CH155261A - Sicherheitsvorrichtung an Gasapparaten. - Google Patents
Sicherheitsvorrichtung an Gasapparaten.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/46—Details
- F23D14/72—Safety devices, e.g. operative in case of failure of gas supply
- F23D14/725—Protection against flame failure by using flame detection devices
Landscapes
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Description
Sicherheitsvorrichtung an Gasapparaten. Bisherige Gasapparate, wie Gaskochherde, Gasbadeöfen, Gasboiler etc., haben den Nach teil, dass, wenn bei deren Betrieb durch einen Windstoss oder durch unrichtiges Handhaben des Haupthahnes des Apparates die Flamme erlosch, das Gas weiter ausströmte und zur Gefahrquelle wurde.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun, diesem Übelstand abzuhelfen und nach dem Auslöschen der Flamme ein automatisches Unterbrechen der Gaszufuhr zu bewirken.
Dieser Zweck wird bei der Vorrichtung gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass ein unter Federwirkung stehendes, durch. Druckknopf zu öffnendes Überwachungsventil vorgesehen ist, das durch ein der Ausdehnung durch die Brennerhitze unterworfenes Organ während der Brennzeit der Flamme offen gehalten wird, nach Erlöschen der Flamme dagegen durch Kontraktion eines Teils des genannten Organes freigegeben und durch die Feder geschlossen wird, so dass die Gaszu fuhr gestoppt wird. Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, an einem Gasboiler angebracht.
Fig. 1 ist ein Vertikalschnitt des untern Teils eines mit der Vorrichtung versehenen Gasboilers; Fig. 2 ist ein Grundriss der Brennerar- matur nach der Linie x--x in Fig. 1; Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch das Überwachungsventil, und Fig. 4 zeigt eine Einzelheit in grösserem iftassstabe.
1 bezeichnet den Gasboilerbehälter, 2 den in diesen eingesetzten Rheostaten zur Regu lierung der Gaszufuhr in Abhängigkeit von der Temperatur des im Boiler befindlichen Wassers, 3 den Hauptbahnen, 4 den mit diesem über ein Rheostatventil verbundenen Ringbrenner, b das Zündröhrchen und 6 dessen Hahn. Am Brenner 4 ist mittelst Schrauben 7 eine rahmenförmige Platte 8, zum Beispiel aus Stahl, befestigt, deren unterer Querteil geteilt ist.
Jedes der beiden gegenüberliegen- den Enden dieses Querteils besitzt eine halb kreisförmige Aussparung 9 und ist nach Fig. 4 der Rand der linken Aussparung glatt, jener der rechten schneidenartig zugeschärft. Zwischen dem obern und untern Querteil der Platte 8 sind die beiden Längsteile der letz teren durch einen schmalen Steg 10 mitein ander verbunden. Die Platte 8 ist derart am Brenner angeordnet, dass der obere Querteil bei brennender Flamme erhitzt wird und sich ausdehnt.
Da die Stelle der Verbindung des Steges 10 mit dem fliegenden Längsteil der Platte 8 dabei gewissermassen als Drehpunkt wirkt, hat die Ausdehnung des obern Platten querteils eine kleine Einwärtsbewegung des die schneidenartig- zugeschärfte Aussparung 9 tragenden Teils des untern Querteils der Platte 8 zur Folge, wobei dieser letztge nannte Teil sich an ein geripptes Kopfstück, 11 der Stange 12 des nachstehend beschrie benen Überwachungsventils 13 anpresst, um dasselbe in der geöffneten Stellung festzu stellen.
Das Gehäuse 14 des Überwachungsventils 13 steht einerseits mit der Gaszuleitung und anderseits mit dem Haupthahn in Verbindung. Eine auf die Stange 12 des Ventils 13 ge setzte Schraubenfeder 15 stützt sich einerseits auf einen mittelst einer Gewindemuffe 16 unter Zwischenlage einer Kautschukmembrane 18 gegen das Ventilgehäuse 14 gepressten Gehäusedeckel 19 und anderseits gegen eine das zentrale Loch der Membrane 18 abdich tende Scheibe 20 und ist bestrebt, das Ven til 13 auf ,seinen Sitz 21 zu pressen.
Das andere Ende des Ventilgehäuses 14 ist eben falls mittelst eines durch eine Gewindemuffe <B>161</B> unter Zwischenlage einer Kautschuk membrane<B>181</B> auf das Gehäuse gepressten Deckels<B>191</B> gasdicht abgeschlossen. Ein mit Druckknopf 22 versehener, nach aussen ragen der Teil 121 der Ventilstange 12 besitzt einen kurzen Gewindestift 23 zur lösbaren Verbin dung mit dem Hauptteil der Ventilstange 12, welcher Stift eine das zentrale Loch der Membrane 181 abdichtende Scheibe 201 durch zieht. Das Ventilgehäuse 14 ist somit an beiden Enden dauernd gasdicht abgeschlossen.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Überwachungsventils ist folgende: Durch Druck auf den Knopf 22 wird das Überwachungsventil 13 geöffnet und so lange offen gehalten, bis nach Anzünden der Zünd flamme am Zündröhrchen 5 und Offnen des Haupthahnes 3 durch Erhitzung eine solche Ausdehnung des obern Querteils der Platte 8 eingetreten ist, dass in der oben beschriebe nen Weise ein Festklemmen des gerippten Kopfstückes 11 der Ventilstange 12 durch die halbkreisförmigen Aussparungen 9 des geteilten, untern Querteils der Platte 8 statt gefunden hat. Alsdann wird das Ventil 13 durch diese Platte 8 offen gehalten, wodurch das Gas von der Gaszuleitung über das Ventil 13 und den Haupthahnen 3 seinen Weg zur Verbrauchsstelle findet und der Gasstrom aufrecht erhalten bleibt.
Sollte die Flamme aus irgend einem Grunde ungewollt auslöschen, so zieht sich der obere Querteil der Platte infolge Abkühlung zusammen, die schneidenartig zugeschärfte Aussparung 9 des untern Querteils der Platte 8 gibt das ge rippte Kopfstück 11 frei und die Feder 15 schliesst das Überwachungsventil 13, wodurch die Gaszufuhr zum Beispiel innert zirka 10 Sekunden nach Löschen der Flamme auto matisch abgestellt und jede Egplosions- oder Erstickungsgefahr vermieden wird.
Bei einem Gaskochherd wird zweckmässig jeder Brenner mit der Sicherheitsvorrichtung ausgerüstet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sicherheitsvorrichtung an Gasapparaten, dadurch gekennzeichnet, dass ein unter Feder wirkung stehendes, durch Druckknopf zu öffnendes Überwachungsventil vorgesehen ist, das durch ein der Ausdehnung durch die Brennerhitze unterworfenes Organ während der Brennzeit der Flamme offen gehalten wird, nach Erlöschen der Flamme dagegen durch Kontraktion eines Teils des genannten Organes freigegeben und durch die Feder geschlossen wird, so dass die Gaszufuhr ge stoppt wird. UNTERANSPRüCHE 1.Sicherheitsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange des Überwachungsventils ein geripptes Kopfstück trägt, in welches ein schneiden artig zugeschärfter Teil des Ausdehnungs- organes einzugreifen vermag, um das Ventil offen zu halten. 2. Sicherheitsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Ende des Gehäuses des Überwachungsventils durch eine am Umfang und im Zentrum festgeklemmte Kautschukmembrane gas dicht abgeschlossen ist. 3.Sicherheitsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausdeh nungsorgan als rahmenförmige Platte mit zwei Längsteilen, zwei Querteilen und einem zwischen letzteren angeordneten, die Längs teile verbindenden Verbindungssteg ausge bildet ist, wobei der untere Querteil zwei teilig ist und jeder Teil eine halbkreis förmige Aussparung aufweist, von welchen Aussparungen mindestens eine schneiden- förmig zugeschärft ist, um in ein geripptes Kopfstück des Überwachungsventils einzu greifen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH155261T | 1931-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH155261A true CH155261A (de) | 1932-06-15 |
Family
ID=4409805
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH155261D CH155261A (de) | 1931-04-30 | 1931-04-30 | Sicherheitsvorrichtung an Gasapparaten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH155261A (de) |
-
1931
- 1931-04-30 CH CH155261D patent/CH155261A/de unknown
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