CH168485A - Warmwasserheizungsanlage mit Einrichtung zur indirekten Messung der verbrauchten Wärmemenge. - Google Patents

Warmwasserheizungsanlage mit Einrichtung zur indirekten Messung der verbrauchten Wärmemenge.

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CH168485A
CH168485A CH168485DA CH168485A CH 168485 A CH168485 A CH 168485A CH 168485D A CH168485D A CH 168485DA CH 168485 A CH168485 A CH 168485A
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heat
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Viewegh Heinrich
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Viewegh Heinrich
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  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description


      Warmwasserheizungsanlage    mit Einrichtung zur indirekten Messung  der verbrauchten Wärmemenge.    Gegenstand der Erfindung ist eine     Warm-          wasserheizungsanlage    mit Einrichtung zur       indirektenMessung    der verbrauchten Wärme  menge, bei der das Wasser durch Dampf in       Wärmeaustauschgefässen    erhitzt und den in  mehrere,

   durch<B>je</B> einen Abnehmer     bezw.     Mieter benutzbare Gruppen verteilten Heiz  körpern durch eine Vorlaufleitung zugeführt  wird und den     Wärmeaustauschgefässen    durch       Rücklaufleitungen    wieder     zufliesst.    Die Er  findung ist gekennzeichnet durch eine allen  Heizkörpern gemeinsame Vorlaufleitung und  gesonderte     Rücklaufleitungen    für jede durch  <B>je</B> einen Abnehmer     bezw.    Mieter benutzbare       Heizkörpergruppe.    Das     Rücklaufwasser    wird  in den     Wärmeaustauschgefässen    auf eine vor  her bestimmte konstante Vorlauftemperatur  gebracht.

   Die Kondenswassermenge des     Heiz-          dampfes    gibt ein Mass für die jeder, durch  <B>je</B> einen Abnehmer     bezw.    Mieter benutzbaren       Heizkörpergruppe    zugeführte Wärmemenge.  Sie wird für jede     Heizkörpergruppe    geson-         dert    von den übrigen     Ileizkörpergruppen    ge  messen, da das     Rücklaufwasser    von jeder       Heizkörpergruppe    gesondert von den übrigen  einem ihr zugeordneten     Wärmeaustausch-          gefäss    zugeführt wird.

   Gegenüber den pau  schalierten     Zentralheizungsanschlüssen    ergibt  sich dadurch der Vorteil,     dass    jeder Mieter  einer     Heizkörpergruppe    nur die Wärmemenge  bezahlt, die seine Gruppe tatsächlich ver  braucht. Gegenüber Zentralheizungen mit  teuren und komplizierten Wärmezählern ergibt  sich dabei die Möglichkeit der Verwendung  von einfachen     Trommelwassermessern.     



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.  



       Fig.   <B>1</B> stellt die     Warmwasserheizungs-          anlage    eines     mehrstückigen        WohDgebäudes     schematisch dar, wobei die     Wärmeaustausch-          gefässe    samt den     Kondensatmengenmessern     im     Untergeschoss    angeordnet sind, während  die     Fig.    2 eine schematische Darstellung      der     Warmwasserheizungsanlage    eines mehr  stöckigen Wohngebäudes veranschaulicht,

   bei  der das jedem Stockwerk zugehörige     Wärme-          austatischgefäss    samt dem     Kondensatmengen-          messer    im betreffenden Stockwerk selbst vor  gesehen ist.  



  In allen Figuren sind die Stockwerke,  in denen die Heizkörper H vorgesehen sind,  durch schematisch angedeutete Decken     resp.     Fussböden a dargestellt. Den Heizkörpern<B>E</B>  wird das Warmwasser durch eine allen Grup  pen der Stockwerke I,     II,        IIII    gemeinsame       Vorlaufleitung    V vermittelst einer     Umwälz-          pumpe    P zugeführt, wobei diese Vorlauf  leitung V sich in mehrere Zweigleitungen       Vi,    V2,     F3    teilt.

   An die     Vorlaufleitung    V ist  durch einen     weitern    Strang s das an höchster  Stelle der gesamten Heizungsanlage angeord  nete Ausdehnungsgefäss e angeschlossen. Aus  jeder     Heizkörpergruppe    eines Geschosses<B>füh-</B>  ren, und zwar für jedes     Geschoss    getrennt,  für jeden Mieter einer     Heizkörpergruppe    ge  sonderte     Rücklaufleitungen    r in das     Unter-          geschoss        T,

      die sich in diesem für jede     Reiz-          körpergruppe    gemeinsamen     Rücklaufleitungen          Bi,        R2,   <B>B.3</B> vereinigen. Das     Rücklaufwasser     wird für jeden Mieter einer     Heizkörpergruppe     gesonderten     Wärmeaustauschgefässen        Ui,   <B>U2,</B>       Us    durch Zweigleitungen     Zi,    Z2,     Zs    zugeführt.

    In diesen     Wärmeaustauschgefässen    wird das       Rücklaufwasser    durch Dampf, der diesen  Gefässen durch eine Dampfleitung<B>1</B> vom       Niederdruckdampfkessel    (nicht dargestellt)  direkt oder durch eine Fernleitung zugeführt  wird, auf eine vorher bestimmte und durch  Regler     TR    konstant gehaltene Vorlauftem  peratur gebracht und der allen     Heizkörper-          gruppen    gemeinsamen Vorlaufleitung V durch  die Rohrstränge<B>0</B> über die     Umwälzpumpe     wieder zugeführt.

   Die Messung der an die       Heizkörpergruppen    der einzelnen Mieter ab  gegebenen Wärmemengen wird auf Grund  der Tatsache,     dass    der Dampfverbrauch in  den     Wärmeaustausebgelässen        Ul,        U2,   <B>U,9</B> zur  Erwärmung des     Rücklaufwassers    auf die  konstante Vorlauftemperatur, den durch<B>je</B>  von einem Mieter benutzbaren     Heizkörper-          gruppen,    konsumierten     W.ärmemengen    direkt    proportional ist,

   durch Mengenmessung des       Dampfkondensates    in den Zählern     KMdurch-          geführt.    Das Kondensat fliesst durch eine  .gemeinsame Leitung<B>11</B> dem Dampfkessel  wieder zu. In den Zuleitungen zu den     Kon-          densatmessern    KM ist noch ein Stauorgan     81,     zum Beispiel     Dampfstauer,    Kondenstopf, Ent  wässerungsschleife, eingeschaltet.  



  Erwähnt sei noch,     dass    die Temperatur  regler     TR,    die jedem     Wärmeaustauschgefäss     Ui bis     Us    zugeordnet sind, durch einen Tem  peraturfühler, der im Zuge des oben aus  dem     Wärmeaustauschgefäss    abfliessenden Vor  laufwassers liegt, auf ein Drosselorgan,<B>zum</B>  Beispiel einen Schieber oder ein Ventil ein  wirken, das in der Dampfleitung<B>1</B> liegt.

    Die Anordnung gemäss     Fig.    2 unterscheidet  sieh von derjenigen gemäss     Fig.   <B>1</B> nur da  durch,     dass    das     Wärmeaustauschgefäss    und  der     Kondenswassermesser    jeder     Heizkörper-          gruppe    eines Mieters im Stockwerk des be  treffenden Mieters selbst angeordnet ist. Die  Bezeichnungen sind für die     Fig.    2 die glei  chen wie für     Fig.   <B>1.</B>

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Warmwasserheizungsanlage mit Einrich tung zur indirekten Messung der verbrauch ten Wärmemenge, bei welcher das Wasser durch Dampf in Wärmeaustauschgefässen er hitzt und den in mehrere, durch<B>je</B> einen Abnehmer bezw. Mieter benützbare Gruppen verteilten Heizkörpern durch Vorlaufleitungen zugeführü wird, aus welchen Heizkörpern es nach der Wärmeabgabe durch Rücklauflei- tungen den Wärmeaustauschgefässen wieder zufliesst, dadurch gekennzeichnet,
    dass jeder durch<B>je</B> einen Abnehmer bezw. Mieter be nutzbaren Heizkörpergruppe getrennt von den übrigen Heizkörpergruppen ein Wärmeaus- tauschgefäss zugeordnet ist, in welchem das Rücklaufwasser auf eine vorher bestimmte und konstant gehaltene Vorlauftemperatur gebracht wird, und dass dieses Warmwasser dem Kreislauf durch eine allen Gruppen gemeinsame Vorlaufleitung wieder zugeführt wird,
    während die Menge des Kondensates des die Wärmeaustauschgefässe durchströmen- den Dampfes als Mass der an die Heizkörper abgegebenen Wärmeinenge <B>für jede</B> Heiz- körpergruppe getrennt in Wassermengen- messern gemessen wird. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Warmwasserheizungsanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeaustauschgefässe durch eine gemein same Dampfzuleitung miteinander verbun den sind.
    2. Warmwasserheizungsanlage nach Patent anspruch und Unteranspruch<B>1</B> für mehr geschossige Bauten, dadurch gekennzeich net, dass jedem Geschoss ein Wärmeaus- tauschgefäss zugeordnet ist und dass sämt- liehe Wärmeaustauschgefässe im Geschoss, wo der Niederdruckdampfkessel unterge bracht ist, vorgesehen sind.
    <B>3,</B> Warmwasserheizungsanlage nach Patent anspruch und Unteranspruch <B>1</B> für mehr geschossige Hochbauten, dadurch gekenn zeichnet, dass jedem Geschoss ein Wärme- austauschgefäss und ein Kondensatmengen- messer zugeordnet ist und dass die Wärme- austauschgefässe und Kondensatmengen- messer in den zugehörigen Geschossen selbst untergebracht sind.
CH168485D 1932-02-10 1933-02-07 Warmwasserheizungsanlage mit Einrichtung zur indirekten Messung der verbrauchten Wärmemenge. CH168485A (de)

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