CH168754A - Einrichtung zum Sichern von Briefumschlägen und dergleichen Umhüllungen gegen unbefugtes Öffnen. - Google Patents

Einrichtung zum Sichern von Briefumschlägen und dergleichen Umhüllungen gegen unbefugtes Öffnen.

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CH168754A
CH168754A CH168754DA CH168754A CH 168754 A CH168754 A CH 168754A CH 168754D A CH168754D A CH 168754DA CH 168754 A CH168754 A CH 168754A
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Koch Ferdinand
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Koch Ferdinand
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      Einrichtung    zum Sichern von Briefumschlägen und dergleichen     Umhüllungen     gegen unbefugtes     Öffnen.       Die vorliegende Erfindung betrifft     ein,          Einrichtung    zum Sichern von Briefumschlä  gen und     dergl.    Umhüllungen gegen unbefug  tes öffnen.  



  Gemäss der Erfindung weist die Einrich  tung einen aus Blech ausgestanzten, an seiner       Unterseite    mit schräg     abwärtsragenden,    be  züglich der Umfangsrichtung des Ringes  gleichsinnig gerichteten,     widerhakenförmigen     Zinken versehenen     Verschlussring,    eine in :

  der  Umhüllung über einer Schutzeinlage für den  Inhalt der Umhüllung untergebrachte Ein  lage von feinem Drahtgeflecht und einen, mit       Mitnehmerstiften    versehenen Schlüssel auf,  durch welchen der     Verschlussring    zum  Zwecke des     Sicherns    der Umhüllung vermit  telst der     Mitnehmerstifte,    die in entspre  chende Bohrungen des     Verschlussringes    ein  zuführen sind,     so    zu drehen ist, dass die Zin  ken bei gleichzeitig auszuübendem Druck auf  den     Versehlussring    die     Verschlusslappen    .der  Umhüllung und das Drahtgeflecht durch-         stechen,

      und sich in letzterem verankern  können.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstan4 in einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine Draufsicht auf einen ge  sicherten Brief in natürlicher Grösse       Fig.    2 ist ein     Schnitt    gemäss Linien 2-2  der     Fig.    1 in etwa zweifacher Vergrösserung;       Fig.    3 zeigt teils in Aussenansicht, teils  in     Radialschnitt    den Schlüssel;       Fig.    4     zeigt    in     Radialsehnitt,        Fig.    5 im  Aufriss eine Einzelheit des Schlüssels.  



  Der     Verschlussteil    a hat die Form eines  aus Metall- oder Stahlblech ausgestanzten  Ringes     a,    aus welchem eine Anzahl wider  hakenförmige Zinken b so ausgestanzt ist,  dass die Zinken mit ihrem Hinterende mit  dem Ring     a    verbunden bleiben. Diese Wider  haken b sind aus der Unterseite des Ringes a  schräg abwärts gebogen und bezüglich der Um  fangsrichtung des Ringes im gleichen Sinne  (im dargestellten     Ausführungsbeispiel    im Uhr-           zeigerdrehsinn)    gerichtet.

   In den Briefum  schlag c ist eine Einlage d aus feinem Draht  geflecht und zwischen diesem und dem In  halt e des Briefumschlages c eine Schutz  zwischenlage f aus Karton, dünnem Metall  blech oder     dergl.    untergebracht. Am stark  abwärts gepressten Aussenrand g des Ringes     cz     ist eine Kerbe     lt    angeordnet. Innerhalb des  kreisförmigen Ausschnittes des Ringes a  kann derselbe mit einem eingestanzten Gitter  <I>i, k</I> versehen sein. Im Ring<I>a</I> sind Löcher<I>l</I>  vorgesehen. In diese Löcher l sind die Mit  nehmerstifte     in    an der Unterfläche n eines  mit einem Griff o versehenen Schlüssels p  einsetzbar.

   Dieser Schlüssel p kann aus  einem massiven Drehkörper     bestehen,    in des  sen Unterfläche die     Mitnehmerstifte    m ein  gesetzt sind. Die     Mitnehmerstifte        in    können  an ihrer, der     Mitnehmerrichtung    entgegen  gesetzten Seite abgeschrägt sein.

   Der Schlüs  sel p kann aber auch aus zwei, mittelst eines  Schraubenbolzens ineinander drehbar und       achsial    beweglich gelagerten Teilen q und     r     bestehen, welche durch eine Feder s     achsial     auseinander und durch eine Feder     L    gegenein  ander gedreht und durch eine Schrägkante     zt     am einen, sowie einen auf dieser laufenden  Stift v am andern Teil im Sinne einer  Schraubenbewegung aneinander geführt sind.

    Der innere der beiden Schlüsselteile     r    ist an  seiner Unterfläche w     aufgerauht.    Gegebenen  falls ist die Unterfläche ausserdem noch mit  dem Gitter     i-k    des Ringes     a    entsprechen  den, jedoch einen Spielraum gewährenden  Aussparungen z versehen, so dass nur noch  einzelne Stollen     x-y    zwischen den Ausspa  rungen z stehen bleiben.  



  Zwecks     Verschliessens    eines Briefes wird  der     ringförmige        Verschlussteil    a mit. nach  abwärts gerichteten     Widerhakenzinken    b auf  die zugeklebten     Verschlusslappen    des Brief  umschlages c aufgesetzt und der Schlüssel p  mit seinen     Mitnehmerstiften        in    mit den Boh  rungen<I>l</I> des Ringes     a    in Eingriff gebracht.

         Durch    eine kleine Drehung des Schlüssels p  unter     gleichzeitigem    leichtem Druck wird der  Ring<I>a</I> mit den Widerhaken<I>b</I> gedreht, wo  durch dieselben die     Verschlusslappen    des    Briefumschlages c und das in demselben und  über der Schutzeinlage f für den Briefinhalt  e angeordnete feine Drahtgeflecht d durch  stechen. Die     widerhakenförmige    Ausbildung  der Zinken b bewirkt,     dass    sich dieselben mit  .dem in den Briefumschlag c eingelegten  Drahtgeflecht d verfangen. Dadurch ist es  nun nicht möglich, den     Verschlussring    a wie  der vom Briefumschlag zu lösen und damit  ist derselbe gegen unberechtigtes Öffnen ge  sichert.

   Die Kerbe     h    am Rand     g    des Ringes  a dient dazu, den Sitz des letzteren auf dem  Briefumschlag anzuzeichnen und dadurch  schon den Versuch der Ablösung des     Ver-          schlussringes    a, etwa durch Zurückdrehen  desselben, sichtbar zu machen. Der stark ab  wärts gepresste Rand g des Ringes a verhin  dert das Unterschieben anderer Postsachen  unter den Ring a und das Unterfassen dessel  ben mit einem Messer oder     dergl.    zwecks       Aufbiegens    der Zinken b. Auf .das Gitter       i-k    innerhalb des Ringes<I>a</I> oder auf den  ganzen Ring kann ein Siegel aus Siegellack  aufgebracht werden.

   Dieses -ist durch das       Gitter        i-k    armiert und dadurch gegen Ab  springen gesichert und dient so zur weiteren  Sicherung des Briefes. Bei Verwendung eines  massiven Schlüssels p muss die zum Befesti  gen des     Verschlussringes    a nötige Schraub  bewegung von Hand vollführt werden. Bei  dem zweiteiligen Schlüssel erfolgt die zum  Befestigen des     Verschlussringes    a nötige       Schraubbewegung    vermöge der     Schrä.g-          sehlitzführung        zt-v    bei Druck auf den  Schlüsselgriff o unter Spannen der Federn s.

    und     t        zwa.ngläufig.    Hierbei bewirkt die       Aufrauhung    an der Oberfläche     2a    des innern  Schlüsselteils     7-,    dass sich dieser bei Druck  auf den Schlüsselgriff o auf dem Briefum  schlag c feststellt, während sich der äussere  Schlüsselteil<I>q</I> mit dem     Verschlussring   <I>a</I>  dreht.

   Bei Verwendung eines     Verschluss-          ringes    mit Siegelgitter     i-k    kommt der       Schlüssel    mit an seiner Unterseite zwischen  dessen Stollen     x-y    angeordneten Ausspa  rungen z zur Anwendung, in welchen das  Gitter     i-lti    den bei der Drehung des Ringes  a, nötigen Spielraum hat.

Claims (1)

  1. PATL,N TAN SPRTJ0l1 Einrichtung zum Sichern von Brief umschlägen und dergl. Umhüllungen gegen unbefugtes Öffnen, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe einen aus Blech ausgestanzten, an seiner Unterseite mit schräg abwärtsragen- den, bezüglich der Umfangsrichtung des Ringes gleichsinnig gerichteten, widerhaken- förmigen Zinken versehenen Verschlussring,
    eine in der Umhüllung über einer Schutz einlage für den Inhalt der Umhüllung unter gebrachte Einlage von feinem Drahtgeflecht und einen mit Mitnehmerstiften versehenen Schlüssel aufweist, durch welchen der Ver- schlussring zum Zweck des Si.cherns der Um hüllung vermittelst der Mitnehmerstifte, die in entsprechende Bohrungen des Verschluss- ringes einzuführen sind, so zu drehen ist,
    dass die Zinken bei gleichzeitig auszuübendem Druck auf den Verschlussring die Verschluss- lappen der Umhüllung und das Drahtgeflecht durchstechen und sieh in letzterem verankern können. UNTERANSPRUCEE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass der Verschluss- ring an seinem Aussenrand mit einer Kerbe zum Anzeichnen seiner Stellung auf der Umhüllung versehen ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Verschluss- ring einen gekrempelten Aussenrand auf weist, mit welchem er an der Umhüllung anliegt, um das Unterschieben von Post sachen unter den Ring oder das Unter fassen desselben zu verhüten. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass innerhalb des kreisförmigen Ausschnittes des Ringes ein Gitter eingestanzt ist, welches einem auf zubringenden Siegel als Armierung dienen kann. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss der Schlüssel ein voller Drehkörper ist, der oben mit einer gerandelten Griffplatte und an seiner Unterfläche mit im Kreis angeord neten Mitnehmerstiften, die den Bohrun gen des Ringes entsprechen, versehen ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer- stifte auf,der nicht als Mitnehmer wirken den Seite abgeschrägt sind.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schlüssel aus zwei durch einen Bolzen aneinander drehbar und achsial beweglich gelagerten, durch einen Schrägschlitz am einen und einen Stift am andern Teil im Sinne einer Schraubbewegung aneinander geführten Teilen besteht, von welchen der äussere oben eine Griffplatte und unten die Mit nehmerstifte trägt und der innere mit auf gerauhter Unterfläche versehen ist und wobei zwischen beiden Teilen eine einen Achsialdruck und ein Drehmoment aus übende Feder angeordnet ist,
    so dass bei Druck auf die Griffplatte .des äussern Teils die zum Befestigen des Verschluss- ringes an der Umhüllung nötige schrau benartige Bewegung zwangläufig erfolgt. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüssel an seiner Unterseite zwischen Aussparungen, welche dem Git ter des Verschlussringes unter Zugabe eines dessen Drehung entsprechenden Spielraumes entsprechen, Stollen besitzt, welche an ihrer Unterfläche aufgerauht sind.
CH168754D 1932-04-06 1933-03-27 Einrichtung zum Sichern von Briefumschlägen und dergleichen Umhüllungen gegen unbefugtes Öffnen. CH168754A (de)

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CH168754D CH168754A (de) 1932-04-06 1933-03-27 Einrichtung zum Sichern von Briefumschlägen und dergleichen Umhüllungen gegen unbefugtes Öffnen.

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