CH168830A - Kühlschrank mit eigener Kälteerzeugung. - Google Patents
Kühlschrank mit eigener Kälteerzeugung.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
- F25D—REFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F25D11/00—Self-contained movable devices, e.g. domestic refrigerators
- F25D11/02—Self-contained movable devices, e.g. domestic refrigerators with cooling compartments at different temperatures
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Description
Kühlschrank mit eigener Kälteerzeugung. Bei Eisschränken war es infolge ihrer Eigenart nicht möglich, konstante Tempera turen zu halten. Bei den bisher bekannten Kühlschränken, in denen die Kälte selbst erzeugt wird, werden dagegen zwar kon stante Temperaturen gehalten, doch ist auch bei diesen wenig Sorgfalt auf eine ökono mische Ausnutzung der Kälteenergie gelegt worden. Sie stellen Temperaturen zur Ver fügung, die für die Konservierung von Le- bensmitteln günstig liegen, nicht aber für den täglichen Tischgebrauch; hierzu benötigt man eine Temperatur, die zwischen 8 C und der Raumtemperatur liegt, also ungefähr der Kellertemperatur entspricht, und die man als "Gebrauchstemperatur" bezeichnen kann.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Kühlschrank mit eigener Kälte erzeugung, welcher sich dadurch auszeich net, dass Abteile mit verschiedener Tempera tur vorgesehen sind, wobei die einen mit dem Kühlkörper nicht direkt in Verbindung O"-en. In der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und zwar zeigt:
Abb. 1 einen Schnitt des ersten Ausführungsbeispiels, Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 1, Abb. 3 einen Schni-h nach der Linie C-D der Abb. 1, Abb. 4 einen Schnitt des zweiten Ausführungsbeispiels und Abb. 5 eine Vorderansicht eines weiteren Beispiels.
Der in den Abb. 1 bis 3 dargestellte Kühl schrank 1 ist durch Zwischenwände 2, die aus verschieden wärmedurchlässigem Mate rial bestehen und verschieden dick sind, in einzelne Abteile 3 und 4 unterteilt. Die Zwischenwände 2 können sowohl fest, als auch verstellbar angeordnet sein. In dem Abteil 3 ist der Kühlkörper 5 vorgesehen. Dieses Abteil weist somit die tiefste Tem peratur auf. Das Abteil 3 übermittelt die Kälte durch die Zwischenwände 2 an die anschliessenden Abteile 4. Diese Abteile 4 sind also mit dem Kühlkörper nicht direkt in Berührung.
In dem Abteil 3 besteht eine konstante Temperatur von 6 C und im umschliessen den, indirekt gekühlten Abteil 4 eine Tem peratur von 12' C. Es ist die obere Zwi schenwand 2 so stark dimensioniert, dass ihre Isolation dem gewünschten Durchgangswert entspricht. Die Zwischenwände 2 sind, um einen besseren Abschluss gegenüber den Ab teilwänden zu erzielen, an ihrem Umfang mit Dichtungen versehen, die ganz um die Zwischenwände herumgehen, um auch gegen die Tür abzudichten.
Die Türen 13, 6 füllen zweckmässig die ganze Breite und Höhe des .Schrankes 1 aus. Dadurch wird eine bessere Befestigungsmög lichkeit für Scharnierbänder und Schloss ge geben und auch eine billig herstellbare und gefälligere Form des Kühlschrankes erzielt. Die Tür 6 kann durch Dichtungen 7 die ein zelnen Abteile dicht voneinander abschliessen.
Ein Wärmeabteil ist mit 12 bezeichnet. Dieses Wärmeabteil ist direkt über den Kälteabteilen angeordnet. Der mit dem Kompressor zusammengebaute Motor 11 ist direkt in. dem Wärmeabteil 12 angeordnet. Zur besseren Übertragung der Wärme auf die zu erwärmenden Gegenstände kann der Motor 11 auf einer in den Abbildungen nicht dargestellten Metallplatte derart befestigt werden, dass diese Metallplatte gleichzeitig den Boden des Wärmeabteils 12 bildet.
Die Wärmeabteiltür 13 kann mit der Kälteabteil- tür 6 in ein und derselben äussern Ebene lie gen und gleichfalls über die gesamte Schrank breite gehen.
Die in Abb. 4 dargestellte Ausführungs form weist ein tiefgekühltes Abteil 3 mit zirka 2 C, zwei indirekt gekühlte Abteile 4, 8 mit der üblichen Konservierungstempera tur von zirka 6 C und zwei weitere Abteile 9, 10 mit der praktischen Gebrauchstempe ratur von zirka 12' C auf. Diese Tempera turen können durch die verstellbaren Zwi schenwände sehr leicht erreicht werden.
Die Abb. 4 zeigt eine vorteilhafte Aus führungsform, bei der das kälteste Abteil 3 von indirekt gekühlten Abteilen 4, 8, 9 und 10 umschlossen ist. Die Energieverluste durch Ausstrahlung sind bei dieser Ausfüh rungsform wesentlich geringer. Auch kann die wärmeisolierende Ummantelung dieser Abteile billiger hergestellt werden.
Das Wärmeabteil 12 der ersten Ausfüh rungsform ist besonders im Haushalt sehr praktisch. Die Verluste, welche in dem die Kältemaschine antreibenden Motor durch Reibung in der Maschine und auf eine son stige Weise entstehen, verwandeln sich be kanntlich in Wärme, welche zum Beheizen des Wärmeabteils 12 verwandt wird. Dies ist deswegen besonders günstig, weil hierzu kein Mehrverbrauch an Energie erforderlich ist. Das in Fig. 5 dargestellte Beispiel ist innen gleich beschaffen wie das erste Bei spiel.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kühlschrank mit eigener Kälteerzeugung, dadurch gekennzeichnet, dass Abteile mit ver schiedener Temperatur vorgesehen sind, wo bei die einen mit dem Kühlkörper nicht di iekt in Verbindung stehen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kühlschrank nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Abteile mit Konservierungstemperaturen unter 8 C und ein oder mehrere Abteile mit Ge brauchstemperaturen von 8 C bis zur Raumtemperatur des Aufstellungsortes vorgesehen sind. 2. Kühlschrank nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperaturstaffelung durch ver stellbare Zwischenwände mit verschieden grosser u'ärmeisolation erzielt wird.Kühlschrank nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens zwei Kühl abteile mit voneinander verschiedenen Temperaturen eine gemeinschaftliche Tür haben. 4. Kühlschrank nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens drei Abteile mit verschiedener Temperatur vorgesehen sind, von denen mindestens zwei Abteile Tem peraturen unter Raumtemperatur des Auf stellungsortes und mindestens ein Abteil eine Temperatur zwischen jeweiliger Raumtemperatur und höchster Tempera tur des Antriebsmotors haben. 5.Kühlschrank nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Raum, in dem sich der Antriebsmotor des Kälteaggregates befin det, als ein Wärmeabteil -ausgebildet ist. 6. Kühlschrank nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die die Abteile abschliessen den Türen über die gesamte Breite des Schrankes gehen. 7. Kühlschrank nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die für mehrere Abteile mit verschiedener Temperatur gemeinsame Tür an den verstellbaren Zwischenwänden praktisch luftdicht abschliesst.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH168830T | 1933-05-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH168830A true CH168830A (de) | 1934-04-30 |
Family
ID=4421050
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH168830D CH168830A (de) | 1933-05-13 | 1933-05-13 | Kühlschrank mit eigener Kälteerzeugung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH168830A (de) |
-
1933
- 1933-05-13 CH CH168830D patent/CH168830A/de unknown
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