CH168709A - Opanke. - Google Patents
Opanke.Info
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Description
Opanke. Die Erfindung betrifft einen in Form eines leichten Strand- oder Spazierschuhes, einer sogenannten Opanke, ausgebildeten Schuh und besteht darin, dass der Rand des Schuhbodens nach aussen umgebogen ist, an welchem umgebogenen Rand das Ober leder direkt oder indirekt angeschlossen ist.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, den Sohlenrand nicht, wie bekannt, zu einem Wulst umzubördeln, weil diese Bearbeitung praktisch schwer ausführbar und die Wulst form speziell bei Nässe nicht von Bestand ist. Da bei dem vorerwähnten Anschluss des Oberleders an den nach aussen umgebogenen Schuhbodenrand keine Innennähte oder, wie bei den mit Lederriemen genähten Opanken, Knoten vorhanden sind, die Verbindungs- stelle innen vielmehr glatt ist,
wird kein unangenehmer und schmerzhafter Druck auf den Fuss ausgeübt. Die Opanke nach der Erfindung ist bedeutend dauerhafter als die bekannten, da das Reissen der Lederriemen entfällt;: das zum Nähen verwendete Garn kann beliebige Stärke besitzen. Ein Austreten der Sohle tritt infolge der Versteifung durch den umgebogenen Rand auch bei längerem Tragen nicht ein. Schliesslich ist .das Aussehen der Opanke ein gefälliges.
In der Zeichnung sind in den Fig. 1 bis 6 sechs Ausführungsbeispiele des Erfindungs- gegenstandes im Vertikalschnitt dargestellt.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel, Fig. 1, ist an den Rand des Oberleders 1 ein Lederband 2 aufgenäht, dieses sodann nach unten geschlagen und neuerdings mit dem Oberleder durch eine Naht verbünden. Der so eingefasste wulstartige Rand des Oberleders 1 ist sodann mittelst einer Naht 3 mit dem nach aussen abgebogenen Rand 4 des aufgebogenen Teils 5 der Schuhsohle 6 verbunden. An der Biegestelle des Sohlen randes ist ein Riss 8 vorgesehen, in welchem die Naht 3 liegt und dadurch verdeckt er scheint.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel, Fig. 2, ist der Rand des Oberleders 1 di rekt auf den nach aussen umgebogenen Rand 4 der Sohle 6 aufgelegt, mit einem Rahmen 7 aus Leder oder dergleichen überdeckt, und alle drei Teile sind mittelst einer Naht miteinander verbunden. Gegebenenfalls- kann die Verwendung eines Rahmens auch ent fallen.
Die Randflächen sowohl des nach aussen umgebogenen Sohlenrandes 4, als auch des Oberleders 1 sind bei dem dritten Ausfüh- rungsbeispiel, Fig. 3, von einem Lederband 10 überdeckt und durch eine Naht miteinander verbunden, so dass nur ein umlaufender Wulst sichtbar ist.
Eine ähnliche Ausführung zeigt Fig. 4, bei welcher das Lederband 11 jedoch vor dem Überdecken am Oberleder 1 nach innen zu befestigt und sodann um die Randflächen von Sohlenrand 4 und Oberleder 1 nach unten umgeschlagen und mittelst einer Naht mit beiden verbunden ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ist eine einfache Verbindung von Oberleder rand mit Sohlenrand 4 dargestellt, wobei der Oberlederrand 12 vor dem Nähen eingeschla gen worden ist.
Fig. 6 zeigt eine Verbindung unter Ver wendung eines Wulstrahmens 13, welcher ähnlich wie im zweiten Ausführungsbeispiel, Fig. 2, die übereinander liegenden Ränder von Sohle und Oberleder überdeckt und mit ihnen durch eine Naht verbunden ist. Der Wulst des Rahmens kann auch aussen liegen und der flache Ansatz 14 zwischen Oberleder und Futter eingeführt sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Opanke, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand des Schuhbodens nach aussen umgebo- gen ist, an welchen umgebogenen Rand das Oberleder angeschlossen ist. UNTERAI\'SPRüCHE 1. Opanke nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, .dass das Oberleder direkt an den umgebogenen Sohlenrand ange schlossen ist. \?. Opanke nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Oberleder indirekt mit dem umgebogenen Sohlenrand verbun den ist.3. Opanke nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rand des Ober leders von einem Bande (2) eingefasst und mit diesem am umgebogenen Rande (4) der Schuhsohle (6) mittelst einer Naht (3) befestigt ist. 4. Opanke nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rand des Ober leders (1) mit dem umgebogenen Rand (4) der Schuhsohle mittelst einer Naht ver bunden ist. 5. Opanke nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand des Ober leders vor der Verbindung mit dem Ober leder umgeschlagen worden ist.6. Opanke nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand des Ober leders von einem Rahmen überdeckt ist. 7. Opanke nach Patentanspruch,dadurch ge kennzeichnet, dass die übereinander liegen den Ränder der Schuhsohle und des Ober leders durch einen gemeinsamen Leder streifen (9,<B>1.1)</B> überdeckt sind, welcher mit ihnen -durch eine Naht verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT168709X | 1932-06-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH168709A true CH168709A (de) | 1934-04-30 |
Family
ID=3654683
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH168709D CH168709A (de) | 1932-06-23 | 1932-08-01 | Opanke. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH168709A (de) |
-
1932
- 1932-08-01 CH CH168709D patent/CH168709A/de unknown
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