DE736140C - Grossdiesellokomotive mit Einzelachsantrieb - Google Patents

Grossdiesellokomotive mit Einzelachsantrieb

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Publication number
DE736140C
DE736140C DEK158081D DEK0158081D DE736140C DE 736140 C DE736140 C DE 736140C DE K158081 D DEK158081 D DE K158081D DE K0158081 D DEK0158081 D DE K0158081D DE 736140 C DE736140 C DE 736140C
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DE
Germany
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drive
large diesel
diesel locomotive
driving
vehicle
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Expired
Application number
DEK158081D
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Hagenbucher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
Priority to DEK158081D priority Critical patent/DE736140C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE736140C publication Critical patent/DE736140C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C5/00Locomotives or motor railcars with IC engines or gas turbines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F7/00Casings, e.g. crankcases
    • F02F2007/0097Casings, e.g. crankcases for large diesel engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motor Power Transmission Devices (AREA)

Description

  • Großdiesellokoniotive mit Einzelachsantrieb -Die Erfindung bezieht sich auf eine Großdiesellokomotive mit Einzelachsantriieb -durch je eine aus schnell laufender Brennkraft-" maschine, Strömungs- und Nachscbahgetriiebe bestehende Einheit, die abwechselnd rechts und links .der Fahrzeuglängsmittelebene an-. geordnet sind und einenLängsdurchgang frei hissen. Bei einer bekanntem Lokomotive dieser Art sied die Brenükraftmaschnen als Sternmotoren ausgebildet, deren Kurbelwellen quer zur- -.Fahrzeuglängsrichtung 'angeordnet sind, weil die Verwendung von längs gestellten Reihenmotoren unzweckmäßig erschien.
  • Der Erfindtung liegt die Aufgabe zugrunde, die große Leistung von z. B. - 3ooo PS auf kleinem Raum und bei kleinen Gewichten unter Wahrtung einer gruben Zugänglichkeit der Maschinen noch besser unterzubringen. Die Eindung gibt hierfür. eine Anordnung an, bei der nicht Sternmotoren, sondern Reihenmotoren normaler Bauart verwendet werden.
  • Großddiesellokomotiven mit Reihennotoren normaler Batuart und' Antriebsübertragung durch Strömungsgetriebe sind gleichfalls bekannt: Bei einer bekannten Lokomotive dieser' Art sind die Reihenmotoren auch bereits in der Fahrzeuglängsrichtung aufgestellt, und zwar derart, daß -zwei Gruppen von je zwei nebeneinanderstehenden Motoren gebildet werden, von denen die Mutoren jeder Gruppe Tiber- je ein Strömungsgetriebe auf eine gemeinsame Längswelle treiben. Vorn der Längswelle' wird über ein Kegelradgetrvebieeine Blindwelle angetrieben, die- durch Stangen auf eine am Fahrzeugende angeordnete gekröpfte Achse treibt. Die an den Fahrzeugenden vorgesehenen angetriebenen Kropfachsen sind durch Kuppelstangen reit den dazwischenliegenden Kuppelachsen verbunden. Bei einer anderen bekanntem Großdiesellokomotive mit -Antriebsübertragung -durch Strömungsgetriebe sind zwei in der Fahrzeuglängsrichtung aufgestellte Reihenmotoren nebeneinander angeordnet. Bei dieser Lokomotive treibt jeder' der beiden Reihemmotoren, der von dem anderen betrieblich unabhängig ist, von- entgegengestetzten Stirnenden her übles einne Zahnradstufe das .Strömungsgetrebe und esni Nachschaltgetriebe auf ,eine ain Ehlir zeuig ende vorgesehene Blindwelke: Düeste sind wieder tun über Stangen mit vier dazwischen angeordneten Treibachsen verbunden. Bei beidem bekannten Großdiesellokomotiven mit Stangenantrieb kann die Anordnung der Motoren gegenüber den einzelnem Achsen frei gewählt werden. Diese Lokomotive konnte daher kein Vorbild für eine Großdiesellokomotive mit Enzelachs antrieb sein, bei dem die Anordnungs- und` Platzverhältnäissedurch ,den Achsstand des Fahrzeugeis,- der gerade bei ,einer Großlokomoltive in erträglichen Grenzen gehalten werden muß, maßgebend beeinflußt sind und bei dem jeder Motoreines Antriebssatzes zu seiner Treibachse eine bestimmte Lage haben soll, damit die Antriebssätze nicht in verschiedener- Weise ausgebildet werden müssen. In dieser Lage darf die Antriebseinheit wiederum diejenige der benachbarten Achsre nicht stören. Bekannte Kleinfahrzeuge mit Brennkraftmaschineneinzelachstantrieb und Antriebs--Übertragung' durch Strömungsgetriebe, die ebenfalls zwei: Arntriebssätzehaben, konnten aufs diesen Gründen gleichfalls nicht als. Vorbüd für die Erfindung dienen: Gegenüber ,den bekannten Fahrzeugen besteht das Wesen der Erfindung darin; daß mindestens je zwei Antriebselnheten mit Reihenmotoren in Fahrzenuglängsrchtung auf jeder Seite hintereinander angeordnet sind, von denen die Einheiten auf der einen Seite die Treibachsen mit ungerader Ordnungszahl und die auf der anderen Seite die Treibachsern mit gerader Ordnungszahl autreihen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung für eine Großdiesellokomotive mit vier Treibachsen grundzügig in Oberansicht dargestellt.
  • Zum Antrieb des Fahrzeuges i dienen vier schnell laufende Dieselmotoren 2, die je eine Leistung von 650 PS und Drehzahlen von 1400 Umläufen in der Minute haben. Jeder Dieselmotor 2 steht über eine Dämpfungskupplring 3, ein Strömungsgetriebe q. (Drehmornentwandler) und ein mechanisches Nachschaltgetriebe 5, das eine Übersetzung ins Langsame ergibt, mit einer Treibachse 6 in Verbindung. Die Kurbelwelle des DieselmotoTs z ist dabei: unmittelbar, d. h. ohne ein: Übersetzungsgetriebe, mit der Primärwelle des Drehmomentwandlers q: verbunden. Die aus dem Dieselmotor 2, der Dämpfungskupplunng 3, dem Strömungsgetriebie q. und drei Nachschaltgetriebe 5 bestehenden Antriebseinheiten sind in der Fahrzeuglängsrichtung neben- und hintereinander aufgestellt. Auf jeder Fahrzeuglängsseite stehen hintereinander zwei Antrdebseinheiten je für der Reihenfolge: Brennkraftmaschme 2, Strömungsgetriebe q: und Nachschaltgetriebe 5. Der - Brennkraftmaschine -- der einen Einheit, z. B. der in der Zeichnung unten links dargestellten, liegt das Nachschaltgetiebe 5 der daneben angeordneten Einheit (nämlich der links oben dargestellten) gegenüber. Die Antriebseinheiten der irr oberen Teil der Zeichnung damgestellten Fahrzeuglängsseite arbeiten auf die erste und dritte Treibachse 6; die Antriebseinheiten .der anderem. Fahrzeugeseite auf die zweite und vierte Treibachse 6. Vor und hinter den vier Treibachsen 6 ist je eine Laufachse 7 angeordnet. Zwischen den Antriebseinheiten jeder Fahrzeugseite ist ein Mittelgang 8 frei gelassen. Zwischen den Antriebseinheiten und den Fahrzeuglängswänden ist ebenfalls je ein Durchgang g. Die Übertragung der Antriebskraft vom Nachschaltgetriebe 5 auf -die Treibachse 6- erfolgt durch bekannte Mittel, wie Hohlwellen o dgl., die deshalb in der Zeichnung nicht dargestellt sind Bei dem ,erläuterten Ausführungsbeispiel weist jede Antriebseinheit reinen Drehmomentwandler q. auf. Es ist daher ahme weiteres möglich, ein aus einem Drehmomentwandler und einer Turbokupplung zusammengesetztes Strömlrngsgetriebe zu verwenden. Es- kann auch eine Anordnung; die aus seinem Wandler und zwei. aufeinanderfolgenden Kupplungen beisteht, gewählt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I, Großdiesellokomotive mit Einzelachsantrieb durch je eine aus schnell laufender Brennkraftmaschine, Strömungs- und Nachschaltgetriebe bestehende Einheit, die abwechselnd rechts und links der Fahrzeug -längsmittelebene angeordnet sind und einen Langsduchgang frei lassen, gekennzeichnet durch mindestens .je zwei Antriebseanheiten mit Reihenmotoren in Fahrzeuglängsrichtung auf jeder Seite hintereinander, von denen die Einheiten auf der reinen Seite die Treibachsen mit ungerader Ordnungszahl und die auf der andern Seite die Treibachsen mit gerader Ordnungszahl antreiben.
  2. 2. Großdiesellokomotive mit vier Treibachsen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkraftmaschinnen (2) den- Antriebseinheiten für die :erste und dritte Treibachse den Nachschaltgetrieben (5) für die zweite und vierte Treibachse etwa gegenüberliegen.
  3. 3. Großdiesellokomottive mit vier Treibachsen nach dien Ansprüchen 1 und 2, dad&ch gekennzeichnet, daß die Brennkraftm.aschiznen der Antrvebs,einheitea derersten und' vierten Treibachse sich einander gegenüb,e,rhegexl.
DEK158081D 1940-07-11 1940-07-11 Grossdiesellokomotive mit Einzelachsantrieb Expired DE736140C (de)

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DE736140C true DE736140C (de) 1943-06-08

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