CH168871A - Elektrische Leuchtröhreneinrichtung. - Google Patents

Elektrische Leuchtröhreneinrichtung.

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CH168871A
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CH
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Elektrische     Leuchtröhreneinrichtung.       Die     Erfindung    betrifft eine elektrische       Leuelitröhreneinrichtmig,    bei welcher die  Röhre durch     mindestens    eine in der     Längs-          riehtung    verlaufende Zwischenwand in min  destens zwei Kanäle unterteilt ist, wobei  diese Kanäle mit derartigen Gasfüllungen       verseLen    sind,     .dass    sie verschieden gefärbtes  Licht ausstrahlen können. Es ist bekannt  in solchen Kanälen abwechselnd eine elek  trische Entladung zu erzeugen, so dass die  Röhre abwechselnd in verschiedenen Farben  aufleuchtet.

   Man hat auch schon vorge  schlagen, in den Kanälen gleichzeitig eine  Entladung stattfinden zu lassen, so     da.ss    beide  Kanäle bleichzeitig aufleuchten. In dieser  Beschreibung wird unter     Gasfüllung    nicht  nur eine aus einem oder mehreren Gasen, son  dern auch eine aus einem oder mehreren  Dämpfen oder aus einem Gemisch von Gas       und    Dampf bestehende Füllung verstanden.  



  Die Erfindung bezweckt, die Anzahl der  Lichtfarben, die mit einer solchen Leucht  röhre erzeugt werden können und dadurch die    Verwendungsmöglichkeiten der Röhre zu  vergrössern.  



       C''remäss    der Erfindung besitzt .die Röhre  mindestens eine Zwischenwand aus     gefärbtem     Material, ,das durchlässig ist für einen Teil  ,der in mindestens einem Kanal erzeugten  Lichtstrahlen. Hierdurch vermag die Röhre  je nach der Betrachtungsrichtung in meh  reren Farben zu erscheinen.

   Nimmt man zum       Beispiel    an, dass die     Zwischenwand        die          Leuchtröhre    in zwei Kanäle mit halbkreis  förmigem Querschnitt unterteilt, und lässt  man nun einen dieser Kanäle aufleuchten, so  kann man :diese Lichtsäule von zwei     Seiten     betrachten, nämlich derart, dass die Licht  strahlen, welche das Auge treffen, nur die  Röhrenwand durchlaufen und auch in solcher  Weise, dass die Lichtstrahlen zuerst die Zwi  schenwand durchsetzen und dann -durch die       Röhrenwand    heraustreten.

   Infolge der     Fär-          bunder    Zwischenwand     wird    die Lichtsäule  im     zweiten    Falle in einer andern Farbe als  im ersten Falle erscheinen. In gleicher Weise           i-,ann    man zwei Farbnuancen erhalten, wenn  man den andern Kanal der Leuchtröhre auf  leuchten lässt.  



  Weitere     Leuehtwirkungen    werden erhal  ten, wenn man die Gasfüllungen in beiden  Kanälen Deichzeitig zum Leuchten bringt.  Auch dann kann     mandie    Röhre aus     versehie-          denen    Richtungen betrachten, zum Beispiel  aus einer Richtung senkrecht zur Zwischen  wand oder parallel zu .dieser Wand. Im  ersten Falle ist die Farbe des ausgestrahlten  Lichtes noch abhängig von der :Seite von der  ,die     Leuchtröhre    betrachtet wird.  



  Hieraus ergibt sich, dass man infolge der  Färbung des     durch    die Gasentwicklung er  zeugten Lichtes durch die Zwischenwand mit  nur einer Röhre Licht verschiedener Farbe  erhalten kann, so dass sehr viele Lichteffekte  erreicht werden können.  



  Man kann die Zwischenwand vorteilhaft  derart ausbilden,     .dass    sie schraubenförmig  verläuft. In diesem Falle sieht man in der       Längsrichtung    aneinander grenzende Röhren  teile, die verschieden     gefärbtes    Licht aus  strahlen.  



  Es ist auch möglich, die Zwischenwand  aus einem Material herzustellen, das meh  rere Farben aufweist. Es sind zum Beispiel  Gläser bekannt, in denen verschieden ge  färbte Bänder nebeneinander verlaufen. Die  Zwischenwand kann nun auch aus derartigem  Material hergestellt werden, wodurch die  Anzahl der     Lichteffekte    noch vergrössert  wird.  



  Es können Schalter benutzt werden, mit  Hilfe deren die Entladungsbahnen unabhän  gig voneinander, also je für sich oder auch  gleichzeitig zum Leuchten gebracht werden  können.  



  Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus  führungsbeispiele des Gegenstandes der Er  findung.  



       Fig.    1 ist ein Aufriss eines ersten Bei  spiels, und       Fig.    2 ist ein Querschnitt dieser Röhre,  während in     Fig.    3 eine andere Ausführungs  form derselben dargestellt ist.    Die Leuchtröhre 1     (Fig.    1). hat eine  längliche Form und, wie aus     Fig..    2 hervor  geht, einen     kreisförmigen    Querschnitt. Die       kreiszylinderförmige    Wand der Röhre 1 be  steht aus gewöhnlichem, hellem Glas. Die  Röhre ist durch eine     Zwischenwand    2 in  zwei gasdicht voneinander getrennte Kanäle  3 und 4     unterteilt,    die mit verschiedenen Gas  füllungen versehen sind.

   Im Kanal 3 ist eine  Neonfüllung angebracht, zum Beispiel unter  ein     erri    Druck von 10 mm, während der  Kanal 4 mit einem     Edelgas-:Quecksilber-          dampfgemisch,    zum Beispiel einem Neon  Argon-Quecksilberdampfgemisch, wie sol  ches für blauleuchtende Röhren bekannt ist,  gefüllt ist. An den Enden der Leuchtröhre  gehen die beiden Kanäle in abgezweigte       Elektrodenkammern    5 über, in welchen die  Elektroden 6 angeordnet sind. Die Zwi  schenwand 2 ist anders gefärbt als die Röh  renwand und ist aus gelbem Glase hergestellt.  Hierzu kann man das gelbe Glas verwenden,  das auch zum Herstellen von grünes Licht  ausstrahlenden Röhren benutzt wird.

           ,Schliesst    man nun .die Elektroden des       Kanals    4 an eine Stromquelle an und     wird     in diesem Kanal eine elektrische Entladung  mit positivem Säulenlicht erzeugt, so strahlt  der Kanal 4 Licht aus.     Betrachtet    man -die  Röhre in der Richtung des Pfeils 7     (Fig.    2),  so hat das ausgestrahlte Licht eine blaue  Farbe. Hierbei wird angenommen, dass der  Quecksilberdampf einen genügenden Druck  hat, um derart an der Entladung     Teil    zu  nehmen, dass blaues Licht ausgesandt wird.

         Betrachtet    man den leuchtenden Kanal  jedoch in der durch den Pfeil 8 angegebenen       Richtung,    so ist .das durch die Zwischenwand  2     tretende    Licht grün gefärbt.    Lässt man nun, statt im Kanal 4, im  Kanal 3 eine elektrische Entladung über  gehen, so wird nach links (nach dem Pfeile  8) das bekannte     rote    Neonlicht ausgestrahlt.  Das nach rechts durch die gelbe Zwischen  wand ausgesandte Licht hat auch eine rote  Farbe, ist jedoch etwas gelber als das nach  links     ausgestrahlte    Licht.      Man kann die beiden Kanäle auch gleich  zeitig Licht aussenden lassen.

   Betrachtet  man in diesem Falle die Röhre, in der durch  den Pfeil 7 angegebenen Richtung, so sieht  man eine     Mischung    von blauen, durch den  Kanal 4 ausgesandten Strahlen und von       gelbrotem    Lichte, das vom Kanal 3 durch  die Zwischenwand hindurch ausgestrahlt  wird. Die Strahlen mischen sich nicht gleich  mässig, so dass man im Lichtbündel haupt  sächlich blaue und gelbrote Bänder neben  einander sieht.  



  Betrachtet man die     Röhre"    im Falle,     dass     beide Kanäle gleichzeitig leuchten, in der  durch den Pfeil 8 angedeuteten Richtung,  so mischen sieh die roten Neonstrahlen und  die von der Zwischenwand durchgelassenen  grünen Strahlen ,des Kanals 4. Da auch hier  die Mischung nicht vollkommen ist, so sieht  man rote und grüne Bänder nebeneinander.  



  Selbstverständlich kann man die Röhre       hei    gleichzeitigem     Leuchten    beider Kanäle  auch in der Richtung, die durch den Pfeil  9 angedeutet ist,- betrachten. In diesem  Falle sieht man ein rotes und ein blaues Band  nebeneinander.  



  Wird die Zwischenwand aus braunem  Glas hergestellt, so erhält man ungefähr die  gleichen Lichtwirkungen, wie mit einer gel  ben Zwischenwand.  



  Die     Leuchtröhre,    von :der in     Fig.    3 ein  Teil wiedergegeben ist, besitzt eine schrau  benförmig verlaufende Zwischenwand. Dem  zufolge werden in der Längsrichtung anein  ander grenzende Teile der Röhre verschie  den gefärbtes Licht ausstrahlen. Diese Far  ben werden sich ständig ändern, wenn man  die beiden Kanäle abwechselnd je für sich  und gleichzeitig     aufleuchten    lässt. Die Röhre  bekommt dadurch eine sehr eigenartige       Leuchtwirkung,    die die Aufmerksamkeit sehr       erregt,    so dass die Röhre besonders für       Reklamezwecke    geeignet ist.  



  Die Ein- und     Ausschaltung    beider Ent  ladungsbahnen kann mittelst automatisch  wirkender Schalter vorgenommen     werden.    Es    wird jedermann     einleuchten,    dass die Zwi  schenwände auch derart ausgebildet werden  können, dass sie die Leuchtröhre in mehr als  zwei Kanäle     unterteilen.    Mit einer solchen  Röhre können noch mehr     Farbnuancen    er  halten werden, besonders wenn die Zwischen  wände nicht nur eine Farbe aufweisen, son  dern aus Teilen verschiedener Farben zusam  mengesetzt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Leuchtröhreneinrichtung, bei welcher die Röhre durch mindestens eine in Längsrichtung verlaufende Zwischenwand in mehrere Kanäle unterteilt ist, welche mit der artigen Gasfüllungen versehen sind, dass sie Licht verschiedener Farbe ausstrahlen kön nen, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwi schenwand aus gefärbtem Material besteht, das durchlässig ist für einen Teil der in min destens einem der Kanäle erzeugten Licht strahlen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Elektrische Leuchtröhreneinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwand aus gelbem Glase besteht, wobei einer der Kanäle eine rot leuchtende Neonfüllung und ein anderer Kanal eine blauleuchtende Edelgas-Queck- silberdampffüllung enthält. 2.
    Elektrische Leuchtröhreneinrichtung nach Patentans<B>p</B>ruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwand aus braunem Glas besteht, wobei einer der Kanäle eine rot leuchtende Neonfüllung und ein anderer Kanal eine blauleuchtende Edelgas-:Queck- silberdampffüllung enthält. 3. Elektrische Leuchtröhreneinriehtung nach Patentauspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwand aus einem Stoff besteht, in -dem mehrere gefärbte Bänder nebeneinander verlaufen. 4.
    Elektrische Leuchtröhreneinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwand schraubenförmig verläuft. 5. Elektrische Leuchtröhreneinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Schalter vorhanden sind, mit deren Hilfe die Entladungsbahnen unabhängig voneinander zum Leuchten gebracht wer den können.
CH168871D 1932-04-18 1933-03-27 Elektrische Leuchtröhreneinrichtung. CH168871A (de)

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