CH173181A - Elektrische Entladungsröhre mit einer Kathode und mindestens einem Gitter. - Google Patents
Elektrische Entladungsröhre mit einer Kathode und mindestens einem Gitter.Info
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Description
Elektrische Entladungsröhre mit einer Itathode und mindestens einem Gitter. Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Entladungsröhre mit einer ge heizten, vorzugsweise indirekt geheizten Kathode und mindestens einem Gitter.
Es ist bekannt, Gitter für elektrische Entladungsröhren aus Draht herzustellen, der um zwei oder mehr Stützen gewickelt wird, so dass eine Anzahl paralleler Drahtteile entsteht. Bei Verwendung solcher Gitter in elektrischen Entladungsröhren, z. B. für die Erzeugung, den Empfang oder die Ver stärkung elektrischer Schwingungen, hat sich manchmal der Nachteil bemerkbar ge macht, dass durch die Wärmeausstrahlung von der Kathode das Gitter auf eine solche Temperatur erhitzt wird, dass Elektronen emission einsetzt.
Man hat bereits verschiedene Mittel zur Beseitigung beziehungsweise Verminderung dieser Gitteremission vorgeschlagen. Es ist zum Beispiel bekannt, das Gitter mit einem Stoff zu überziehen, der nicht oder nur in äusserst geringern Masse, Elektronen emittiert. Ferner ist es bekannt, die Anode einer elektrischen Entladungsröhre aus Gaze oder Draht herzustellen, wodurch ebenfalls ver mieden wird, dass das Gitter durch Rück strahlung der Anode auf eine zu hohe Temperatur erhitzt wird.
Es wurde nunmehr festgestellt, dass ins besondere bei Verwendungvon enggewickelten Gittern mit sehr dünnen Drähten diese Gitter emission ein grosser Nachteil für die rich tige Wirkung der Röhre bilden kann. Es ist gelungen, diesen Nachteil bei der erfin dungsgemässen Entladungsröhre völlig zu beseitigen, und zwar auf sehr einfache Weise.
Die erfindungsgemässe Röhre enthält mindestens ein Gitter, das aus einer Anzahl paralleler Drahtteile mit einer Dicke von weniger als<B>100ss</B> besteht, und eine geheizte Kathode, deren Träger der emittierenden Schicht aus einem Material besteht, das ein geringeres Strahlungsvermögen als Nickel hat. Die Kathode kann vorzugsweise indirekt ge heizt sein.
Durch diese Anordnung wird erreicht, dass bei sonst gleichbleibenden Eigenschaften der Kathode eine geringere Energiemenge in Form von Wärme von der Kathode in die Röhre gestrahlt wird, wodurch das G itter- material auf eine erheblich niedrigere Tempe- r;itur erhitzt wird, als es bei den bisher bekannten Röhren der Fall ist, so dass nahezu keine primäre Gitteremission mehr eintreten kann. Als Material für den Trägerkörper der emittierenden Schicht der Kathode ver wendet man vorzugsweise Kupfer.
Es ist aber auch möglich, zu diesem Zweek Gold, Silber oder Legierungen dieser Metalle zu benützen: Es hat sich aber sehr vorteilhaft erwiesen die Dicke der emittierenden Schicht geringer als 0,1 mm, vorzugsweise kleiner als 0,05 mm, zu wählen. In diesem Fall erreicht man nämlich den Vorteil, dass die emittierende Schicht hinsichtlich ihrer Strahlung praktisch keine Rolle spielt. In diesem Fall ist nur die Strahlung der Unterschicht von Be deutung, und diese Strahlung ist erheblich geringer als bei Verwendung einer Kathode, bei der die emittierende Schicht auf Nickel aufgebracht wäre.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen; die Gitter aus Gitterdrähten mit einer Dicke von <B>50ss</B> oder weniger herzustellen, wobei das Schattenverhältnis mindestens 1 auf 4 be trägt. Unter Schattenverhältnis versteht man das Verhältnis zwischen der Oberfläche des Gittermaterials, projiziert auf eine parallel zu dem Gitter stehende Fläche, und der Oberfläche der im Gitter befindlichen, gleich falls auf eine solche Fläche projizierten Öff nungen.
In der Zeichnung ist eine erfindungs gemässe Entladungsröhre beispielsweise dar gestellt.
Mit 1 ist die Wand der Röhre bezeichnet, die eine Quetschstelle 2 besitzt, durch welche die Stromzuführungsdrähte 3, 4 und 5 der Kathode, der Stromzuführungsdralit 6 des Gitters, und der Stromzuführungsdraht 7 der Anode nach aussen geführt sind. Die indirekt geheizte Kathode 8 besteht aus einem Heizkörper 9, der gegebenenfalls unter Zwischenfügung einer Isolierschicht innerhalb eines Kathodenröhrchens 10 ange ordnet ist, das zweckmässig aus Kupfer be steht. Um die Kathode herum ist ein Gitter 11 angebracht, das aus sehr dünnen Drahtteilen besteht, die um einige Stützteile 12 gewunden sind. An der Aussenseite dieses Gitters sind besondere Kühlorgane 13 vorgesehen.
Dieses Gitter wird von einer zylindrischen Anode 14 umgeben, die mittelst zweier Stützen 15 auf der Quetschstelle angeordnet ist. Einer dieser Stützteile ist gleichzeitig für die Strom zuführung dieser Elektroden bestimmt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre mit einer geheizten Kathode und mindestens einem Gitter, dadurch gekennzeichnet, dass das Gitter aus einer Anzahl paralleler Drahtteile besteht, deren Dicke geringer als 100 ss ist, während der Träger der emittierenden Schicht der Kathode aus einem Stoff besteht, der ein geringeres Strahlungsvermögen als Nickel hat. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerkörper für die emittierende Schicht der Kathode aus Kupfer besteht. 2. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der emittierenden Schicht kleiner als 0,1 mm ist. 3.Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterdrähte eine Dicke von 50 ja oder weniger haben, während das Schatten verhältnis mindestens 1 zu 4 beträgt.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE173181X | 1933-02-06 |
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| CH173181D CH173181A (de) | 1933-02-06 | 1934-01-29 | Elektrische Entladungsröhre mit einer Kathode und mindestens einem Gitter. |
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