CH168854A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH168854A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Elektrische Entladungsröhre.    Die Erfindung betrifft eine elektrische  Entladungsröhre, die mit einem Elektroden  system versehen ist, das mindestens ein  Gitter enthält.  



  Bei der Herstellung elektrischer Ent  ladungsröhren hat man längst gewünscht, die  Gitter dieser Röhren derart herzustellen, dass  sie in bezug auf die Entladungserschei  nungen die günstigste Wirkung ausüben. Zu  diesem Zweck ist zunächst auf den Abstand  zu achten, den die verschiedenen Gitter  drähte voneinander haben müssen und  können. Es ist ersichtlich, dass diesem Ab  stand in baulicher Hinsicht eine Grenze ge  setzt ist. Es ist bekannt, dass es von Wichtig  keit ist, die Drähte eines Gitters möglichst  nahe aneinander zu rücken. Bei Steuer  gittern, zum Beispiel tritt sonst der Nachteil  auf, dass ein Teil des Elektronenstroms un  genügend gesteuert wird, was die Ursache  dafür ist, dass die Erscheinung der sogenann  ten Inselbildung auftritt.

   Wenn man jedoch       dieses    Mittel zur     Hintanhaltung    der Insel-         bildung    anwendet, ändert sich der Verstär  kungsgrad der Entladungsröhre, was im all  gemeinen nicht wünschenswert ist. Zum Aus  gleich dieser     Änderung    kann man den Durch  messer der Gitterdrähte verringern und die  Entfernung des     Gitters    von der Anode ver  kleinern. Es versteht sich von selbst, dass  diesem     Gitteranodenabstand    in baulicher  Hinsicht eine Grenze gesetzt ist.

   Auch hat es  sich als unmöglich     erwiesen,    ein Gitter aus  äusserst dünnen Drähten herzustellen, ohne  dass im Röhrenbetrieb diese Drähte den Ab  stand voneinander oder von den andern Elek  troden ändern, was zu unerwünschten Stö  rungen im Röhrenbetrieb führt.  



  Bisher ist es daher auch nicht gelungen,  die oben erwähnten Störungserscheinungen  zu vermeiden, ohne die Kennlinien der Röhre,  insbesondere den Verstärkungsgrad, zu  ändern.  



  Erfindungsgemäss werden diese     Schwie-          rigkeiten    dadurch behoben, dass das Gitter  aus einer Anzahl paralleler Drahtteile be-      steht, deren Dicke höchstens 100     Mikron    be  trägt. Diese Drahtteile werden durch Quer  drähte im richtigen Abstand voneinander ge  halten, deren Dicke von der gleichen  Grössenordnung,     wie    die der Gitterdrähte  selbst ist, und die an den Knotenpunkten  wenigstens teilweise, zum Beispiel durch  Schweissen oder Löten, mit den Gitterdrähten  verbunden sind, wobei die zwischen den  Drähten befindlichen Öffnungen gegenüber  der Drahtdicke relativ gross sind.  



  Es hat sich gezeigt, dass sich mit einer  solchen Röhre verschiedene Vorteile erzielen  lassen. Es können durch Verwendung dünner  Drähte, die     mittelst    Querdrähten sehr gut  im richtigen Abstand voneinander gehalten  werden können, die verschiedenen Gitter  drähte     verhältnismässig    nahe aneinander ge  rückt werden. Die mit der Erfindung be  absichtigte Wirkung lässt sich, wie Versuche  gezeigt haben, gerade durch die Verwendung  dieser dünnen Drähte sehr gut erreichen, auch  wenn die Entfernung zwischen den Gitter  drähten, obwohl absolut genommen klein, ver  hältnismässig gross gegenüber der Dicke der  Gitterdrähte selbst gewählt wird.  



  Es hat sich als ein Vorteil erwiesen, diese  Abstände und die     Gitterdrahtdicke    derart zu  wählen, dass das Schattenverhältnis des  Gitters wenigstens     i/.4    beträgt. Unter Schat  tenverhältnis ist dabei das Verhältnis der auf  eine zum Gitter parallele Fläche projizierte  Oberfläche des     Gittermaterials    zu der proj  izierten Oberfläche der im Gitter vorhan  denen Öffnungen zu verstehen.  



  Die Drahtdicke des     Gitters    kann zweck  mässig 100     Mikron    oder weniger betragen.  Es hat sich jedoch als sehr vorteilhaft er  wiesen, eine Dicke von 50     Mikron    oder  weniger zu wählen. Die Dicke der Quer  drähte, die als Fixierdrähte zu betrachten  sind, ist von der gleichen Grössenordnung wie  die der     Gitterdrähte.    Es ist jedoch darauf  hinzuweisen, dass als Dicken der gleichen  Grössenordnung auch Drahtstärken betrachtet  werden, die     etwa    4 bis 5 mal grösser als die  der sehr dünnen Gitterdrähte selbst sind.  



  Zur Erzielung einer genügenden Wärme-         ableitung    hat es sich als vorteilhaft     erwiesen,     an dem so hergestellten Gitter ein oder  mehrere Kühlorgane zu befestigen, die zum  Teil als Stütze des Gitters     verwendet    werden       können.     



  Es hat sich gezeigt, dass abgesehen von  der Verhütung der sogenannten Inselbildung  unter Beibehaltung eines bestimmten     Ver-          stärkungsgrades    auch erheblich grössere Steil  seiten als die jetzt bekannten erreicht werden  können.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  durch     Fig.    1 in einer Ansicht.  



       Fig.    2 ist eine Einzeldarstellung des  Gitters einer solchen Röhre.  



  In der Zeichnung bezeichnet 1 die Röh  renwandung und 2 den     Quetschfuss,    der das       Elektrodensystem    trägt. Zu diesem     Elek-          trodensystem    gehört eine Kathode 8, im vor  liegenden Fall eine indirekt heizbare Ka  thode, die aus einem zweckmässig U- oder V  förmigen Heizkörper besteht, um den herum,  unter Zwischenfügung von Isoliermaterial,  der Kathodenkörper angebracht ist. Dieser       Nathodenkörper,    der zum Beispiel aus einem  Nickelröhrchen besteht, ist mit einer elek  tronenemittierenden Schicht, zum Beispiel       Bariumoxyd,    versehen.

   Die     Stromzuführungs-          drähte    4 und 5 sind am untern Teil des  Kathodenheizkörpers befestigt und durch den       Quetschfuss    hindurch nach aussen geführt.  Der Stromzuleitungsdraht 6 des Kathoden  körpers selbst ist ebenfalls am untern Teil  dieses Körpers     befestigt        und    in die Quetsch  stelle eingeschmolzen. Um die Kathode herum  ist das Gitter 7 angeordnet. Wie aus     Fig.    2  deutlicher ersichtlich ist, besteht dieses Gitter  aus dünnen Gitterdrähten 8 von zum Beispiel  40     Mikrondicke,    die durch Fixierdrähte 9  von 80     Mikrondicke    im richtigen Abstand  voneinander gehalten werden.

   Mit der Aussen  seite des Gitters sind zwei Stützen 10 ver  bunden, die gleichzeitig als Wärmeableitung  des Gitters verwendet werden können.  



  Das Gitter umgebend ist die Anode 11  angeordnet, die mittelst zweier Stützen 12  an dem     Quetschfuss    befestigt ist. An einer      dieser Stützen ist der     Anodenstromzufüh-          rungsdraht    befestigt.  



  Obwohl in dem hier dargestellten Bei  spiel eine Entladungsröhre mit drei     Elek-          i;roden    dargestellt ist, ist die Erfindung  selbstverständlich nicht auf solche Röhren  beschränkt, und nicht nur :das     Steuergitter,     sondern auch andere Gitter, zum Beispiel ein       Raumladungsgitter,    können in der beschrie  benen Weise gebaut. sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre mit einem Elektrodensystem, das mindestens ein Gitter enthält, dadurch gekennzeichnet, dass das Gitter aus einer Anzahl paralleler Drahtteile besteht, deren Dicke höchstens' 100 Mikron beträgt und die durch Querdrähte im richtigen Abstand voneinander gehalten wer den, deren Dicke von der gleichen Grössen ordnung wie die der Gitterdrähte selbst ist und die an den Knotenpunkten wenigstens teilweise mit Gitterdrähten verbunden sind,
    wobei die zwischen den Gitterdrähten befind- liehen offnungen gegenüber der Drahtdicka gross sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterdrähte eine Dicke von höchstens 50 Mikron haben. 2. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schattenverhältnis des Gitters wenig stens 1/1 beträgt. 3.
    Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gitter an mindestens einem- Teil be festigt ist, der als Kühlorgan des Gitters dient, sowie an mindestens einem Teil, der als Kühlorgan und als Stütze des Gitters dient.
CH168854D 1932-05-30 1933-04-18 Elektrische Entladungsröhre. CH168854A (de)

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