CH168289A - Druckeinrichtung an registrierenden Maschinen. - Google Patents

Druckeinrichtung an registrierenden Maschinen.

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CH168289A
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Inventor
Aktiengesellschaft Fried Krupp
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Krupp Ag
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      Druckeinrichtung    an registrierenden Maschinen.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Druckeinrichtung an registrierenden Ma  schinen, bei denen eine vorher     gespannte     Schlagfeder einen Druckhammer aus seiner  Ruhelage gegen die Typen bewegt. Gemäss  der Erfindung ist eine     Vorrichtung    vorge  sehen, welche die Schlagfeder :derart in Ab  hängigkeit vom jeweiligen Maschinengang  steuert, dass Spann-, respektive Entspann  bewegungen nur in dem Masse stattfinden,  <I>wie es</I> der Zahl der auszuführenden Ab  drucke entspricht.  



  In den Zeichnungen sind Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 die Antriebsvorrichtung einer  Druckeinrichtung mit einem Druckhammer  in Vorderansicht. Die Lage der einzelnen  Teile entspricht der Stellung zu Beginn eines       Maschinenspiels    mit Ausnahme des     Fühler-          gestäng    es,       Fig.    2 die Vorrichtung nach     Fig.    1 in  der Stellung vor dem Druck,         Fig.    3 einen Teil der     Fig.    2 in Seiten  ansicht,

         Fig.    4 eine Seitenansicht der     die    An  triebsvorrichtung des Druckhammers steuern  den Tastenbank,       Fig.    5 ,eine Vorderansicht der Steuerungs  vorrichtung für mehrere Druckhämmer,       Fig.    6 eine Seitenansicht zu     Fig.    5,       Fig.    7 eine Einzelheit zu     Fig.    6,       Fig.    8 eine Draufsicht auf die -Steue  rungsvorrichtung für     mehrere    Druckhäm  mer,       Fig.    9 eine Einzelheit zu     Fig.    8,       Fig.    10 eine Seitenansicht einer Druck  einrichtung,

   bei der     drei    in einem Maschinen  spiel aufeinanderfolgende Drucke stattfinden  können, in der Ruhelage,       Fig.    11 die Lage -der Teile der Einrich  tung nach     Fig.    10 ohne die     Einstellvorrich-          tung    vor dem ersten Druck eines Zweidruck  maschinenspiels,

         Fig.    12 die Lage der Teile der Einrich  tung nach     Fig.    10 ohne die Einstellvorrich-           tung        am        Ende        eines          Fig.    13 eine abgeänderte Ausführungs  form der Sperrvorrichtung des Antriebs=       sahiebexs    in der Ruhelage nach einem Drei  druckmaschinenspiele,       Fig.    14 die Lage der Teile nach     Fig.    13,  inklusive     Einstellvorrichtung    von dem ersten  Druck bei einem     Eindruekmaschinenspiele,

            Fig.    15 einen     Schnitt    nach der Linie       XV-XV    .der     Fig.    1.3.  



  Die Druckeinrichtung nach     Fig.    1 bis 4       wird    von einer     Welle    9     (Fig.    1) angetrieben,  an der eine Hubscheibe 10 befestigt ist, gegen  deren Umfang sich die Rolle 61 eines     unter          dem        Einfluh    einer Feder 63     .stehenden    und  um die Achse 59 drehbaren     Winkelhebels    62  legt.

   Der     zweite    Arm des Winkelhebels 62  trägt     eine        unter    dem     Einfluss    einer Feder 32  stehende Kupplungsklinke 31, welche sich  gewöhnlich mit ihrem Haken in der Bahn  eines Schiebers 12 befindet, dessen Haken 11  von .der Klinke 31 in der einen     Richtung          mitgenommen    werden kann. Der Schieber 12  ist     mittelst    zweier :Schlitze 15 auf zwei Stan  gen 16     verschiebbar    gelagert und wird unter  .der Wirkung einer .starken Schlagfeder 13 für  gewöhnlich in seiner linken Endlage ge  halten, in der die Feder 13 nahezu     entspannt     ist.

   Die     Bezeichnungen    links, rechts im Uhr  zeigersinn, im     Gegenuhrzeigersinn        usw.    be  ziehen sich im folgenden immer auf die  Figuren der     Zeichnung.        Die    zu     Beginn.    eines       Maschinenspiels    im     Sinne    .des Uhrzeigers  erfolgende Drehung der Hubscheibe 10     ver-          schwenkt    daher den     Winkelhebel        6'2    im       Gegenzeigersinn,

      wobei die Klinke 31 nach  rechts bewegt und der Schieber 12 unter An  spannung     seiner    Feder 13 mitgenommen       wird.     



  An der untern     ..Seite    des Schiebers 12 ist  ein Ansatz, 14 vorgesehen,     welcher    mit dem       hakenförmigen    Ansatz einer Sperrklinke 64  zusammenwirken kann, die mit einem Stift       @65    in den Schlitz eines an dem Arm 68  .der Achse 67 angeordneten Lenkers 66  greift.     Eine    zwischen .dem     ,Stift    65 und dem       Gelenkbolzen    69 gespannte Feder<B>70</B> ist be-    strebt, die     Klinke    64 stets im Uhrzeigersinn  an die untere Seite des     Schiebers    12 zu  drehen.

   Während der Bewegung des Schie  bers 12 nach rechts wird die     Klinke    64 durch  die Schrägfläche des Ansatzes 14 im Gegen  zeigersinn entgegen der Wirkung der Feder  70     versehwenkt,    bis sie am Ende der     .Schie-          beibewegung        mit    ihrem Ansatz hinter dem  Ansatz 14 einschnappen kann     (Fig.    2). Kurz  darauf gibt die Hubscheibe 10 .den Winkel  hebel 62 frei, der im Uhrzeigersinn aus  schwenkt und die     Klinke    31 in ihre linke  Ausgangsstellung zurückbringt.

   Der     Schie-          her    12 und die gespannte Feder 13 werden  jetzt     nur    noch von der Klinke 64 in ihrer  rechten Endlage gehalten und gegen Ende  des     Maschinenspiels    .durch eine kurze Dre  hung der Achse 67 im     Uhrzeigersinne    von  der Klinke 64     freigegeben.        Unter    der Wir  kung der Feder 13     schnellt    alsdann der       Schieber    12 plötzlich so weit nach links, bis  .die     rechten    Enden der     ,Schlitze    15 an den  Stangen 1-6 anstossen.  



  An einem     ,Zapfen    71 des     Schiebers    12  ist eine dreiarmige     Klinke    20 gelagert, wel  che sich in der Ruhelage des Schiebers 12       (Fig.    1)     unter    der     Wirkung    einer Feder 21  mit ihrem     übern    Arm gegen     einen    ortsfesten  Anschlag 72 legt. Wird der     (Schieber    12 nach  rechts bewegt, so bewirkt die Feder 21 ein       Ausschwingen    der     Klinke    20 entgegen dem       Uhrzeigersinn,    bis ihr vorderes Ende auf  einen Anschlag 73 des Schiebers 12 auftrifft.

    Bei der weiteren Rechtsbewegung des Schie  bers 12     wird    der an der     Klinke    20 vorge  sehene     Mitnehmeransatz    22     ,mit        seiner    schräg  verlaufenden     Rückenflächenachgiebung    unter  einem Stift 23 vorbeigezogen, der an  dem     Druckhammer    17     befestigt    ist, der an  einer Drehbewegung- im     Gegenuhrzeigersinn     durch     einen    ortsfesten Anschlag 19 gehindert  ist. Die Ruhelage des     Druckhammers    ist  ausserdem durch eine Feder 18, die ihn gegen  den Anschlag 1'9 zieht, gesichert.

   Am Ende  der     Sahieberbewegung    kommt     die        Klinke    20  wieder an dem Ansatz 73 zur Anlage, wobei  sich .der     Mitnehmeransatz    22 nunmehr hinter  .dem     Stift        2,3        befindet    (Fis. 2).

   Sobald durch      die Schwingbewegung der Achse 67 und der  Klinke 64 der Schieber 12 freigegeben wird,  zieht .die Feder 1.3 unter Vermittlung des  Ansatzes 22 der     Klinke    20 den Zapfen 23  nach links und schwingt den Druckhammer  17 ruckartig aus, so dass dieser gegen die  Typen geschlagen     wird.    Kurz vor dem Auf  treffen auf den     Typen    schlägt die Klinke 20  gegen den festen Anschlag 72,     .der    sie bei  der Weiterbewegung .des Schiebers 12 im  Uhrzeigersinn     verschwenkt,    so dass ihr An  satz 22 mit dem Stift     2@3    ausser Eingriff  kommt.

   Der Druckhammer 17 schwingt aber  trotzdem infolge seines Beharrungsvermögens  weiter aus bis zum Anschlag auf die einge  stellten     Typen    und kann hierauf, da er von  seinem Antriebsglied     entkuppelt    ist,     unter     der Wirkung der Feder 18 sofort     -wieder    in  seine durch den festen Anschlag 19 begrenzte  Ruhelage zurückschwingen. Nach dem  Druck nehmen die Teile wieder die in     Fig.    1  gezeigte Ausgangslage ein, wobei     jedoch    die  Klinke 31 wieder vor dem Ansatz 11 liegt  und zum erneuten Spannen der Feder 13  bereit ist.  



  Wie beschrieben, ist die Kupplungsklinke  31 lose am Winkelhebel 62 des Antriebes       ;.elagert    und kann aus ihrer gewöhnlichen  Stellung, in der sie beim Antrieb der Ma  schine -die Feder 13     spannt,    in eine unwirk  same Lage     verschwenkt    werden, wenn ein  Abdrucken mit dem Hammer     l.7    verhindert  werden soll.  



  An der Kupplungsklinke 31 greift ge  lenkig eine Zugstange 29     (Fig.    2) an, die  an ihrem     obern    Ende .durch eine     Schlitz-          und    Stiftverbindung 76     (Fig.    4) an dem       Lenker    7 5 eines Tastenschiebers 25 angeord  net ist. Der     Schieher    2,5 ist an bestimmten  Stellen mit     Schrägflächen    versehen, die     mit     den Tastenstiften 27 entsprechender Tasten  26 zusammenwirken,     bei    deren Drücken ein       Abdrucken    mittelst -des Druckhammers 17  nicht erfolgen soll.

   Durch Drücken einer  dieser Tasten 26 wird nämlich der Schieber  25 nach oben gezogen     und    hebt entgegen  der Wirkung .der Feder 32 die Zugstange  29 samt der Klinke 3-1 in ihre     unwirksame       Lage, so     dass    im folgenden     Maschinenspiel     die Feder 13 nicht gespannt     und    der     Druck-          hamrrter    nicht betätigt wird.  



  Die Lage der Klinke 31 ist ferner noch  durch eine     unmittelbar    von Hand einzustel  lende Ausschaltvorrichtung beeinflusst, die  auf einen Zapfen 79     (Fig.    2, 3) der .Schub  stange 29 einwirkt. An einer unterhalb des  Zapfens 79 ortsfest gelagerten Welle 78  sind ein Hubnocken 80 und ausserhalb des  Gehäuses ein in .eine "Ein"- und eine "Aus"  Stellung drehbarer Griffknopf 77 befestigt.  In der     "Aus"-@Stellung    dieses Griffknopfes  hat der Hubnocken die Zugstange 29 ange  hoben, wobei :diese ohne .den Tastenschieber  25 zu     beeinflussen    lose mit ihrem Stift im  Schlitz gleitet. Die Feder 1,3 des Druck  hammers 17 kann daher nicht gespannt  werden.  



  Bei Druckeinrichtungen, die auf einen       eingeschobenen    Beleg, Zettel oder derglei  chen aufdrucken, ist es zweckmässig, die     Aus-          schaltevorrichtungn        auch    mit der     Fühlvor-          ricbtung,    die das Vorhandensein     .des    Beleges  kontrolliert, in Verbindung zu bringen.

         Hierzu    ist gemäss -den     Fig.    1 und 2 auf der  Achse 59 ein zweiarmiger     Fühlhebel    81 lose  gelagert, der mit seiner Rolle 82 durch eine  Feder 83     gegen    den     -Umfang    einer auf der       .Antriebswelle    9     befestigten    Hubscheibe 84  gezogen wird     (Fig.    1 und 2). An .dem einen  Arm des     Fühlhebels    81 ist eine Zugstange  88     angelenkt,    welche gelenkig mit dem auf  der Achse 89 lose gelagerten Winkelhebel  90 verbunden ist, dessen zweiter Arm durch  den Zapfen 99 mit einem Schieber 91 ver  bunden ist.

   Der Schieber 91 ist an seinem  freien vordern Ende gabelartig     verbreitert     und durch den Stift 92 der Zugstange 29  geführt. Auf der Achse 89 ist ausserdem  ein Winkelhebel 94 gelagert, welcher sich  unter     @Viil#-ung=der    Feder 95 mit seiner Rolle  96 gegen den -Umfang einer     auf,der    Antriebs  welle 9 befestigten Hubscheibe 97 legt, die  ihn bei ihrer Drehung so     verschwenkt,    dass  ein an seinem andern Arm     angeordneter     Stift 98 den -Schieber 91 um dessen Gelenk  zapfen 99 nach oben     verschwenkt.         In :.der Ruhelage der Maschine wird der       Fiihlhebel    81 durch :

  den erhöhten     Umfangs-          teil.    der Hubscheibe     84    in     solcher    Lage ge  halten, dass sich sein     Fühlerkopf    85 unterhalb  der untern Drucktischplatte 86 befindet       (Fig.    2). Zu     Beginn    des Maschinenspiels  gibt die Hubscheibe 84 den     Fühlhebel    81  frei,     :co    dass :dessen Feder     .83    den     Fühlerkopf     85     durch    die Aussparungen der Drucktisch  platten 86, 87     .durchschwingen    kann.  



  Bei     eingelegtem    Beleg     (Fig.    2) hält die  ser die     Bewegung    des     Fühlhebels    81 auf,  so     .dass    die Zugstange 88 und der Winkel  hebel 90 den Schieber 91 nur um einen       geringen    Betrag nach links verschieben  können, welcher aber nicht ausreichend ist,  um den Stift 92 der Zugstange 29 mit der  Gabel des Schiebers 91 zu umfassen.

   Wenn  also kurz nach der Freigabe des     Fühlhebels     81 durch die Hubscheibe 84 die Hubscheibe  97 ;den     Winkelhebel    94 im Uhrzeigersinn       verschwenkt,    wobei durch :den Stift. 98 der  Schieber 9.1 nach oben     verdreht        wird,    kann  dieser, da der     Stift    92 von der Gabel nicht  umfasst     wird,    die Zugstange 29 nicht mit  nehmen. Die Klinke 31 bleibt also in ihrer  wirksamen Stellung, und der eingelegte Be  leg wird bedruckt.  



  Ist dagegen kein Beleg eingeführt       (Fig.    1), so     schwingt    der     Fühlhebel    81 nach  Freigabe durch :die Hubscheibe 84 vollständig  aus und die Zugstange 88 verdreht den  Winkelhebel 90, so     dass    der     sSchieber    91 so  weit nach links verschoben wird, dass der  Stift 92 vollständig von der Gabel umfasst  wird.

       Wenn    darauf die Hubscheibe 9 7 den  Winkelhebel 94 und damit auch den     Schieber     91 im     Uhrzeigersinn        verschwenkt,    so wird  dadurch     .die    Zugstange 29 angehoben und  somit die     Klinke    31     in    unwirksame Lage       verschwenkt.    Es     erfolgt    also in diesem  Falle kein Spannen der Schlagfeder 13 und  somit auch kein     Druokhammerausschlag.     



  Bei     Druckeinrichtungen,        'bei    welchen  während eines Maschinenspiels von einem  Druckhammer mehrere Abdrucke erzeugt  werden     können,    ist die Vermeidung     unnützer       Spannbewegungen in folgender     Weise    ver  wirklicht.  



  Auf der     Antriebswelle    201     (Fig.    10) ist  eine Hubscheibe 202 befestigt, die mit einem  Antriebsschieber 203 zusammenwirkt, der  auf dieser Welle und einer Hilfsachse 204  mittelst zweier Schlitze 205 und 206 längs  verschiebbar gelagert und an seinem linken  Ende mit der bei 208 im Gehäuse ver  ankerten :Schlagfeder 207 fest verbunden ist.

    Die Hubscheibe 202 besitzt einen von der  Ruhelage gemäss     Fig.    10 aus im Uhrzeiger  sinne kurvenförmig ansteigenden Teil 202s       (Spannkurve),    der sich auf ungefähr drei  Viertel :des Scheibenumfanges erstreckt, wäh  rend der restliche Umfangsteil stufenförmig  abfallend ausgebildet ist und drei     Stufen          202a,    202b und 202e besitzt, .die je aus einem  radial abfallenden     Teil        und.    einer     mittel-          punktsgleichen,    kreisförmigen Rastfläche be  stehen.

   Diese Rastflächen können, wenn sie  für     Druckeinrichtungen    bestimmt sind, bei  denen die Antriebswelle absatzweise unter  brochen angetrieben     wird,    als einfache     Auf-          la.gerpunkte    ausgebildet sein, müssen aber,  wenn der Antrieb der Antriebswelle 201  ununterbrochen ist, von solcher Länge sein,       dass    während :

  des     Durchlaufens    der Rast  fläche alle     Vorbereitungsarbeiten    für den  zweiten Druck vollzogen werden     können.    Am       Antriebsschieber        203    ist ein Zapfen 209 be  festigt, der eine Rolle 210 trägt. welche an  die     kurvenförmigen    Umfangsteile der Scheibe  202 durch .die     iSchlagfeder    207     angepresst     wird.

   Durch     Einwirkung    der Spannkurve  202s der Scheibe 202 auf die     Rolle    210 wird  der Schieber 203 nach rechts     bewegt        und    die  Feder 207 gespannt, während durch die :Stu  fen     202a-'c    die Feder<B>207</B> absatzweise ent  spannt wird.

   Da die Rolle 210 zufolge ihrer  Körperform ein dem     Schieber    203 eine       Schlagbewegung    vermittelndes, hinreichend  schnelles     Entspannen    erst dann     einleiten     kann,     wenn    ein dem Halbmesser der Rolle  210 entsprechender Federweg verbraucht       wurde,    ist     neben    der Rolle 210 ein Ansatz  211     (Fig.    10 und 15) am Schieber 203 vor  gesehen, dessen Steuerkante 212 normaler-      weise um einen geringen Betrag vom Um  fange der     Scheibe    202 absteht, so dass ein  Schleifen auf dieser verhindert wird.

   Sobald  jedoch die Rolle 210 von :der Scheibe 202 frei  gegeben wird, kommt der Ansatz 211 mit  dieser in Eingriff und verbleibt .darin so  lange, bis die Stufen     202a-c    das Abgleiten  der Steuerkante 212     dieses    Ansatzes er  möglichen. Durch     diesen    Ansatz 211 ist es  möglich, die hauptsächlich der     Vorbereitung     für den nächstfolgenden Druckvorgangdie  nenden,     mittelpunktsgleichen    Rastflächen  der Stufen     202a-c    gegenüber einer     rein     rollengesteuerten Anordnung um eine Halb  messerlänge der Rolle 210 zu verkleinern.  



  Der Antriebsschieber     :203    wirkt auf einen  Druckhammer 213 ein, und besitzt zu diesem  Zwecke Ansätze     214a        bezw.        214b,    214e, wel  che durch .die Spannbewegung des     :Schiebers     203 mit dem Druckhammer 213 kraftschlüs  sig verbunden werden und durch die Druck  bewegung beider wieder ausser Eingriff mit  dem     Druckhammer    kommen.

   Die     Bewegungs-          übertragung    vermittelt     eine    auf dem Zapfen  215 des Druckhammers 2:13 angeordnete       Klinke    2:16, deren Feder 217 den Klinken  arm 218 ständig     gegen,die    obere Kante 219  des Antriebsschiebers 20,3 zu ziehen versucht.

    Seine durch die Ansätze     14a-c        gebildete     Eingriffsfläche mit -dem Klinkenarm 218 ist  so angeordnet und ausgebildet,     dass    bei .der       Druckbewegung    die     Klinke    216     in    jener  Drehrichtung anzutreiben versucht wird,  welche durch .die Anlage des Klinkenarmes  218 gegen die obere Kante 219 des Schiebers  203     gesperrt    ist.  



  Wird dieser Schieber von der     Scheibe    202  freigegeben, so bewirkt sein Eingriff mit dem  Druckhammer 213 eine Bewegungsübertra  gung, so dass dieser zum Anschlagen gegen  die Typen 220 im Uhrzeigersinn gedreht  wird. Die     Klinke    2,16     wandert        hierbei    in  einer Schiebebewegung nach     links,    und zwar  so lange, bis der an der     Klinke        vorgesehene     Arm 2:21 an einen ortsfesten Anschlag, der  in diesem Falle durch ,die Hilfsachse 204     ge-          bildet    ist, anstösst.

   Bei der weiteren Schiebe  bewegung der     Klinke    216 bewirkt der An-    schlag 204 ein Verdrehen dieser entgegen  dem     Uhrzeigersinne,    wobei ihr Arm 218     ausser     Eingriff     mit    dem     Antriebsschieber    208  kommt. Dieses Entkuppeln geschieht zweck  mässig vor dem Auftreffen des Hammers 213  auf die Typen 220, um die Rückprall  energie für die     folgende    Rückbewegung des  Druckhammers,     welche    durch eine die Eigen  gewichtswirkung unterstützende Feder 222  bis zum     Auftreffen    den     ortsfesten    Anschlag  223 erfolgt, auszunützen.  



  Beim Rückholendes Druckhammers 213  wird auch die     Minke    216     mitgenommen    und  durch den Anschlag 204 so lange in ihrer  verdrehten     Lage        gehalten,        bis    sie über den  zuletzt tätig gewesenen Ansatz     2'14a    oder  <I>214b</I> hinweggleitet.

   Ist -das Ganze derart  ausgebildet,     dass    die     Entkupplung    der  Klinke 216 vor dem Auftreffen     -des        Hammers     213 auf die Typen 220 erfolgt, so können  die Anschläge     214a-c    um die Stufenhöhen  der     Autriebsscheibe    202 voneinander ab  stehend angeordnet werden, da .die     Klinke     216     bei    ihrer Rückbewegung unter Wirkung  der Feder 217 eine gewisse Zeit braucht, um  der     Freigabe    durch den     Anschlag    204 zu  folgen,

   wodurch diese     Klinke    sicher über den  Ansatz 214a oder<I>214b</I>     hinweggleitet.    Es  ist jedoch von Vorteil, ,dieses     Entkuppeln     nicht mit dem     Stillsetzen    des Schiebers 203       zusaaumenfallen    zu lassen, sondern dem  Schieber, nachdem die     Klinke    216 von ihm  entfernt     wurde,    die Möglichkeit zu einer  geringen Weiterbewegung zu geben, wo  <B>2</B> die Angriffsfläche des entkuppelten  Ansatzes 214a oder<I>214b</I> sicher aus dem  Bereich der rückschwingenden Klinke 216  herausgebracht wird.  



  Die ganze Verbindung zum Druckham  mer kann jedoch auch so ausgebildet sein,  dass am Schieber nur ein einziger     MitneUmer-          ansatz    vorgesehen ist, .der in     seinen    verschie  denen, nach jedem Abdruck eingenommenen  Lagen den Druckhammer immer in einer  neuen, um den jeweiligen     Schieberweg    ver  setzten Ruhelage anhält, aus welcher dieser  in     Drucklage    geschleudert wird. Dadurch      wird die     vorbeschriebene    Steuerung der  Klinke 2.16     überflüssig.     



  Um dem Druckhammer 21.3 bei jedem  Schlage stets eine gleich grosse Aufschlag  kraft zu vermitteln, ist es notwendig, die  zu den einzelnen Druckvorgängen gehörigen  Federwege entsprechend der     Entspannung     der Schlagfeder 207 zu vergrössern. Die  Höhen der einzelnen Stufen     202a-c    der An  triebsscheibe 202 sind daher verschieden hoch  ausgebildet, und zwar derart, dass die Stufe  MM den kleinsten Betrag und die     Stufe     202e den Höchstbetrag an der Fallhöhe er  hält.

   Sollen jedoch die     Stufenhöhen    unter  einander gleich sein, so ist eine annähernd  stets gleiche Schlagkraft auch :damit zu er  reichen, dass die übliche zylindrische     iSchrau-          benfeder    durch eine Feder mit einer in dem  für die Federarbeit in Betracht kommenden       Spannbereich    nur wenig ansteigenden Feder  kraftkurve ersetzt wird.  



  Die vorhin beschriebene Einrichtung be  wirkt bei jedem     11daschinenspiel,    bei dem die  Antriebswelle 201 eine volle Umdrehung er  hält, drei Ausschläge des     Druckhammers        213          und    somit drei     Abdrucke.    Um jedoch wahl  weise einen oder     mehrere    Abdrucke bewirken  zu können, ist folgende     Vorrichtung    vorge  sehen.  



  Der Antriebsschieber 203 ist an seinem       rechten    Ende mit     iSperrflächen        230a,    b ver  sehen,     die    .den verschiedenen Höhenlagen       eines    bei     23.2    drehbaren Sperrhebels     233    zu  geordnet sind und um die den Stufenhöhen  der Scheibe 202 entsprechenden Beträge von  einander abstehen.

   Die der     letzten    Stufe  20,2e entsprechende     Sperrfläche        (2,30c)    ist  weggelassen worden, weil .der Antriebsschie  ber 203 nach dem     dritten    Druckvorgang  ohnehin durch .die     Umfangsfläche    202s. gegen  eine entspannende     Bewegung    .der Feder 207  gehalten ist. Den Sperrflächen     230a,    b sind  entsprechende Führungsflächen     231a-c    zu  geordnet, die dem Sperrhebel<B>233</B> als     Halte-          flächen    dienen.

   Der Hebel     283    ist bei 235  mit .einer Zugstange 234     gelenkig    verbunden,  die mit einem Tastenschieber 236     (Fig.    10  und 14) der die Anzahl der Drucke bestim-         menden        G-eschäftsartentastenbank    in Ver  bindung steht.

   Eine Feder 237 sucht den  Schieber 236 stets in die unterste Endlage  zu ziehen, in welcher der Sperrhebel     233     auf der     Führungsfläche        231a    aufliegt, wird  aber an .dieser Bewegung entweder durch die  andern vom vorhergehenden Maschinenspiel       eingestellten    Führungsflächen     231b    oder       231e    oder durch einzelne der gedrückten  Tasten dieser Tastenbank daran gehindert.

    Dem letztgenannten Zwecke dienen die Urei  eckförmigen Ansätze 238, deren verschieden  geneigte Schrägflächen     23.8b,    c mit Zapfen       210b,    c der Tasten     239b,    c zusammenwirken  und den Tastenschieber 236 beim Drücken  einer dieser Tasten in einer solchen  Lage     festgehalten,    dass der Sperrhebel  233 mit einer Sperrfläche des Schiebers  20:3 in Eingriff kommen kann.

   Den  Tasten     239a    stehen keine Ansätze 238 gegen  über, da sie die Einstellung .des Sperrhebels       233    in die unterste, der Sperrfläche     230a          zugeordnete    Lage gestatten sollen, bei der  die Sperrwirkung schon nach .dem     ersten     Druckvorgang ausgeübt wird     (Fig.    12).

   Die  Tasten     239b    wirken mit schwach geneigten  Schrägflächen     238b    zusammen, die das An  heben     .des    Sperrhebels 233 um eine Schalt  einheit nach aufwärts     vermitteln,    so dass der  Hebel 233 in die     Höhenlage    der Sperrfläche  <B>30b</B> sich einstellt, wodurch ein zweimaliges  <B>2 9</B>  Abdrucken gestattet     wird        (Fig.    11).

   Beim  Drücken einer Taste     2-39c    verschiebt sich die       zugeordnete,    stark geneigte     Schrägfläche          238c    um zwei Schalteinheiten nach aufwärts  und stellt den Sperrhebel     23,3    in Höhe der  obern Führungsfläche 231e ein, in welcher       .die    Einrichtung alle drei Drucke ungehindert  ausführen kann.

   Die Tasten     2a9a-c        werden     in allen Fällen     in    der üblichen     Weise    bis  zum Ende des     Maschinenspiels    in ihrer ge  drückten Lage durch eine Sperrschwinge 241  gehalten     (Fig.    10).  



  Da die oben beschriebene Sperrung des  Antriebsschiebers 203 unmittelbar von den  Arbeitsstellungen der Tasten     239a-c    ab  hängig ist, welche gewöhnlich im Ruhezu  stand der     Maschine    freigegeben und vor Be-           ginn    des neuen Maschinenspiels gedrückt  werden, wird durch das Drücken jener     Tasten     (zum Beispiel 239b), die mehr Druckvor  gänge als die im vorhergehenden Maschinen  gang gedrückt gewesene     Taste    (zum     Beispiel     239a) gestattet, der Sperrhebel 233 von der  betreffenden Sperrfläche (zum     Beispiel    230a)  des     Schiebers    203 abgezogen, so dass dieser,

    wenn nicht die im folgenden     beschriebenen     Sperrmittel vorgesehen wären unter dem  Einfluss seiner Schlagfeder 207 gegen die       Ruhelage    gezogen würde und hierbei nutzlos  den Druckhammer 21.3 gegen die Typen  220 schleudern würde. Beim Antrieb der  Maschine     müsste    alsdann die Schlagfeder<B>207</B>       @iuch    über einen Arbeitsweg neu gespannt       werden,    der im vorhergehenden Maschinen  gang nutzbringend nicht verbraucht wurde.  Um solche unnütze Leerbewegungen zu ver  hindern, ist der Schieber 203 noch von einem  zweiten Sperrhebel 245 beherrscht, der mit  Sperrlücken 242a. b an der Unterseite des  Schiebers 203 zusammenarbeitet.

   In diese  Lücken kann eine Nase 243 des bei 241  gelagerten dreiarmigen Sperrhebels 245 ein  greifen, die den Schieber 203 in der Rich  tung der Federkraft (207) festzuhalten ver  mag, der in der andern Richtung jedoch über  die Nase hinweggleiten kann. Der zweite  Arm des Sperrhebels 245 steht unter der  Wirkung einer Zugfeder 246, die die Nase  243 ständig gegen :die     Unterseite    des Schie  bers 203 zieht, so dass sie in dessen Lücken  242a oder 242b einfällt, wenn der Schleif  ansatz 248 des dritten Armes 247, welcher  von einer Kurvenscheibe 249 gesteuert wird,       dies    gestattet.

   Die Scheibe     2.19    ist so ge  formt, dass sie während der Druckbewegun  gen den Hebel 245 hindert, dem Zuge seiner  Feder 246 zu folgen, diesen Hebel jedoch am  Ende des Maschinenspiels durch eine Ab  stufung 250 am Umfange dieser Scheibe frei  gibt.  



  Die Lücken 242a, b sind der Nase 243  des. Sperrhebels 245 gegenübergestellt, wenn  der Schieber 203 sich in den Stellungen nach  dem ersten oder nach dem     zweiten    Druckvor  gang befindet, so     dass'    bei einem Eindruck-         maschinenspiel    bei dem der Hebel 233 an  der Sperrfläche     230a    anliegt, die Nase 243  gegen Ende .dieses     Maschinenspiels    zum Ein  fallen in die Lücke 242a freigegeben     wird          (Fig.    12) und damit den Schieber 203 unbe  schadet .der nachher im Tastenfeld vorge  nommenen     Anderungen    in dieser Lage so  lange festhält,

   bis im nächsten Maschinen  spiel die Rolle 210 die weitere Führung des  Schiebers 203 übernimmt. Sind im Maschi  nenspiel zwei Drucke hergestellt worden, so  fällt am Schlüsse des Maschinenspiels die  Nase 243 in die Lücke 242b ein, wodurch der  Schieber 203 festgehalten wird.  



  Die Lücken     können    noch ferner so ausge  bildet sein, dass ihre Sperrflächen etwas       g        o        egen        die        Senkrechte        geneigt        sind,        so        dass     beim Einschnappen der Schieber 20:3 etwas  nach rechts gezogen wird. wodurch die je  weilig mit dem Sperrhebel 233 im Eingriff  stehende Sperrfläche 230a oder     230b    lose  auf dem Hebel aufliegt. Der Sperrhebel 233  kann .daher, falls eine diesen hochziehende  Taste gedrückt wird, durch leichten Tasten-.

    druck von der Sperrfläche abgezogen     -werden.     



  Wird beispielsweise eine der Tasten 239c       (Fig.    10) gedrückt, so hebt sich der Tasten  schieber 236 um zwei Schalteinheiten, wobei  der Sperrhebel 233 in Höhe der Führungs  fläche 231c eingestellt wird. Während des       Maschinenspiels    bringt die Hubscheibe 202  den Schieber 203 in seine rechte Endlage,  so dass der Sperrhebel 233 über der     Füh-          rungsfläche        lgla        steht,    ohne sich in die  Sperrstellung senken zu können.

   Zur selben       Zeit    wird der Sperrhebel 245 durch die Kur  venscheibe 249 entgegen dem Uhrzeigersinn       verschwenkt,    so     dass    die absatzweise Be  wegung des Schiebers 203 ungehindert um  drei den Stufen     202a-c    entsprechenden       Sehaltsehritte    nach links erfolgen kann, wo  bei jeder Schaltschritt einen Ausschlag des  Druckhammers 213 bewirkt.

   Am Ende des       Maschinenspiels    ist :der Schieber 203 in seine  linke Endlage gelangt, wobei die     Führungs-          fläche    231e wieder unter dem Sperrhebel 233  sieh befindet, so     dass    dieser und der Tasten  schieber 2136 trotz der durch das Löschen der      Taste     289c    freiwerdenden Wirkung der Feder       23.7    nicht nach unten ausschwingen können.

    Dem Ansatz 248 des Sperrhebels 245 steht  zwar die     Abstufung    2.50 der Hubscheibe 249  gegenüber, der Nase     24.3    ist jedoch keine oder       Lücken        242a    oder 242b gegenübergestellt, so  dass der Schieber 203 nur durch die an der  Hubscheibe 202 anliegende Rolle 210 gegen  Linksbewegung gesichert ist     (Fig.    10).  



  Soll im nächsten Maschinengang nur ein  Abdruck bewirkt werden, so wird eine der  Tasten     239a    gedrückt, deren Zapfen     240a     den Tastenschieber     23'6    nicht beeinflusst.  Beim Einstellen des Schiebers 203 in seine  rechte     Endlage    senkt sich der Sperrhebel 233  unter Wirkung der Feder 237 auf die Füh  rungsfläche 231a     (Fig.    12), da der Tasten  schieber 236 von keinem der Zapfen     240a-c     aufgehalten wird.

   Bei der Weiterdrehung  der Antriebswelle 201 kann die Rolle 210  des     Schiebers    203 von der     Stufe        202a    der  Umfangsfläche auf die Stufe 202b abfallen,  wodurch ein     Druckhammeransohlag    bewirkt       wird.    Eine weitere Bewegung des     Schiebers     203 nach     links    ist nun trotz Weiterdrehung  der     Hubscheibe    202 nicht mehr möglich, da  jetzt die Sperrfläche 230a vor dem Sperr  hebel<B>233</B> liegt, wodurch der Schieber 203  entgegen der Wirkung der Feder 207 fest  gehalten wird.

   Kurz vor Beendigung des  Maschinenspiels gibt die Hubscheibe '249 den       Sperrhebel    245 frei, dessen Sperrnase 243  nun in die durch den Druckvorgang bereit  gestellte Lücke     242a    einfällt. Durch diese  Sondersperrung .des Schiebers 203 wird :die  von der Feder 207     erstrebte        Schieberbewe-          gung    nach links verhindert,     falls    vor     Beginn     des nächsten Maschinenganges eine der Ta  sten 239b oder     239e    gedrückt     wird.     



  Wird im     nächsten    Maschinenspiel :eine  der Tasten 239b gedrückt, so hebt sich der  Sperrhebel     288    um den Betrag einer Schalt  einheit nach aufwärts     (Fig.    11), wodurch  der Sperrhebel 233 aus dem Bereich der  Bahn der Sperrfläche     230a        in    die Höhe -der  Sperrfläche     230b    gelangt.

   Der     Schieber    203  ist hiernach durch den Hebel 283 freige  geben, wird aber durch     den    Sperrhebel 245    in seiner vom vorhergegangenen Maschinen  spiels herrührenden Lage     gehalten,    bis er  durch die Hubscheibe 202 in seine rechte  Endlage gebracht     wird,    in welcher durch An  liegen der Rolle     2,10    an der Spannkurve 202s  eine Linksbewegung des Schiebers     20.3    ver  mieden ist. Zur selben Zeit wird auch der  Sperrhebel 245 durch die Hubscheibe 249 aus  der Lücke 242a herausgezogen.

   Bei gedrück  ter Taste     239b    befindet sich der Sperrhebel       23'3    in der Bahn der Sperrfläche 231b, so dass  beim Druckvorgang der Schieber     208    durch  Abgleiten seiner Rolle 210 von den     ,Stufen     202a und     202b    der Hubscheibe 202 nachein  ander zwei Schaltschritte nach links aus  führen und somit zwei     Druckhammeraus-          schläge    bewirken kann,

   während der dritte       Druckhammerausschlag    durch Festhalten des  Sperrhebels 233     vermittelst    der Sperrfläche  <B>2</B>     80b        des        Schiebers        203        verhindert        ist.        In     dieser     Schieberstellung    steht die Lücke 242b  der Sperrnase 243 gegenüber, welche kurz  vor dem Maschinenspielende in diese ein  greift und den Schieber 203 so lange fest  hält, bis ein neues Maschinenspiel vermit  telst der Hubscheibe 202 die Rolle 210 mit  dem Schieber 203 in die rechte Endlage  bringt.  



  Eine abgeänderte     Ausführungsform    der  oben beschriebenen     Schiebersperrvorrichtung     ist in den     Fig.    13 bis<B>15</B> dargestellt, bei  der der Sperrhebel     2.45    nach     Fig.    10 durch  eine auf der Welle 201     angebrachte    Scheibe  224 ersetzt ist.

   Diese Scheibe besitzt über  einen     Drehwinkel,    der über     einen    Bereich von  Ende des vorhergehenden Maschinenspiels bis  etwa zum     Beginn    des Druckvorganges sich  erstreckt, konzentrische Sperrflächen 224a, b,  die mit einem .Zapfen     2215    eines neben dem  Schieber 203     angeordneten.        Hilfsschiebers     226 zusammenwirken können.

   Der     Rüfs-          schieber    ist .durch die Feder 226' mit dem  Schieber 203 verbunden und     mittelst    einer  dem Schlitz 20.6 entsprechenden     Ausneh-          mung    227 auf der Hilfsachse 204 geführt.  Den zweiten     Führungspunkt        bildet    ein Zap  fen<B>228</B> des     Hilfsschiebers    226, der in     einer          Ausnehmung    229 des Schiebers 203     gleiten         kann.

   Der rechte Teil dieser     Ausnehmung     liegt, wenn beide     Schieber    in Ruhelage sich  befinden, an dem Zapfen 228 an, wodurch  dem Schieber 203     bei    festgehaltenem Hilfs  schieber 226 nur eine Rechtsbewegung ent  gegen dem Zuge der Feder 226' gestattet,  hingegen eine dem Zuge der Schlagfeder 207  entsprechende     Linksbewegung    des Schiebers  203 verhindert ist.

   Sind daher beide Schie  ber vom vorhergehenden     Maschinenspiel    in  einer der beiden Zwischenlagen, so liegt der  Zapfen 225 .entweder zwischen den beiden       Sperrflächen    224a und 224b oder rechts von  der Sperrfläche 224b und verhindert damit       bei    Freigabe .der im Eingriff stehenden  Sperrfläche 230a. oder     230b    des Schiebers 203  durch den     tastenbeeinflussten    Sperrhebel 233  ein Zurückschnellen des Schiebers 203 gegen  seine Ruhelage.

   Beim Antrieb der     Maschine     wird der Schieber 203 durch die Hubscheibe  202 nach rechts gezogen, während der Hilfs  schieber 226, falls sein Zapfen 225 auf der  linken     Seite    der Flächen     224a    oder 224b sich  befindet,     unter    Spannen der Feder 226' zu  rückgehalten wird, bis etwa vor dem Ab  drucken die Scheibe 224 den Zapfen 225  freigibt, so dass dieser dem .Schieber 203  durch Federwirkung nachfolgen kann.

   In       dieser        Stellung    liegt der Zapfen 228 an dem  rechten Ende der     Ausnehmung    229 an, wo  nach während der Druckvorgänge sich beide  Schieber gemeinsam und absatzweise nach  links bewegen, bis in die durch den Sperr  hebel 233 bestimmte Endlage in der sie bis  zum Ende des Maschinenspiels verbleiben, so  dass je nach der Endlage die Sperrfläche     224a     oder 224b den     Schieberzapfen    225 erfassen  kann. Der Hilfsschieber 226 ist mithin wie  derum festgehalten, wobei der Schieber 203  gegen eine der Wirkung der Schlagfeder  (207) entsprechende     Bewegung    gesperrt ist.  



  Bei Buchungsmaschinen mit mehreren  Druckhämmern ist es erwünscht, dass an einer  Druckstelle bestimmte Abdrucke     zeitäveise     unterbleiben. Die Druckleisten solcher       Typensätze    sind daher in einzelne Druck  hämmer unterteilt, die von einer     geminsamen          Antriebswelle    angetrieben werden.

   Jedem    dieser Druckhämmer ist zwecks Abschaltung  vom Antrieb je eine Schlagfeder zugeord  net, .deren     Spannvorrichtung    vom Antrieb  entkuppelt wird, wenn der zugehörige Druck  hammer nicht     betätigt        werden    soll.

       Insbe-          sondere    für Maschinen, bei denen der     alte     Bestand, die     Bestandesversuhiebung    und der  neue Bestand nebst den die Beträge kenn  zeichnenden Sonderangaben oder bei denen  auch mehrere Einzelposten eines Verkaufes  ohne die Sonderangaben gedruckt werden, ist  es zweckmässig, die Steuerung der Druck  hämmer von den     !Stellmitteln    der Bestandes  tasten     bezw.    der     Mehrpostentaste    abhängig  zu machen. Die in den     Fig.    5 bis 9 darge  stellte Druckeinrichtung besitzt vier Druck  hämmer.

   Dabei werden in     Fig.    5 bis 9 nur  die zur     Steuerung,der    Druckhämmer wesent  lichen Bestandteile .dargestellt, während die  zum Antrieb der Druckhämmer dienenden  Teile, sowie die Druckhämmer selbst     nicht     dargestellt sind. Die Druckhämmer, sowie die  Antriebsvorrichtung für dieselben sind gleich  wie bei der     Druckeinrichtung    nach     Fig.    1  bis 4 ausgebildet, weshalb im folgenden auch  auf diese     Figuren    Bezug genommen ist.

    Dabei ist zu bemerken, dass in     Fig.    1     und    2  die Druckhämmer und die verschiedenen  Teile ihrer     Antriebsvorrichtungen,    die bei  der Druckeinrichtung nach     Fig.    5 bis 9 in  einer Mehrzahl vorhanden     sind,    in Klammern  mit     a-d    bezeichnet sind.

   Die Druckhämmer  dienen zum Drucken des     Datums    (17a), des  Betrages (17b), der     Kundennummer    (17e)  und des     Addierwerkszeichens    (17d), die je  nach der Art des     Buchungsvorganges    "Alter  Bestand",     "Bestandesverschiebung",        "Neuer     Bestand" von den     Saldotasten        AC,   <I>AD</I>     bezw.     <I>Zu, Ab</I> oder     NC,   <I>ND</I> verschieden     gesteuert     werden.

   Für jeden Druckhammer ist ein An  triebsschieber 12 mit     Mitnehmerklinke    20, so  wie eine Schlagfeder 13 und eine Sperr  klinke 64 in derselben Weise angeordnet, wie  es für einen Druckhammer in     Fig.    1 darge  stellt ist. Jede Sperrklinke greift mit ihrem  Stift 65 in einen Schlitz eines     Denkers    66,  von denen jeder     mittelst    eines Gelenkbolzens  69 mit einem Arm 68 verbunden ist, welche      Arme auf der Achse 67 angeordnet sind.

    Ausserdem ist für jeden     Antriebsschieber    eine       Kupplungsklinke    31 vorhanden, welche Klin  ken auf einer für sämtliche     Druckhämmer          gemeinsamen    Stange 100 gelagert sind und  durch eine     einzige    einen Winkelhebel 62  und eine     Hubscheibe    aufweisende Vorrich  tung angetrieben werden     (Fig.    1).

   Das Ganze  kann derart ausgebildet sein,     dass    die Steue  rung zum     Entkuppeln    der     Klinken        31a-4     hierbei sowohl von einem einzigen, dem  Griffknopf 77 entsprechenden Griffknopf,  als auch von einem einzigen     Fühlerknopf    aus  für     :sämtliche        Klinken        gemeinsam    erfolgt.  Die Steuerung von :den Buchungstasten der       Buehungstastenbank    aus erfolgt in     nach-          stehend        beschriebener        Weise.     



  An jeder der     Klinken        31c-d    greift eine  der Zugstangen     29a-4    an,     welche    vermittelst  der Schlitz-     und        !Stiftverbindungen    76 je  an einem der     Hebel        l.Ola--d        angelenkt    sind       (Fig.    5 bis 7).

   Diese Hebel lagern drehbar  auf einer Achse 102 und sind mit     Ausnahme     des     Hebels        101b,    der dem Betragsdruck  hammer     zugeordnet    ist, mit je einem Stift       103a        bezw.    103c oder 103d versehen. Über  den Stift 103a greifen mit ihren -gabelför  migen Enden zwei Lenker 104 und 105, des  gleichen über .den     Stift    103d .die Lenker 108  und 109 mit ihren     gabelförmigen;    Enden.  



  Die beiden Lenker 107 und 108 sind an       einem        gemeinsamen    Bügel 110     angelenkt,     welcher mit seiner     geteilten    Hülse 111 um  die Achse 112 drehbar und mit einem an der  Hülse 111 befestigten Arm 113 versehen ist.       Durch        einen    an dem Arm 11,3 angreifenden  Lenker 114 ist der Bügel 110 mit einem       Tastenschieber    11.5 verbunden, dessen  Schrägflächen 115a mit den     Tastenstiften     116a, 117a zweier Tasten 116, 117     (AC,   <I>AD)</I>  zusammenwirken können.

   Infolge dieser     Ver-          bindu.ug    wird durch Niederdrücken     einer    der  Tasten 116 oder 117 der Bügel 110 im     Ge-          genuhrzeigersinn        (Fig.    5)     verschwenkt,    wo  bei .die Lenker 107 und 108 über die Stifte  103c und 103d,     die    Hebel     101c    und     101d     und die Zugstangen 29c und 29d die     Blinken     31c und 3.1d     anheben.    Die zu- diesen Klinken    gehörigen     Antriebschieber    12c,

   12d werden       beidem    nun folgenden Maschinenspiel nicht  mitgenommen, das heisst die Schlagfedern       13e    und 7 3d werden nicht gespannt, so dass  auch kein Ausschlag der zugehörigen Druck  hämmer 17c und 17d für     Kundennummer     und     Addierwerkszeichen    erfolgt.  



  Die beiden Lenker 105 und 106 sind an  einem Bügel 118     angelenkt,    welcher eben  falls mit     einer    geteilten Hülse 119 um die  Achse 112 drehbar und mit einem Arm 120  versehen ist, welcher durch einen Lenker 121  mit einem Tastenschieber 122 verbunden ist.

    Die Schrägflächen     1-22a    dieses     Tastenschie-          bers    können mit den     Tastenstiften        123a,        124z     zweier Tasten, 123, 124 (Zu, Ab) derart zu  sammenwirken,     dass    durch Drücken     ei er     dieser Tasten der Bügel 118 im     Gegenuhr-          zeigersinn        (Fig.    5)     verschwenkt    wird und  über die Lenker 105, 106 die Klinken 31a  und     sslc        in    unwirksame Lage angehoben  werden.

   Durch Anheben dieser beiden Klin  ken werden die zugehörigen Druckhämmer  17a und 17c für Datum und Kundennummer  nicht betätigt.  



  Die beiden Lenker 104 und 109 sind an  einem Bügel 12,5     angelenkt,    welcher auf der       Achse    112     befestigt    ist. Auf der Achse 112  ist ausserdem ein Arm 126 befestigt, der  .durch einen Lenker 127 mit einem Tasten  schieber 128 verbunden     ist,    dessen Schräg  flächen     128a    mit den Tastenstiften 129a und  130a zweier     Tasten    129, 130<I>(NC, ND) zu-</I>  sammenwirken können.

   Durch Drücken     einer     dieser     Tasten    129 oder 130 wird     infolge    die  ser Verbindung .der Bügel 125 im Gegenuhr  zeigersinn     (Fig.    5)     verschwenkt    und vermit  telst der Lenker 104 und 109 werden da  durch über die Hebel     101a    und     10.1d    und die  Zugstangen     29a    und 29d die     Klinken        31a     und     31d    angehoben,

   so     dass    bei dem nun  folgenden Maschinenspiel die zugehörigen  Schieber     1-2a-    und 12d nicht mitgenommen       bezw.    die zugehörigen Schlagfedern 13a und       1,3d    nicht gespannt werden und somit kein  Ausschlag der Druckhämmer 17a     und    17d  für     Datum    und     Addierwerkszeichen-    be  wirkt     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckeinrichtung an registrierenden Ma schinen, bei denen eine vorher gespannte Schlagfeder einen Druckhammer aus seiner Ruhelage gegen die Typen bewegt, gekenn zeichnet durch eine Vorrichtung, welche die Schlagfeder derart in Abhängigkeit vom je weiligen Maschinenspiel steuert,,dass Spann-, respektive Entspannbewegungen nur in dem Masse stattfinden, wie es der Zahl der aus zuführenden Abdrucke entspricht. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Antrieb für das Spannen der Schlagfeder in Ab hängigkeit vom jeweiligen Maschinen spiel ausschaltbar gemacht ist, das Ganze derart, dass ein Spannen der Feder unter bleibt, wenn der zugehörige Druck hammer (17) nicht abdruckt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit dem Spannen der Schlagfeder (13, 207) die kraftschlüssige Verbindung die ser Feder mit dem Druckhammer (17, 213) hergestellt wird. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, bei der er Druckhammer durch Auslösen von Sperrungen dem Einfluss seiner An triebsfedern freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckhammer (17, 213) für die Druckbewegung mit einem Antriebsglied (12, 203) kraft schlüssig in Verbindung gebracht wird; während die Rückführbewegung in seine Ruhelage unabhängig vom Antriebsglied erfolgt. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Über- tragung der Antriebskraft auf den Druckhammer (17, 213) durch eine Klinke (20, 21$) bewirkt wird. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Rückführ- bewegung des Druckhammers durch eine besondere Feder (18, 222) erfolgt, die unabhängig von der Schlagfeder (13, 207) den Druckhammer (17, 213) in seine Ruhelage zurückführt. 6.
    Einrichtung nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagfeder (13) an einem Schieber (12) befestigt ist, .der einen Zapfen (71) trägt, auf .dem eine Klinke (20) drehbar ge lagert ist, die in ihrer Arbeitslage mit dem Druckhammer verbunden ist. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Klinke (20) unter .der Einwirkung einer Feder (21) steht, die die Klinke in die Bahn des Hammerarmes zieht, sobald sie von dem festen Anschlag (72) freigegeben wird. B. Einrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass der Anschlag (72) so angeordnet ist, dass er bei der Spannbewegung des ,Schiebers (12) .die Klinke der Wirkung ihrer Feder (21) freigibt.
    9. Einrichtung nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagfeder (13) mit dem Antrieb (9, 62) durch eine Kupplung (11, 31) ver bunden ist, die von Einstellmitteln ge steuert ist. 10. Einrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass der .Schieber (12) mit einem Haken (11) versehen ist, in den eine Kupplungsklinke (31) des Antriebes eingreifen kann. 11. Einrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Kupp lungsklinke (31) mit einem Steuerglied (29) verbunden ist, das von einem Schie ber (25) der Tastenbank beherrscht ist. 12. Einrichtung nach Patentanspruch zum .
    Bedrucken von in die Maschine einzu legenden Belegen, dadurch gekennzeich net, dass .die Schlagfeder (1:3) mit dem Antrieb durch eine Kupplung verbun den ist, die von einer Zettelfühlvorrieh- tung beherrscht ist. 13.
    Einrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf die Kupplung wirkendes Steuerglied (29) mit einem Stift (92) versehen ist, ,der von einem gabelförmigen Ende eines Schie bers (91) umfasst werden kann, welcher bei jedem 32aschinenspiel zum Ausrük- ken der Kupplungsklinke (31) eine schwingende Bewegung erhält. 14. Einrichtung nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass der Schieber (91) eine die Verbindung mit dem Stift (92) herstellende seitliche Bewegung er hält, wenn der Fühlerkopf (85) durch den Belegschacht hindurehtreten kann. 15.
    Einrichtung nach Unteransprüchen 11 und 14, gekennzeichnet durch eine nach giebige Verbindung des Steuergliedes (29) mit dem Tastenschieber (25), das Cranäe derart, dass trotz seiner Stellung auf "Druck" ein Spannen der Schlag feder (13) unterbleibt, wenn kein Beleg eingelegt worden ist. 16. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kupplung zwischen der Schlagfeder (13) und dem Antrieb von einem Schaltglied (77) be herrscht ist, mittelst dem unabhängig von den übrigen Einstellgliedern der Ab druck verhindert werden kann. 17.
    Vorrichtung nach Unteransprüchen 11 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerglied (29) mit einem Zapfen (79) versehen ist, der von einem Nocken (80) beherrscht ist. 18. Einrichtung nach Patentanspruch bei der die der Druckstelle zugeordneten Organe (der Druckhammer, die Förder- und Ab schneidevorrichtung) mehrmals nachein ander der Einwirkung ihrer, zum An trieb derselben dienenden Schlagfeder freigegeben werden können, dadurch ge kennzeichnet, dass vor .dem Inbetrieb- setzen der Organe die Antriebskräfte für diese in einer einzigen Schlagfeder (207) aufgespeichert werden,
    welche bei den einzelnen Druckvorgängen stufenweise entspannt wird. 19. Einrichtung nach Unteranspruch 18, da durch gekenuzeialinet, dass zum Spannen und Entspannen der Schlagfeder<B>(207)</B> ein einziges Organ (202) vorgesehen ist. 20. Einrichtung nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass das einzige Organ (202) einen in bezug auf seine Drehachse stetig kurvenförmig anstei genden Teil (202s) und einen in bezug auf die Drehachse stufenförmig abfallen den Teil (202a-c) besitzt. 21.
    Einrichtung nach Unteranspruch 20, da durch gekennzeichnet, dass der stufen förmige Teil (202a-c) als Hubscheibe (202) ausgebildeten einzigen Organes mehrere Rastflächen besitzt, die konzen trisch zur Drehachse der Hubscheibe (202) angeordnet sind und um je eine Spannhöhe der Schlagfeder (207) von einander abstehen. 22. Einrichtung nach Unteranspruch 20, da durch gekennzeichnet, dass der Umfang des als Hubscheibe (202) ausgebildeten einzigen Organes mit einer Rolle (2l0) des federbeeinflussten Antriebsschiebers (203) zusammenarbeitet. 23.
    Einrichtung nach Unteranspruch 22, da durch gekennzeichnet, dass neben der Rolle (210) ein Ansatz (211) am An triebsschieber (203) vorgesehen ist, -der, nachdem -die Rolle (210) jeweils durch eine Rastfläche der Hubscheibe (202) freigegeben wird, die Steuerung des An triebsschiebers (203) bis zum Aufsetzen der Rolle (210) auf die nächstfolgende Rastfläche übernimmt. 24. Einrichtung nach Unteranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer kante (212) des Ansatzes (211) beim Eingriff der Rolle. (210) mit der Hub scheibe (202) von deren Umfang um einen geringen Betrag absteht. 25.
    Einrichtung nach Unteranspruch 20 mit einem durch eine zylindrische Schlag feder angetriebenen Druckhammer, da durch gekennzeichnet, dass die einzelnen Stufen (202a-c) des als Hubscheibe (202) ausgebildeten einzigen Organes mit derart verschiedenen Stufenhöhen ver sehen sind, dass für jede bewegung stets die gleiche Schlagkraft sich ergibt. 26.
    Einrichtung nach Unteranspruch 21, da durch gekennzeichnet, dass die einzelnen Stufen der Scheibe gleich hoch sind und dass zur Erzielung einer stets gleichen Schlagkraft für jede Druckhammerbewe- gung die Schlagfeder eine im Arbeits bereich nur wenig ansteigende Feder kraftkurve besitzt. 27. Einrichtung nach Unteranspruch 20, da durch gekennzeichnet, dass der Druck hammer nach jedem Druckvorgang in eine um den @Schieberweg abstehende neue Ruhelage zurückgebracht wird, in der er mit dem Mitnehmeransatz neuer dings kraftschlüssig gekuppelt wird. 28.
    Einrichtung nach Unteranspruch 20, bei .der der Druckhammer unabhängig von seinen Antriebsgliedern aus der Druck lage in die Ruhelage gezogen wird, da durch gekennzeichnet, dass der Druck hammer (213) bei jedem Druckvorgang von seinen Antriebsgliedern (203, 2-14) entkuppelt und von einer Feder (2,22) in die Ruhelage zurückgezogen wird.
    29. Einrichtung nach Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Ent- kuppeln des Druckhammers (213) von den Antriebsgliedern (203, 214a-e) un mittelbar vor dem Aufschlagen des Ham mers auf die Typen (220) erfolgt, so dass der Rückprall des Hammers (2'13) zur Triebkraft der Rückholbewegung sich addiert. 30.
    Einrichtung nach Unteranspruch 29, ge kennzeichnet durch eine am Druckham mer (21$) vorgesehene Klinke (216), welche mit den Mitnehmeransätzen (214a-c) des Antriebsschiebers (203) in kraftschlüssige Verbindung gelangt, die durch die Druckbewegung,des Hammers aufgehoben wird. 31. Einrichtung nach Unteranspruch 30, da durch gekennzeichnet, dass der mit dem Antriebsschieber (203) zusammenarbei tende Klinkenarm (218) ständig gegen den Schieber (203) gezogen wird.
    32. Einrichtung nach Unteranspruch 31, da durch gekennzeichnet, dass die Eingriffs flächen der Mitnehmeransätze (214a-c) so zur Klinke (21-6) angeordnet sind, dass die durch diese Ansätze versuchte Ver drehung der Klinke bei der Druckbewe gung durch die obere gante (219) des Schiebers (203) gesperrt wird. 33. Einrichtung nach Unteranspruch 32, ge kennzeichnet durch einen ortsfesten An schlag (204), der bei jeder Druckbewe gung die Klinke (2l6) so verdreht, dass sie mit dem zugehörigen Mitnehmeran- satz ausser Eingriff gebracht wird. 34.
    Einrichtung nach Unteranspruch 80,. da durch gekennzeichnet, dass das Ganze der art eingestellt werden kann, .dass die Klinke (216) .des Druckhammers (213) durch die einzelnen Druckvorgänge eines Maschinenspiels so gesteuert wird, dass sie nacheinander mit den Mitnehmeran- sätzen (214a-c) des Schiebers (203) in Eingriff kommt. 35.
    Einrichtung nach Unteranspruch 34, .da durch gekennzeichnet, dass das Ganze derart eingestellt werden kann, dass der Antriebsschieber (20ä) während eines Maschinenspiels nach jedem Druckvor gang dem gegen die Ruhelage zurückge zogenen Druckhammer (213) einen neuen Mitnehmeransatz (214b oder 214c) be reitstellt, mit dem der Druckhammer gekuppelt wird.
    36. Einrichtung nach Unteranspruch 28, ,da durch gekennzeichnet, dass die Klinke (21-6) bei der Rückwärtsbewegung .des Druckhammers (213) durch einen An schlag (204) so lange zurückgehalten wird, bis sie infolge der Schieberbewe- gung über den zuletzt betätigten Mit nehmeransatz hinweggeglitten ist, <B>37.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 36, da durch gekennzeichnet, .dass .die Abstände der Mitnehmeransätze (214a-c)
    des An triebsschiebers von gleicher Grösse wie die Stufenhöhen der Hubscheibe sind. 38. Einrichtung nach Unteranspruch 36, da durch gekennzeichnet, dass der zwischen der klinke und den Mitnehmeransätzen vorgesehene Eingriffsweg kürzer ist als die zugehörige Stufenhöhe der Hub scheibe (2U2). :
    39. Einrichtung nach Unteranspruch 18, zum wahlweisen Bewirken eines oder mehrerer Druckvorgänge, gekennzeichnet durch eine die jeweilige Anzahl der Druck vorgänge bestimmende Einstellvorrich- tunk, die mit einem Antriebsglied der Druckvorrichtung so zusammenwirkt, dass während eines Maschinenspiels die Schlagfeder nur um .soviel gespannt wird wie sie im vorhergegangenen Ma schinenspiel entspannt wurde.
    <B>40.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 39, da ,durch gekennzeichnet, dass ein je nach der gedrückten Taste (239a-c) verstell- ter Sperrhebel (28d) den Antriebs schieber (208) nach dem letzten ge wünschten Abdruck sperrt, das Ganze derart, dass weitere Bewegungen des An triebsschiebers (203) trotz .der Freigabe durch eine Hubscheibe (202) verhindert sind.
    =11: Einrichtung nach Unteranspruch 40, da durch gekennzeichnet, -dass der Antriebs schieber (203) mehrere Sperrflächen <I>(230a, b)</I> besitzt, auf .deren Höhe der Sperrhebel (233) durch Drücken von Einstellmitteln (239a-c) eingestellt wird. 42.
    Einrichtung nach Unteranspruch 41, da .durch gekennzeichnet, dass am Antriebs schieber (208) ausser den Sperrflächen (230a, b) Führungsflächen (23la-c) an geordnet sind, die nach dem Löschen der Einstellmittel (239a-c) ein Senken .des Sperrhebels (283) vor der Spannbewe gung des Antriebsschiebers (208) verhin dern. 43.
    Einrichtung nach Unteranspruch 41, da durch gekennzeichnet, dass :den die An zahl der Drucke bestimmenden Tasten (239b, c) verschieden geneigte Flächen (238b, e) gegenüberstehen, mittelst denen beim Drücken dieser Tasten ein unter dem Einfluss einer Feder stehender Tastenschieber (286) verschoben wird. 44.
    Einrichtung nach Unteranspruch 41, bei der die Einstellmittel am Schlusse des Maschinenspiels in ihre Ruhelage zu rückgestellt werden, gekennzeichnet durch eine zur Sperrung .des Antriebs schiebers dienende Sperrvorrichtung, die " während des Abdruckens ausgeschaltet und kurz vor .dem Ende des Maschinen spiels einge.3chaltet wird. 45.
    Einrichtung nach Unteranspruch 44, da durch gekennzeichnet, dass ein von einer mit,der Hubscheibe (202) starr verbun denen Kurvenscheibe (249) gesteuerter Sperrhebel (245) vorgesehen ist, dessen Sperrnase (243) mit Sperrlücken (242a, b) des Antriebsschiebers (208) zusam menarbeiten kann. 46.
    Einrichtung nach Unteranspruch 45, da durch -gekennzeichnet, .dass für alle vor handenen Drucklagen mit Ausnahme derjenigen für den letzten Druck' 'Sperr löcken<I>(242a,</I> b) im Antriebsschieber (203) angeordnet sind, die während der Druckvorgänge einzeln der Sperrnase (248) gegenübergestellt werden. 47.
    Einrichtung nach Unteranspruch 46, da durch gekennzeichnet, dass die Sperr lücken (242a, b) und die Sperrnase (243) mittelst gering abgeschrägter Flächen zusammenwirken, so dass beim Einfallen der Sperrnase der Antriebsschieber (208) so bewegt -wird, dass die Sperrflächen <I>(230a,</I> b) etwas vom Sperrhebel (233) entfernt werden und der letztere vom Federdruck entlastet wird. 48.
    Einrichtung nach Unteranspruch 44, da dUrch gekennzeichnet, dass die-,Sperrvor- richtung, riehtung zur Sperrung des Antriebssahie- bers (203) einen mit diesem federgekup- pelten Hilfsschieber (226) besitzt, :dessen Zapfen (225) die- Bewegung des An- triebsschiebers in der Zugrichtung -seiner Schlagfeder (207) begrenzt.
    49. Einrichtung nach Unteranspruch 48, da durch gekennzeichnet, :dass- der Zapfen (225) des Hilfsschiebers- (226) durch eine fest mit der Hubscheibe (202) verbun dene Scheibe (224) während des Sperr zustandes zwangläufig geführt wird. 50.
    Einrichtung nach Unteranspruch 49, da durch gekennzeichnet, dass :die Scheibe (924) mittelpunktsgleiche zylindrische Sperrflächen (22a, <I>b)</I> besitzt, deren Ab stand voneinander gleich dem Weg ist, den der Antriebsschieber zurücklegen muss, um von einer Druckrichtung in die andere zu gelangen, welche Sperrflächen den Zapfen (225) hindern, dem über den Antriebsschieber (203) eingeleiteten Zuge der ,Schlagfeder (207) zu folgen. 51.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ins besondere an Buchungsmaschinen mit mehreren, je nach Art des Maschinen spiels einzeln betätigten Druckhämmern für jede Druckstelle, dadurch gekenn zeichnet, dass die in den einzelnen Ma schinenspielen nicht betätigten Druck hämmer samt ihren Schlagfedern vom Antrieb der Maschine abgeschaltet sind.
    5-@. Einrichtung nach Unteranspruch 51, bei der der alte Bestand, die Bestandsver schiebung und der neue Bestand gedruckt werden, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Betätigung der Einstellmittel der Buchungstastenbank (116, 117, 128, 124, 129, 130) die in den einzelnen Ma schinenspielen nicht betätigten Druck hämmer und ihre Schlagfedern von dem Antrieb entkuppelt werden können. 53.
    Einrichtung nach Unteranspruch 52 mit je einem Druckhammer für den Betrag, das Datum, die Kundennummer und das Addierwerkszeichen, dadurch gekenn zeichnet, dass beim Drücken einer der Buchungstasten (116, 117, 123, 124, 129, 130) je ein Tastenschieber (115, 122, 128) bewegt wird, der den Antrieb für zwei Schlagfedern und Druckhämmer ausschaltet. 54. Einrichtung nach Unteranspruch 58, da durch gekennzeichnet, dass mit Ausnahme für den Betragsdruckhammer ein Steuer glied jedes Druckhammers mit zwei Tastenschiebern (115, 122, 128), die je einer Gruppe von Buchungstasten (116, 117, 123, 124, 129, 130) angehören, in Verbindung steht.
    55 Einrichtung nach Unteranspruch 52, da-durch gekennzeichnet, dass jedem An triebsschieber eine Kupplungsklinke zu geordnet ist, welche Kupplungsklinken gemeinsam über einen Hebel durch die Hubscheibe angetrieben werden. 56. Einrichtung nach Unteranspruch 54, da durch gekennzeichnet, dass jeder An triebsschieber mit je einer Sperrklinke zusammenwirkt, die die Antriebsschieber vor dem Druck unabhängig von der Frei gabe durch den Antrieb festhalten, <B>57.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 56, da durch gekennzeichnet, dass zur gleich zeitigen Freigabe der ausgewählten Druckhämmer alle Sperrklinken von einem gemeinsamen Organ freigegeben werden. 58.
    Einrichtung nach Patentanspruch 52, da- ,durch gekennzeichnet, dass die Ausschalt- vorrichtuno, für die einzelnen Druck hämmer von einer einzigen Zettelabfühl- vorrichtung und einem einzigen Griff knopf beherrscht sind.
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