CH168313A - Hydraulische Hebevorrichtung für Kraftfahrzeuge. - Google Patents
Hydraulische Hebevorrichtung für Kraftfahrzeuge.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60S—SERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B60S9/14—Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for both lifting and manoeuvring
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Description
Hydraulische Hebevorrichtung für Kraftfahrzeuge. Die vorliegende Erfindung betrifft eine hydraulische Hebevorrichtung für Kraftfahr zeuge, die je zwei an den beiden Achsen des Fahrzeuges schwenkbar angeordnete Kolben zylinder aufweist, deren Kolben, unter Ein wirkung eines flüssigen Druckmittels ge bracht, spreizbare, einerseits in Verbindung mit einer Stützstange mit verstellbaren kufenartigen Füssen mit Rollen und An schlägen stehende Hebelgestänge beeinflus sen, das Ganze derart, dass wahlweise sowohl jede Achse und Achsenseite für sich, als auch das ganze Fahrzeug hochgehoben und abgestützt werden kann.
Die V-förmig spreiz- baren Hebelgestänge sind mit ihren andern Enden zweckmässig in kulissenartig geform ten Stellscheiben mit zum Beispiel automa tisch wirkenden Mitteln zur Arretierung der selben bewegbar montiert.
Das zur Inbetriebsetzung der hydrau lischen Hebevorrichtung benötigte flüssige Druckmittel wird vorteilhaft mittelst einer von einer Nockenscheibe ein-. und ausschalt- bar angetriebenen Hochdruckpumpe aus einem Behälter durch mit Absperr- und Rückschlagventilorganen gesicherte Leitun gen in die Kolbenzylinder gedrückt.
In der Zeichnung ist der Erfindungs gegenstand in einer beispielsweisen Ausfüh rungsform dargestellt; es. zeigt: Fig. 1 die Hebevorrichtung an der Vor derachse eines Kraftfahrzeuges, Fig. 2 desgleichen an einer Kraftfahr zeug-Hinterachse montiert, Fig. 3 die Hochdruckpumpe mit,dem Be hälter und der Öldruck- und Rücklaufleitung, Fig. 4 Details von der kulissenartigen Stellscheibe, Fig. 5 und 6 desgleichen von einem der verstellbaren, kufenförmigen Stützfüsse mit Rolle und Anschlägen.
An der Vorderachse a, sowie der Hinter- acllse b ist das, eine Ende des Hebels c der beiden spreizbaren Hebelpaare c, d in Gelenk augen e der kulissenartigen Stellseheiben q bewegbar befestigt. Die Hebelarme c, d sind in -den Kniegelenken f miteinander verbun den, um in beliebige V-förmige .Stellungen gebracht werden zu können. Die andern En den der Hebelarme d sind an der Stützstange ,g befestigt.
In :der Mitte der Radachsen a und b sind die Lagerköpfe h angeordnet, an denen je zwei der Kolbenzylinder i schwenk bar .gelagert sind. Die Kolben kc der Zylin der i sind durch :die Kolbenstangen na mit den Gelenkpunkten f der spreizbaren Hebel paare c, d verbunden.
An den Kolbenzylindern i befinden sich nach oben abstehende Ösen n, in denen ent weder eine gemeinsame Zugfeder o (Fig. 1) oder zwei einzelne, am Fahrgestell montierte Federn p (Fig. 2) eingehängt sind, die dazu dienen, die Kolbenzylinder i aus der nach un ten geneigten Lage selbsttätig wieder hoch zu schwenken und :damit zugleich auch die spreizbaren. Hebelpaare c,<I>d</I> hoch zu ziehen. Die Hebel c :der Hebelgestänge c, d können in :den verschiedenen Stellungen durch auto matisch wirkende Arretierungen oder durch Bolzen r in ,der Kulissenführung der Stell scheiben q verriegelt werden.
Vermittelst der Öldruckleitung s (Fig. d) sind die Kolbenzylinder i mit der Hochdruck pumpe t verbunden, die mittelst einer Nocken scheibe u angetrieben wird. Letztere ist auf einer vom Motor aus angetriebenen Vor gelegewelle v verschiebbar gelagert und kann durch einen feststellbaren Ausrücker w ein- und ausgeschaltet werden.
Die Pumpe t saugt :das Druckmittel (01) aus dem Behälter x an und drückt dieses über .das Rückschlagventil y in die Kolbenzylin der i. Unmittelbar vor jedem Kolbenzylin der i ist in der Druckleitung s ein Absperr ventil y' angeordnet, so -dass :die Druckzylin der i, je nach Bedarf, einzeln oder gleich zeitig in Betrieb :gesetzt werden können.
An, die Druckleitung s ist die Ablauf- oder Rücklaufleitung z angeschlossen, durch die das Druckmittel (01) nach Öffnen des Ventils y2 wieder nach dem Behälter x zu rückfliesst. Zwischen die Druckleitung s und die Ablaufleitung z ist schliesslich noch ein 'Überdruckventil y3 eingeschaltet, um bei übermässig hohem Druck .das Druckmittel aus :der Druckleitung s unmittelbar in die Über- laufleitun.g z treten lassen zu können.
Soll die hydraulische Hebevorrichtung in Betrieb gesetzt werden, wird :die Hochdruck- pumpe t eingeschaltet und :die entsprechenden Absperrhähne y' ,geöffnet. Die betreffenden Kolben<I>k</I> werden aus den Kolbenzylindern<I>i</I> herausgedrückt und durch :die Kolbenstangen an die Hebelgestänge c, d auseinander gespreizt. Hierbei bewegen sich :die Kolben zylinder i nach unten und die Federn p wer .den gespannt. Die Spreizhebel<I>c, d</I> drücken die jeweiligen Enden :der Stützstange g mit .den verstellbaren, kufenförmigen Stützfüssen A gegen den Boden, wodurch die Achsen an gehoben werden.
Die kufenförmig ausgebildeten Füsse A an .den Enden der .Stützstangen g sind in den Gelenken B um 90 drehbar und ermöglichen dadurch eine Verstellung der Stützfüsse A aus der senkrechten in die wagrechte Lage. Die Rollen C werden dabei zur Basis der Hebevorrichtung, wodurch unter anderem er möglicht isst, das Kraftfahrzeug beim Parken seitlich wegzuziehen. Durch Anschläge A' werden,die Füsse A in .dieser Stellung beson ders, gesichert. Die Füsse A können in den verschiedenen Stellungen auch durch fallen- a.rtige Sicherungen arretiert werden.
In der senkrechten Lage dienen die Rol len C,der Füsse A als Anschlag an die Stütz- bezw. Verbindungsstange g.
Zur Ausserbetriebsetzung der Hebevor richtung ist nur erforderlich, den Ablauf hahn- y2 zu öffnen, wodurch die gesenkten Teile nach oben bezw. wieder zurückbewegt werden.
Einganz besonderer Vorteil der besehrie- benen Vorrichtung liegt auch darin, dass .das Kraftfahrzeug während langer Betriebs pausen mühelos und sicher aufgebockt wer den kann, um Wagenfedern und Reifen zu entlasten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hydraulische Hebevorrichtung für Kraft fahrzeuge, -dadurch gekennzeichnet, dass je zwei an den beiden Achsen<I>(a, b)</I> des Fahr zeuges schwenkbar angeordnete Kolben zylinder<I>(i)</I> mit Kolben<I>(k)</I> und Kolben stangen (m) nach Einführung eines:flüssigen Druckmittels in die Zylinder (i) spreizbare, einerseits in Verbindung mit einer Stütz stange (g) mit verstellbaren, kufenartigen Füssen (A) mit Rollen (C) und Anschlägen (Al) stehende Hebelgestänge <I>(c, d)</I> betätigen, das Ganze derart, dass wahlweise sowohl jede Achse und Achsenseite für sich, als auch das ganze Fahrzeug hochgehoben und abgestützt werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Hydraulische Hebevorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die kulissenartig ausgebildeten Stell scheiben (q), in denen die Hebelgestänge <I>(c, d)</I> anderseits bewegbar montiert sind, mit Mitteln zur Verriegelungsarretie rung der letzteren versehen sind. 3.Hydraulische Hebevorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich an den Kolbenzylindern (l) anderseits am Fahrgestell montierte Federn<I>(o, p)</I> befestigt sind, durch die nach dem Rücklauf des. Druckmittels so wohl die Kolbenzylinder (i), als auch die Hebelgestänge (c, d) selbsttätig wieder hochgeschwenkt bezw. hochgezogen wer ,den. .Hydraulische Hebevorrichtung nach Pa tentanspruch, -dadurch gekennzeichnet, dass -das flüssige Druckmittel den Kolben zylindern (i) mittelst eines ein- und aus schaltbar angeordneten, von einer Nocken scheibe (u) einer Vorgelegewelle (v) an getriebenen Hochdruckpumpe (t) aus einem Behälter (x) durch mit Absperr und Rückschlagventilorganen (y, y', y2, y3) gesicherte Leitungen (s, z) zugeführt und nach Ausserbetriebsetzung der Rebe vorrichtung in den Behälter (x) wieder zurückgeleitet wird. 4.Hydraulische Hebevorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockenscheibe (u) auf der Vor gelegewelle (v) verschiebbar angeordnet und mit einem feststellbaren Ausrück- gestänge (w) verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH168313T | 1933-02-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH168313A true CH168313A (de) | 1934-03-31 |
Family
ID=4420596
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH168313D CH168313A (de) | 1933-02-22 | 1933-02-22 | Hydraulische Hebevorrichtung für Kraftfahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH168313A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE903541C (de) * | 1950-02-28 | 1954-02-08 | Otto Zimmermann | Wendeheber an Kraftwagen |
| DE911702C (de) * | 1950-01-19 | 1954-05-17 | Erhard Charles Andreae | Hydraulischer Wendeheber fuer Strassenmotorfahrzeuge |
-
1933
- 1933-02-22 CH CH168313D patent/CH168313A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE911702C (de) * | 1950-01-19 | 1954-05-17 | Erhard Charles Andreae | Hydraulischer Wendeheber fuer Strassenmotorfahrzeuge |
| DE903541C (de) * | 1950-02-28 | 1954-02-08 | Otto Zimmermann | Wendeheber an Kraftwagen |
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