CH168880A - Einrichtung zum Sterilisieren, insbesondere von ärztlichen Instrumenten und Verbandstoffen. - Google Patents

Einrichtung zum Sterilisieren, insbesondere von ärztlichen Instrumenten und Verbandstoffen.

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CH168880A
CH168880A CH168880DA CH168880A CH 168880 A CH168880 A CH 168880A CH 168880D A CH168880D A CH 168880DA CH 168880 A CH168880 A CH 168880A
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sterilization
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Jandat Karl
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Jandat Karl
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  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

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  Einrichtung zum Sterilisieren, insbesondere von ärztlichen Instrumenten und  Verbandstoffen.    Die     Erfindung    betrifft eine     Sterilisier-          ei        i:ricTitung,    mit welcher es möglich ist, einer  seits die für die     .Sterilisierung    erforderliche       Hitze    sehr rasch zu erreichen und anderseits  die Sterilisationsdauer auf ein Minimum ab  zukürzen, so dass sich die Einrichtung in     her-          vorragonder    Weise zum Sterilisieren ärzt  licher Instrumente und Verbandstoffe eignet.  



       Cxemäss    der Erfindung sind in     einem     verschlossenen Raum zwischen einer Wind  schraube und dem Orte, wo die zu sterili  sierenden     Gegenstände    hingebracht werden,  elektrische     Heizwiderstände    angeordnet; die       Windschraube    erzeugt bei geschlossenem       Raum    einen kreisenden Gasstrom, welcher  die     Heizwiderstände    und darauf das .Sterili  sationsgut bestreicht, .dadurch wird einer  seits die von dein Gasstrom aufgenommene  Hitze der     Heizwiderstände        unnmittelbar    auf       Klas        Sterilisationsgut    übertragen;

   ander  seits     erfahren,die    Heizwiderstände durch den       Gasstrom    eine gewisse Abkühlung, welche    solange anhält, bis der Wärmeausgleich       zwischen    .dem Gasstrom und den     Heizwider-          ständen    stattgefunden hat; dadurch ist es  möglich, :die Heizwiderstände stark zu über  lasten, das heisst sie auf eine Temperatur zu  bringen, welche, bei nicht vorhandenem Gas  strom, genügen würde, ein Schmelzen der       Heizwiderstände    herbeizuführen.

   Diese  Möglichkeit bedingt aber, dass die zum Ste  rilisieren erforderliche Temperatur (200   C  und darüber) in dem geschlossenen     Sterili-          sationsraum    ausserordentlich rasch     erreicht     wird und ferner, dass die Dauer des     Steri-          lisierprozesses    ausserordentlich kurz wird.  



  Der erfindungsgemässe Sterilisierapparat  muss so eingerichtet sein, dass nach Beendi  gung des     Sterilisierprozesses    die sterilisier  ten Gegenstände ebenso rasch abgekühlt wer  den können. Zu diesem Zweck besitzt der       Sterilisierraum    eine     mittelst    eines sterilen       Filters    abgedeckte     Luftansaugöffnung,    sowie  eine     ljuftau4rittsöffnung;

      diese Öffnungen      werden nach Beendigung des     Sterilisier-          prozesses    freigelegt, so     .dass    nunmehr der  Windflügel einen Kühlluftstrom erzeugt,  welcher durch die eine Öffnung eintritt, -die       sterilisierten    Gegenstände bestreicht und.  durch die .andere     Öffnung    austritt.  



  Die     beiliegenden    Zeichnungen zeigen als  Beispiele Ausführungsformen des Erfin  dungsgegenstandes, und zwar       Fig.    1 den Apparat im     Aufriss    und teil  weisen     ,Schnitt,          Fig.    2 eine teilweise     Seitenansicht    zu       Fig.    1,       Fig.    3 den Ansaugstutzen     in    grösserem  Massstab,       Fig.    4 die Befestigung des sterilen Fil  ters an .dem Ansaugstutzen in Teilansicht,       Fig.    5 eine Pumpe zum Einspritzen eines  zusätzlichen, flüssigen     Sterilisierstoffes,

            Fig.    6 das Schaltbild,       Fig.    7 ,den Heizregler,       Fig.    8 die zweite Ausführungsform im  Schnitt,       Fig.    9 den zugehörigen. elektrischen  Schalter der Heizeinrichtung,       Fig.    10 eine dritte Ausführungsform.

    Gemäss     Fig.    1 besitzt der Apparat ein  Gehäuse 1, .dessen Wandungen aus wärme  isolierendem :Stoff bestehen oder mit solchem  gefüllt oder ausgekleidet sind. Ähnlich ist  der Deckel 2 ausgebildet, welcher     mittelst     mehrerer, auf den Umfang verteilter Knie  hebelverschlüsse 3 fest und dicht gegen den  obern     Behälterrand    gelegt werden kann; der  Rand ist mit     ringförmigen    Rippen 4 ver  sehen, welche sich in den     Asbestfüllkörper     des Deckels einpressen und so eine zuverläs  sige Dichtung gewährleisten.

   In den Rand  des Gehäuses sind, gleichmässig auf den Um  fang verteilt, mehrere federbelastete Druck  bolzen 5 eingelassen, welche bestrebt sind,  den Deckel anzuheben; so lange die Knie  hebelverschlüsse gespannt sind, ist dies nicht  möglich. Der     .Scharnierbolzen    6 des     Dek-          kels    ist in     einem        Langlochlager    7 .geführt.  Dadurch wird erreicht,     .dass    nach Öffnen der       Kniehebelverschlüsse    3 der Deckel durch die  Federbolzen 5 auf     seinem    ganzen Umfang    gleichmässig von dem Gehäuserand abge  hoben wird.

   Im Innern des Gehäuses 'be  finden sich zwischen einem Sieb 8 und einer  Windschraube 9,     welche    durch einen Motor  10 getrieben wird, die     Heizwiderstände    11;       ,das        iSieb    8 dient als     Auflager    für das     Sterili-          !siergut;

      bei     geschlossenem    Deckel wird  durch die Windschraube 9 ein     Luftstrom     erzeugt, welcher etwa .den durch Pfeile an  gedeuteten Verlauf nimmt, das heisst, die  Luft wird an der Peripherie der     Wind-          ,schraube    gegen die Heizwiderstände 11 und  von hier durch das Sieb 8 getrieben, um durch  einen zentralen     iStutzen    12     zurückzukehren;     dieser Kreislauf ist dadurch zu     erklären,    dass  ,die     Wirkung    der Windschraube an     -deren     Umfang stärker ist, als nächst der Drehachse.

         Bodenseitig    mündet in den     ,Sterilisierraum     ein Trichter<B>13,</B> dessen Öffnung durch ein  Sieb und ein steriles     Filter    14 abgedeckt ist.  Das Filter 14 besteht beispielsweise aus  steriler Watte, welche in einem abnehmbaren,       saugseitig    durch ein Sieb 15 abgeschlossenen  Rahmen 16 gefusst ist. Der Rahmen 16  übergreift mit Schenkeln 17 und 18 ent  sprechende Ansätze 19 des Gehäuses, derart,  dass eine sogenannte     Labyrinthdichtung    ent  steht.

   Der     Rahmen    ist an dem Gehäuse       tdurch    Gelenkbolzen 20     und,        zugehörige          Flügelmuttern    21. befestigt; nach Lösen -der  Flügelmuttern und     Herausschwenken    in die  gestrichelt gezeichnete Stellung     (Fig.    4) kann  der Rahmen entfernt und die     Filterfüllung     ausgewechselt     werden.    Auf !dem     Rahmen     sitzt ein     zweiter,    ähnlich ausgebildeter und  ähnlich abgedichteter Rahmen 22,

   welcher  nach     aussen        ebenfalls    .durch ein Sieb 23 ab  geschlossen ist und ein Filter 24 aus porösem,  angefeuchtetem     ,Stoff    enthält.  



  Der Deckel 2 wirkt auf eine in der Wan  dung des Gehäuses 1     achsial    verschiebbar       geführte    Stange 25, welche     unter    dem Ein  fluss einer Feder 26 bestrebt ist, sich nach  oben zu verschieben. An einer     geeigneten     Stelle ist in die Gehäusewandung eine von  aussen zu     bedienende    Spritze 27 eingelassen,  deren Spritzdüse mit 28     bezeichnet    ist.  Letztere ist von einem Rohr<B>29</B>     umgeben,         welches eine seitliche     Lufteintrittsöffnung    30  besitzt, derart, dass die eingespritzte     Sterili-          sierflüssigkeit    zerstäubt wird.

   Der     ,@Sprit-          zenkörper    2 7 wirkt auf einen     Schalterkon-          takt    31, welcher, so lange der Spritzen  körper die in     Fig.    5 gestrichelt     angedeutete     Stellung einnimmt, offen steht und     bei    Be  ginn der Spritztätigkeit an     seinem    Gegen  kontakt 32 gelegt wird.  



  Aus dem .Schaltbild der     Fig.    6 ist zu       ersehen,    dass die Tätigkeit des Apparates ab-,       h < ingig    ist von der     -Stellung    eines Haupt  schalters 33, welcher     geschlossen    gezeichnet  ist. Unmittelbar hinter dem Hauptschalter  liegt in dem einen gemeinsamen     Leitungsarm     eine Schaltuhr     3.1    üblicher Konstruktion.

    Diese Schaltuhr     kann    auf bestimmte Zeit auf  gezogen werden; während des Ablaufes die  ser Zeit sind die Kontakte einer Queck  silberröhre 35 geschlossen; nach Ablauf der  eingestellten Zeit wird die     Quecksilberröhre          unter    Öffnung der Kontakte schräg gestellt.  In     Fig.    6 ist die Quecksilberröhre in der  stromschliessenden Stellung gezeigt. Hinter  der Schaltuhr liegen am Netz .der Motor 10  der Luftschraube 9 und parallel dazu eine  Relaisspule 36; der Stromkreis .dieser Relais  spule kann durch drei untereinander parallele  Schalter 31, 32     bezw.    37, 38     bezw.    39, 40  geschlossen werden. Der Kontakt 39 ist durch  die Feder 26 getragen.

   In     Fig.    6 ist der  Sehalter 39, 40 geschlossen gezeichnet, wäh  rend die Schalter 31, 32 und 37, 38 offen       stehen.     



  Der als     Quecksilberkontaktröhre    ausgebil  dete Anker 41 des Relais 36 steuert den  Stromkreis 42 der     Heizwiderstände    11' und  11"; die Anordnung der letzteren ist so ge  troffen, dass entweder einer der beiden Wi  derstände allein, oder die beiden     Wider-          stände    in Reihe, oder parallel geschaltet wer  den können.

   Soll der Widerstand 11' allein  wirksam sein, so werden die     Kontaktpunkte     b und c verbunden; bei Reihenschaltung der       beiden    Widerstände 11' und 11" werden die       Kontaktpunkte   <I>a, b</I> verbunden und bei       Parallelschaltung    der Widerstände 11' und  11" werden     -die        Kontaktpunkte   <I>a, d</I> und b, c    verbunden; die Verbindungen erfolgen mit  telst eines Drehschalters 46, auf welchem  .die drei Arbeitsstellungen mit I,     II,        III    be  zeichnet sind.

   In     Fig.    2 steht der Schalter  griff 43 auf     "aus".    In .der gemeinsamen  Rückleitung -44 liegt ein     Amperemeter    45.  



  Die Wirkungsweise des beschriebenen  Apparates ist     folgende:     Das     Sterilisiergut    wird auf die Unterlage  8     .gelegt;    sodann wird .der Deckel 2 mittelst  der     Kiliehebelverschlüsse    3 dicht verschlos  sen. In dieser Stellung wird durch die ;Stoss  stange 2.5 die Feder 26 nach unten gedrückt       (Fig.    6 gestrichelt), so     dass    sich die Kon  takte 39 und 40 nicht berühren.  



  Nach     Schliessung    des Hauptschalters 33       wird        .nunmehr    .die Schaltuhr 34, 35 auf .die  gewünschte Zeit eingestellt. Hierdurch wird       einerseits    der Stromkreis des Motors 10 (der  Windflügel beginnt zu laufen), ander  seits, falls der Sehalter 46 geschlossen ist,  der Heizstromkreis 42, 44 geschlossen;

   .denn  das Relais 36 ist stromlos, in welchem Fall  die     Quecksilberkontaktröhre    41 die in     Fig.    6  gestrichelt angedeutete, stromschliessende  Stellung einnimmt.     .Selbstverständlich    muss  vorher .durch Betätigung des Schalters 46  der gewünschte     Widerstand        eingestellt    wor  den sein. Die Sterilisierung des eingelegten  Gutes vollzieht sich in der bereits     angedeu-          teten    Weise, dadurch, dass der bei Vorbei  gang an den Widerständen 11     erhitzte    Luft  strom seine Wärme an das     Sterilisierglit    ab  gibt.  



  Ist .der     Sterilisiervorgang    beendet, so  werden die     Kniehebelverschlüsse    3 gelöst.  Anschliessend hebt sich der Deckel 2     unter     dem     Einfluss,der    federbelasteten Bolzen 5; es  bildet sich ein Luftspalt zwischen Deckel  und Gehäuse: die Luftschraube 9 saugt nun  mehr durch den Trichter 13 Kühlluft, wel  che infolge Durchganges durch das     Filter     14 steril ist, an und treibt sie über das zu  kühlende,     sterilisierte    Gut hinweg, durch den  Deckelspalt wieder aus.

   Mit dem     Anheben.    des  Deckels war die Stange 2:5 der Wirkung der  Feder 26     freigegeben    worden; -die Kontakte  39 und 40 hatten sieh berührt und den      Stromkreis des Relais 36 geschlossen; der  Anker 41 war in die ausgezogen gezeichnete  Stellung übergangen und hatte den Reiz  stromkreis 42 unterbrochen. Die Luft  schraube dreht sich noch so lange, bis die  Schaltuhr abgelaufen ist; ist die Zeit, um  eine wirksame Kühlung herbeizuführen, zu  kurz, so braucht nur .die Schaltuhr noch  einmal auf die gewünschte Zeit aufgezogen  zu     werden.     



  Der Kontakt 38 ist als Heizregler aus  gebildet; er besteht in an sich     bekannter     Weise aus einem     Bimetallband,    welches, sich  bei Erhitzung     verbiegt;    der Grad der Ver  biegung kann .durch eine     Mikrometerschraube     47 geregelt werden, welche an der     innern     Wand des Gehäuses 1 geführt ist und auf  die Kontaktfeder 37 drückt, so dass deren  Abstand von dem Kontakt 38 verändert wer  den kann.  



  Auf :diese Weise ist die     Feineinstellung     auf beliebige Temperaturen möglich. Über  schreitet die Temperatur während des     Sterili-          siervorganges    den so eingestellten Wert, so  tritt Berührung .der Kontakte 3:7, 38 ein;  auch in diesem Fall     wird,    wie bei Öffnung  des Deckels, der Relaisstromkreis 36 ge  schlossen und der Heizstromkreis geöffnet.  Dieser Zustand dauert dann solange, bis die  Temperatur wieder weit genug zurückgegan  gen ist, um eine Trennung ,der Kontakte 37,  3,8 herbeizuführen.  



  Wie     bereits    erwähnt, eignet sich der er  findungsgemässe Apparat in hervorragender  Weise zur gleichzeitigen Anwendung -der  Heissluft- und     Medikamentsterilisation.    Dies  ist von     Wichtigkeit    bei der     Sterilisierung     von Gegenständen, welche allzu grosse Tem  peraturen nicht vertragen, zum Beispiel     Zell-          stoffe,    Gummi,     Catgut    und .dergleichen.

   In  diesem     Fahe    wird eine verhältnismässig nie  drige Temperatur (etwa gegen<B>100'</B> C) ein  gestellt; neben der     Heissluft-Sterilisierung          unter    dieser Temperatur wird mit Hilfe der  Spritze 27     Medikament-Sterilisierung    durch  geführt. Mit     Betätigung    der Spritze, durch  welche flüssiger     Sterilisierstoff    in dem Ge  häuse     zerstäubt    wird, tritt Berührung der         Kontakte    31, 3? ein;      < ladizrch    wird wiederum  ,der Stromkreis des     Relais    36 geschlossen und       ,der    Heizstromkreis 42 unterbrochen.

   Dies zu  ,dem Zwecke, um, wie     bereits        oben.    erwähnt,  bei Verwendung     explosionsgefährlieher        Steri-          lisierstoffe_    die Explosionsgefahr zu unter  binden.  



  Die in dem Gehäuse durch     Zerstäubung     entwickelten Gase und Dämpfe können, so  lange der Deckel geschlossen ist und der       Sterilisiervorgang    anhält, bei entstehendem  Überdruck durch .den Trichter 13 und die Fil  ter 14 und 24 entweichen. In dem angefeuch  teten Filter 24 werden die Gase und Dämpfe  niedergeschlagen und unschädlich gemacht.  



  Die Einrichtung gemäss     Fig.    8 und 9 be  steht aus einem, mit einem abnehmbaren  Deckel 48 versehenen Behälter 49, welcher  aus wärmeisolierendem Stoff besteht oder  durch solchen umschlossen ist. In einem An  satz 50 des Behälters befindet sich ein durch  einen Elektromotor 51 angetriebener Wind  flügel 52; der Arbeitsraum des Windflügels  steht durch einen über dem Boden 53 des       Behälters    49 angeordneten Kanal 54 mit dem  Sterilisationsraum in Verbindung.     Saug-          seitig    mündet gegen den Flügel 52 ein zwei  ter Kanal 55, welcher unter dem Boden 53  geführt ist.  



  In den     Behälterboden    ist ein zentrales  Rohr 56 eingelassen, welches den     Sterili-          sationsraum    mit dem Kanal 55 verbindet.  Auf dem Behälterboden 53 liegen die elek  trischen Heizwiderstände 57, welche durch  ein Verteilungssieb 58 abgedeckt sind. Der  Behälter 49 trägt in Höhe -des     obern    Randes  ,des     Rohres    56 einen Siebeinsatz 59, auf  welchen die zu sterilisierenden     Gegenstände     gelegt werden.  



  In den Kanal 55 mündet zwischen dem  Rohr 56 und dem Windflügel 52 eine Öff  nung 60, vor welcher ein Filter 61 angeord  net ist und     welche    der Zuführung von Kühl  luft dient. Über der !Öffnung 60, auf dem  Kanalboden, ist eine     Klappe    63     angehnkt,     welche in der einen     Stellung        (gestrich.,lt)    die  Öffnung 60, in der andern     Stellung    (ausge  zogen     gezeichnet)    den Kanal 55 abschliesst;

        das linke Ende des Kanals 55 mündet ins  Freie und ist in diesem Teil mit einer Ge  lenkklappe 64 versehen, welche durch eine  Gelenkstange 65 mit der     Klappe    63 gekup  pelt ist;     diese        Verbindung    ist derart, dass       zwangläufig    die beiden Klappen 63 und 64  entweder die     ausgezogen    gezeichneten, oder  die gestrichelt angedeuteten     -Stellungan    ein  nehmen.  



  Die     Schwenkaehse    der     Klappe    63 ist  gleichzeitig mit der Welle 66 des     elekteischen          Schalters   <B>67,</B>     weleher    den     Stromkreis    der       Heizwiderstände    5 7 steuert, derart verbin  den,     dass    die beiden Klappen 63 und 64, bei       eingeschalteten        Heizwiderständen,    die in       Fig.8    gestrichelt angedeutete Stellung ein  nehmen.  



  Die Wirkungsweise der     beschriebeaen     Einrichtung ist folgende:  Zunächst wird das zu sterilisierende Gut  auf den Einsatz 59 des Behälters gelegt; der  Deckel 48 wird dann geschlossen. Bei Ein  schaltung der     Heizwiderstände    57 durch den       Schalter    67 werden die Klappen 63 und 64  in die gestrichelte Stellung der     Fig.    8 ge  bracht. Ist .dies geschehen, so wird der Mo  tor 51 des Ventilators 53 an Strom gelegt.       Der    Ventilator erzeugt einen kreisenden Gas  strom in dem Behälter 49. Das Gas     bezw.     die Luft gelangt durch den Kanal 54 an die       Heizwiderstände    57, nimmt Wärme auf und  überträgt dieselbe an das zu sterilisierende  Gut.

   Durch das zentrale Rohr 56 kehrt das  Gas über den Kanal 55 in die Ventilatoren  kammer zurück, um von neuem erwärmt mit  dem zu sterilisierenden Gut in Berührung ge  bracht zu werden.  



  Nach Beendigung der Sterilisation wird  durch Verdrehen des elektrischen     ,Schalters     67 der Heizstromkreis geöffnet. Gleichzeitig  werden -die Klappen 63 und 64 in die aus  gezogen gezeichneten Stellungen -der     Fig.    8  übergeführt. Damit wird der     reehte    Teil des  Kanals .55 gegenüber :dem Rohr 56 abge  schlossen, während der linke Ast des Kanals  55 mit     der    Atmosphäre verbunden wird.

   Der       Ventilator    saugt nun durch die Öffnung 60       KühlT,aft    an und fördert sie durch den Kanal    54 über     dm        sterilisierte    Gut durch das Rohr  56 und den linken Ast des Kanals 55     ins     Freie. Da     vor,der    Öffnung 60 ein     Filter    61  angeordnet ist, wird die     angesaugte    Kühlluft  ihrerseits     sterilisiert    und kann daher eine       Entsterilisierungdes    sterilisierten Gutes nicht  herbeiführen.  



  Die Ausführungsform der     Fig.    10 gleicht  im wesentlichen jener der     Fig.    1; hinsicht  lich der Schaltung ist nichts geändert; es       wird    daher nur das     Unterschiedliche    beschrie  ben. Der Apparat .der     Fig.    10 ist liegend.  Der     3lotor    10, der Windflügel 9 und die       Heizwiderstände    11 befinden sich seitlich.

    Durch den Windflügel 9 wird ein Gasstrom  nach der gegenüberliegenden Gehäusewand  getrieben, von :der die Gase an ausserhalb  des Propellerbereiches befindliche Stellen ab  gelenkt und unter dem     Einfluss.    !der vom Pro  peller getriebenen Gase oder durch einen  nicht gezeichneten Kanal dem Propeller wie  der zugeführt wird. Die Kühlluft     wird    nach  Beendigung des     .Sterilisationsprozesses    durch  die Öffnung 68 angesaugt und durch den       gelüfteten    Deckel ausgeblasen. Die Öffnung  68 kann mit     einem        Verschluss-,    zum Beispiel  in Form einer     Irisblende,    versehen sein.

   Mit  69 ist ein     Sterilisationsgut    und mit 70 ein  steriles Filtersieb bezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:: Einrichtung zum Sterilisieren, insbeson dere von ärztlichen Instrumenten und Ver bandstoffen, dadurch gekennzeichnet, .dass zwecks unmittelbarer Wärmeübertragung auf das Sterilisationsgut in einem geschlossenen Raum zwischen einer Windschraube und dem Orte, wo die zu sterilisierenden Gegenstände hingebracht werden, elektrische Heizwider- stände angeordnet sind,
    dass ferner Mittel zur Erzeugung einer kreisenden Gasströmung vorhanden sind, welche :die Heizwiderstände und darauf -das Sterilisationsgut bestreicht und dass der Sterilisationsraum eine mittelst eines sterilen Filters abgedeckte Luftansaug- öffnung und;
    eine Luftaustrittsöffnung besitzt, derart, dass beiFi7eigabe dieser Öffnungen nach Beendigung des Sterilisiervorganges der Windflügel einen den Sterilisierraum durch ziehenden und das Sterilisiergut bestreichen den Kühlluftstrom erzeugt. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da -durch gekennzeichnet, dass an die An saugöffnung ein Schacht angeschlossen ist, .der gegen die Windschraubenachsa in den Sterilisierraum mündet. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Luftaustrittsöffnung ge bildet wird durch die mit Deckel ver sehene Öffnung eines den Raum begren- zenden Gehäuses, wobei der Deckeldicht schliessend aufgesetzt oder leicht abge hoben werden kann. B. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Deckel gegen Fe dern abstützt, welche ihn nach Lösen des Verschlusses anheben. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass zwangläufig mit der Freigabe der Luftausfrittsöffnung die Unterbrechung des Heizstromkreises er folgt. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da ,durch gekennzeiohnet, dass die Wind schraube und die Heizwiderstände .seitlich ,des Sterilisierraumes angeordnet sind. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für den krei senden Gasstrom ein unter dem Behälter- boden liegender Kanal vorgesehen ist, welcher vor dem Windflügel mündend, durch ein in die iSterilisierkammer ragen des Rohr mit dieser verbunden ist. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, .dadurch gekennzeich net,. dass der Kanal zwischen der Rohr mündung und der Windschraube eire Kühlgasöffnung besitzt. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Kanal hinter dem Kanalverbindungsrohr ins Freie mündet. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen, 6 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Regelorgan der Kühlgasöffnung in der einen Stellung diese, in der andern Stellung den Kanal abschliesst und .die Öffnung freigibt. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, dass das Regelorgan derOff- nung mit einem zweiten Regelorgan des Kanals derart verbunden ist, dass bei verschlossener Kühlgasöffnung der Ka nal von der Atmosphäre abgeschlossen und bei freigegebener Öffnung mit der Atmosphäre verbunden ist.
    11. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Regelorgane mit dem ,Schalter der elektrischen Geiz einrichtung verbunden sind, derart, .dass bei,Stromschluss ein51reisender Gasstrom, bei Stromunterbrechung Kühlgaszu- und Abfuhr erfolgt. 12.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch die Freigabe der Luftaustrittsöffnung der Stromkreis eines Relais gesteuert wird, dessen Anker,den Heizstromkreis unter bricht. 13. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran3prüch 12, dadurch gekennzeich net"dass der ,Stromkreis des Relais gleich zeitig unter dem Einfloss eines Heiz reglers steht, derart, dass bei Überschrei-. tung einer einstellbaren Temperatur die Unterbrechung des Heizstromkreises er folgt.
    14. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 12 und<B>13,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der Heizstromkreis mehrere, wahlweise einzeln, parallel-oder in Reihe schaltbare Widerstände umfasst. 15. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 12 bis 14, dadurch ge kennzeichnet, dass im Stromkreis des Re lais, der Heizwiderstände und des Wind- schraubenmotors eine an sich bekannte Schaltuhr liegt, nach deren Ablauf das Relais, der Motor und die Heizwider- stände stromlos werden. 16.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 12 bis 15, dadurch ge kennzeichnet, dass der Sterilisierraum mit einer Spritze oder einem Zerstäuber zur Einführung von zusätzlichen, flüssigen oder gasförmigen Sterilisierstoffen ver sehen ist. 17. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 12 bis 16, dadurch ge kennzeichnet, dass zwangläufig mit der Bedienung .der Spritze bezw. des Zer stäubers die Unterbrechung des Geiz stromkreises erfolgt.
    18. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 12 bis 17, dadurch ge kennzeichnet"dass über ein steriles Filter der Luftansaugöffnung ein zweites Fil ter aus porösen, angefeuchteten Stoffen angeordnet ist, welches austretende Gase und Dämpfe niederschlägt und unschäd lich macht.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4771162A (en) * 1985-12-18 1988-09-13 Fkb Feinwerktechnik Und Kunststoffverarbeitungs Gmbh Apparatus for treating plastic parts for use in dental and orthodontic applications

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4771162A (en) * 1985-12-18 1988-09-13 Fkb Feinwerktechnik Und Kunststoffverarbeitungs Gmbh Apparatus for treating plastic parts for use in dental and orthodontic applications

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