CH168519A - Turbo-Aggregat. - Google Patents

Turbo-Aggregat.

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CH168519A
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CH
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machine
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turbo unit
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Inventor
Deutsche Werke Kiel Aktiengesellschaft
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Deutsche Werke Kiel Ag
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Description


      Turbo-Aggregat.       Mit Dampf oder Gas betriebene     Turbo-          Kraftmaschinen    verlangen für die Ausnutzung  ihrer höchsten Wirtschaftlichkeit eine derart  hohe Drehzahl, dass sie in der Regel mit  einer Arbeitsmaschine, beispielsweise einem  elektrischen Stromerzeuger, nicht direkt ge  kuppelt werden können. Man vermindert da  her die Drehzahl der Kraftmaschine, indem  man zwischen diese und die Arbeitsmaschine  ein     Rednziergetriebe,    beispielsweise ein Zahn  rädergetriebe, einschaltet. Die übliche Anord  nung ist dabei die Aufstellung dreier in sich  geschlossener Einheiten, d. h.

   Kraftmaschine,  Getriebe, Arbeitsmaschine, auf einem ge  meinsamen Fundament, wobei die umlaufen  den Teile dieser drei Einheiten durch Wellen  mit Kupplungen untereinander verbunden sind.  In bezug auf die umlaufenden Teile entsteht  daher ein     drehsehwingungsfähiges    System  mit drei Massen, das schwingungstechnisch  keiner genauen Berechnung zugängig ist. Das  gleiche gilt für     Turbo-Aggregate,    bei denen  die Arbeitsmaschine mit höherer Drehzahl  als die Kraftmaschine betrieben wird.

      Gegenstand     vorliegender    Erfindung bildet  ein     Turbo-Aggregat,    bei dem erfindungsge  mäss die drei Einheiten derartiger Aggregate  in folgender Weise ausgebildet und ange  ordnet sind: .Die Gehäuse der langsam lau  fenden Maschine,     bezw.    der     Arbeits-    oder  Kraftmaschine, und des Getriebes sind starr  miteinander verbunden und auf einem ge  meinsamen Fundament befestigt. Die umlau  fende     Müsse    dieser Maschine ist mit dem  langsam laufenden Getriebeteil praktisch un  elastisch durch eine kurze und dicke Welle  verbunden.

   Die schnellaufende Maschine,       bezw.    die Kraft- oder Arbeitsmaschine, ist  auf einem besonderen Fundament befestigt  und mit dem schnellaufenden Getriebeteil  elastisch gekuppelt.  



  In bezug auf die umlaufenden Teile des  ganzen Aggregates als     drehschwingungsfähi-          ges    System sind daher nur zwei Massen  vorhanden, nämlich einerseits der Rotor der  einen Maschine, Kraft oder Arbeitsmaschine,  und anderseits der Rotor der andern Maschine,       Arbeits-    oder Kraftmaschine, vereint mit der      umlaufenden Masse des Getriebes. Beide  Massen sind durch die elastische Kupplung  miteinander verbunden. Es ist also ein System  gebildet, das schwingungstechnisch einer ge  nauen Berechnung zugängig ist.  



  Die Erfindung bietet weiter den Vorteil,  dass durch diese Ausbildung und Anordnung  seiner Teile eine sehr geringe Baulänge des  Aggregates ermöglicht wird.  



  Bei Verwendung von     Kondensations-          Dampfturbinen    als     Kraftmaschinen    in     Turbo-          Aggregaten    ist es üblich, die Turbine zusam  men mit dem Getriebe und der Arbeitsma  schine auf ein gemeinsames Tischfundament  zu stellen und den Kondensator unter der  Turbine zwischen den     Fundamentsäulen    an  zuordnen. Da die Tischplatte das gesamte  Maschinengewicht trägt und die Fundament  säulen mit dem Untergrund fest verbunden  sind, . so entsteht ein System, das sowohl in  der Längsrichtung als auch in der Querrich  tung schwingungsfähig ist.  



  Bei     Turbo-Aggregaten    gemäss vorliegen  der Erfindung mit     Kondensations-Dampftur-          binen,    wird der Kondensator vorteilhaft als  Fundament der Turbine ausgebildet, so dass  Turbinengehäuse,     Kondensatorgehäuse    und  Fundament des Aggregates eine einzige starre  Masse, also kein     schwingungsfähiges    System  bilden. Da das Getriebegehäuse mit dem Ge  häuse der Arbeitsmaschine starr verbunden  ist und beide unmittelbar auf einem gemein  samen Fundament stehen, so bildet dieser  Teil des Aggregates ebenfalls eine einzige  starre Masse, so dass auch hier kein schwin  gungsfähiges System vorhanden ist.

   Zwischen  Getriebe und Turbine wird zweckmässig eine  allseitig bewegliche, elastische Kupplung ge  schaltet, die die allseitige freie Wärmeaus  dehnung der beiden Massen ermöglicht.  



  Die starre Verbindung von Turbine und  Kondensator ist bei     Turbo-Aggregaten        mit     elektrischem Stromerzeuger bereits bekannt.  Dabei ist aber der Kondensator in Wellen  höhe zwischen Turbine und Stromerzeuger  angeordnet, wodurch eine ungünstige Wir  kung in bezug auf die Niederschlagsfähigkeit  des     Kondensators    bedingt ist, weil. die obern    Reihen des Kondensators nur eine gering  fügige Kühlwirkung haben. Die Welle des  Stromerzeugers ist bei diesem Aggregat  direkt mit der Turbinenwelle gekuppelt.  



  Bei     Turbo-Aggregaten    mit gegenläufiger,       radialbeaufschlagter        Kondensations-Dampf-          turbine    und elektrischem Stromerzeuger ist  vorgeschlagen worden, den     Abdampfatutzen     der Turbine nach unten zu richten und     mit-          telst    dieses     Abdampfatutzens    die Turbine auf  den Kondensator zu stellen. Hierbei sind  aber zwei Stromerzeuger erforderlich, die ein  besonderes Fundament oder eine besondere  Abstützung auf dem Kondensator erfordern,       obwohl.    die Gehäuse der     Stromerzeuger    fest  mit dem Turbinengehäuse verschraubt sind.

    Es ergeben sich hierbei in bezug auf Ge  häuse und Fundament zwei Massen, die durch  elastische Teile verbunden sind; man erhält  daher ein nach zwei Richtungen     biegungs-          schwingungsfähiges    System, wie bei einem  Tischfundament. Zur Dämpfung dieser     Bie-          gungsschwingungen    ist deshalb das Verbin  dungsstück zwischen     Turbinen-Abdampf-          stutzen    und Kondensator in einer Zwischen  decke abgestützt.  



  Auf der Zeichnung ist als Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes ein Ag  gregat dargestellt, bei dem eine     Konden-          sations-Dampfturbine    über ein Zahnräder  getriebe einen elektrischen Stromerzeuger  antreibt.  



  Die Gehäuse des     Zahnrädergetriebes    b  und des elektrischen Stromerzeugers c sind  starr miteinander verbunden und auf einem  gemeinsamen Fundament d befestigt. Die  Turbine a ist auf dem Kondensator e gela  gert, dessen Mantel zu diesem Zwecke mit  Versteifungen f versehen ist, so dass er als  festes Fundament für die Turbine dient.       .Kondensator    und Turbine sind daher schwin  gungstechnisch praktisch als eine einzige starre  Masse zu betrachten. Die starre Verbindung  zwischen Turbinengehäuse und Kondensator  erfolgt durch den     Abdampfatutzen    der Tur  bine, der ebenfalls entsprechend versteift ist.  Der vordere Teil der Turbine ist auf dem  Kondensator axial verschiebbar gelagert.

        Die beiden einander zugekehrten     End-          wände    des Stromerzeugers und des Getriebes  sind zu einer einzigen Wand zusammenge  zogen, wodurch diese beiden Gehäuse so starr  miteinander verbunden sind, dass sie ebenfalls  als eine einzige Masse betrachtet werden  können. Ausserdem wird durch diese Verbin  dung der Gehäuse eine kurze Baulänge er  reicht. Die beiden einander zugekehrten End  lager des Stromerzeugers und des langsam  umlaufenden Getriebeteils sind zu einem  einzigen Lager vereinigt.  



  Die umlaufende Masse des Getriebes b  ist mit Bezug auf die umlaufende Masse des  Stromerzeugers möglichst verringert, z. B.  durch     Ausnehmungen        ini        Getrieberade,    Ver  wendung von Leichtmetall oder Zusammen  bau aus einzelnen Teilen. Durch diese Mass  nahme sowie dadurch, dass zufolge des Zu  sammenbaues der Gehäuse von Getriebe und  Stromerzeuger, deren umlaufende Massen  durch eine kurze und dicke Welle praktisch  unelastisch miteinander verbunden sind, wird  erreicht, dass diese beiden Massen     schwin-          gungste,chnisch    praktisch eine einzige Masse  darstellen.  



  Die schnellaufende Getriebewelle ist mit  der Turbinenwelle durch eine nicht darge  stellte, elastische, allseitig bewegliche Kupp  lung verbunden, so dass Wärmeausdehnungen  ohne schädlichen Einfluss auf die Verbindung  der beiden Wellen sind.  



  Das Fundament d von Getriebe und Ge  nerator wird vorteilhaft     derart    ausgebildet,  beispielsweise als Brückenträger, dass durch  dieses Fundament hindurch die hintere     Kon-          densatorwand    zugängig ist. Zwischen dem  Fundament von Getriebe und Stromerzeuger  einerseits und dem Kondensator anderseits  ist ein freier Raum vorhanden, durch den  die hintere     Kondensatorwand    ebenfalls zu  gängig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH- Turbo-Aggregat, bestehend aus einer Kraft maschine und einer Arbeitsmaschine mit ver schiedenen Drehzahlen und einem zwischen geschalteten Getriebe, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuse der langsam laufenden Maschine, bezw. der Arbeits- oder Kraftma schine, und des Getriebes starr miteinander verbunden und auf einem gemeinsamen Fun dament befestigt sind, und die umlaufende Masse dieser Maschine mit dem langsam laufenden Getriebeteil praktisch unelastisch durch eine kurze und dicke Welle verbunden ist, und .
    dass die schnellaufende Maschine, bezw. die Kraft- oder Arbeitsmaschine, auf einem besonderen Fundament befestigt und mit dem schnellaufenden Getriebeteil elastisch gekuppelt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Turbo-Aggregat nach Patentanspruch, mit Kondensations-Dampfturbine als Kraftma schine, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator als Fundament der Turbine ausgebildet ist, so dass Turbinengehäuse, Kondensatorgehäuse und Fundament des Aggregates eine einzige starre Masse bilden.
    2. Turbo-Aggregat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die starre Verbindung von Turbinen gehäuse und Kondensator mittelst des Ab dampfstutzens der Turbine hergestellt ist, und der vordere Teil der Turbine auf dem Kondensator axial verschiebbar gelagert ist. 3. Turbo-Aggregat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kondensatormantel und der Abdampfstutzen des Turbinengehäuses mit Versteifungen versehen sind.
    4. Turbo-Aggregat nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden einander zugekehrten Endlager des langsam laufen den Getriebeteils und der mit ihm ver bundenen Maschine zu einem einzigen La ger zusammengezogen sind. 5. Turbo-Aggregat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden einander zuge kehrten Endwände der Gehäuse des Ge triebes und der mit dem Gehäuse des Ge triebes verbundenen Maschine zu einer einzigen Wand zusammengezogen sind.
    6. Turbo-Aggregat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis<B>5,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Welle des schnellaufen den Getriebeteils mit der Welle der schnell laufenden Maschine durch eine allseitig bewegliche Kupplung verbunden ist. 7. Turbo-Aggregat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hintere Kondensatorwand durch das Fundament von Getriebe und Arbeits maschine hindurch zugängig ist.
    B. Turbo-Aggregat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Fundament von Ge triebe und Arbeitsmaschine einerseits und dem Kondensator anderseits ein freier Raum vorhanden ist, durch den die hin tere Kondensatorwand zugängig ist.
CH168519D 1932-01-25 1932-11-16 Turbo-Aggregat. CH168519A (de)

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CH168519D CH168519A (de) 1932-01-25 1932-11-16 Turbo-Aggregat.

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