschlag (72) freigegeben wird. B. Einrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass der Anschlag (72) so angeordnet ist, dass er bei der Spannbewegung des ,Schiebers (12) .die Klinke der Wirkung ihrer Feder (21) freigibt.9. Einrichtung nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagfeder (13) mit dem Antrieb (9, 62) durch eine Kupplung (11, 31) ver bunden ist, die von Einstellmitteln ge steuert ist. 10. Einrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass der .Schieber (12) mit einem Haken (11) versehen ist, in den eine Kupplungsklinke (31) des Antriebes eingreifen kann. 11. Einrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Kupp lungsklinke (31) mit einem Steuerglied (29) verbunden ist, das von einem Schie ber (25) der Tastenbank beherrscht ist. 12. Einrichtung nach Patentanspruch zum .Bedrucken von in die Maschine einzu legenden Belegen, dadurch gekennzeich net, dass .die Schlagfeder (1:3) mit dem Antrieb durch eine Kupplung verbun den ist, die von einer Zettelfühlvorrieh- tung beherrscht ist. 13.Einrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf die Kupplung wirkendes Steuerglied (29) mit einem Stift (92) versehen ist, ,der von einem gabelförmigen Ende eines Schie bers (91) umfasst werden kann, welcher bei jedem 32aschinenspiel zum Ausrük- ken der Kupplungsklinke (31) eine schwingende Bewegung erhält. 14. Einrichtung nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass der Schieber (91) eine die Verbindung mit dem Stift (92) herstellende seitliche Bewegung er hält, wenn der Fühlerkopf (85) durch den Belegschacht hindurehtreten kann. 15.Einrichtung nach Unteransprüchen 11 und 14, gekennzeichnet durch eine nach giebige Verbindung des Steuergliedes (29) mit dem Tastenschieber (25), das Cranäe derart, dass trotz seiner Stellung auf "Druck" ein Spannen der Schlag feder (13) unterbleibt, wenn kein Beleg eingelegt worden ist. 16. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kupplung zwischen der Schlagfeder (13) und dem Antrieb von einem Schaltglied (77) be herrscht ist, mittelst dem unabhängig von den übrigen Einstellgliedern der Ab druck verhindert werden kann. 17.Vorrichtung nach Unteransprüchen 11 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerglied (29) mit einem Zapfen (79) versehen ist, der von einem Nocken (80) beherrscht ist. 18. Einrichtung nach Patentanspruch bei der die der Druckstelle zugeordneten Organe (der Druckhammer, die Förder- und Ab schneidevorrichtung) mehrmals nachein ander der Einwirkung ihrer, zum An trieb derselben dienenden Schlagfeder freigegeben werden können, dadurch ge kennzeichnet, dass vor .dem Inbetrieb- setzen der Organe die Antriebskräfte für diese in einer einzigen Schlagfeder (207) aufgespeichert werden,welche bei den einzelnen Druckvorgängen stufenweise entspannt wird. 19. Einrichtung nach Unteranspruch 18, da durch gekenuzeialinet, dass zum Spannen und Entspannen der Schlagfeder<B>(207)</B> ein einziges Organ (202) vorgesehen ist. 20. Einrichtung nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass das einzige Organ (202) einen in bezug auf seine Drehachse stetig kurvenförmig anstei genden Teil (202s) und einen in bezug auf die Drehachse stufenförmig abfallen den Teil (202a-c) besitzt. 21.Einrichtung nach Unteranspruch 20, da durch gekennzeichnet, dass der stufen förmige Teil (202a-c) als Hubscheibe (202) ausgebildeten einzigen Organes mehrere Rastflächen besitzt, die konzen trisch zur Drehachse der Hubscheibe (202) angeordnet sind und um je eine Spannhöhe der Schlagfeder (207) von einander abstehen. 22. Einrichtung nach Unteranspruch 20, da durch gekennzeichnet, dass der Umfang des als Hubscheibe (202) ausgebildeten einzigen Organes mit einer Rolle (2l0) des federbeeinflussten Antriebsschiebers (203) zusammenarbeitet. 23.Einrichtung nach Unteranspruch 22, da durch gekennzeichnet, dass neben der Rolle (210) ein Ansatz (211) am An triebsschieber (203) vorgesehen ist, -der, nachdem -die Rolle (210) jeweils durch eine Rastfläche der Hubscheibe (202) freigegeben wird, die Steuerung des An triebsschiebers (203) bis zum Aufsetzen der Rolle (210) auf die nächstfolgende Rastfläche übernimmt. 24. Einrichtung nach Unteranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer kante (212) des Ansatzes (211) beim Eingriff der Rolle. (210) mit der Hub scheibe (202) von deren Umfang um einen geringen Betrag absteht. 25.Einrichtung nach Unteranspruch 20 mit einem durch eine zylindrische Schlag feder angetriebenen Druckhammer, da durch gekennzeichnet, dass die einzelnen Stufen (202a-c) des als Hubscheibe (202) ausgebildeten einzigen Organes mit derart verschiedenen Stufenhöhen ver sehen sind, dass für jede bewegung stets die gleiche Schlagkraft sich ergibt. 26.Einrichtung nach Unteranspruch 21, da durch gekennzeichnet, dass die einzelnen Stufen der Scheibe gleich hoch sind und dass zur Erzielung einer stets gleichen Schlagkraft für jede Druckhammerbewe- gung die Schlagfeder eine im Arbeits bereich nur wenig ansteigende Feder kraftkurve besitzt. 27. Einrichtung nach Unteranspruch 20, da durch gekennzeichnet, dass der Druck hammer nach jedem Druckvorgang in eine um den @Schieberweg abstehende neue Ruhelage zurückgebracht wird, in der er mit dem Mitnehmeransatz neuer dings kraftschlüssig gekuppelt wird. 28.Einrichtung nach Unteranspruch 20, bei .der der Druckhammer unabhängig von seinen Antriebsgliedern aus der Druck lage in die Ruhelage gezogen wird, da durch gekennzeichnet, dass der Druck hammer (213) bei jedem Druckvorgang von seinen Antriebsgliedern (203, 2-14) entkuppelt und von einer Feder (2,22) in die Ruhelage zurückgezogen wird.29. Einrichtung nach Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Ent- kuppeln des Druckhammers (213) von den Antriebsgliedern (203, 214a-e) un mittelbar vor dem Aufschlagen des Ham mers auf die Typen (220) erfolgt, so dass der Rückprall des Hammers (2'13) zur Triebkraft der Rückholbewegung sich addiert. 30.Einrichtung nach Unteranspruch 29, ge kennzeichnet durch eine am Druckham mer (21$) vorgesehene Klinke (216), welche mit den Mitnehmeransätzen (214a-c) des Antriebsschiebers (203) in kraftschlüssige Verbindung gelangt, die durch die Druckbewegung,des Hammers aufgehoben wird. 31. Einrichtung nach Unteranspruch 30, da durch gekennzeichnet, dass der mit dem Antriebsschieber (203) zusammenarbei tende Klinkenarm (218) ständig gegen den Schieber (203) gezogen wird.32. Einrichtung nach Unteranspruch 31, da durch gekennzeichnet, dass die Eingriffs flächen der Mitnehmeransätze (214a-c) so zur Klinke (21-6) angeordnet sind, dass die durch diese Ansätze versuchte Ver drehung der Klinke bei der Druckbewe gung durch die obere gante (219) des Schiebers (203) gesperrt wird. 33. Einrichtung nach Unteranspruch 32, ge kennzeichnet durch einen ortsfesten An schlag (204), der bei jeder Druckbewe gung die Klinke (2l6) so verdreht, dass sie mit dem zugehörigen Mitnehmeran- satz ausser Eingriff gebracht wird. 34.Einrichtung nach Unteranspruch 80,. da durch gekennzeichnet, dass das Ganze der art eingestellt werden kann, .dass die Klinke (216) .des Druckhammers (213) durch die einzelnen Druckvorgänge eines Maschinenspiels so gesteuert wird, dass sie nacheinander mit den Mitnehmeran- sätzen (214a-c) des Schiebers (203) in Eingriff kommt. 35.Einrichtung nach Unteranspruch 34, .da durch gekennzeichnet, dass das Ganze derart eingestellt werden kann, dass der Antriebsschieber (20ä) während eines Maschinenspiels nach jedem Druckvor gang dem gegen die Ruhelage zurückge zogenen Druckhammer (213) einen neuen Mitnehmeransatz (214b oder 214c) be reitstellt, mit dem der Druckhammer gekuppelt wird.36. Einrichtung nach Unteranspruch 28, ,da durch gekennzeichnet, dass die Klinke (21-6) bei der Rückwärtsbewegung .des Druckhammers (213) durch einen An schlag (204) so lange zurückgehalten wird, bis sie infolge der Schieberbewe- gung über den zuletzt betätigten Mit nehmeransatz hinweggeglitten ist, <B>37.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 36, da durch gekennzeichnet, .dass .die Abstände der Mitnehmeransätze (214a-c)des An triebsschiebers von gleicher Grösse wie die Stufenhöhen der Hubscheibe sind. 38. Einrichtung nach Unteranspruch 36, da durch gekennzeichnet, dass der zwischen der klinke und den Mitnehmeransätzen vorgesehene Eingriffsweg kürzer ist als die zugehörige Stufenhöhe der Hub scheibe (2U2). :39. Einrichtung nach Unteranspruch 18, zum wahlweisen Bewirken eines oder mehrerer Druckvorgänge, gekennzeichnet durch eine die jeweilige Anzahl der Druck vorgänge bestimmende Einstellvorrich- tunk, die mit einem Antriebsglied der Druckvorrichtung so zusammenwirkt, dass während eines Maschinenspiels die Schlagfeder nur um .soviel gespannt wird wie sie im vorhergegangenen Ma schinenspiel entspannt wurde.<B>40.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 39, da ,durch gekennzeichnet, dass ein je nach der gedrückten Taste (239a-c) verstell- ter Sperrhebel (28d) den Antriebs schieber (208) nach dem letzten ge wünschten Abdruck sperrt, das Ganze derart, dass weitere Bewegungen des An triebsschiebers (203) trotz .der Freigabe durch eine Hubscheibe (202) verhindert sind.=11: Einrichtung nach Unteranspruch 40, da durch gekennzeichnet, -dass der Antriebs schieber (203) mehrere Sperrflächen <I>(230a, b)</I> besitzt, auf .deren Höhe der Sperrhebel (233) durch Drücken von Einstellmitteln (239a-c) eingestellt wird. 42.Einrichtung nach Unteranspruch 41, da .durch gekennzeichnet, dass am Antriebs schieber (208) ausser den Sperrflächen (230a, b) Führungsflächen (23la-c) an geordnet sind, die nach dem Löschen der Einstellmittel (239a-c) ein Senken .des Sperrhebels (283) vor der Spannbewe gung des Antriebsschiebers (208) verhin dern. 43.Einrichtung nach Unteranspruch 41, da durch gekennzeichnet, dass :den die An zahl der Drucke bestimmenden Tasten (239b, c) verschieden geneigte Flächen (238b, e) gegenüberstehen, mittelst denen beim Drücken dieser Tasten ein unter dem Einfluss einer Feder stehender Tastenschieber (286) verschoben wird. 44.Einrichtung nach Unteranspruch 41, bei der die Einstellmittel am Schlusse des Maschinenspiels in ihre Ruhelage zu rückgestellt werden, gekennzeichnet durch eine zur Sperrung .des Antriebs schiebers dienende Sperrvorrichtung, die " während des Abdruckens ausgeschaltet und kurz vor .dem Ende des Maschinen spiels einge.3chaltet wird. 45.Einrichtung nach Unteranspruch 44, da durch gekennzeichnet, dass ein von einer mit,der Hubscheibe (202) starr verbun denen Kurvenscheibe (249) gesteuerter Sperrhebel (245) vorgesehen ist, dessen Sperrnase (243) mit Sperrlücken (242a, b) des Antriebsschiebers (208) zusam menarbeiten kann. 46.Einrichtung nach Unteranspruch 45, da durch -gekennzeichnet, .dass für alle vor handenen Drucklagen mit Ausnahme derjenigen für den letzten Druck' 'Sperr löcken<I>(242a,</I> b) im Antriebsschieber (203) angeordnet sind, die während der Druckvorgänge einzeln der Sperrnase (248) gegenübergestellt werden. 47.Einrichtung nach Unteranspruch 46, da durch gekennzeichnet, dass die Sperr lücken (242a, b) und die Sperrnase (243) mittelst gering abgeschrägter Flächen zusammenwirken, so dass beim Einfallen der Sperrnase der Antriebsschieber (208) so bewegt -wird, dass die Sperrflächen <I>(230a,</I> b) etwas vom Sperrhebel (233) entfernt werden und der letztere vom Federdruck entlastet wird. 48.Einrichtung nach Unteranspruch 44, da dUrch gekennzeichnet, dass die-,Sperrvor- richtung, riehtung zur Sperrung des Antriebssahie- bers (203) einen mit diesem federgekup- pelten Hilfsschieber (226) besitzt, :dessen Zapfen (225) die- Bewegung des An- triebsschiebers in der Zugrichtung -seiner Schlagfeder (207) begrenzt.49. Einrichtung nach Unteranspruch 48, da durch gekennzeichnet, :dass- der Zapfen (225) des Hilfsschiebers- (226) durch eine fest mit der Hubscheibe (202) verbun dene Scheibe (224) während des Sperr zustandes zwangläufig geführt wird. 50.Einrichtung nach Unteranspruch 49, da durch gekennzeichnet, dass :die Scheibe (924) mittelpunktsgleiche zylindrische Sperrflächen (22a, <I>b)</I> besitzt, deren Ab stand voneinander gleich dem Weg ist, den der Antriebsschieber zurücklegen muss, um von einer Druckrichtung in die andere zu gelangen, welche Sperrflächen den Zapfen (225) hindern, dem über den Antriebsschieber (203) eingeleiteten Zuge der ,Schlagfeder (207) zu folgen. 51.Einrichtung nach Patentanspruch, ins besondere an Buchungsmaschinen mit mehreren, je nach Art des Maschinen spiels einzeln betätigten Druckhämmern für jede Druckstelle, dadurch gekenn zeichnet, dass die in den einzelnen Ma schinenspielen nicht betätigten Druck hämmer samt ihren Schlagfedern vom Antrieb der Maschine abgeschaltet sind.5-@. Einrichtung nach Unteranspruch 51, bei der der alte Bestand, die Bestandsver schiebung und der neue Bestand gedruckt werden, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Betätigung der Einstellmittel der Buchungstastenbank (116, 117, 128, 124, 129, 130) die in den einzelnen Ma schinenspielen nicht betätigten Druck hämmer und ihre Schlagfedern von dem Antrieb entkuppelt werden können. 53.Einrichtung nach Unteranspruch 52 mit je einem Druckhammer für den Betrag, das Datum, die Kundennummer und das Addierwerkszeichen, dadurch gekenn zeichnet, dass beim Drücken einer der Buchungstasten (116, 117, 123, 124, 129, 130) je ein Tastenschieber (115, 122, 128) bewegt wird, der den Antrieb für zwei Schlagfedern und Druckhämmer ausschaltet. 54. Einrichtung nach Unteranspruch 58, da durch gekennzeichnet, dass mit Ausnahme für den Betragsdruckhammer ein Steuer glied jedes Druckhammers mit zwei Tastenschiebern (115, 122, 128), die je einer Gruppe von Buchungstasten (116, 117, 123, 124, 129, 130) angehören, in Verbindung steht.55 Einrichtung nach Unteranspruch 52, da-durch gekennzeichnet, dass jedem An triebsschieber eine Kupplungsklinke zu geordnet ist, welche Kupplungsklinken gemeinsam über einen Hebel durch die Hubscheibe angetrieben werden. 56. Einrichtung nach Unteranspruch 54, da durch gekennzeichnet, dass jeder An triebsschieber mit je einer Sperrklinke zusammenwirkt, die die Antriebsschieber vor dem Druck unabhängig von der Frei gabe durch den Antrieb festhalten, <B>57.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 56, da durch gekennzeichnet, dass zur gleich zeitigen Freigabe der ausgewählten Druckhämmer alle Sperrklinken von einem gemeinsamen Organ freigegeben werden. 58.Einrichtung nach Patentanspruch 52, da- ,durch gekennzeichnet, dass die Ausschalt- vorrichtuno, für die einzelnen Druck hämmer von einer einzigen Zettelabfühl- vorrichtung und einem einzigen Griff knopf beherrscht sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE168289X | 1931-09-26 | ||
| DE231131X | 1931-11-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH168289A true CH168289A (de) | 1934-03-31 |
Family
ID=25754484
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH168289D CH168289A (de) | 1931-09-26 | 1932-09-19 | Druckeinrichtung an registrierenden Maschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH168289A (de) |
-
1932
- 1932-09-19 CH CH168289D patent/CH168289A/de unknown
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