CH168863A - Sicherheitsgasbrenner. - Google Patents

Sicherheitsgasbrenner.

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CH168863A
CH168863A CH168863DA CH168863A CH 168863 A CH168863 A CH 168863A CH 168863D A CH168863D A CH 168863DA CH 168863 A CH168863 A CH 168863A
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CH
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disk
gas burner
valve
safety gas
thermostatic
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
Original Assignee
Bosch Robert Ag
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Description


  Sicherheitsgasbrenner.    Die Erfindung bezieht sich auf einen       Sicherheitsgasbrenner,    dessen Ventil durch  einen scheibenförmigen     Thermostat        betätigt     wird, in dem eine die     Brennerdüse    für eine  Zündflamme bildende     Offnung    vorgesehen  ist. Da man häufig genötigt ist,     -den.        Zünd-          brenner    ziemlich weit von dem zu zünden  den .Brenner entfernt anzuordnen, so erhält  die     Zündflamme    oft die Gestalt einer lang  gestreckten Stichflamme.

   Infolgedessen be  rührt sie die     Thermostatscheibe    mit. ihrem  verhältnismässig kühlen Flammenfuss und er  wärmt ihn, namentlich wenn die     Thermo-          sta.tscheibe    kräftig ist, nicht genügend, um  das Ventil offen halten zu können. Dieser       Nachteil    wird noch verstärkt, wenn die       Thermostatscheibe    durch das an ihrer Innen  seite     vorbeistreichende    Gas gekühlt wird,  wie dies oft geschieht, um einen schnellen  Schluss des Ventils nach Erlöschen der  Zündflamme zu erzielen.  



  Die vorliegende Erfindung vermeidet die  sen Nachteil dadurch, dass ausser der Zünd-    flamme eine oder mehrere Hilfsflammen vor  gesehen sind, welche die Oberfläche der       Thermostatseheibe    bestreichen. Die Hilfs  flammen erhalten ihr - Gas zweckmässiger  weise über das durch .die     Thermostatscheibe     gesteuerte Ventil.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung in  einigen Ausführungsbeispielen dargestellt,  und zwar zeigen die     Fig.    1 bis 3 senkrechte  Schnitte .durch Sicherheitsgasbrenner gemäss  der Erfindung, und     Fig.    4 eine Draufsicht  auf die     ThermostaIscheibe.     



  In ein Ventilgehäuse a mündet eine Gas  zuleitung c, die durch einen Ventilkörper       i    verschlossen werden kann. Der Ventil  körper i ist mit einem scheibenförmigen  Thermostat e verbunden, der das Ventil  gehäuse a deckelartig abschliesst. Er ist zu  sammen mit einer     Zwischenwand    m     mittelst     einer     tberwurfmutter    oder eines     Bördel-          ringes    f auf dem     .Gehäuse    a befestigt. Zwi  schen der Zwischenwand m und der     Thermo-          statscheibe    e ist eine Feder     l ,    eingesetzt, die      bestrebt ist, das Ventil i von seinem Sitz ab  zuheben.

   Von dem Ventilgehäuse a führt  eine     Brennerleitung        n    zu einem Hauptbrenner  o. Sie kann durch einen Hahn p geöffnet  und geschlossen werden. In der Thermostat  scheibe e ist eine Öffnung g vorgesehen, .die  als Brenneröffnung für die grosse Zünd  flamme q dient. r sind Öffnungen für kleine       Hilfsflammen    s, die zur     Unterstützung    der  Heizwirkung der Zündflamme     q    vorgesehen  sind.  



  Wird die Scheibe e     zum.Beispiel        mittelst     eines Zündholzes erwärmt, so wölbt sie sich  nach aussen und hebt den Ventilteller i von  seinem Sitze ab. Das Gas strömt durch das  Ventilgehäuse     a   <I>zu</I> der Zündflamme<I>g</I> und  erzeugt beim Anzünden eine lange     Stieh-          flamme    q, die ihrerseits das aus dem Haupt  brenner o     austretende    Gas entzündet, wenn  der Hahn<I>p</I> in .der     Brennerleitung   <I>n</I> geöffnet  wird.

   Da nur der kühle Flammenfuss .der  Zündflamme q die Scheibe e berührt, wäh  rend ihr heisser Teil weit von der Scheibe  entfernt ist, so ist die Zündflamme nicht in  .der Lage, der     Thermostatscheibe    e eine zur       Offenhaltung    des Ventils ausreichende  Wärmemenge zuzuführen. Das Ventil würde  daher nach Erlöschen des Zündholzes infolge  ,des Wegfalles dieser zusätzlichen Wärme  quelle sich wieder schliessen. Nun wird aber  gleichzeitig das aus den Öffnungen     r    aus  tretende Gas entzündet, das die kleinen  Hilfsflammen s bildet, welche nun die zu  sätzliche Erwärmung der     Thermostatscheibe     übernehmen.

   Die Öffnungen r für die Hilfs  flammen s werden vorteilhaft an einer Aus  buchtung     t    der     Thermostatscheibe    e ange  bracht und haben die Form von Schlitzen,  die dem Gas eine solche Richtung geben,       dass    die Hilfsflamme s gegen die Thermostat  scheibe e gerichtet ist und auf diese Weise  voll zur Wirkung kommt. Erlöschen die  Zünd- und Hilfsflammen, so kühlt das       Friseligas    die     Thermostatscheibe    e schnell ab,  so dass sie sich rasch zusammenzieht und das  Ventil i auf seinen Sitz presst.  



  Die Vorrichtung nach     Fig.    2 stimmt mit  der nach     Fig.    1 mit Ausnahme der Hilfs-         flammenanordnung    überein. Hier     zweizt     nämlich von -dem Ventilgehäuse e ein Röhr  chen     u    ab, das um den Rand des Gehäuses  herumgeführt und gegen die Thermostat  scheibe e gerichtet ist. Das aus dem Röhr  chen austretende Gas entzündet sich und  bildet eine kleine Hilfsflamme s, die über  die Oberfläche der     Thermostatscheibe    e ent  lang streicht.  



  In     Fig.        ä    sind für die Hilfsflammen s  mehrere kleine Bohrungen r in der     Thermo-          statscheibe    e angebracht, vor denen in einem  gewissen Abstand ein Plättchen w     angeordnet     ist, das mit einem     ;Stift    oder .dergleichen  an der Scheibe e befestigt ist. Das Gas wird  .durch das Plättchen w so abgelenkt, dass die  Hilfsflammen s gegen die Scheibe e geworfen  werden. Der Ventilteller ist hier durch ein  Niet x mit .der Scheibe e verbunden.

   Eine  mit     Vorspannung        eingesetzte    Blatt- oder  Scheibenfeder y legt sich gegen eine Schulter  z der Ventilspindel und mit ihren Enden       bezw.    mit ihrem Aussenrand gegen die Innen  seite der Scheibe e, wobei sie versucht, den       Ventilteller    i auf seinen     ,Sitz    zudrücken.  



  Die Hilfsflammen s werden zweck  mässigerweise so gerichtet, dass sie die Um  gebung der     Zündflammen-düse    g erhitzen.  Hierdurch wird erreicht, dass die Wärme so  wohl der Zündflammen, als auch der Hilfs  flammen der     Thermostatscheibe    an einer  Stelle zugeführt wird. Diese Stelle     wird     infolgedessen schnell sehr heiss, während der  andere Teil der Scheibe verhältnismässig kalt  bleibt.

   Auf diese Weise entsteht aber eine  grosse Temperaturdifferenz und damit ein  schnelles Ansprechen der     Thermostatscheibe,     ausserdem aber erhält man einen grossen Hub  der     Scheibe.        Russteilchen,    die sich in die       Zündflammenöffnung        g    setzen und diese ver  stopfen würden, werden durch die Hilfs  flammen verbrannt, so dass -die     Zündflammen-          öffnung    frei bleibt.  



  Wird dem Sicherheitsbrenner durch eine  das     thermostatisch    gesteuerte     Ventil    i um  gehende     Leitung    v     (Fig.    1)     Anzündgas    zu  geführt, so wirken sich die Hilfsflammen s  ebenfalls vorteilhaft aus, da sie die Erwär-           mung    der     Thermostatscheibe    e beschleunigen  und dadurch die     Anzündez.eit    .des Sicher  heitsbrenners verkürzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsgasbrenner, dessen Ventil durch einen scheibenförmigen Thermostat be tätigt wird, in dem eine als Brennerdüse für eine Zündflamme dienende Öffnung vorge sehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der Zündflamme eine oder mehrere Hilfs flammen (s) vorgesehen sind, die die Ther- mostatseheibe (e) bestreichen . UNTERANSPRüCHE: 1. Sicherheitsgasbrenner nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsflammen (s) ihr Gas über das durch die Thermostatscheibe (e) gesteuerte Ven til (i) -erhalten. 2.
    Sicherheitsgasbrenner nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die Austrittsöffnungen (T) für die Hilfs flammen (s) in einer Ausbuchtung (t) der Thermostatscheibe (e) angeordnet sind. d. Sicherheitsgasbrenner nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Speisung der Hilfsflammen (s) von :dem Ventilgehäuse<I>(a)</I> eine Gasleitung (u) ab zweigt, .deren Auslass gegen die Thermo- statscheibe (e) gerichtet ist. 4.
    Sicherheitsgasbrenner nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Hilfsflammen (s) in der Thermostat scheibe (e) Öffnungen (r) vorgesehen sind, vor denen ein mit der Thermostatscheibe verbundenes Plättchen (w) angeordnet ist, das :die Hilfsflammen (s) gegen die Ther- mostatseheibe (e) ablenkt. 5. Sicherheitsgasbrenner nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsflammen (s) gegen die Ztindflam- mendüse (g) gerichtet sind.
CH168863D 1932-04-30 1933-04-04 Sicherheitsgasbrenner. CH168863A (de)

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