DE243584C - - Google Patents
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- DE243584C DE243584C DENDAT243584D DE243584DA DE243584C DE 243584 C DE243584 C DE 243584C DE NDAT243584 D DENDAT243584 D DE NDAT243584D DE 243584D A DE243584D A DE 243584DA DE 243584 C DE243584 C DE 243584C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41K—STAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
- B41K1/00—Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor
- B41K1/08—Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor with a flat stamping surface and changeable characters
- B41K1/14—Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor with a flat stamping surface and changeable characters having automatic means for changing type-characters
- B41K1/16—Numbering devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41K—STAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
- B41K1/00—Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor
- B41K1/36—Details
- B41K1/38—Inking devices; Stamping surfaces
- B41K1/40—Inking devices operated by stamping movement
- B41K1/42—Inking devices operated by stamping movement with pads or rollers movable for inking
Landscapes
- Labeling Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 243584 KLASSE 15Λ. GRUPPE
FRIEDRICH BIERWAGEN in BERLIN.
Gegenstand der Erfindung ist ein Hand-Numerierstempel, mit welchem in bekannter
Weise Zahlen entweder in fortlaufender Folge oder mit zwei-, drei- oder mehrmaliger Wiederholung
jeder Zahl, oder auch eine Zahl ununterbrochen hintereinander, gestempelt werden
können. An den bekannten Numerierstempeln dieser Art befindet sich ein Schaltrechen,
dessen Klinken sich beim Niederdrücken
ίο des Zifferwerks aus den zwischen den Zifferrädern
befindlichen Schalt- oder Greiferscheiben heben, um dann bei dem durch eine im Griff
der Maschine befindliche Feder bewirkten Wiederhinaufschnellen des Zifferwerks behufs
Fortschaltung der Zifferräder in die ihnen gegenüberstehenden Zahnlücken der Schaltscheiben
einzuspringen. Dieses Einspringen der Schaltklinken, von denen oft zwei oder
mehrere in Wirkung treten, wie z. B. beim Übergang von der Zahl 99 auf die Zahl ioo,
muß sich jedoch infolge der schnellen Aufwärtsbewegung des Zifferwerks augenblicklich
vollziehen, damit nicht etwa die eine oder die andere der Klinken die entsprechende
Lücke der Schaltscheiben überspringt. Um diesen Vorgang sicher zu bewirken, ist eine
kräftige Feder zur Betätigung des Schaltrechens erforderlich. Die Wirkung der kräftigen
Feder hat aber zur Folge, daß die Schaltrechenklinken in dem gegebenen Augenblick
hammerartig in die Ausschnitte der Schaltscheiben einfallen und diese dadurch in verhältnismäßig kurzer Zeit so beschädigen,
daß die Fortschaltung der Zifferräder nicht mehr mit der notwendigen Genauigkeit vonstatten
geht. Denn durch das hammerartige Einfallen der Klinken weiten sich die Ausschnitte
der Schaltscheiben, besonders die der Zehner- und Hunderterscheiben, und werden ungleich, so daß dann die einzelnen
Ziffern der zu stempelnden Zahlen beim Stempeln in mehr oder weniger schiefer oder in
versetzter Stellung erscheinen. Ferner bilden sich an den notwendigerweise doch nur dünnen
Schaltscheiben durch das hämmernde Einfallen der Klinken in ihre Ausschnitte Scharten,
die schließlich das Fortschalten der einzelnen Zifferräder so behindern, daß leicht
einzelne Ziffern bei der Stempelung übersprungen werden. Reparaturen kommen daher
an den Schaltscheiben verhältnismäßig oft vor und auch Ergänzungen derselben werden nicht
selten notwendig. Diese Übelstände sollen durch den Erfindungsgegenstand beseitigt werden.
An dem neuen Numerierstempel ist der Schaltrechen so angeordnet, daß er beim Gebrauch
des Stempels die Auf- und Niederbewegung des Zifferwerks teilweise mitzumachen gezwungen ist. Solche Stempel, bei denen
der Schaltrechen an einem Kipphebel schwingend aufgehängt ist, sind ebenfalls bekannt,
doch geschah das Weiterschalten der Schaltklinken bei ihnen ebenfalls ruckweise, und
zwar unmittelbar nach der gleich nach der Stempelung erfolgten Weiterschaltung des
Zifferwerks. Bei dem Gegenstande der Erfindung wird jede ruckweise Schaltung dadurch vermieden, daß der Kipphebel bereits
beim Herabgehen des' Zifferwerks ausgej schwungen wird und dabei die Weiterschalj
tung der Schaltklinken bewirkt. Auf diese
Weise wird das schlagende Einfallen der Schaltrechenzinken in die Schaltscheiben vermieden
und die Abnutzung derselben ist infolgedessen eine sehr geringe.
Die neue Einrichtung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, in welcher
Fig. ι eine Vorderansicht des gesamten Stempels darstellt.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht unter Fortlassung der Gestell wand und des Zifferwerks,
in der Ruhestellung dargestellt.
Fig. 3 zeigt dieselbe Ansicht bei herabgedrücktem Zifferwerk, also beim Stempeln;
das Zifferwerk selbst ist auch in dieser
Figur fortgelassen. ·
Fig. 4 ist eine Unteransicht der den Schaltrechen tragenden Hebelanordnung, die den
Hauptbestandteil der neuen Einrichtung bildet, und
Fig. 5 zeigt in Seitenansicht den Schieber zum Verstellen des beweglichen Greifers am
Schaltrechen.
An dem das Zifferwerk tragenden und mit dem Rohre b auf und nieder beweglichen Gehäuse
α sind seitlich die beiden Hebel c, d, um Drehzapfen e schwingend, befestigt. An
ihrem vorderen Ende können die Hebel c und d durch einen Steg f zu einem einzigen
Stück verbunden sein, doch ist dies nicht unbedingt notwendig, da sie außerdem auch
noch durch einen Querstift g, der dem Schaltrechen h als Drehachse dient, starr verbunden
sind. Der Schaltrechen h ist auf dem Stift g zwischen Stellringen k gehalten, wodurch ein
richtiges Einhalten der Klinken des Schaltrechens in die Schaltscheiben des Zifferwerks
erleichtert ist. Der Schaltrechen h steht unter dem, Druck einer schwachen, auf den Stift g
gewundenen Feder i, die das Bestreben hat, den Schaltrechen mit seinen Klinken gegen
die Schalträder des Zifferwerks mit leichtem Druck anzulegen. Auf dem Stifte g sitzen
ferner noch zwei Gleitrollen / zu später beschriebenem
Zwecke.
Am Gehäuse α ist in bekannter Weise der das Farbwerk m ausschwingende Winkelhebel η
drehbar. Der eine Arm dieses Winkelhebels ist so lang, daß er beim Niederdrücken des
Zifferwerks mit seinem oberen, abgerundeten Ende gegen den Hebel c von unten anschlägt
und ihn nebst dem mit ihm starr verbundenen Hebel d nach oben kippt, wie aus Fig. 3
ersichtlich ist. Bei diesem Aufrichten der Hebel c, d bewegt sich der Schaltrechen1 h auf
dem Stift g derart, daß die Schaltklinken sich selbsttätig in die Zwischenräume der Zifferräder
gegen die Schalträder anlegen. Sobald nun die Zahnlücke des Schaltrades der Klinke
gegenübersteht, greift diese unter dem leichten Druck der schwachen Feder i in die Lücke
sofort ein. Der Hebel c hat eine nach unten abgebogene Verlängerung c1; die gegen eine
Anschlagfläche a1 am Gehäuse α trifft und auf
diese Weise das Aufkippen der Hebel c, d begrenzt.
Bei der Wiederaufwärtsbewegung des Rohres b mit dem Gehäuse α und dem Zifferwerk
treffen zunächst die Gleitrollen j auf dem Stift g gegen die am Gestell vorspringenden
Anschläge 0; die Hebel c und d und der Schaltrechen h können nicht weiter hinaufgehen,
während das Zifferwerk seine Aufwärtsbewegung fortsetzt. Die Hebel c und d
mit dem Schaltrechen h werden durch die Anschläge 0 herabgedrückt, während das
Zifferwerk sich noch weiter hinaufbewegt. Auf diese Weise schalten die sich in Eingriff
befindenden Klinken des Rechens h die entsprechenden Schaltscheiben teils durch die
Aufwärtsbewegung des Zifferwerks, teils durch die entgegengesetzt gerichtete Niederbewegung
der Schaltklinken, also durch das Zusammenwirken zweier Kräfte, ruhig und sicher weiter.
Die Rollen j gleiten hierbei an der Unterseite der Anschläge 0 entlang, bis die Anfangsstel- ,85
lung (Fig. 2) wieder erreicht ist, und vermindern so die Reibung und den Stoß zwischen
den gegeneinanderwirkenden Flächen der Hebel c, d und den die Aufwärtsbewegung des
Schaltrechens h rechtzeitig begrenzenden Anschlagen
0. Die Fortschaltung der Zifferräder geschieht also bei der neuen Einrichtung
nicht durch die Aufwärtsbewegung des Zifferwerks gegenüber einem feststehenden Schaltrechen, der bei der Aufwärtsbewegung
des Zifferwerks im gegebenen Augenblicke einschnappt, sondern der Schaltrechen folgt
dem Niedergang des Zifferwerks, wird dann aufkippend angehoben und macht sodann die
Aufwärtsbewegung des Zifferwerks wiederum teilweise mit, bis er durch die Anschläge 0
aufgehalten und teilweise herabgedrückt wird.
Man könnte den Hebel c, d, anstatt ihn an dem auf und nieder gehenden Gehäuse a
anzubringen, auch am Gestell des Stempels um Drehzapfen schwingend und kippbar anbringen.
In diesem Falle würde die Kippbewegung der Hebel c, d durch Anschläge am Gehäuse α bewirkt werden können, die bei
der Nieder- und Wiederaufwärtsbewegung des Gehäuses α gegen die Verlängerung c1 des
Hebels c wirken.
Die beschriebene Einrichtung der pendelnden Anordnung des Schaltrechens h an den
Hebeln c, d gestattet ferner hoch die Vereinfachung, daß der verstellbare Greifer des
Schaltrechens so weit ausgerückt werden kann, daß eine Zahl beliebig oft unverändert hintereinander
gedruckt werden kann. Bei den bekannten Numerierstempeln läßt sich der verstellbare Greifer nicht so ausrücken, sondern
es muß der ganze Schaltrechen abge-
stellt werden, wenn eine Zahl beliebig oft hintereinander gedruckt werden soll.
Der Schaltrechen h ist in an sich bekannter Weise mit einem den beweglichen Greifer p
tragenden Schieber q (Fig. 5) versehen; an diesem letzteren befindet sich ein Knopf r, in
dem ein unter Federdruck stehender Stift s in Vertiefungen der Führungsnut im Rechen h
einschnappt. Die Verstellung des Schiebers q
xo mit dem beweglichen Greifer p bewirkt den
Übergang von je einmaliger Stempelung jeder Zahl auf eine je zwei-, drei- oder mehrmalige
Wiederholung. Soll dieselbe Zahl beliebig oft hintereinander gestempelt werden, so rückt
man den Schieber q in die äußerste Stellung nach links und setzt dadurch den ganzen
Schaltrechen h außer Tätigkeit; der bewegliche Greifer p gleitet dann auf der Seitenwandung
des Gehäuses α und verhindert dadurch das Eingreifen des Schaltrechens h in das Zifferwerk.
Bei den bekannten Numerierstempeln ist das Ausrücken des beweglichen Greifers in
dieser Weise durch die Bauart nicht angängig, der Schaltrechen muß durch eine besonders
angebrachte Sperrvorrichtung in der ausgehobenen Stellung festgelegt werden. Die Anordnung
des Schaltrechens im Hebelpaare c, d dagegen gestattet, diese Ausrückung des Schaltrechens
durch eine einfache weitere Verschiebung des Schiebers q zu bewirken, wodurch
die Bauart des Stempels sich vereinfacht.
Claims (2)
1. Hand-Numerierstempel zum ein- oder mehrmaligen Wiederholen der gestempelten
Zahl, bei dem der Schaltrechen schwingend an einem Kipphebel aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphebel
beim Herabdrücken des Zifferwerks ausgeschwungen wird und dabei die Schaltklinken
des Rechens (h) auf die nächste Zahnlücke der Schalträder schaltet.
2. Hand - Numerierstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hebel (η) zum Ausschwingen des Färbkissenrahmens
gleichzeitig das Aufkippen des den Schaltrechen (h) tragenden Hebels
(c, d) bewirkt. . !
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE243584C true DE243584C (de) |
Family
ID=502695
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT243584D Active DE243584C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE243584C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1015017B (de) * | 1953-10-23 | 1957-09-05 | English Numbering Machines | Numerierstempel |
| DE1123682B (de) * | 1956-09-05 | 1962-02-15 | Maruzen Kk | Numerierstempel |
| DE1803660B1 (de) * | 1968-10-17 | 1970-08-20 | Siemens Ag | Druckeinrichtung fuer Mehrfachregistriergeraete |
-
0
- DE DENDAT243584D patent/DE243584C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1015017B (de) * | 1953-10-23 | 1957-09-05 | English Numbering Machines | Numerierstempel |
| DE1123682B (de) * | 1956-09-05 | 1962-02-15 | Maruzen Kk | Numerierstempel |
| DE1803660B1 (de) * | 1968-10-17 | 1970-08-20 | Siemens Ag | Druckeinrichtung fuer Mehrfachregistriergeraete |
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