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Großdiesellokoniotive mit Einzelachsantrieb -Die Erfindung bezieht
sich auf eine Großdiesellokomotive mit Einzelachsantriieb -durch je eine aus schnell
laufender Brennkraft-" maschine, Strömungs- und Nachscbahgetriiebe bestehende Einheit,
die abwechselnd rechts und links .der Fahrzeuglängsmittelebene an-. geordnet sind
und einenLängsdurchgang frei hissen. Bei einer bekanntem Lokomotive dieser
Art sied die Brenükraftmaschnen als Sternmotoren ausgebildet, deren Kurbelwellen
quer zur- -.Fahrzeuglängsrichtung 'angeordnet sind, weil die Verwendung von längs
gestellten Reihenmotoren unzweckmäßig erschien.
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Der Erfindtung liegt die Aufgabe zugrunde, die große Leistung von
z. B. - 3ooo PS auf kleinem Raum und bei kleinen Gewichten unter Wahrtung einer
gruben Zugänglichkeit der Maschinen noch besser unterzubringen. Die Eindung gibt
hierfür. eine Anordnung an, bei der nicht Sternmotoren, sondern Reihenmotoren normaler
Bauart verwendet werden.
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Großddiesellokomotiven mit Reihennotoren normaler Batuart und' Antriebsübertragung
durch Strömungsgetriebe sind gleichfalls bekannt: Bei einer bekannten Lokomotive
dieser' Art sind die Reihenmotoren auch bereits in der Fahrzeuglängsrichtung aufgestellt,
und zwar derart, daß -zwei Gruppen von je zwei nebeneinanderstehenden Motoren gebildet
werden, von denen die Mutoren jeder Gruppe Tiber- je ein Strömungsgetriebe auf eine
gemeinsame Längswelle treiben. Vorn der Längswelle' wird über ein Kegelradgetrvebieeine
Blindwelle angetrieben, die- durch Stangen auf eine am Fahrzeugende angeordnete
gekröpfte Achse treibt. Die an den Fahrzeugenden vorgesehenen angetriebenen Kropfachsen
sind durch Kuppelstangen reit den dazwischenliegenden Kuppelachsen verbunden. Bei
einer anderen bekanntem Großdiesellokomotive mit -Antriebsübertragung -durch Strömungsgetriebe
sind zwei in der Fahrzeuglängsrichtung aufgestellte Reihenmotoren nebeneinander
angeordnet. Bei dieser Lokomotive treibt jeder' der beiden Reihemmotoren, der von
dem anderen betrieblich unabhängig ist, von- entgegengestetzten Stirnenden her übles
einne Zahnradstufe das .Strömungsgetrebe und esni Nachschaltgetriebe auf ,eine ain
Ehlir zeuig ende vorgesehene Blindwelke: Düeste sind wieder tun über Stangen mit
vier dazwischen angeordneten Treibachsen verbunden. Bei beidem bekannten
Großdiesellokomotiven
mit Stangenantrieb kann die Anordnung der Motoren gegenüber den einzelnem Achsen
frei gewählt werden. Diese Lokomotive konnte daher kein Vorbild für eine Großdiesellokomotive
mit Enzelachs antrieb sein, bei dem die Anordnungs- und` Platzverhältnäissedurch
,den Achsstand des Fahrzeugeis,- der gerade bei ,einer Großlokomoltive in erträglichen
Grenzen gehalten werden muß, maßgebend beeinflußt sind und bei dem jeder Motoreines
Antriebssatzes zu seiner Treibachse eine bestimmte Lage haben soll, damit die Antriebssätze
nicht in verschiedener- Weise ausgebildet werden müssen. In dieser Lage darf die
Antriebseinheit wiederum diejenige der benachbarten Achsre nicht stören. Bekannte
Kleinfahrzeuge mit Brennkraftmaschineneinzelachstantrieb und Antriebs--Übertragung'
durch Strömungsgetriebe, die ebenfalls zwei: Arntriebssätzehaben, konnten aufs diesen
Gründen gleichfalls nicht als. Vorbüd für die Erfindung dienen: Gegenüber ,den bekannten
Fahrzeugen besteht das Wesen der Erfindung darin; daß mindestens je zwei Antriebselnheten
mit Reihenmotoren in Fahrzenuglängsrchtung auf jeder Seite hintereinander angeordnet
sind, von denen die Einheiten auf der einen Seite die Treibachsen mit ungerader
Ordnungszahl und die auf der anderen Seite die Treibachsern mit gerader Ordnungszahl
autreihen.
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Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der
Erfindung für eine Großdiesellokomotive mit vier Treibachsen grundzügig in Oberansicht
dargestellt.
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Zum Antrieb des Fahrzeuges i dienen vier schnell laufende Dieselmotoren
2, die je eine Leistung von 650 PS und Drehzahlen von 1400 Umläufen in der Minute
haben. Jeder Dieselmotor 2 steht über eine Dämpfungskupplring 3, ein Strömungsgetriebe
q. (Drehmornentwandler) und ein mechanisches Nachschaltgetriebe 5, das eine Übersetzung
ins Langsame ergibt, mit einer Treibachse 6 in Verbindung. Die Kurbelwelle des DieselmotoTs
z ist dabei: unmittelbar, d. h. ohne ein: Übersetzungsgetriebe, mit der Primärwelle
des Drehmomentwandlers q: verbunden. Die aus dem Dieselmotor 2, der Dämpfungskupplunng
3, dem Strömungsgetriebie q. und drei Nachschaltgetriebe 5 bestehenden Antriebseinheiten
sind in der Fahrzeuglängsrichtung neben- und hintereinander aufgestellt. Auf jeder
Fahrzeuglängsseite stehen hintereinander zwei Antrdebseinheiten je für der Reihenfolge:
Brennkraftmaschme 2, Strömungsgetriebe q: und Nachschaltgetriebe 5. Der - Brennkraftmaschine
-- der einen Einheit, z. B. der in der Zeichnung unten links dargestellten, liegt
das Nachschaltgetiebe 5 der daneben angeordneten Einheit (nämlich der links oben
dargestellten) gegenüber. Die Antriebseinheiten der irr oberen Teil der Zeichnung
damgestellten Fahrzeuglängsseite arbeiten auf die erste und dritte Treibachse 6;
die Antriebseinheiten .der anderem. Fahrzeugeseite auf die zweite und vierte Treibachse
6. Vor und hinter den vier Treibachsen 6 ist je eine Laufachse 7 angeordnet. Zwischen
den Antriebseinheiten jeder Fahrzeugseite ist ein Mittelgang 8 frei gelassen. Zwischen
den Antriebseinheiten und den Fahrzeuglängswänden ist ebenfalls je ein Durchgang
g. Die Übertragung der Antriebskraft vom Nachschaltgetriebe 5 auf -die Treibachse
6- erfolgt durch bekannte Mittel, wie Hohlwellen o dgl., die deshalb in der Zeichnung
nicht dargestellt sind Bei dem ,erläuterten Ausführungsbeispiel weist jede Antriebseinheit
reinen Drehmomentwandler q. auf. Es ist daher ahme weiteres möglich, ein aus einem
Drehmomentwandler und einer Turbokupplung zusammengesetztes Strömlrngsgetriebe zu
verwenden. Es- kann auch eine Anordnung; die aus seinem Wandler und zwei. aufeinanderfolgenden
Kupplungen beisteht, gewählt werden.