CH261623A - Fussbekleidung. - Google Patents
Fussbekleidung.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B3/00—Footwear characterised by the shape or the use
- A43B3/02—Boots covering the lower leg
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Fussbekleidung. (xegenstand vorliegender Erfindung ist. eine Fussbekleidung;, z. B. ein Schuh oder ein Stiefel, der sich insbesondere zum Tragen bei äusserst kaltem Wetter eignet, und der über dies wasserdicht ist.
Die erfindntigsgemässe Fussbekleidung mit einem gefütterten Oberteil kennzeichnet sich dadurch, dass eine Brandsohle und eine erste Zwiseliensohle, deren Ränder bündig mit den Rändern des nach aussen gebogenen Futters und des Oberteils verlaufen, mit Futter und Oberteil verbunden und eine weitere Zwi schensohle aus wärmeisolierendem Material auf die Aussenseite der ersterwähnten Zwi schensohle aufgeklebt ist.
Ein über die den Oberteil, das Futter, die Brandsohle und die erste Zwischensohle miteinander verbindende Naht hinaufragender Kreppgummistreifen ist mit dem Oberteil verklebt und über die Un terseite der zweiten Zwischensohle zurückge bogen und mit derselben verklebt. Schliesslich ist eine Laufsohle auf die erwähnte zweite Zwischensohle und auf den über deren Unter seite zurückgebogenen Teil des Kreppgummi streifens aufgeklebt.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der beiliegen den Zeielinung clarg-estellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine perspektivische Ansieht eines Schuhes, dessen Kappe längs einer senkrecht zur Längsrichtung des Schuhes verlaufende Schnittebene weggeschnitten ist;
Fig. 2 zeigt. einen Querschnitt durch den Schuh in der Gegend des Fussballens vor dem Aufbringen der Laufsohle und des Krepp- guministreifens; Fig. 3 ist ein ähnlicher Querschnitt durch den fertigen Schuh, und Fig. -1 erläutert. in einem Querschnitt die Verbindung des Oberteils mit dein Futter, der Brandsohle und einer Zwischensohle.
Bei der Herstellung des dargestellter, Schuhes wird vorerst das Futter 15 im Schuh durch Stiche gesichert. Die Teile 11, 12 des Oberleders sind in üblicher Weise mittels einer Naht 13 miteinander verbunden. Das Futter 15 ist in ähnlicher Weise -unterteilt, wie das Leder des Oberteils, und die Naht 16 bleibt vorteilhaft offen, bis die erste Zwischensohle 1.7 in noch zu beschreibender Weise ange bracht worden ist.
Vor dem Aufbringen auf den Leisten, oder nach dem Zusammenbau des Oberteils wird die Zwischensohle 1.7 mit dem Oberteil ver näht. Wie dargestellt, bestehen das Futter 15 und die Brandsohle 15c aus geschorenem Schaffell, dessen Haare nach innen gerich tet, sind. Beim Zusammennähen der Brand sohle 15a, der Zwischensohle 1.7, der Teile 11, 12 des Oberteils und des Futters 15 wird das letztere nötigenfalls an der Naht 1.3 und längs der Naht 16 gesichert. Dies kann jedoch auch bis nach dem erfolgten Befestigen der Sohle 17 unterlassen werden.
Die Teile werden hierauf in die in Fio-. 4 dargestellte Läge ge- bracht, wobei die Ränder des Futters 15 und der Teile 11, 12 des Oberteils atü die Ränder der Sohlen 15a, 17 ausgerichtet, das heisst mit ihnen bündig sind. Hierauf wird die Naht 18 angebracht. Die mittlere Naht 16 kann vor übergehend geheftet werden. Die Unterseite der Sohle 17 wird nun mit einem Klebstoff bedeckt und eine dicke Zwischensohle 19 aus Filz oder einem andern gut wärmeisolierenden Material aufgebracht, das genügend biegsam ist. Diese Zwischensohle 19 ist vorgängig mit einem Klebstoff überzogen worden.
Sie wird unter Druck gegen die Sohle 17 gedrückt. Hierauf und während sich der Schuh immer noch auf dem Leisten befindet, wird auf die Unterseite der Zwischensohle 19 weiterer Klebstoff aufgebracht. Solcher wird auch auf den untern Randteil der Teile 11, 12 des Oberteils aufgetragen, und zwar erstreckt sich der Klebstoff bis über die Naht 18 hinaus. Ein Kreppgummistreifen 20, der so lang ist, dass er sich rund um die Sohle 19 herum erstreckt und dessen Längsenden sich über lappen, wird atü die mit Klebstoff überzogene Fläche der Teile 11, 12 gelegt.
Der Krepp gummistreifen 20 ist dabei genügend breit, dass er unten über die Sohle 19 vorsteht und auf die Unterseite derselben zurückgebogen werden kann. Infolge des Klebstoffauftrages ist der Streifen 20 sowohl mit den Teilen 11, 12 wie mit dem Unterteil der Sohle 19 fest verbunden.
Hierauf wird schliesslich noch mals Klebstoff auf die nach innen, auf die Unterseite der Zwischensohle 19 -umgebogenen Teile des Streifens 20 und auf die freie Un terseite der Zwischensohle 19 aufgetragen, worauf eine Laiüsohle 21 aus Kreppgiunmi aufgeklebt werden kann.
Die Zwischensohle 19 kann von der Ferse bis zu den Zehen eine gleichmässige Dicke aufweisen. Gleiches gilt für die Laufsohle 21, obwohl es auch möglich ist, in an sich be kannter Weise anders geformte Sohlen herzu stellen. Nachdem die Laufsohle in der be schriebenen Weise angebracht worden ist, kann die Heftung an der Naht 16 entfernt und der Schuh vom Leist abgenommen wer den. . Hierauf wird die Naht 16 endgültig ge schlossen und ein Streifen 22 über dieselbe angebracht. Die Vorderseite des Oberteils kann mittels Reissverschluss oder Schuhnesteln in bekannter Weise geschlossen werden.
Es ist ersichtlich, dass auf diese Weise ein wasserdichter Schuh erhalten wird, da die Laufsohle an der Zwischensohle aufgeklebt ist und der Streifen 20 ein Eindringen von Feuchtigkeit verhindert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fi-issbekleidiuig mit einem gefütterten Oberteil, dadurch gekennzeichnet, dass eine Brandsohle und eine erste Zwischensohle, deren Ränder bündig mit den Rändern des nach aussen gebogenen Futters und des Ober teils verlaufen mit Futter und Oberteil ver binden und eine weitere Zwischensohle aus wärmeisolierendem Material auf die Aussen seite der ersterwähnten Zwischensohle aufge klebt ist und dass ein über die den Oberteil, das Futter, die Brandsohle und die erste Zwi schensohle miteinander verbindende Naht.hin aufragender Kreppgiunmistreifen mit dem Oberteil verklebt und über die Unterseite der zweiten Zwischensohle zurückgebogen und mit derselben verklebt ist und dass schliesslich eine Laufsohle auf die zweite Zwischensohle und auf den über deren Unterseite zurückge bogenen Teil des Kreppgummistreifens auf geklebt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Fussbekleidung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsenden des Kreppguinmistreifens sich überlappen und miteinander verklebt sind.2. Fussbekleidung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Futter und die Brandsohle aus geschorenem Schaffell be stehen. 3. Fussbekleidung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufsohle aus Kreppgummi besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US261623XA | 1947-02-06 | 1947-02-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH261623A true CH261623A (de) | 1949-05-31 |
Family
ID=21830242
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH261623D CH261623A (de) | 1947-02-06 | 1948-02-05 | Fussbekleidung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH261623A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1059801B (de) * | 1953-08-26 | 1959-06-18 | Goodrich Co B F | Fussbekleidungsstueck |
| DE1061232B (de) * | 1952-08-27 | 1959-07-09 | Goodrich Co B F | Fussbekleidungsstueck |
-
1948
- 1948-02-05 CH CH261623D patent/CH261623A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1061232B (de) * | 1952-08-27 | 1959-07-09 | Goodrich Co B F | Fussbekleidungsstueck |
| DE1059801B (de) * | 1953-08-26 | 1959-06-18 | Goodrich Co B F | Fussbekleidungsstueck |
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